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Tragfähigkeit von Stumpfnähten höherfester Stähle im Stahlbau - HighButtWeld

Goal: Höherfeste Stähle erlauben hohe Beanspruchungen, insbesondere im Zugbereich, in Konstruktionen aufzunehmen und führen zur Reduzierung tragender Querschnitte, zur Verringerung des Materialverbrauchs und der Herstellungskosten. Da die Bemessungsregeln für Verbindungen ausschließlich auf Konzepten beruhen, die für normalfeste Stähle bis fy,k = 360 N/mm² entwickelt wurden, können die Vorteile höherfester Stähle nicht voll ausgenutzt werden. Der Nutzen für KMU im Hoch-, Anlagen- und Maschinenbau liegt darin, dass Empfehlungen entwickelt werden, die eine effiziente Schweißnahtvorbereitung von Stumpfnähten höherfester Stähle für das MSG-Schweißen ermöglichen sowie Empfehlungen für den Energieeintrag gegeben werden, die einer Gefügeausbildung entgegenwirken, dass die statische Tragfähigkeit reduziert. Den KMU wird eine Vorgehensweise zur Nahtbemessung zur Verfügung gestellt, welche den Einfluss des Schweißprozesses und -gutes auf die Tragfähigkeit der Stumpfnähte nach EN 1993-1-8 erfasst.

Date: 1 April 2017 - 1 September 2019

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Jörg Hildebrand
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Höherfeste Stähle erlauben hohe Beanspruchungen, insbesondere im Zugbereich, in Konstruktionen aufzunehmen und führen zur Reduzierung tragender Querschnitte, zur Verringerung des Materialverbrauchs und der Herstellungskosten. Da die Bemessungsregeln für Verbindungen ausschließlich auf Konzepten beruhen, die für normalfeste Stähle bis fy,k = 360 N/mm² entwickelt wurden, können die Vorteile höherfester Stähle nicht voll ausgenutzt werden. Das hier vorgestellte Forschungsvorhaben hat durchgeschweißte Stumpfnähte von höherfesten Stählen untersucht. Es wurden Empfehlungen für eine effiziente Schweißnahtvorbereitung beim Metallschutzgasschweißen (MSG) der Stumpfnähte höherfester Stähle sowie für eine Optimierung des Energieeintrags entwickelt. Die Reduzierung des Energieeintrags wirkt einer Gefügeausbildung entgegen, die die statische Tragfähigkeit vermindert. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können von neuen Regeln zur Nahtbemessung profitieren, die den Einfluss des Schweißprozesses und des Schweißzusatzwerkstoffs auf die Tragfähigkeit der Stumpfnähte erfassen und die Regeln nach EN 1993-1-8 vorteilhaft ergänzen können.
Jörg Hildebrand
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Höherfeste Stähle erlauben hohe Beanspruchungen, insbesondere im Zugbereich, in Konstruktionen aufzunehmen und führen zur Reduzierung tragender Querschnitte, zur Verringerung des Materialverbrauchs und der Herstellungskosten. Da die Bemessungsregeln für Verbindungen ausschließlich auf Konzepten beruhen, die für normalfeste Stähle bis fy,k = 360 N/mm² entwickelt wurden, können die Vorteile höherfester Stähle nicht voll ausgenutzt werden. Der Nutzen für KMU im Hoch-, Anlagen- und Maschinenbau liegt darin, dass Empfehlungen entwickelt werden, die eine effiziente Schweißnahtvorbereitung von Stumpfnähten höherfester Stähle für das MSG-Schweißen ermöglichen sowie Empfehlungen für den Energieeintrag gegeben werden, die einer Gefügeausbildung entgegenwirken, dass die statische Tragfähigkeit reduziert. Den KMU wird eine Vorgehensweise zur Nahtbemessung zur Verfügung gestellt, welche den Einfluss des Schweißprozesses und -gutes auf die Tragfähigkeit der Stumpfnähte nach EN 1993-1-8 erfasst.