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Bemerkungen zur Biologie, zur Ökologie und zur Verbreitung von Danaus chrysippus LINNAEUS, 1758 im Mittelmeerraum, insbesondere in der Türkei (Lepidoptera: Nymphalidae, Danainae)

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  • Independent researcher

Abstract

Es werden Anmerkungen zur Biologie, zur aktuellen Verbreitung und zu den Raupenfutterpflanzen von Danaus chrysippus Linnaeus, 1758 im Mittelmeerraum gemacht. Kannibalismus durch Danaus-Larven wird diskutiert.
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Zusammenfassung: Es werden Anmerkungen zur Bio lo gie,
zur aktuellen Verbreitung und zu den Rau pen fut ter pflan-
zen von Danaus chrysippus L, 1758 im Mit tel meer-
raum gemacht. Kannibalismus durch Danaus-Larven wird
diskutiert.
Remarks on the biology, the ecology and the distri-
bu tion of Danaus chrysippus L, 1758 in the
Mediterranean area, especially in Turkey (Lepido ptera:
Nymphalidae, Danainae)
Abstract: Remarks on the biology, the present distribution
and larval hostplants of Danaus chrysippus L, 1758
in the Mediterranean area are made. Cannibalism by lar vae
of Danaus is discussed.
Danaus chrysippus L’un, 1758 biyolojisine,
ekolojisine ve yayılmasına de Akdeniz bölgesinde,
özellikle Türkiye’de ilişkin notlar (Lepidoptera:
Nymphalidae, Danainae)
Özet: Danaus chrysippus L’un, 1758 Akdeniz böl ge si
biyolojisine, güncel yayılmasına, tırtıllarının beslendiği bit-
kilere ve kanibalizme ilişkin bilgiler verilmektedir.
Einleitung
Das Hauptverbreitungsgebiet des Altweltmonarch fal-
ters oder Afrikanischen Monarchen Danaus chrysippus
L , 1758 reicht von den Kanarischen Inseln über
Af rika und das tropische Asien bis nach Australien.
Da bei bevorzugt die Art trockenheiße, offene, oft sa van-
nen ar ti ge Biotope. In jüngerer Vergangenheit scheint
sie ihr Verbreitungsgebiet im europäischen Raum ent-
lang des Mittelmeers inklusive verschiedener Inseln
(zu mindest temporär) sukzessive ausgedehnt zu ha ben,
was durch vorteilhafte klimatische Bedingungen be gün-
stigt worden sein dürfte. Insofern könnte D. chry sip pus
als „Profiteur“ aktueller Klimaphänomene in die ser
Re gion (ausgedehnte Phasen relativ hoher Tem pe ra tu-
ren, lang anhaltende Trockenperioden) bezeichnet wer-
den. Aus dem östlichen Mittelmeerraum liegen meh re re
Nachweise auch jüngeren Datums vor (ver gleiche H -
 1996, O 2000, B 2003, P   2006).
Vorkommen in der Türkei
In den letzten Jahren wurden auch einzelne Funde von
D. chrysippus aus der Türkei gemeldet, so die Lo ka li tä-
ten Bafa Gölü (Bafasee) in Westanatolien (K
1993), die Umgebung der Stadt Side (Provinz Antalya)
(S  et al. 1993, S 1995) und die Ägäis in-
sel Gökçeada (Provinz Çanakkale) (O  A 2006)
betreffend. K (1993) beobachtete im Ok to ber
1993 während eines zweiwöchigen Aufenthalts le dig-
lich ein einzelnes adultes Exemplar am südlichen Ufer
des Bafasees. O A (2006) machen kei ne
Angaben zur Anzahl der in den Jahren 1998/1999 auf
Gökçeada gefundenen Individuen, führen aber an, daß
D. chrysippus bisher an 7 weiteren Lokalitäten in Ana-
tolien nachgewiesen worden sei, wobei sie sich auf ei ne
Auflistung von H et al. (1995) be zie hen, die
auf der zugehörigen Verbreitungskarte 18 kon kre te
Fundorte/-meldungen von D. chrysippus in der Tür kei
dokumentieren. Dabei wurden bisher zwischen Juni
und Oktober Funde dieser Art gemacht, mit einem
ver stärkten Vorkommen in den Monaten August bis
Ok tober (H et al. 1995). Bei einer dieser
Mel dungen handelt es sich um die von S et al.
(1993) publizierten Funde. Dabei konnten im Oktober
1991 nahe der Stadt Side in größerer Anzahl Eier, Lar ven
und Imagines von D. chrysippus entdeckt werden. Ein
Jahr später wurde an gleicher Lokalität innerhalb von 14
Tagen dagegen lediglich ein adultes Exemplar ge sichtet
(S et al. 1993). Zwei weitere Jahre spä ter konnten
dort wiederum mehrere Falter und Eier ent deckt werden
(S 1995).
Insgesamt betrachtet scheint D. chrysippus in der Tür kei
bis auf temporäre Ausnahmen weiterhin eher sel ten und
nur lokal anzutreffen zu sein, wobei es sich (in der Regel)
nicht um dort längerfristig angesiedelte Po pu lationen,
sondern — wohl direkt aus Afrika — ein ge wan derte Fal ter
beziehungsweise deren Folge ge ne ra tio nen handeln dürf-
te. Eine Überwinterung von D. chry sip pus in der Tür kei
konnte laut H et al. (1995) bisher nicht belegt
werden.
Larvalökologie — Raupenfutterpflanzen und
Kannibalismus
Bezüglich der Futterpflanzen der Larven von D. chry-
sip pus in der Türkei führen S et al. (1993) mit
ent sprechenden Funden von Eiern und Larven As cle pi as
curassavica L. (Apocynaceae, As cle pia doi deae) (siehe
Abb. 1) an. Ferner wurden von ihnen die Ei ablage und
Jung larven an einer weiteren Art be ob ach tet, die später
als Cynanchum acutum L. (Apo cy na ce ae, Ascle pia doi-
de ae) identifiziert werden konnte (S  1995). Diese
Pflan ze wird von H et al. (1995) als po ten-
tiel le Raupenwirtspflanze von D. chry sippus in Ana to li en
angeführt.
G-T. (2006) berichtet, daß in der Küstenregion von Gra-
nada und Almeria (Andalusien/Spanien) sowohl Lar ven
Bemerkungen zur Biologie, zur Ökologie und zur Verbreitung von Danaus chrysippus
L, 1758 im Mittelmeerraum, insbesondere in der Türkei
(Lepidoptera: Nymphalidae, Danainae)
Torsten   H
Torsten   H, Immenweide 83, D-22523 Hamburg, Deutschland; tmvdh@web.de
Nachr. entomol. Ver. Apollo, N. F. 30 (3): 173–176 (2009)
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von D. chrysippus als auch des Monarchfalters Da naus
plexippus L, 1758 — teilweise ge mein sam — an
C. acutum fressend gefunden wurden, und führt aus,
daß diese Pflanze — als endemische Art me di ter raner
Länder — der erste bodenständige eu ro päi sche Vertreter
der Asclepiadoideae sei, der (auch) von Lar ven von
D. plexippus befressen wird. Interessant ist in diesem
Zusammenhang, daß Kannibalismus be ob ach tet werden
konnte: In Gefangenschaft fraß zu nächst ei ne Larve von
D. plexippus an einer Puppe von D. chry sippus, welche
anschließend auch von einer Raupe von D. chrysippus
befressen wurde (G-T. 2006 und pers. Mitt.).
(Intraspezifischer) Kannibalismus als Ver hal tens phä no-
men von Danaus-Larven konnte zuvor bereits in einer
Abb. 1: Asclepias curassavica L. (Apocynaceae, Asclepiadoideae), die wohl bekannteste Raupenfutterpflanze von Danaus-Arten. Abb. 2: Gom pho car-
pus fruticosus (L.) W. T. A (Apocynaceae, Asclepiadoideae) — hier mit einem Falter von Danaus plexippus samt leerer Puppenhülle — könnte auch
in der Türkei eine potentielle Futterpflanze für Larven von D. chrysippus sein. Abb. 3: Blütenstände von Gomphocarpus fruticosus (Apocynaceae, As cle-
pia doideae). Abb. 4: Charakteristische Früchte von Gomphocarpus fruticosus (Apocynaceae, Asclepiadoideae) mit einer Raupe von Danaus plexippus.
— Alle Fotos: Torsten   H.
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Frei landpopulation von D. plexippus auf Gran Cana ria
(Spa nien), in der mehrfach — noch weiche — Puppen
der eigenen Art angefressen wurden, beobachtet wer-
den. Dieses Verhalten könnte auf eine extreme Kon-
kur renz um den knappen Bestand der dortigen Rau-
pen fut ter pflanze Gomphocarpus fruticosus (L.) W. T.
A (Apo cynaceae, Asclepiadoideae) (siehe Abb. 2–4)
zu rück zuführen gewesen sein (  H 1991).
Die se Art wurde für die Kanari schen Inseln als Fut ter-
pflan ze der Larven von D. plexippus und (potentielle)
Rau penwirtspflanze von D. chrysippus beschrieben (
 H 1991, 1992, W 1995, B 1998). Laut
F H (1999) frequentiert D. chry sippus G.
fruticosus auch auf der Iberischen Halb in sel als Eiablage-
und Raupen fut ter pflanze.
Für (Nordwest-)Griechenland wurden sowohl C. acu tum
als auch G. fruticosus als Eiablage- und Rau pen fut ter-
pflan ze von D. chrysippus bestätigt (H 1996).
H et al. (1995) führen neben Cionura erec-
ta (L.) G, Cyprinia gracilis (B) B
und Periploca graeca L. (Apocynaceae) — auch G. fru-
ti co sus als potentielle Raupenwirtspflanze von D. chry-
sip pus in Anatolien an. Obwohl es in Anatolien be zie-
hungs weise in der Türkei — „auf den ersten Blick“
so mit eine ganze Reihe von Pflanzenarten zu geben
scheint, die als potentielle Eiablage- beziehungsweise
Fut terpflanzen der Larven von D. chrysippus angesehen
wer den könnten, konnten dort bisher lediglich A. cu ras-
sa vi ca und C. acutum als solche bestätigt werden (H-
  et al. 1995). Die Annahme, daß Nerium ole an-
der L. (Apocynaceae, Apocynoideae) in Anatolien eine
po ten tielle Raupenwirtspflanze von D. chrysippus sei
(H  et al. 1995), muß meines Erachtens mit
Vor sicht genossen werden — dies dürfte auch für wei te re
Vertreter derselben Unterfamilie gelten. Die An ga be,
daß die Larven von D. chrysippus dort auch an ver schie-
denen Convolvulus-Arten (Convolvulaceae) fressen könn-
ten (H et al. 1995), beruht auf einer an fäng li-
chen Fehlbestimmung (siehe S 1995).
Meine bisherigen Beobachtungen und Erfahrungen hin-
sichtlich der Futterpflanzen von Danaus-Larven le gen
die Vermutung nahe, daß in Europa im Freiland (in
aller Regel) lediglich Vertreter der Unterfamilie As cle-
piadoideae aus der Familie der Apocynaceae als Ei ab-
la ge- und Raupenwirtspflanzen genutzt werden.
Abschließende Bemerkungen
Die von O (1991) bereits vor fast zwei Jahrzehnten
auf geworfene Frage, ob D. chrysippus sich in Europa
lang fristig und dauerhaft etablieren kann, dürfte zur
Zeit auch für die Türkei noch nicht abschließend
zu beantworten sein. Entsprechende Prozesse sind
je doch offensichtlich in vollem Gang, wobei temporär
un gün stige klimatische Bedingungen (vergleichsweise
kal te Winter, insbesondere Frost) gerade im Hinblick
auf lokal sehr begrenzte Kolonien von D. chrysippus
auch kurzfristig immer wieder zu Rückschlägen füh ren
können. Ebenso dürfte eine nicht zu un ter schät zen de
Rolle spielen, ob und inwiefern die jeweiligen lokalen
Be stände der Wirtspflanzen der Raupen von D. chry-
sip pus durch anthropogene Maßnahmen beeinflußt
wer den. (A. curassavica wird häufig als Zierpflanze
ge schätzt, während Bestände von C. acutum und G. fru-
ti co sus nicht selten als „Unkraut“ vernichtet werden.) Es
dürf te jedoch außer Frage stehen, daß D. chrysippus
zu mindest als „Gast“ in den Sommer- und Herbst mo na-
ten — zur Zeit ein mehr oder weniger fester Be stand teil
der Lepidopterenfauna des Mittelmeerraums ist.
Dank
Meinem Kollegen Ali D (Hamburg) danke ich herz-
lich für die Übersetzung der Überschrift und der Zu sam-
men fassung in die türkische Sprache.
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Abb.) (Bd. 1 & 2) + 847 S., 128 Farbtaf., 13 Taf., IV + 342
Verbreitungskarten (Bd. 3).
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Eingang: 17.. 2009
© Entomologischer Verein Apollo e. V., Frankfurt am Main, November 2009 ISSN 0723-9912
Article
Full-text available
A 900 km2 coastal area in southern Spain was searched for both Danaus plexippus and D. chrysippus and their foodplants. A set of 63 single or mixed patches of Asclepias curassavica and Gomphocarpus fruticosus was detected and visited regularly from June 2008 to December 2009. Danaus plexippus was on the wing throughout our study period, but it was never detected in 21 patches while in 4 patches it was observed on more than 80% of our visits. Danaus chrysippus was on the wing only during summer and autumn of 2009 and it was never detected in 49 patches. The proportion of plant patches occupied by butterflies varies seasonally, increasing during summer and autumn. These results are discussed in relation to the origin, persistence and conservation of both species in Europe.
Article
Full-text available
The Plain Tiger Danaus chrysippus was recorded in Western Anatolia in 1993 for the first time. There are only a few records from Turkey. Kurzfassung: Der Tagfalter Danaus chrysippus wurde 1993 erstmals in WestanatoIien festgesteIlt. Es gibt nur wenige Nachweise dieser Art in der Tilrkei.
Article
Full-text available
This study was carried out to determine the butterflies of Gökçeada and Bozcaada in Turkey. As a result, a total of 61 Lepidoptera species in the two islands was recorded. Of these, species 45 were found in Gökçeada and 16 species were found in Bozcaada. Additionally, it was appeared that 13 species for Gökçeada and all of the 16 species for Bozcaada were the first records.
Article
On August 15, 2004, three specimens of Danaus chrysippus (Linnaeus, 1758) were caught at the mouth of the Neretva River near the town of Ploče in South Dalmatia. This is the first record of this migratory species in Croatia. A review of its zoogeographical characteristics and distribution in Europe is given. The results have been discussed and further study of this species is recommended.
Article
Níssiros is a round island with an area of 43 km2 and a diameter of about 7 km and is composed of young igneous rocks. The highest point, Profítis Ilías, has an altitude of 698 m and is situated in about the middle of the island. The general geomorphology of Níssiros is totally determined by the large volcano with five craters — also in the middle of the island — that makes the soil fertile and the vegetation lush, in sharp contrast with that of some neighbouring islands like Tílos and Sími. From 1912 till 1945, the island was under Italian administration and the only
Danaus chrysippus (Linnaeus, 1758) en la Península Ibérica: ¿Migraciones o dinámica de me ta poblaciones? (Lepidoptera: Nymphalidae, Danainae). -SHILAP Revista de lepidopterología
  • Fernández Haeger
Fernández Haeger, J. (1999): Danaus chrysippus (Linnaeus, 1758) en la Península Ibérica: ¿Migraciones o dinámica de me ta poblaciones? (Lepidoptera: Nymphalidae, Danainae). -SHILAP Revista de lepidopterología, Madrid, 27 (107): 423-430.
Die Tag falter der Türkei unter Berücksichtigung der an gren zen den Länder
  • G Hesselbarth
  • H Van Oorschot
  • S Wagener
Hesselbarth, G., van Oorschot, H., & Wagener, S. (1995): Die Tag falter der Türkei unter Berücksichtigung der an gren zen den Länder. -Bocholt (Selbstverlag Sigbert Wagener), 1354 S., 21 Tab., 75 Abb., 2 Farbkarten, 36 Farbtaf. (mit 306
Bd. 1 & 2) + 847 S., 128 Farbtaf., 13 Taf
  • Abb
Abb.) (Bd. 1 & 2) + 847 S., 128 Farbtaf., 13 Taf., IV + 342
Can Danaus chrysippus (L.) (Lepidoptera: Da na idae) establish itself in Europe? -Entomologist's Ga zet te
  • D F Owen
Owen, D. F. (1991): Can Danaus chrysippus (L.) (Lepidoptera: Da na idae) establish itself in Europe? -Entomologist's Ga zet te, Brightwood, 42 (1): 37-39.