Periartikuläre Ossifikationen nach Ellbogengelenkverletzungen Ein ungelöstes Problem?

ArticleinTrauma und Berufskrankheit 2:S092-S094 · January 2000with6 Reads
DOI: 10.1007/PL00014934

    Abstract

    Zusammenfassung

    Zur Vermeidung irreversibler Kontrakturen führten wir bei 6 Patienten mit periartikulären Ossifikationen des Ellbogengelenks eine frühzeitige operative Ausräumung durch. Die Rezidivprophylaxe erfolgt durch eine Single-dose-Radiatio mit 7 Gy. Im Rahmen der Nachuntersuchung (6 Monate) zeigte sich eine dauerhafte Steigerung der Bewegungsumfänge. Der radiologische Kontrollbefund ergab kein wesentliches Ossifikationsrezidiv. Zusammenfassend ist im Vergleich zu einer chirurgischen Intervention nach 18 Monaten die frühzeitige operative Ausräumung von periartikulären Ossifikationen 3–6 Monate nach der Primärverletzung technisch einfacher und scheint Muskel- und Kapsel-Band-Kontrakturen mit der Folge einer dauerhaften Funktionslimitierung verhindern zu können. Dadurch ist besonders bei Mehrfachverletzten eine frühere Rehabilitation möglich.