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Regionale Archive für Sozialfotografie

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Abstract

Zusammenfassung Die neue „Bilderflut“ hat auch zu einem neuen Niveau der Verbreitung und alltäglichen Nutzung der Fotografie geführt — das ist aber von der Sozialen Arbeit bisher viel zu wenig in ihrer grundsätzlichen Bedeutung begriffen und aufgenommen worden. Die Einrichtung von Regionalen Archiven für Sozialfotografie kann diesen Mangel beheben und zugleich einen Beitrag leisten zur Begründung einer Visuellen Sozialen Arbeit. Dies soll beispielhaft auch die kleine Fotoreportage in den drei Kästen verdeutlichen.

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Karl-Heinz Braun, Matthias Elze und Konstanze Wetzel führen mit ihrem Beitrag in die von ihnen entwickelte „Sozialreportage als Methode der sozialraumbezogenen Tiefenhermeneutik – am Beispiel städtischer Grafittikulturen“ ein. Als eine besondere Form der Text-Foto-Kombination kann die Sozialreportage dezidiert als Bildungs- und Lernmethode in den Blick genommen werden. Entlang zahlreicher Fotos veranschaulichen die Autor_innen nicht nur, wie eine kritisch konstruktive Tiefenhermeneutik – als Sozialraumanalyse – zwischen der objektiven Gegebenheit und subjektiven Deutung von Sozialräumen vermitteln kann. Ihnen gelingt es zudem, die symbolische Aneignung von Sozialräumen von Jugendlichen durch das Einbringen von Graffitis in vorfindliche Räume und Strukturen zu beleuchten. Graffitis werden dabei einerseits verstanden als alltägliche Selbstverständlichkeit, sie verweisen andererseits jedoch in ihrem Ringen um eine öffentliche Präsenz immer auch auf soziale und politische Machtkonflikte.
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Das zweite „Extremhochwasser“ nach 2002 (den beruhigenden und entlastenden Ausdruck „Jahrhunderthochwasser traut sich niemand mehr zu verwenden) zeigt nicht nur generell die Naturbedingtheit unserer Lebensweise (wie sie ja gerade von der Aneignungstheorie hervorgehoben wird; vgl. Braun/Elze 2013), sondern auch eine sich verschärfende ökologische Krise mit weit reichenden sozialen Folgen. Das ist der Sozialen Arbeit seit Ulrich Becks Theorie der „Risikogesellschaft“ immer wieder erörtert worden, aber Flutkatastrophen wie die vom Juni 2013 machen das sehr handfest und auch augenscheinlich (worauf der Titel des Beitrages verweisen will).Zugleich ist auffällig, dass schon zwei Wochen nach dem Höhepunkt der Flutwelle dieses Ereignis aus der Presse (als Konsequenz des „Sensationsjournalismus“) weitgehend verschwunden ist (die regionale „Magdeburger Volksstimme“ ist hier eine wohltuende Ausnahme; vgl. jetzt auch Magdeburger Volksstimme 2013), wo doch die ökologischen und sozialen Folgen erst ...
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Zusammenfassung In allen hoch entwickelten Ländern des Westens stellen wir eine deutliche Zunahme der gesellschaftlichen Ungleichheiten fest. Das betrifft insbesondere die Regionen, die in der klassischen Industriegesellschaft eine besondere Blüte erlebt haben und durch die Prozesse der De- und Neoindustriealisierung nachhaltig verändert worden sind (was sich auch fotografisch gut rekonstruieren lässt; vgl. HAMM/SIEFERLE 2003).
Vom Grusonwerk zum SKET
  • Christoph Kretschmann