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Basiswissen Software-Projektmanagement - Aus- und Weiterbildung zum Certified Professional for Project Management nach iSQI-Standard, 2. Auflage.

Authors:
  • Kugler Maag Cie
Chapter
Anforderungsformulierungen und Dokumentationstechniken gehören zum Alltag in der Softwareentwicklung. In diesem Beitrag wird zunächst gezeigt, wie ein Self-Enforcing Network bei der Auswahl der passenden Dokumentationstechnik unterstützen kann. Darüber hinaus werden Metriken in das Modell eingeführt, um eine Qualitätsverbesserung zu gewährleisten. Die Verwendung von Metriken hat zum Ziel, eine Kennzahl zur Beurteilung eines Qualitätskriteriums für Anforderungen zu erstellen.
Chapter
Steigende Anforderungen hinsichtlich Sicherheit, Umweltschutz und Komfort führten in den vergangenen Jahren zu einem starken Anstieg der Funktionen im Fahrzeug. Wesentliche Treiber dafür waren die gestiegenen Komfortansprüche, die Vernetzung der Fahrzeuge aber auch ganz wesentlich verschärfte Abgas- und Sicherheitsbestimmungen. So kamen in den letzten Jahren komplexe Infotainment und Assistenzsysteme hinzu, die nur durch ein Zusammenwirken vieler Steuergeräte realisiert werden konnten. Deren intuitive Bedienung sowie Personalisierung der Funktionen erforderte eine systemübergreifende Mensch-Maschine-Schnittstelle. Durch die massiv gestiegene Anzahl an elektrischen Verbrauchern nahm auch der Energiebedarf deutlich zu, sodass über elektronische Energiemanagementsysteme ein optimierter Energiehaushalt sichergestellt werden musste.
Chapter
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[...] Eine Aufgabe des Projektleiters besteht unter anderem darin, ein Projekt zu steuern, damit dessen Ziele erreicht werden. Er vergleicht dafür den aktuellen Projektstatus mit der Planung im Bezug auf Kosten, bisher erbrachte Leistung und die Einhaltung der Termine. Dies wird in der Literatur als Projektüberwachung oder Projektkontrolle bezeichnet. Das Ergebnis dieser Beurteilung ist der Ausgangspunkt seiner Maßnahmen. Die Planung und Umsetzung der Maßnahmen wird als Projektsteuerung bezeichnet. Projektüberwachung und Projektsteuerung werden unter dem Begriff Projekt-Controlling zusammengefasst. Die DIN 69904 (Projektmanagementsysteme) versteht unter Projekt-Controlling die „Prozesse und Regeln, die innerhalb des Projektmanagements zur Sicherung des Erreichens der Projektziele beitragen“. Vgl. (Angermeier 2005, S. 311), (Litke 2005, S. 508). Vor diesem Hintergrund wird Controlling hier als Bestandteil des Führungssystems einer Organisation verstanden, dessen Aufgabe unter anderem die Steuerung im Bezug auf zu erreichende Ziele ist. Typische und geläufige Werkzeuge der operativen Überwachung eines einzelnen Projekts sind Plan/Ist-Vergleiche, die Meilensteintrendanalyse und die Kostentrendanalyse. Diese Verfahren haben nach (Stelzer 2007, S. 251) den Nachteil, „dass sie nur jeweils eine relevante Zieldimension eines Projekts (Kosten oder zum Kontrolltermin erreichte Leistung) abbilden“. Im Gegensatz dazu ist die Earned-Value-Analyse (EVA) ein in Deutschland wenig angewandtes Werkzeug zur Projektüberwachung. Sie wurde in den 1960er-Jahren von der US-Luftwaffe entwickelt und dient ebenfalls dazu, im Rahmen einer Abweichungsanalyse den aktuellen Stand der Projektausführung mit der Planung zu verglei-chen. Dabei werden die Ist-Kosten der Ist-Leistung mit den Soll-Kosten der Ist-Leistung verglichen. [...] Bei der EVA handelt es sich um ein Kennzahlensystem, mit dem die aktuellen Ist-Werte der drei Zielgrößen Kosten, Leistung und Termine mit der Planung verglichen und Prognosen gebildet werden.
Thesis
In Folge der Globalisierung und der fortschreitenden Technologieentwicklung erhöht sich der vom Markt initiierte Druck. Um im Wettbewerb zu bestehen, sind Unternehmen gefordert, differenzierte, auf Märkte und Kunden ausgerichtete Lösungsangebote zu entwickeln und anzubieten. Es gilt, Unternehmen hinsichtlich der Erfolgsfaktoren Reaktionsfähigkeit, Agilität, Schlankheit und Intelligenz auszurichten. Im Ergebnis ermöglicht dies einen wichtigen Differenzierungsvorteil im Vergleich zum Wettbewerb und trägt zur Steigerung des Unternehmenswertes bei. Unternehmen erkennen in diesem Zusammenhang, dass effiziente, schlanke Versorgungs- und Logistikketten geeignet sind, einen essentiellen Wettbewerbsvorteil zu generieren. Gleichzeitig agieren sie als wirksamer Hebel zur Steuerung der Gesamtperformance. Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, Logistikstrukturen ganzheitlich und querschnittsfunktionsbezogen zu reflektieren und darauf aufbauend neu zu gestalten. Das Konzept der Schlanken Logistik erlebt vor diesem Hintergrund einen wesentlichen Bedeutungszuwachs. Es wird das Ziel verfolgt, „eine synchronisierte, flussorientierte Logistik“ zu schaffen, „die sich ziehend am Kundenbedarf ausrichtet und die vor- und nachgelagerten Wertschöpfungspartner in die Betrachtung einbezieht“. Gerade die Quantifizierung schlanker logistischer Leistungen stellt Unternehmen jedoch vor neue Herausforderungen. Das Ziel muss darin bestehen, sowohl bestehende als auch neue Prozesse umfassend zu bewerten, einen Status Quo zu erarbeiten und ganzheitliche Verbesserungsmaßnahmen auf Basis der Ergebnisse zu gestalten und umzusetzen. Dabei sind die organisationalen und fachspezifischen logistischen Fähigkeiten im Kontext der Philosophie des Schlanken Denkens zu entwickeln, um die gewünschte Leistungsfähigkeit zu erreichen. Reifegradmodelle können in diesem Zusammenhang wichtige Impulse zur Beherrschung komplexer Prozesse geben. Sie erlauben die Gestaltung einer strukturierten, definierten Vorgehensweise und ermöglichen die Verwendung eines konsistenten und erprobten Rahmens. Auf dieser Grundlage können Aktivitäten und Prozesse evaluiert, Stärken und Schwächen identifiziert und qualifizierte Maßnahmen im Hinblick auf eine ganzheitliche Optimierung abgeleitet werden. Reifegradmodelle bilden für Unternehmen daher ein wichtiges Instrumentarium, um Mindeststandards in definierten Prozessgebieten festzulegen und die Qualität von Prozessen zu dokumentieren. Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht in der Konzeption eines integrativen Reifegradmodells zur Bewertung schlanker Logistikstrukturen. Es gilt, ein strukturiertes Vorgehen zur Entwicklung des Modells abzuleiten, geeignete Gestaltungsfelder zu identifizieren und Wechselwirkungen zwischen den Gestaltungsbereichen zu antizipieren. Im Ergebnis ist ein ganzheitliches Modell zu entwickeln, das sowohl organisationale als auch fachspezifische Aspekte integriert.
Thesis
Diese Dissertation beinhaltet die empirische Herleitung und Begründung von Hypothesen zur Qualitätssicherung bei externer Vergabe von Softwareentwicklungsprojekten. Hierzu erfolgt im ersten Schritt eine Sekundärdatenanalyse durch Recherchen in exemplarisch repräsentativen Literaturquellen zum Thema Softwareerstellung, IT-Outsourcing und IT-Offshoring. Die dortigen, für eine externe Vergabe von Softwareentwicklungsprojekten qualitätsrelevanten Faktoren werden extrahiert und aggregiert. Sie ergeben insgesamt zwölf, dort sogenannte 'erste Hypothesen' zur Qualitätssicherung bei externer Vergabe von Softwareentwicklungsprojekten. Diese 'ersten Hypothesen' dienen in erster Linie zur Erstellung eines Interviewleitfadens, welcher der dann folgenden Primärdatengewinnung durch Experteninterviews zugrunde liegt. Bei jeweiliger Bestätigung in den Experteninterviews (bzw. durch diese ggf. modifiziert oder erweitert durch dortige neue bzw. zusätzliche Erkenntnisse) finden Aussagen dieser 'ersten Hypothesen' Eingang in elf der insgesamt 20 empirisch begründeten Hypothesen, welche den Kern der hier vorliegenden Arbeit darstellen. Die neu hinzugekommenen, neun weiteren Hypothesen beinhalten neue Ergebnisse der Experteninterviews und waren in dieser Erkenntnis bzw. Herausarbeitung bzw. Betonung von praxeologisch entscheidenden oder kritischen Erfolgsfaktoren für die Qualitätssicherung bei externer Vergabe von Softwareentwicklungsprojekten in o. g. exemplarisch repräsentativen Literaturquellen so noch nicht manifestiert. In einem weiteren Schritt erfolgt aus den 20 empirisch begründeten Hypothesen die Konstruktion eines Evaluationsframeworks, d. h. eines Leitfadens um festzustellen, ob das Vorgehen in einem Softwareentwicklungsprojekt, ein Vorgehens- / Prozessmodell oder ein Prozess der Softwareentwicklung die Forderungen und Erkenntnisse der empirisch begründeten Hypothesen berücksichtigt oder beinhaltet. Abschliessend wird exemplarisch das V-Modell XT anhand dieses Evaluationsframeworks bewertet.
Conference Paper
Information technology has become the driving force of innovation in many areas of technology and, in particular, in the form of embedded systems in vehicles. Embedded hardware/software systems control innovative functions in cars, support and assist the driver and realize new features for information and entertainment. A rapid development brought more and more digital hardware and software into a modern car only within little more than two decades. Systems and software engineering for embedded systems in vehicles is today one of the great scientific, methodological, and technical challenges. In modern cars we find all issues of software systems in a nutshell. This brings a wide spectrum of challenges for the automotive industry, including business, management, and technical issues. In the following we outline the main problems, research challenges and approaches to deal with them.
Article
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Modellgetriebene Entwicklung dient der Verbesserung von Qualität und Effizienz in der Software-Entwicklung durch Automatisierung der notwendigen Transformationen von abstrakten bzw. formalen Modellen bis zur Implementierung. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Integrität der ursprünglichen Modelle formal bewiesen werden kann und durch die Transformation gewährleistet wird. Ein Standard zur Spezifikation der Integrität von Softwaremodellen ist die Object Constraint Language (OCL). Eine weitere Forschungsrichtung im Software-Engineering ist die Entwicklung von dynamischen Komponenten-Modellen, die die Komposition von Softwaresystemen im laufenden Betrieb ermöglichen. Dies bedeutet, dass die Systemverifikation im laufenden Betrieb realisiert werden muss. Die meisten der etablierten Verifikationstechniken sind dazu nicht geeignet. In der Diplomarbeit soll ausgehend von diesem Stand der Technik eine Methode zur modellbasierten Verifikation zur Laufzeit entwickelt werden. Insbesondere soll untersucht werden, wie OCL-Constraints zur Laufzeit in ausführbare Software-Artefakte übersetzt und in dem komponentenbasierten System Treaty verwendet werden können.
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