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Die Fl�chenform der Nagelplatte als Gestaltungsmerkmal bei Gesunden

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Abstract

Es wird über die Voraussetzungen, über Methoden und Ergebnisse eigener Untersuchungen zur Erfassung und graphischen Wiedergabe der Nagelflächenformgrößen d. h. also der Nagelgestaltung, berichtet; das Ziel dieser Untersuchungen war die Objektivierung der formativen Tätigkeit der Nagelmatrix, welche ebenso wie ihre germinative Tätigkeit im Zusammenhang übergeordneter organismischer Korrelationen gesehen werden muß. Vorkommen und Ausbildung der Lunulae werden —als Teilerscheinung der Nagelgestaltung — besonders berücksichtigt. Die in der Literatur niedergelegten Befunde früherer Untersucher werden kurz dargestellt.

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Von den drei umfassenden Darstellungen der Anatomie der Haut, die in kurzer Folge vor etwa 30 Jahren erschienen, enthielt nur die von F. Pinkus (1927) in diesem Handbuch einen ausführlichen Teil über makroskopische Merkmale. Hoepkes Beitrag im Möllendorffschen Handbuch (1927) beschäftigte sich selbstverständlich fast nur mit mikroskopischer Anatomie, die Arbeit von Pernkopf und Patzelt (1933) im Arzt-Zielersehen Werk macht klare, aber nur kurze Angaben über die mit dem freien Auge sichtbaren Eigenschaften. F. Pinkus’ Darstellung der makroskopischen Anatomie der Haut war durchaus original und vielfach auf unermüdlich gesammeltes eigenes Beobachtungsgut gestützt, wenn auch natürlich die Literatur eingehend berücksichtigt wurde. Sein Vorbild scheint anregend gewirkt zu haben oder kam in einem günstigen Augenblick. Jedenfalls ergibt eine Ubersicht der Weltliteratur der Jahre 1927 bis etwa 1942 eine überraschend große Zahl von Arbeiten auf diesem Gebiet. Manche Felder, wie Handleistenkunde (dermatoglyphics) und genauere Bestimmung der Haut- und Haarfarbe durch Reflektionsmessung, waren 1927 noch ganz in den Anfängen. Topographische Anatomie, deren Fehlen F. Pinkus beklagte, hat sich einigermaßen entwickelt und ist z. B. in Horstmanns kürzlicher Darstellung der mikroskopischen Anatomie (1957) berücksichtigt.
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Das Fingerendorgan des Menschen stellt eine dünne, transversal und longitudinal gekrümmte Platte dar. Im täglichen Sprachgebrauch versteht man unter Nagel nur die Nagelplatte allein, im anatomischen Sinn ist diese jedoch nur ein Teil des Nagelorgans, sie ist nämlich ein Produkt eines spezifischen Epithels, in dem sich im Gegensatz zur Epidermis ein spezifischer Keratinisationsprozeß, die Vernagelung, abspielt. Die Begriffe, Vernagelung (Onychisation) und Verhornung (Keratinisation) sind, um Mißverständnisse zu vermeiden, streng auseinanderzuhalten, ist doch die Verhornung, die in der Epidermis einen physiologischen Prozeß darstellt, im Bereich des Nagels ein pathologisches Geschehen.
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Zweifellos nimmt die Haut an dem Alterungsprozeß des Gesamtorganismus in gleichem Umfang teil wie andere Organe. Sie steht jedoch als Organ, welches der Umwel zugewandt ist, in einem besonderen Blickpunkt. Das Erscheinungsbild der Haut, ihr Zustand, ist erstes Wertungsobjekt, wenn es darum geht, die Gesundheit eines Menschen einzuschätzen. Ein jugendliches Aussehen induziert die Vorstellung, einen jugendlichen Menschen vor sich zu haben. Nur zu natürlich ist somit das Bestreben, den Altersveränderungen des Integuments entgegenzuwirken.
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Bei einigen Fällen von Psoriasis wurden genau linear auf einer längsverlaufenden Rippe des Nagels in rhythmischer Aufeinanderfolge Reihen von Grübchen beobachtet. Das Auftreten solcher Punktreihen läßt einen periodischen Ablauf des Psoriasisreizes vermuten. Der Reiz wirkt offenbar punktförmig am proximalsten Ende der Nagelmatrix ganz kurzdauernd (2–3 Tage) ein. Dann wächst der Nagel wieder normal und in Abständen von etwa 28–30 Tagen treten neue derartige punktförmige Reize auf. So ziehen sich lückelose Ketten solcher Grübchen von der Nagelmatrix bis zum vorderen Nagelrand. Bei Sklerodermia diffusa wurde im binocularen Lupenmikroskop eine dachschindelförmige Zeichnung der Nageloberfläche aufgefunden. Sie fand sich auch, weniger ausgeprägt allerdings, in Fällen von Psoriasis und bei Nägeln älterer normaler Patienten. Es wird vorgeschlagen, dieses Strukturbild als “Onychodystrophia schindalamoides” zu bezeichnen. Sie deutet auf rhythmische Vorgänge beim Nagelwachstum hin, bei denen ein Intervall von etwa 30 Tagen die einzelnen Perioden der Entwicklung trennt.
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Finger nail changes in a Negro woman with thyrotoxicosis were shown at the April 1948 meeting of the Chicago Dermatological Society. A statement by a surgeon interested in surgery of the thyroid that these changes were more often seen in the Negro aroused interest in possible differences between finger nails of the Negro and those of the white person. Twenty-five definitely white persons and 25 persons with definitely negroid characteristics were examined. These were both male and female, and of all age groups. It was found that the finger nails of the Negro seem to have a tendency to be longer and proportionately narrower than the nails of the white person. The outstanding difference was the presence or absence of the lunula. Eleven Negroes showed no lunula in any of the finger nails. Only 2 white persons showed no lunula; these were of Lithuanian and Swedish-Irish descent. Eleven Negroes showed
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  • A Civa~te
  • Ch F~a~
2~0 E.G. WEIRIOII: den 1Vf~nnern 12,95 mm, bei den Frauen 11,12 ram, bei beiden Gruppen zusamamen also 12,04 ram; die mittlere iNagelbreite ist bei den 1Vf~rmern 13,11 ram, bei den Frauen 11,26 mm und bei beiden Gruppen zusammen 12,19 ram. Wie andernorts mehrfach dargelegt, benutzten wir zur Cliarakteri-sierung der 17agelform einen 1Nagelquotienten und einen Ki~immungs-Bull. John Hopkins ttosp. 8, 357 (1919). --DA~IE~, J., A. CIvA~TE, Ch. F~A~])I~ et A. TZA~CK: Nouvelle Pratique dermatologique. Tome L Paris 1936. --EstAte, G. : Th~se pour le doctorat. Paris 1876. --FO~TV:Z~r A. B. : Chin. Med. gourn./Anat. Suppl. 1927, 78. --GmovD, A., et H. BULLIED : (1) Archives de Morphologie g6n6-rale et exp~rimentale.1930. --(2) in DAI~IEI~ etc. : Nouve]le Pratique Dermatologique. I. Paris 1936. --~Is, O. J. : Arch. of Dermat. 61,115 (1950). --HELLE~, J. : (1) in M~A~EKS I-Iandbuch der Hautkrankheiten. Bd. IV/2. 1909. --(2) in JA])Asson~s Handbuch der tIaut-and Geschleehtskrankheiten.
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