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Reference values of ductus venosus blood flow velocities and waveform indices from 10 to 20 weeks of gestation

Division of Prenatal Medicine, Department of Obstetrics and Gynecology, Medical University of Lübeck, Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck, Germany.
Archives of Gynecology and Obstetrics (Impact Factor: 1.36). 04/2004; 269(3):199-204. DOI: 10.1007/s00404-003-0484-y
Source: PubMed

ABSTRACT

Our objective was to establish reference values for ductus venosus flow velocities during ventricular systole (S wave) and diastole (D wave), the lowest forward velocity during atrial contraction (A wave) and different calculated indices [(S-A)/D), (S-A)/Vmean, (S-A)/S, S/A, S/D)].
Ductus venosus flow velocity waveforms were obtained from 329 singleton pregnancies at 10-20 weeks of gestation by pulsed-wave color Doppler. Reference values were constructed by means of a quadratic regression model after logarithmic transformation of original data.
A significant increase in blood flow velocity during atrial contraction [A-wave, (3.5 cm/s to 9.9 cm/s and 12.9 cm/s to 66.3 cm/s respectively, 5-95% centile)], during ventricular systole [S-wave, (19.2 cm/s to 30.1 cm/s and 45.1 cm/s to 84.9 cm/s respectively, 5-95% centile)] and during early ventricular diastole [D-wave, (15.7 cm/s to 26.1 cm/s and 37.9 cm/s to 77.9 cm/s respectively, 5-95% centile)]. The venous indices values decreased with increasing gestational age. In 3 of 329 fetuses (0.91%) a reversed flow during atrial contraction was seen.
Assessment of ductus venosus blood flow velocities during first and second trimester is feasible by means of color Doppler flow. The reference ranges and calculated velocities established in this study may be utilized in studies dealing with the role of ductus venosus blood flow in chromosomal abnormal fetuses, fetuses with congenital heart disease or fetal myocardial insufficiency of hypoxic origin.

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Available from: Michael Friedrich
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    ABSTRACT: Mit Hilfe von hochauflösenden Ultraschallgeräten gelingt bei speziellen Fragestellungen die Darstellung von Blutflussprofilen im Ductus vensosus zwischen der 11.–14. SSW von transvaginal oder transabdominal in über 97% der Fälle. Die Nackentransparenzmessung zwischen der 11.–14. SSW ermöglicht die Erkennung von Feten mit einem erhöhten Risiko für chromosomale Anomalien und angeborene Herzfehler. Die Dopplersonographie des Ductus venosus zu diesem Zeitpunkt könnte von zusätzlicher Bedeutung sein, weil ein Zusammenhang zwischen einem fehlenden oder reversen Blutfluss während der Vorhofkontraktion (a-Welle) im Ductus venosus und chromosomalen Anomalien beschrieben wurde. Darüber hinaus wurde eine Beziehung zwischen abnormalen Blutflussmustern im Ductus venosus und dem Auftreten von angeborenen Herzfehlern bei Feten mit verdickter Nackentransparenz und unauffälligem Karyotyp nachgewiesen. Mit Hilfe der Analyse der Blutflussprofile der Arteria uterina im 2. Trimenon können je nach Untersuchungszeitpunkt (20.–24. SSW) in Abhängigkeit der Definition der Abnormalität im Blutflussmuster (Widerstandserhöhung oder Notching) 60–70% der Schwangeren mit einer Präeklampsie oder einer intrauterinen Wachstumsretardierung erkannt werden. Schwangere mit normalen Blutflussprofilen in der Arteria uterina in der 24. SSW haben ein sehr niedriges Risiko für eine schwer wiegende Schwangerschaftskomplikation (IUGR, Präeklampsie, vorzeitige Plazentalösung, intrauteriner Fruchttod). Die integrierte Überwachung des wachstumsretardierten Fetus im späten 2. und 3. Trimenon erfolgt auf der Basis der Beurteilung des biophysikalischen Profils, der Kardiotokographie und der Dopplersonographie. Während der Phase der kompensierten intrauterinen Wachstumsretardierung (IUGR) wird eine Widerstandserhöhung im uteroplazentaren Kreislauf anhand abnormer Blutflussprofile in der Arteria umbilicalis detektiert. Eine Kreislaufumverteilung beim Fetus wird durch die Analyse der Blutflussmuster in der Arteria cerebri media erkannt. Die Dekompensation der Adaptationsvorgänge des IUGR-Fetus wird durch abnorme Blutflussprofile in den präkordialen Venen erkennbar und ist häufig mit einer erhöhten perinatalen Morbidität und Mortalität des Fetus verbunden. Ziel der integrierten Überwachung ist die Bestimmung des optimalen Entbindungszeitpunktes dieser IUGR-Feten.
    No preview · Article · Jan 2004 · Der Gynäkologe
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    ABSTRACT: Mit Hilfe von hochauflösenden Ultraschallgeräten gelingt bei speziellen Fragestellungen die Darstellung von Blutflussprofilen im Ductus vensosus zwischen der 11.–14. SSW von transvaginal oder transabdominal in über 97% der Fälle. Die Nackentransparenzmessung zwischen der 11.–14. SSW ermöglicht die Erkennung von Feten mit einem erhöhten Risiko für chromosomale Anomalien und angeborene Herzfehler. Die Dopplersonographie des Ductus venosus zu diesem Zeitpunkt könnte von zusätzlicher Bedeutung sein, weil ein Zusammenhang zwischen einem fehlenden oder reversen Blutfluss während der Vorhofkontraktion (a-Welle) im Ductus venosus und chromosomalen Anomalien beschrieben wurde. Darüber hinaus wurde eine Beziehung zwischen abnormalen Blutflussmustern im Ductus venosus und dem Auftreten von angeborenen Herzfehlern bei Feten mit verdickter Nackentransparenz und unauffälligem Karyotyp nachgewiesen. Mit Hilfe der Analyse der Blutflussprofile der Arteria uterina im 2. Trimenon können je nach Untersuchungszeitpunkt (20.–24. SSW) in Abhängigkeit der Definition der Abnormalität im Blutflussmuster (Widerstandserhöhung oder Notching) 60–70% der Schwangeren mit einer Präeklampsie oder einer intrauterinen Wachstumsretardierung erkannt werden. Schwangere mit normalen Blutflussprofilen in der Arteria uterina in der 24. SSW haben ein sehr niedriges Risiko für eine schwer wiegende Schwangerschaftskomplikation (IUGR, Präeklampsie, vorzeitige Plazentalösung, intrauteriner Fruchttod). Die integrierte Überwachung des wachstumsretardierten Fetus im späten 2. und 3. Trimenon erfolgt auf der Basis der Beurteilung des biophysikalischen Profils, der Kardiotokographie und der Dopplersonographie. Während der Phase der kompensierten intrauterinen Wachstumsretardierung (IUGR) wird eine Widerstandserhöhung im uteroplazentaren Kreislauf anhand abnormer Blutflussprofile in der Arteria umbilicalis detektiert. Eine Kreislaufumverteilung beim Fetus wird durch die Analyse der Blutflussmuster in der Arteria cerebri media erkannt. Die Dekompensation der Adaptationsvorgänge des IUGR-Fetus wird durch abnorme Blutflussprofile in den präkordialen Venen erkennbar und ist häufig mit einer erhöhten perinatalen Morbidität und Mortalität des Fetus verbunden. Ziel der integrierten Überwachung ist die Bestimmung des optimalen Entbindungszeitpunktes dieser IUGR-Feten.
    No preview · Article · Aug 2004 · Der Gynäkologe
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    ABSTRACT: The purpose of this study was to determine whether Doppler velocimetry of the ductus venosus (DV) predicts adverse perinatal outcome in congenital heart disease (CHD). We conducted a retrospective cohort study of all pregnant women undergoing fetal echocardiography for CHD in a single perinatal center during a 2-year period. We compared outcomes for fetuses having a diagnosis of CHD in the second trimester and abnormal DV Doppler velocimetric findings with those having CHD and normal DV Doppler findings. Karyotype, gestational age at delivery, fetal loss rate, and rate of termination were assessed. The referral value for an abnormal DV pulsatility index was above the 95th percentile for gestational age. Statistical analysis included the t test, Fisher exact test, and chi(2) test. The incidence of CHD in our population was 7%. There were 98 patients with CHD; of those, 31 had DV measurement. A total of 9 patients had an abnormal DV. Three of this group (33%) had intrauterine fetal death or perinatal death. In patients with CHD and normal DV measurements, 83% had living children versus 33% in the group with an abnormal DV (P < .05). There was no statistically significant difference in the rate of aneuploidy between the normal DV (15%) and abnormal DV (20%) groups (P = .65). The mean gestational age at delivery was similar between the normal (37.63 weeks) and abnormal (38.33 weeks) DV groups (P = .71). There was no difference in the rate of pregnancy termination. Abnormal second-trimester DV measurements are predictive of adverse perinatal outcome in patients with CHD, independent of karyotype or gestational age at delivery. This information may have a role in the counseling of parents with CHD.
    No preview · Article · Aug 2006 · Journal of ultrasound in medicine: official journal of the American Institute of Ultrasound in Medicine
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