Project

dVP_FAM: Die digitale Versorgungsplattform für Personen mit einem familiären Krebsrisiko und ihre Ärzt*innen

Goal: Das durch den Innovationsfonds geförderte Projekt (4.3 Millionen Euro) zielt darauf ab, die medizinische Versorgung bei familiärer Krebsbelastung durch eine digitale Plattform zu verbessern: Das frühzeitige Wissen um ein erhöhtes familiäres Krebsrisiko birgt eine große Chance. Heute stehen individualisierte Maßnahmen zur Verfügung, mit denen Krebserkrankungen früher erkannt und im Idealfall sogar verhindert werden können. Dafür müssen Betroffene und Akteure aller Sektoren - von der Allgemeinarztpraxis bis hin zur spezialisierten Sprechstunde – eng zusammenarbeiten. Ziel des neu geförderten Projekts ist deshalb eine nachhaltige Stärkung der transsektoralen Versorgung. Paradigmatisch wird eine digitale Versorgungsplattform für Personen mit einem familiären Krebsrisiko und ihre Ärzt*innen (dVP_FAM) entwickelt und evaluiert.
Die dVP_FAM besteht aus mehreren Modulen, die auf die jeweiligen Anforderungen von Patient*innen und Ärzt*innen zugeschnitten sind. Dabei werden keine parallelen Strukturen geschaffen, vielmehr wird die Plattform in die Telematikinfrastruktur (TI) und die elektronische Patientenakte (ePA) eingebunden. Mit einer clusterrandomisierten Studie, semi-strukturierten Interviews und Beobachtungen im Alltag der Plattform-Nutzer*innen wird überprüft, wie sich die dVP_FAM auf die Versorgungsqualität auswirkt und sich Arbeitsprozesse verbessern lassen.
Eine Besonderheit des Projekts ist seine starke Interdisziplinarität. Neben der Arbeitswissenschaft der TU Berlin sind Mediziner*innen, Patientenvertreter*innen, Jurist*innen und Psycholog*innen der Charité und Humboldt Universität Berlin beteiligt. Gemeinsam erarbeiten sie Best-Practice-Lösungsansätze für digitale Innovationen der transsektoralen Versorgung. Entwickelt wurde dVP_FAM aus den Vorerfahrungen des ebenfalls durch den Innovationsausschuss geförderten Projektes iKNOW, in dem Dorothee Speiser, Friederike Kendel und Markus Feufel bereits erfolgreich ein digitales Tool zur verbesserten Krebsberatung entwickeln.
Das Projekt wird vom Innovationsausschuss beim G-BA (Innovationsfonds) gefördert.

Durchführung: 12/21 – 11/25

Konsortialführung: PD Dr. Dorothee Speiser (Gynäkologie), Charité – Universitätsmedizin Berlin

Konsortialpartner:
PD Dr. Friederike Kendel (Psychologie), Charité – Universitätsmedizin Berlin
Prof. Dr. Markus Feufel (Arbeitswissenschaft), TU Berlin
Dr. Sven Asmussen (Rechtswissenschaften) HU Berlin
André Sander (Softwareentwicklung), ID Berlin GmbH
PD Dr. Simone Wesselmann (Onkologie), Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Lars Straubing (Kostenträger), BKK VBU

Fördersumme: 4.3 Millionen Euro

Date: 1 December 2021

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Maren Heibges
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Das durch den Innovationsfonds geförderte Projekt (4.3 Millionen Euro) zielt darauf ab, die medizinische Versorgung bei familiärer Krebsbelastung durch eine digitale Plattform zu verbessern: Das frühzeitige Wissen um ein erhöhtes familiäres Krebsrisiko birgt eine große Chance. Heute stehen individualisierte Maßnahmen zur Verfügung, mit denen Krebserkrankungen früher erkannt und im Idealfall sogar verhindert werden können. Dafür müssen Betroffene und Akteure aller Sektoren - von der Allgemeinarztpraxis bis hin zur spezialisierten Sprechstunde – eng zusammenarbeiten. Ziel des neu geförderten Projekts ist deshalb eine nachhaltige Stärkung der transsektoralen Versorgung. Paradigmatisch wird eine digitale Versorgungsplattform für Personen mit einem familiären Krebsrisiko und ihre Ärzt*innen (dVP_FAM) entwickelt und evaluiert.
Die dVP_FAM besteht aus mehreren Modulen, die auf die jeweiligen Anforderungen von Patient*innen und Ärzt*innen zugeschnitten sind. Dabei werden keine parallelen Strukturen geschaffen, vielmehr wird die Plattform in die Telematikinfrastruktur (TI) und die elektronische Patientenakte (ePA) eingebunden. Mit einer clusterrandomisierten Studie, semi-strukturierten Interviews und Beobachtungen im Alltag der Plattform-Nutzer*innen wird überprüft, wie sich die dVP_FAM auf die Versorgungsqualität auswirkt und sich Arbeitsprozesse verbessern lassen.
Eine Besonderheit des Projekts ist seine starke Interdisziplinarität. Neben der Arbeitswissenschaft der TU Berlin sind Mediziner*innen, Patientenvertreter*innen, Jurist*innen und Psycholog*innen der Charité und Humboldt Universität Berlin beteiligt. Gemeinsam erarbeiten sie Best-Practice-Lösungsansätze für digitale Innovationen der transsektoralen Versorgung. Entwickelt wurde dVP_FAM aus den Vorerfahrungen des ebenfalls durch den Innovationsausschuss geförderten Projektes iKNOW, in dem Dorothee Speiser, Friederike Kendel und Markus Feufel bereits erfolgreich ein digitales Tool zur verbesserten Krebsberatung entwickeln.
Das Projekt wird vom Innovationsausschuss beim G-BA (Innovationsfonds) gefördert.
Durchführung: 12/21 – 11/25
Konsortialführung: PD Dr. Dorothee Speiser (Gynäkologie), Charité – Universitätsmedizin Berlin
Konsortialpartner:
PD Dr. Friederike Kendel (Psychologie), Charité – Universitätsmedizin Berlin
Prof. Dr. Markus Feufel (Arbeitswissenschaft), TU Berlin
Dr. Sven Asmussen (Rechtswissenschaften) HU Berlin
André Sander (Softwareentwicklung), ID Berlin GmbH
PD Dr. Simone Wesselmann (Onkologie), Deutsche Krebsgesellschaft e.V.
Lars Straubing (Kostenträger), BKK VBU
Fördersumme: 4.3 Millionen Euro
 
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0210202_Zusammenfassung_dVP_FAM.pdf