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Abstract

Zusammenfassung. Die Relevanz des Konstruktes Optimismus fur eine Vielzahl psychologischer und medizinischer Bereiche ist in zahlreichen Studien eindrucksvoll demonstriert worden. Das in der Forschung mit Abstand am haufigsten eingesetzte Messinstrument zur Erfassung des dispositionellen Optimismus ist der Life-Orientation-Test (LOT-R). Die deutsche Ubersetzung des LOT-R wird vorgestellt und anhand von Daten von 4938 Personen im Alter von 18-101 Jahren gepruft. Es werden psychometrische Kennwerte, Gutekriterien und Normwerte sowohl fur die Subskalen Optimismus und Pessimismus als auch fur die Gesamtskala berichtet. Damit liegt eine verbesserte Basis fur den Forschungseinsatz und die vergleichende Bewertung von Befunden mit diesem Instrument vor.
Kolumnentitel: Die deutsche Version des LOT-R
Die deutsche Version des Life-Orientation-Tests (LOT-R) zum
dispositionellen Optimismus und Pessimismus
Heide Glaesmer1
1,2
, Jürgen Hoyer
1
,
Jens Klotsche
1
und Philipp Yorck Herzberg
2
1
Technische Universität Dresden, Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie
2
Universität Leipzig, Selbständige Abteilung für Medizinische Psychologie und Soziologie
1
Zusammenfassung
Die Relevanz des Konstruktes Optimismus für eine Vielzahl psychologischer und
medizinischer Bereiche ist in zahlreichen Studien eindrucksvoll demonstriert worden. Das in
der Forschung mit Abstand am häufigsten eingesetzte Messinstrument zur Erfassung des
dispositionellen Optimismus ist der Life-Orientation-Test (LOT-R). Die deutsche
Übersetzung des LOT-R wird vorgestellt und anhand von Daten von 4938 Personen im Alter
von 18-101 Jahren geprüft. Es werden psychometrische Kennwerte, Gütekriterien und
Normwerte sowohl für die Subskalen Optimismus und Pessimismus als auch für die
Gesamtskala berichtet. Damit liegt eine verbesserte Basis für den Forschungseinsatz und die
vergleichende Bewertung von Befunden mit diesem Instrument vor.
Schlüsselwörter: Life-Orientation-Test, LOT-R, Optimismus, Pessimismus, Normierung
The German Version of the Life-Orientation-Test (LOT-R) for dispositional optimism
and pessimism
Abstract
The importance of the construct optimism for a variety of psychological and medical
domains has been convincingly demonstrated in numerous studies. The most commonly
used instrument for measuring dispositional optimism in psychological research is the Life-
Orientation-Test (LOT-R). The German translation of the LOT-R is introduced and tested
using a sample of 4938 individuals ranging in age from 18-101 years. Psychometric
properties and norms for the optimism and pessimism subscale as well as for the LOT-R
score are reported. Data provides an improved basis for the application of the instrument in
research settings and for the interpretation of its results.
Key words: Life-Orientation-Test, LOT-R, Optimism, Pessimism, Norms
2
Einleitung
Das Konstrukt Optimismus hat in den letzten Jahren in vielen Bereichen der Psycho-
logie und der medizinischen Outcomeforschung große Beachtung gefunden. Einflussreiche
Ansätze zum Optimismus wurden u. a. von Scheier und Carver (1985, 1992), Seligman
(1990) und von Taylor (1983; Taylor & Armor, 1996) vorgelegt (vgl. Hoyer, 2000). Nicht
zuletzt für den dispositionellen Optimismus sensu Scheier und Carver ließen sich auch in
einer Vielzahl von längsschnittlich angelegten Studien positive Zusammenhänge mit psychi-
schem Wohlbefinden, körperlicher Gesundheit, Gesundheitsverhalten, Mortalität und positi-
ven Genesungsverläufen nachweisen (z. B. Allison, Guichard, Fung & Gilain, 2003; Giltay,
Gleijnse, Zitman, Hoekstra & Schouten, 2004; Kivimäki, Vahtera, Elovainio, Helenius,
Singh-Manoux & Pentti, 2005; Kubzansky, Sparrow, Vokonas & Kawachi, 2001; Maruta,
Colligan, Malinchoc & Offord, 2002; Scheier et al., 1999).
Dispositioneller Optimismus sensu Scheier und Carver wird als Persönlichkeits-
merkmal verstanden, welches durch inhaltlich generalisierte und zeitlich stabile positive
bzw. negative Ergebniserwartungen gekennzeichnet ist. Zur Erfassung des dispositionellen
Optimismus wurde von Scheier und Carver (1985) der Life-Orientation-Test konstruiert, der
auch in einer deutschen Übersetzung von Wieland-Eckelmann und Carver (1990) vorliegt.
Dieser Test avancierte zum am häufigsten eingesetzten Verfahren in der Optimismusfor-
schung. Ungeachtet der Popularität des LOT gab es drei wesentliche Kritikpunkte an diesem
Instrument. Erstens wurde in mehreren Untersuchungen gezeigt, dass die Effekte des Opti-
mismus auf verschiedene Gesundheitsoutcomes durch dritte Variablen (Neurotizismus,
Trait-Angst, Self-Mastery und Coping) genauso gut oder besser erklärt werden konnten
(Marshall & Lang, 1990; Robbins, Spence & Clarke, 1991; Smith, Pope, Rhodewalt & Poul-
ton, 1989). In Reaktion darauf wurde der LOT 1994 überarbeitet und in einer revidierten
Version (LOT-R) veröffentlicht (Scheier, Carver & Bridges, 1994). Die Korrelation zwi-
3
schen beiden Skalen beträgt
r = .95, so dass nach Meinung der Autoren die Äquivalenz der
Verfahren gegeben ist. In der revidierten Version wurden zwei Items der ursprünglichen
LOT-Skala eliminiert, weil diese stärker mit Coping als mit einer positiven Ergebniserwar-
tung assoziiert waren. Zweitens wurde kritisiert, dass Optimismus als zu breit angelegte Per-
sönlichkeitsvariable konzipiert wurde und nicht zwischen Kompetenz-, Handlungs- und Er-
gebniserwartungen differenziert wird (Schwarzer & Renner, 1997). Ein dritter wesentlicher
Kritikpunkt bezog sich auf die Dimensionalität des Life-Orientation-Tests. Von Scheier und
Carver (1985; Scheier et al., 1994) wurde Optimismus als ein eindimensionales Konzept mit
den beiden Polen Optimismus und Pessimismus konzipiert; dies wurde von einigen For-
schungsgruppen bestätigt (z. B. Mehrabian & Ljunggren, 1997; Williams, 1992). Analysen
anderer Autoren zeigten jedoch, das der LOT aus zwei relativ unabhängigen Faktoren, näm-
lich Optimismus und Pessimismus, besteht (Chang, D´Zurilla & Maydeu-Olivares, 1994;
Chang, Maydeu-Olivares & D´Zurilla, 1997; Marshall et al., 1992; Robinson-Whelan, Kim,
Mac Callum, Kiecolt-Glaser, 1997). Die deutsche Version des LOT-R wurde einer konfirma-
torischen Faktorenanalyse unterzogen, die eine eindeutige Überlegenheit der Differenzierung
in einen Optimismus- und einen Pessimismusfaktor zeigte (Herzberg, Glaesmer & Hoyer,
2006). Die Unterscheidung in zwei relativ unabhängige Optimismus- und Pessimismusfakto-
ren wurde durch die differentiellen Zusammenhangsmuster zu den Kriterien Depression und
Lebensqualität gestützt. Weiterhin konnte die Invarianz dieser Faktorlösung über Ge-
schlecht, Alter und Krankheitsgruppen demonstriert werden (Herzberg et al., 2006). Diese
Ergebnisse implizieren zunächst, dass geringer Optimismus nicht zwangsläufig mit erhöhtem
Pessimismus einhergeht, sondern das die beiden Faktoren unabhängig voneinander variieren
können. Die vorliegende Studie untersucht die psychometrische Merkmale der deutschen
Version des LOT-R und stellt erstmals Normen für die Gesamtskala und die getrennt für die
Optimismus- und die Pessimismusskala zur Verfügung.
4
Methodik
Stichprobe: Die Daten zur deutschen Version des LOT-R wurden im Rahmen der
repräsentativen bundesweiten Studie DETECT
1
im Primärarztbereich erhoben. Eine
detaillierte Beschreibung der Methodik wurde von Wittchen et al. (2005) veröffentlicht.
Weitere Informationen sind unter www.detect-studie.de abrufbar. An den beiden Stichtagen
der Studie wurden die Daten von insgesamt 55518 konsekutiven Patienten erfasst. Von
46133 Patienten lagen vollständige Daten zum LOT-R vor (vgl. Herberg et al., 2006). Um
der Besonderheit der primärärztlichen Stichprobe und den potentiellen Einflüssen der
höheren Morbidität in dieser Stichprobe auf den Optimismus gerecht zu werden, wurden für
die hier interessierende Normierungsstichprobe nur diejenigen (gesunden) Patienten (N =
4938) extrahiert, die ausschließlich zu einer Vorsorgemaßnahme in die Praxis kamen (vgl.
Tabelle 1).
Tabelle 1 einfügen
Zur Prüfung der Retest-Reliabilität sind 90 Studenten (86% Frauen) verschiedener
Fachrichtungen der TU Dresden im Alter von 19 bis 27 Jahren (
M = 22.5, SD = 2.5) im
Herbst 2004 befragt worden. Die beiden notwendigen Befragungen fanden in einem Abstand
von im Mittel 35.5 Tagen (
SD = 12.4; Range 21-49 Tage) statt.
Life-Orientation-Test (LOT-R): Die revidierte Version des Life Orientation Tests enthält 10
Items (drei positiv formulierte Items [1,4,10] im Sinne von Optimismus; drei negativ
formulierte Items im Sinne von Pessimismus [3,7,9] und vier Füllitems [2,5,6,8], die auf
einer fünfstufigen Antwortskala von „trifft überhaupt nicht zu“ bis „trifft ausgesprochen zu“
eingeschätzt werden sollen.
Um den LOT-R für den deutschsprachigen Raum verfügbar zu machen, wurde das
Verfahren ins Deutsche übersetzt. Zwei Mitarbeiter der Arbeitsgruppe übersetzten die Items
5
unabhängig voneinander ins Deutsche und entwickelten daraus eine vorläufige
Fragebogenversion. Die Rückübersetzung dieser Items ins Englische durch einen bilingualen
englischen Muttersprachler stimmte mit der englischen Originalversion fast völlig überein.
Kleinere sprachliche Diskrepanzen wurden in einer Konsensusdiskussion abschließend
überarbeitet. Die deutsche Übersetzung ist im Anhang und unter http://www.detect-
studie.de/Instrumente/LOT-R.pdf zu finden.
Ergebnisse
Itemkennwerte: In der Normierungsstichprobe hat die Optimismusskala einen Mittelwert
von 9.0 (SD = 2.44; Kurtosis = 2.99; Schiefe = -.62), für die Pessimismusskala beträgt der
Mittelwert 6.81 (SD = 2.75; Kurtosis = 2.62; Schiefe = -.17) und für die Gesamtskala 15.81
(SD = 3.80; Kurtosis = 2.78; Schiefe = -.03). Signifikante Geschlechtsunterschiede finden
sich ausschließlich für die Optimismusskala (t = -2.37, p = .02; M = 9.09 (Männer) und 8.92
(Frauen) unterschieden, nicht aber für die Pessimismus (t = 0.77, p = .44) oder die
Gesamtskala (t = 0.97, p = .33). Betrachtet man die Mittelwerte für Männer und Frauen, so
ist deren Differenz als kaum praktisch bedeutsam einzuschätzen. Die Zusammenhänge der
Skalen mit dem Alter wurden über Korrelationen geprüft. Wie aus Tabelle 2 zu entnehmen
ist, finden sich keine relevanten Alterszusammenhänge.
Tabelle 2 einfügen
Normierung: In Tabelle 3 sind die Normwerte als Prozentränge und T-Werte für die
Optimismus-, die Pessimismus- und die Gesamtskala dargestellt.
Tabelle 3 einfügen
Reliabilität: Die interne Konsistenz beträgt α = .69 für Optimismus, α = .68 für Pessimismus
und α = .59 für die Gesamtskala. Die Retestkorrelation beträgt für Optimismus r
tt
= .59, für
Pessimismus r
tt
= .65 und r
tt
= .75 (alle p < 0,001) für die Gesamtskala. Aufgrund der
6
kleineren Stichprobengröße wurden die biaskorrigierten 90%-Konfidenzintervalle mittels
2000 Bootstrapanalysen berechnet. Das Konfidenzintervall der Optimismusskala beträgt .42
– .72, das der Pessimismusskala .53 – .75 und das der Gesamtskala .64 - .82.
Diskussion
In der vorliegenden Arbeit werden ausgewählte psychometrische Kennwerte sowie
Normen zur deutschen Version des LOT-R zur Verfügung gestellt. Die Besonderheit ist in
der umfangreichen Stichprobe zu sehen. Trotz der beträchtlichen Größe der Stichprobe,
muss darauf hingewiesen werden, dass diese sich von einer repräsentativen Bevölkerungs-
stichprobe geringfügig unterscheidet. So ist davon auszugehen, dass der Anteil von Frauen
etwas höher ist, da diese häufiger zum Arzt gehen als Männer. Ebenso wird der
Altersdurchschnitt etwas höher sein, als in der Allgemeinbevölkerung, da steigendes Lebens-
alter mit dem Auftreten von Erkrankungen assoziiert und damit eine erhöhte Inan-
spruchnahme auch von Vorsorgeleistungen zu erwarten ist.
2
Da verschiedene Zusammen-
hänge von Optimismus und Pessimismus mit körperlichem und psychischem Gesundheits-
zustand bekannt sind, wurde für die Normierung der Teil der “gesunden” Patienten ausge-
wählt, der ausschließlich zu einer Vorsorgeuntersuchung den Arzt konsultierte. Da nicht alle
Bevölkerungsgruppen gleichermaßen an Vorsorgeuntersuchungen teilnehmen, lassen sich
damit geringfügige Verzerrungen hinsichtlich Alter, Geschlecht, sozioökonomischem Status
usw. vermuten. In den vorliegenden Daten fanden sich jedoch insgesamt keine praktisch
bedeutsamen Alters- und Geschlechtseffekte hinsichtlich Optimismus, Pessimismus oder der
Gesamtskala, was die Bedeutung der Stichprobenbesonderheiten relativiert. Ergänzend ist
anzumerken, dass Optimismus und Pessimismus mit zunehmendem Alter unabhängiger
voneinander werden (Herzberg et al., 2006).
7
Mit einer internen Konsistenz von .69 für die Optimismus- bzw. .68 für die
Pessimismusskala bleibt der Test unter dem häufig geforderten Mindestwert von .80 zurück,
liegt aber relativ nahe bei dem von Scheier und Carver (1994) gefundenen Wert von .78. Die
interne Konsistenz der Gesamtskala ist mit .59 als unbefriedigend zu betrachten. Die
faktorenanalytische Prüfung der Daten unterstützt aber ohnehin eine zweifaktorielle Lösung
und relativiert damit die Bedeutung der Gesamtskala. Der LOT-R ist für Forschungszwecke
gut einsetzbar, für klinische Beurteilungen sollte er jedoch nur in Verbindung mit weiteren
Datenquellen eingesetzt werden. Dies entspricht dem bisher üblichen Einsatzspektrum des
Tests. Auch die Retestreliabilitäten von .59 für Optimismus, .65 für Pessimismus und .75 für
die Gesamtskala decken sich mit den bekannten Befunden (.56 bis .79) (Scheier et al., 1994).
Die Retestreliabilität wurde an einer (kleinen) studentischen Stichprobe erhoben. Aufgrund
der großen Homogenität einer solchen Untersuchungsgruppe und dem hohen Anteil von
Frauen (86%) ist von Varianzeinschränkungen auszugehen, die die Generalisierbarkeit des
Ergebnisses einschränken. Von Scheier und Carver (1985) wurde der dispositionelle
Optimismus als eindimensionales Persönlichkeitsmerkmal mit den beiden Polen Optimismus
und Pessimismus entwickelt. Die faktorenanalytische Untersuchung von Herzberg et al.
(2006) unterstützt jedoch, ebenso wie die Ergebnisse einiger anderer Forschungsgruppen,
eine zweidimensionale Lösung, mit den Faktoren Optimismus und Pessimismus als zwei
voneinander relativ unabhängig variierende Merkmale. Die Itemkennwerte und Normwerte
sind aus diesem Grund in der vorliegenden Arbeit auch getrennt ausgewiesen.
Das Forschungsinteresse am Konstrukt des Optimismus ist ungebrochen, zumal
bestätigt werden konnte, dass Optimismus Krankheitsverläufe, aber auch Inzidenz und
Mortalität beeinflusst. Obwohl es bereits verschiedene Studien zu den Zusammenhängen mit
anderen psychologischen Variablen (Selbstwertgefühl, Neurotizismus, soziale
Unterstützung, Coping etc.) (z. B. Anderson, 1996; Aspinwall & Taylor, 1992; Brisette,
8
Scheier & Carver, 2002; Magaletta & Oliver, 1999; Mäkikangas, Kinnunen & Feldt, 2004;
Segerstrom, Taylor, Kemeny & Fahey, 1998; Symister & Friend, 2003) gibt, existiert auf
dieser konzeptionellen Ebene weiterer Klärungsbedarf zu den Überschneidungen der
verschiedenen Konzepte und damit zu einem integrativen oder differenzierenden Modell der
gesundheitsrelevanten psychologischen Faktoren. Die mit dieser Studie vorliegenden
psychometrischen Kennwerte und Normen erleichtern den Forschungseinsatz im deutschen
Sprachraum des LOT-R und die Interpretierbarkeit dieses Instruments.
9
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13
Anhang
Deutsche Version der Revision des Life-Orientation-Tests (LOT-R)
Bitte geben Sie an, inwieweit Ihre Meinung mit den folgenden Aussagen übereinstimmt.
trifft ausge-
sprochen zu
trifft etwas
zu
teils/teils trifft kaum
zu
trifft überhaupt
nicht zu
Auch in ungewissen Zeiten
erwarte ich normalerweise das
Beste.
Es fällt mir leicht, mich zu
entspannen.
Wenn bei mir etwas schief
laufen kann, dann tut es das
auch.
Meine Zukunft sehe ich immer
optimistisch.
In meinem Freundeskreis fühle
ich mich wohl.
Es ist wichtig für mich, ständig
beschäftigt zu sein.
Fast nie entwickeln sich die
Dinge nach meinen
Vorstellungen.
Ich bin nicht allzu leicht aus der
Fassung zu bringen.
Ich zähle selten darauf, dass mir
etwas Gutes widerfährt.
Alles in allem erwarte ich, dass
mir mehr gute als schlechte
Dinge widerfahren.
Auswertung des LOT-R
Die Items 2, 5, 6 und 8 sind Füllitems und werden nicht ausgewertet.
Die Items 3, 7 und 9 müssen zur Auswertung umkodiert werden (0=4, 1=3, 2=2, 3=1, 4=0).
Der Optimismuswert wird aus der Summe der Items 1, 4 und 10 gebildet. Der Pessimismuswert wird aus
der Summe der Items 3, 7 und 9 gebildet.
14
Korrespondenzadresse:
Dr. Heide Glaesmer
Universität Leipzig
Selbständige Abteilung für Medizinische Psychologie und Soziologie
Philipp-Rosenthal-Straße 55
04103 Leipzig
Tel.: 0341-9718814
e-Mail: Heide.Glaesmer@medizin.uni-leipzig.de
15
Fußnoten
1
DETECT (Diabetes Cardiovascular Risk-Evaluation: Targets and Essential Data for Commitment of Trea-
tment) ist eine bundesweite klinisch-epidemiologische Querschnittsstudie mit einer 12-Monats-Nachunter-
suchung in einer Teilstichprobe. DETECT wurde durch einen unrestricted educational grant der Firma Pfizer
GmbH, Karlsruhe gefördert. Projektleitung: Prof. Dr. H.-U. Wittchen, Dr. H. Glaesmer; Mitarbeiter: Dipl.-
Psych. L. Pieper, E. Katze, Dipl.-Math. J. Klotsche, Dipl.-Psych. A. Bayer, Dipl.-Psych. A. Neumann. Steering
Committee: Prof. Dr. H. Lehnert (Magdeburg), Prof. Dr. G. Stalla (München), Prof. Dr. M. A. Zeiher
(Frankfurt); Advisory Board: Prof. Dr. W. März (Graz), Prof. Dr. S. Silber (München), Prof. Dr. Dr. U. Koch
(Hamburg), PD Dr. D. Pittrow (München)
2
Um die hier angesprochenen Zusammenhänge abzusichern, wurde die Stichprobe mit der
Bevölkerungsstatistik des Statistischen Bundesamtes (
www.destatis.de) verglichen. Eine Vergleichbarkeit ist
nur bedingt gegeben, weil in der Bevölkerungsstatistik auch alle Personen unter 18 Jahren enthalten sind und
zum Teil andere Gruppierungen vorgenommen worden. Während in unserer Stichprobe 57,1% Frauen
enthalten sind, findet man in der Bevölkerung 51,1% Frauen, der Frauenanteil ist also in unserer Stichprobe
erwartungsgemäß erhöht. Auch der Alterseffekt ist erwartungsgemäß: in unserer Stichprobe sind die unteren
Altersgruppen etwas unterrepräsentiert und die oberen Altersgruppen etwas überrepräsentiert. Es finden sich
keine wesentlichen Unterschiede hinsichtlich Berufstätigkeit.
16
Tabelle 1: Soziodemographische Merkmale der Normierungsstichprobe
Normierungsstichprobe
(N=4938)
Geschlecht
Frauen (%) 57.1
Alter (MW/SD) 53.6 / 15.6
18-34 (%) 11.2
35-44 (%) 19.4
45-54 (%) 20.7
55-64 (%) 21.5
65-74 (%) 17.9
75+ (%) 9.3
Berufstätigkeit
berufstätig (%) 48.3
arbeitslos (%) 5.1
Hausfrau (%) 8.0
Rentner/Rentnerin (%) 35.8
sonstiges (%) 2.9
Familienstand
ledig (%) 14.6
verheiratet (%) 69.5
verwitwet/geschieden (%) 15.9
Dauer des Schulbesuchs in Jahren (MW/SD) 10.2 / 2.1
17
Tabelle 2: Korrelationen der Skalen des LOT-R mit dem Alter (
N = 4.938)
Optimismus Pessimismus Gesamtskala
Optimismus
1 - -
Pessimismus
.07* 1 -
Gesamtskala
.69* .77* 1
Alter
.,04* -.12* -.06*
* p < .001
18
Tabelle 3: Normwerte für die Optimismus-, Pessimismus- und die Gesamtskala der deutschen Version des LOT-R (
N = 4.938)
Optimismus Pessimismus Gesamtskala
RW
PR T PR T
RW
PR T
RW
PR T
0
0 34 2 33
0
0 32
13
29 43
1
1 34 3 34
1
0 32
14
40 46
2
1 34 6 35
2
0 33
15
50 50
3
2 34 12 37
3
0 33
16
59 53
4
4 35 20 40
4
0 33
17
67 56
5
8 36 31 43
5
0 33
18
75 59
6
17 39 46 49
6
1 33
19
82 61
7
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... -texte: Arthrose (Hüfte und Knie) [9][10][11][12][13][14][15][16][17]; Typ 2-Diabetes mellitus [18][19][20][21]; chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (COPD) [22][23][24][25][26]; klinische stabile ischämische Herzerkrankung [27][28][29][30]; Schlaganfall [31][32][33][34][35][36][37][38][39][40]; klinische Depression [41][42][43][44][45][46][47]; chronischer nichtspezifischer Rückenschmerz [48][49][50][51][52][53][54][55][56]. Weitere Ergebnisse zu den ersten beiden Projektphasen finden sich in Geidl und Pfeifer [7]. ...
... A study conducted concurrently to the development of national recommendations showed the health-economic costs of physical inactivity in Germany to be approximately €14.5 billion or 4.8% of the national healthcare costs [54]. Researchers have described physical inactivity as a chronic policy problem [55] and institutions such as WHO, the European Commission and the Council of the European Union have also identified it as an issue [4][5][6]. This has increasingly built pressure on political systems, calling for actions to promote PA. 2) Policy stream: Several existing health-promoting policies were used to solve the problem of low PA prevalence and support PA promotion. ...
... Our findings confirm previous reviews and linear metaanalyses, which showed a general correlation between higher physical activity levels and lower mortality rates in adults with T2D [6] and breast cancer [7,55,56]. For women with breast cancer, the one available randomized controlled trial reported HR for mortality from 0.45 (95% CI 0.21-0.97) ...
Thesis
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Die hohe Prävalenz körperlicher Inaktivität stellt ein globales Problem dar, das zu steigender Morbidität beiträgt und jährlich 5,3 Millionen frühzeitige Todesfälle sowie ökonomische Kosten von 53,8 Milliarden US-Dollar verursacht. Die Entwicklung von Strategien der Bewegungsförderung ist vor diesem Hintergrund eine zentrale Herausforderung. Bewegungsförderung ist eine zentrale Strategie der Gesundheitsförderung; die Reduktion körperlicher Inaktivität um 10 % ist eines der Kernziele der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Prävention und Kontrolle nichtübertragbarer Erkrankungen. Bemühungen zur Bewegungsförderung sind bei Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen, Krebserkrankungen, Diabetes, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) oder psychischen Erkrankungen von besonderer Bedeutung. Trotz der nachgewiesenen umfassenden Gesundheitswirkungen regelmäßiger Bewegung ist ein körperlich inaktiver Lebensstil bei Menschen mit Vorerkrankungen weit verbreitet. Gleichzeitig bilden Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen in Deutschland mit rund 40 % der erwachsenen Bevölkerung eine große Personengruppe, die in Zukunft aller Voraussicht nach weiter anwachsen wird. Die vorliegende kumulative Habilitationsschrift widmet sich dem Thema Bewegungsförderung bei Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen. Die Arbeit möchte einen Beitrag dazu leisten, körperlich aktive Lebensstile bei Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen erfolgreich zu fördern. Hierfür werden 22 Einzelbeiträge zu den drei übergeordneten Themenbereichen Bewegungsempfehlungen, Bewegungsverhalten und Bewegungstherapie eingebracht, die ein breites inhaltliches Spektrum adressieren und vielfältige wissenschaftliche Ansätze und Methoden nutzen. Die zentralen Arbeitsergebnisse der Habilitationsschrift beinhalten: 1.) Die konzeptionelle Entwicklung von Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung für Erwachsene mit nichtübertragbaren Erkrankungen, die Dissemination dieser Empfehlungen mittels eines Beteiligungsansatzes sowie die ergänzende analytische Betrachtung der Entwicklung, Dissemination und Implementierung der Empfehlungen. 2.) Eine epidemiologische Analyse zum Bewegungsverhalten von Erwachsenen mit nichtübertragbaren Erkrankungen in Deutschland. 3.) Die Herausarbeitung nichtlinearer Dosis-Wirkungs-Beziehungen zwischen körperlicher Aktivität und Mortalität für Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen auf Basis einer systematischen Übersichtsarbeit. 4.) Eine randomisierte kontrollierte Wirksamkeitsanalyse zu den langfristigen bewegungsförderlichen Effekten einer Schrittzähler-basierten Verhaltensintervention im Rahmen der pneumologischen Rehabilitation für Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit COPD sowie die Prädiktion deren körperlicher Aktivitätsverläufe sechs Wochen und sechs Monate nach der Rehabilitationsmaßnahme, basierend auf dem integrativen Modell der Bewegungsbezogenen Gesundheitskompetenz. 5.) Die Erarbeitung einer nationalen Bestandsaufnahme der Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation mit Blick sowohl auf die Einrichtungs- als auch auf die Akteursebene, jeweils mit besonderem Fokus auf das Ziel der Bewegungsförderung Die Ergebnisse dieser Arbeit a) bestätigen den hohen gesundheitsförderlichen Nutzen körperlicher Aktivität, b) erweitern das Wissen über das tatsächliche Ausmaß an körperlicher Aktivität bei Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen und ermöglichen es, besonders inaktive Subgruppen zu definieren, c) verbessern das Verständnis zu den personbezogenen Determinanten des Bewegungsverhaltens von Menschen mit Vorerkrankungen, d) legen die Grundlage für die systematische Weiterentwicklung und Optimierung einer bewegungsförderlichen Bewegungstherapie, e) geben Handlungsorientierung für Gesundheitsfachberufe im Bereich der Bewegungsförderung, f) unterstützen die Entwicklung bewegungsförderlicher Politik und g) begünstigen die Netzwerkbildung für Bewegungsförderung. In der Summe stärkt diese Arbeit die Evidenzbasis für erfolgreiche Bewegungsförderung bei Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen. Diese Arbeit bietet relevante Erkenntnisse für Erwachsene mit nichtübertragbaren Erkrankungen, Bewegungstherapeutinnen und -therapeuten, Ärztinnen und Ärzte sowie andere Gesundheitsfachkräfte, die sich mit Bewegungsförderung und Bewegungstherapie befassen, wie auch für Entscheidungsträgerinnen und träger im Gesundheitswesen und in der Politik. In ihrer Gesamtheit setzt diese Habilitationsschrift vielfältige Impulse für Bewegungsförderung auf individueller, organisationaler sowie politischer Ebene und kann dazu beitragen, zukünftige Bemühungen der Bewegungsförderung bei Menschen mit nichtübertragbaren Erkrankungen erfolgreich zu gestalten.
... Optimism. Optimism was measured using the 3-item Optimism sub-scale of the CPC validated by Lorenz et al. (2016) derived from items originally developed by Brandtstädter and Wentura (1994) and Glaesmer et al. (2008). Items reflect individuals' expectancy of positive outcomes (e.g., "The future holds a lot of good in store for me"). ...
... Resilience. Resilience was measured the 3-item Optimism sub-scale of the CPC validated by Lorenz et al. (2016) derived from items originally developed by Brandtstädter and Wentura (1994) and Glaesmer et al. (2008). Items reflect participants' ability to bounce back from adversities (e.g., "when I am in a difficult situation, I can usually find my way out"). ...
Chapter
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Extant research on job insecurity has traditionally investigated this construct as a hindrance stressor, based on theoretical developments and meta-analytical results that have shown consistent negative relationships between job insecurity and a host of organizational outcomes. In this chapter, the authors take a person-centered perspective based on the transactional theory of stress and argue that employees can and do appraise job insecurity in different ways which is manifested by qualitatively distinct latent profiles. The authors also argue that certain positive psychological variables (i.e., hope, optimism, self-efficacy, and grit) might influence one’s odds to belong to specific appraisal latent classes. Using a cross-lagged dataset of 322 US-based employees, the authors found evidence of five qualitatively different latent profiles (i.e., employees who viewed job insecurity as: (1) irrelevant, (2) simultaneously moderately challenging and hindering, (3) primarily hindering, (4) both highly challenging and highly hindering, or (5) primarily challenging). Further, the results showed that higher grit was associated with higher odds of belonging to any of the appraisal profiles compared to the high challenge/high hindrance group whereas higher self-efficacy was associated with higher odds of belonging to the irrelevant group compared to any of the appraisal profiles. Hope and optimism, however, did not influence latent class membership. The authors discuss the implications for theory and practice considering seemingly paradoxical findings demonstrating sometimes positive and sometimes negative outcomes of job insecurity, as well as traditional assumptions that employees primarily view job insecurity as either a hindrance or a challenge.
... Optimism. The construct of optimism, the general belief that one will experience good outcomes in life (Scheier & Carver, 1988), was assessed using the German version of the revised Life-Orientation Test (LOT-R; Glaesmer et al., 2008). The LOT-R, the most commonly used self-report measure of optimism (MacLeod, 2017, p. 50), assesses an individual's optimistic attitude through self-report using 10 items rated on a 5-point Likert scale ranging from 1 (strongly agree) to 5 (strongly disagree). ...
... Taking into account filler items and inversely scored items, a sum score is generated from the item values. With a Cronbach's alpha of 0.69, the internal consistency is considered acceptable (Glaesmer et al., 2008). In the present sample, the scale displayed very good reliability with values of α = 0.82 at T1, α = 0.83 at T2, and α = 0.81 at T3. ...
Article
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Prospection is the ability to think about the future in order to guide behavior and gain desirable outcomes. Although theoretical research on the topic exists, there is a lack of practical application. We developed and evaluated a prospective coaching program in a subclinical sample with limited subjective well-being. Twenty-nine participants (Mage = 40.6 years, SD = 13.6; range 19–62 years) participated in three 3-h sessions of a prospective coaching intervention. In a between- and within-subject design, participants completed preintervention, postintervention, and follow-up questionnaires. We compared the effects to those in a waitlist control group with no intervention (n = 37). Linear mixed models revealed improvements in the primary variables subjective well-being and openness to the future. We also found effects in the secondary outcomes hopelessness, subjective stress, depression, positive affect, and optimism in the experimental group, but not in the waiting list control group. This pilot study, to our knowledge, is the first to prove the effectiveness of a prospective group coaching program on relevant outcomes in a subclinical sample. Further studies, for instance, with a larger sample, are needed to gain more insight on the effects of prospection in mental health promotion.
... The revised Life-Orientation Test (LOT-R; Glaesmer et al., 2008) is a two-dimensional, 10-item scale that measures optimism and pessimism and refers to an individual's positive or negative outcome expectations. Both dimensions can vary independently. ...
... Comparable findings (Huppert and So, 2013), and also higher correlations, between optimism and subjective vitality (Longo et al., 2017) are found in the literature. Optimism and generalized selfefficacy beliefs are said to be stable personality characteristics (Schwarzer, 1994;Glaesmer et al., 2008). The reinforcement of a person's belief in their resources and capabilities to successfully complete a task will lead to the formation of habits. ...
Article
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Subjective vitality describes the positive feeling of experiencing physical and mental energy, which can lead to purposive actions, but no German instruments exist with action-oriented verbiage: This work supports the development and modification of already existing German Subjective Vitality Scales and provides further evidence for its psychometric properties. In a first step (N = 56) two modified (action-oriented) short-forms were developed. An extension of time perspectives (past, present, future) should also enrich the scale by enhancing the accuracy of self-reports. Study 1 (N = 183) then examined the psychometric properties for each time perspective. Study 2 (N = 27) was a 6-day diary study to identify the reliability of within- and between-person differences in vitality over time and working days with responses recorded three times per day. The exploratory factor analysis from study 1 revealed a three-factor solution with three items each. Test-retest reliability was moderate for the past and future time perspective and less stable for state subjective vitality. The modified German Subjective Vitality Scale (SVS-GM) showed divergent validity with fatigue, negative affect, and optimism, and convergent but distinguishable validity with life satisfaction, positive affect, and perceived self-efficacy. High reliability for daily vitality measures (with lower vitality rates in the morning) was found in study 2, but no substantial variation was found between working days and days off. The SVS-GM shows good psychometric properties in different settings and provides researchers with a 3-item (for cross-sectional or longitudinal studies) and 1-item (for short screenings) version to measure subjective vitality in German-speaking populations.
... General optimism was measured with a 5-point Likert-type item ("I am always optimistic about the future.", retrieved from Glaesmer et al., 2008). ...
Article
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In a scenario study with 1200 Austrian taxpayers, we examined how tax compliance is affected by the economic crisis related to the COVID-19 pandemic. Moreover, we investigated the potential of trust in government, attitude towards taxes, and justice perceptions in mitigating potential effects. The results suggest a strong effect of the economic environment on tax compliance. Specifically, tax compliance was lower in scenarios where the pandemic had a negative effect on the economy than in scenarios with no negative effect. However, for individuals with a positive attitude towards taxes, compliance was not lower in a negative economic environment than in pre-COVID-19 times. Moreover, we found that taxpayers who were not affected economically, taxpayers with a positive attitude towards taxes, and taxpayers with a low propensity to take risks generally indicated higher levels of tax compliance. Exploratory analyses indicate that taxpayers who change their compliance behavior in response to the economic environment are, on average, younger, less educated, more strongly affected economically, and more uncertain about their current economic situation than taxpayers with stable compliance levels. Policy interventions should target these groups to strengthen tax compliance in times of crisis.
... Additional questionnaires used in the present study were the trait anxiety section of the STAI (Spielberger et al., 1970), the Anxiety Sensitivity Index (Peterson & Heilbronner, 1987), the Life Orientation Test Revised assessing dispositional optimism (Glaesmer, Hoyer, Klotsche, & Herzberg, 2008), and the General Self-Efficacy Scale (Chen, Gully, & Eden, 2001). These questionnaires were used for exploratory purposes to examine additional factors that might be associated with intrusive memories and the response to placebo treatment. ...
Article
After traumatic experiences, intrusive memories can flash back and evoke significant distress. Here, we investigated whether the frequency and severity of intrusions can be reduced by the provision of placebo. After the (online) exposure to the trauma-film paradigm, healthy participants (N = 112) received deceptive placebo (DP), open-label placebo (OLP), or no treatment. In the DP group, participants were led to believe to receive a dopamine-modulating drug, which was supposed to disrupt the consolidation of traumatic memories, although they in fact received the same placebo tablets as the OLP group for one week. The results show that the groups did not differ in the frequency of intrusive memories after one week. However, participants receiving OLP reported a significantly reduced intensity of intrusions as compared to DP. Across groups, negative expectations about the intensity and controllability of intrusions were associated with a higher frequency of intrusions, higher distress, higher burden, and more negative appraisal. The results suggest that expectations play an important role in the emergence of intrusive memories and that some of the disabling aspects of intrusive memories can be reduced by placebo. This may carry clinical potential because placebos are an accessible, cost-effective intervention to reduce the risk of intrusive memories.
... Longitudinal studies have shown positive correlations with psychological well-being, physical health, health behavior, positive recovery processes, and lower mortality. The score shows moderate reliability of .69 for optimism and.59 for pessimism by means of Cronbach's alpha [28]. ...
Article
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Background Osteoarthritis (OA) is one of the most common disabilities in the elderly. When conservative management fails, total joint arthroplasty (TJA) is the treatment of choice for end-stage OA. Since quality and durability of implants has steadily improved, pre -and postsurgical processes moved into the focus of research. Hence, eHealth approaches offer an opportunity to provide a more available continuity of care. Regarding individualized pre-, peri-, and postsurgical stages, eHealth is expected to improve patient engagement, self-care, and outcomes across the surgical pathway. Aim of this study is to evaluate the effectiveness of the eHealth application “alley” as an adjuvant intervention to TJA. The app provides comprehensive information to empower patient with hip or knee OA to prepare and accompany them for their TJA surgery. Our primary hypothesis is that the pre- and postoperative adjuvant use of the eHealth application “alley” (intervention group, IG) leads to improved functional outcome. Methods Prospective, randomized, controlled, multi-center trial including n = 200 patients diagnosed with hip and n = 200 patients with knee OA ( n = 200) scheduled for TJA. Patients of both groups will be randomly assigned to one of two study arms. Patients in the intervention group will receive access to the functions of the “alley” app. The app presents informative (e.g., information about osteoarthritis), organizational (e.g., information about medical rehabilitation), and emotional/empowerment (e.g., information about the relationship between mood and pain) content. Patients evaluate their condition and functional level by means of standardized digitally questionnaires. Patients in the control group will not receive any functions of the app. Assessments will be performed at baseline before, 10 days after, 1 months after, 3 months after, 6 months after, and 12 months after TJA. Primary outcome is change from baseline measured by the Hip Osteoarthritis Outcome Score or Knee injury and Osteoarthritis Outcome Score 3 months after TJA. The statistical analysis ( t -test for independent variables with effect size Cohen’s d ) is performed separately for patients with TKA and THA. Discussion Overall, the study aims to improve the understanding of the benefits of eHealth applications in the treatment of elderly patients with knee or hip arthroplasty. The approach is novel since a health care companion is combined with a digital information platform enabling direct and continuous feedback from the patients to the therapeutic treatment team. As the study investigate the effectiveness under everyday conditions, it is not feasible to control whether the patients in the IG read the educational information of the app respectively the control group consume additional information from other sources. However, this increases the external validity of the study if significant effects for the app can be demonstrated. Trial registration German Clinical Trials Register: DRKS00025608. Registered on 21 June 2021.
Article
Belief in a just world (BJW) is theorised to be a universal personality disposition. In this study we contrast this notion with that of Justice Capital, which suggests that BJW varies based on the individual’s justice experience. We achieve this comparison via a psychometric analysis of the BJW scales across cultural and demographic groups. Invariance; equivalence of reliability metrics; differences in latent means; and consistency in construct validity—differential associations with perceived control, hopelessness, and optimism—were analysed across Germany, Russia, Australia, Brazil, Turkey, the USA, sex, age, income type, and economic status (n=1250). Findings provide support for both the universality and malleability of BJW. We discuss how these findings advance BJW theorising and their important implications for BJW measurement.
Thesis
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung und Validierung eines Instruments zur mehrdimensionalen Erfassung von Selbstwirksamkeitserwartungen berufstätiger Lehrkräfte. Als Anforderungsbereiche werden fokussiert: 1) Schule und Unterricht allgemein; 2) Inklusiver Unterricht; 3) Integration von geflüchteten Kindern in die Klasse. Aufgrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass die eigenen Erwartungen an das Selbst eine erhebliche Rolle für die tatsächlichen Handlungen und Leistungen spielen können, ist die messgenaue, valide und differenzierte Erfassung der Selbstwirksamkeitserwartung von sehr hoher Bedeutung. Jedoch gab es für den deutschen Sprachraum bislang keine multidimensionalen Instrumente, die eine hinreichend differenzierte Messung unterschiedlicher Facetten der Lehrer-Selbstwirksamkeitserwartung in unterschiedlichen Anforderungsbereichen zulassen. Ein solch differenziertes Messinstrument birgt einen sehr hohen Nutzungswert. Zum Beispiel nützt es der empirischen Forschung (z. B. können Zusammenhänge mit anderen Konstrukten je nach Selbstwirksamkeitsfacette variieren) und hat Implikationen für die Praxis (z. B. ermöglicht eine differenziertere Diagnostik individuell zugeschnittene Fördermaßnahmen). Eine Prä-Pilotierung (N = 216) an Lehramtsstudierenden und eine Pilotierung an berufstätigen Lehrkräften (N = 213) wurde zur ersten Fragebogenreduzierung und -validierung durchgeführt. Im Längsschnitt wurden zusätzlich Daten von berufstätigen Lehrkräften (N1.Messzeitpunkt = 621; N2.Messzeitpunkt = 275; NGesamt = 242) erhoben und ausgewertet. Es zeigen sich reliable multidimensionale Faktorenstrukturen, die sich klar interpretieren lassen. Auch zeigen sich durch den Einsatz zusätzlicher Skalen eindeutige Hinweise auf Konstruktvalidität. Das Instrument kann dementsprechend für forschungs- und praxisbezogene Zwecke eingesetzt werden. Aufgrund dessen wurden weitere Auswertungen vorgenommen, welche Zusammenhangs- und Unterschiedshypothesen umfassen. So zeigte sich beispielsweise, dass insbesondere Lehrkräfte der Förderschulen eine höhere Selbstwirksamkeit im Unterrichten von beeinträchtigten und geflüchteten Schülerinnen und Schülern im Vergleich zu Lehrkräften verschiedener anderer Schultypen verspüren. Zusätzlich wurden (kausale) Zusammenhänge, die Faktorenstruktur und die Messinvarianz der Selbstwirksamkeitserwartung anhand der erfassten Daten genauer untersucht und verschiedene (hierarchische) Modelle miteinander verglichen.
Article
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The PSY-HEART-I trial indicated that a brief expectation-focused intervention prior to heart surgery improves disability and quality of life 6 months after coronary artery bypass graft surgery (CABG). However, to investigate the clinical utility of such an intervention, a large multi-center trial is needed to generalize the results and their implications for the health care system. The PSY-HEART-II study aims to examine whether a preoperative psychological intervention targeting patients' expectations (EXPECT) can improve outcomes 6 months after CABG (with or without heart valve replacement). EXPECT will be compared to Standard of Care (SOC) and an intervention providing emotional support without targeting expectations (SUPPORT). In a 3-arm multi-center randomized, controlled, prospective trial (RCT), N=567 patients scheduled for CABG surgery will be randomized to either SOC alone or SOC and EXPECT or SOC and SUPPORT. Patients will be randomized with a fixed unbalanced ratio of 3:3:1 (EXPECT: SUPPORT: SOC) to compare EXPECT to SOC and EXPECT to SUPPORT. Both psychological interventions consist of 2 in-person sessions (à 50 min), two phone consultations (à 20 min) during the week prior to surgery, and one booster phone consultation post-surgery 6 weeks later. Assessment will occur at baseline approx. 3-10 days before surgery, preoperatively the day before surgery, 4-6 days later, and 6 months after surgery. The study's primary endpoint will be patients’ illness-related disability 6 months after surgery. Secondary outcomes will be patients’ expectations, subjective illness beliefs, quality of life, length of hospital stay and blood sample parameters (e.g., inflammatory parameters such as IL-6, IL-8, CRP). This large multi-center trial has the potential to corroborate and generalize the promising results of the PSY-HEART-I trial for routine care of cardiac surgery patients, and to stimulate revisions of treatment guidelines in heart surgery.
Article
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Studied the influence of dispositional coping style and dispositional optimism (i.e., the general expectancy of positive outcomes) on actual coping behaviors. Human subjects: 47 normal US college students. 70 normal West German adults (mean age 26 yrs). Ss' responses on measures of dispositional coping style and optimism were analyzed in relation to results of a questionnaire assessing emotional states considered indicative of either problem-oriented or emotion-oriented coping behavior. The psychometric properties of the German and English versions of the instruments used were compared. Tests included German and English versions of the State–Trait Anxiety Inventory, the Optimism Scale by M. F. Scheier and C. S. Carver (1985), and the Activation–Deactivation Adjective Check List by R. E. Thayer (1967). (English abstract) (PsycINFO Database Record (c) 2012 APA, all rights reserved)
Article
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The primary purpose of this paper is to review recent research examining the beneficial effects of optimism on psychological and physical well-being. The review focuses on research that is longitudinal or prospective in design. Potential mechanisms are also identified whereby the beneficial effects of optimism are produced, focusing in particular on how optimism may lead a person to cope more adaptively with stress. The paper closes with a brief consideration of the similarities and differences between our own theoretical approach and several related approaches that have been taken by others.
Article
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Weighted least-squares confirmatory factor analysis and exploratory factor-analytic procedures were used to assess the dimensionality of three self-report instruments designed to measure optimism and pessimism: the Life Orientation Test (LOT), the Hopelessness Scale (HS), and the Optimism and Pessimism Scale (OPS). The LOT was found to be bidimensional, the HS unidimensional, and the OPS multidimensional. The HS was interpreted as measuring a unipolar pessimism dimension. Factor analyses performed on an item subset from the OPS that fit the definition of optimism and pessimism as generalized outcome expectancies also supported the two-dimensional model of optimism and pessimism. Differential correlations between separate optimism and pessimism indices and a measure of psychological stress provided partial further support for a two-dimensional model of optimism and pessimism.
Article
This study explored prospectively the effects of dispositional and situational optimism on mood (N = 90) and immune changes (N = 50) among law students in their first semester of study. Optimism was associated with better mood, higher numbers of helper T cells, and higher natural killer cell cytotoxicity. Avoidance coping partially accounted for the relationship between optimism and mood. Among the immune parameters, mood partially accounted for the optimism-helper T cell relationship, and perceived stress partially accounted for the optimism-cytotoxicity relationship. Individual differences in expectancies, appraisals, and mood may be important in understanding psychological and immune responses to stress.
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Zusammenfassung. Im ersten Teil des vorliegenden Beitrags wird ein Uberblick zum Stand der Forschung im Themengebiet “Optimismus und Gesundheit” erstellt. Die einflusreichsten theoretischen Ansatze und der Stand ihrer empirischen Bestatigung werden kurz dargestellt. Auf dieser Informationsbasis wird die Frage aufgeworfen, ob Optimismus nicht eher als deskriptives Merkmal der Gesundheit, statt als ihr Pradiktor konzeptualisiert werden sollte. Eine Losung ergibt sich nach unserer Auffassung, wenn zwischen (1) Optimismus als dispositioneller Variable und (2) optimistischen Kognitionstypen bzw. optimistischen Bewertungen und Erwartungen in bestimmten Situationen und Handlungsphasen unterschieden wird. Nur fur letztere ergibt sich die gesundheitspsychologisch aussagekraftige Forschungsperspektive, funktionale und dysfunktionale Konsequenzen optimistischer Kognitionen zu untersuchen. Methodisch ist dieser Zugang unter anderem durch Prozes- und Kontextorientierung und eine Mehrebenendiagnostik beider Konstrukte ...
Article
Optimism is said to be a defining characteristic of extraversion, but the Life Orientation Test (LOT), which measures dispositional optimism, has been criticized as being virtually indistinguishable from measures of neuroticism except for a reversed direction of scoring. This study of 103 men and 120 women found the LOT did correlate positively with extraversion, but it was also correlated negatively, and more strongly, with neuroticism. This resembles a measure of trait anxiety with the scoring reversed. However, the focus of the LOT upon generalized outcome expectancies is distinctive.
Article
Contrary to unidimensional conceptions of optimism and pessimism, factor analysis of 2 widely used instruments revealed that optimism and pessimism are empirically differentiable, but related, constructs. Moreover, consistent with expectations, optimism and pessimism were differentially linked with fundamental dimensions of mood and personality. Pessimism was principally associated with neuroticism and negative affect. Optimism was primarily associated with extraversion an positive affect. Findings are discussed with reference to current conceptual and measurement models of optimism and pessimism and their relations to broad dimensions of mood and personality. (PsycINFO Database Record (c) 2012 APA, all rights reserved)
Article
Proposes a theory of cognitive adaptation to threatening events. It is argued that the adjustment process centers around 3 themes: A search for meaning in the experience, an attempt to regain mastery over the event in particular and over life more generally, and an effort to restore self-esteem through self-enhancing evaluations. These themes are discussed with reference to cancer patients' coping efforts. It is maintained that successful adjustment depends, in a large part, on the ability to sustain and modify illusions that buffer not only against present threats but also against possible future setbacks. (84 ref) (PsycINFO Database Record (c) 2012 APA, all rights reserved)
Article
The aims of this one-year follow-up study among Finnish employees (n=426) were twofold: first, to investigate the relationship between self-esteem and optimism and, second, to examine the prospective relationships between these two personality constructs, mental distress and physical symptoms. The results of Confirmatory Factor Analysis (CFA) showed that the latent variables of optimism and self-esteem were highly interrelated (Time 1, r=.90, Time 2, r=.87), forming the core construct of personal resilience, which turned out to be stable (stability coefficient .86) over the one-year period. The results of Structural Equation Modelling (SEM) indicated that high personal resilience measured at Time 1 reduced mental distress at Time 2. Furthermore, a high level of physical symptoms at Time 1 seemed to predict a high level of mental distress at Time 2.