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Stadtentwicklung unter neuen Vorzeichen

Goal: Beschäftigung mit bottom-up Ansätzen in der Stadtentwicklungsplanung, vor allem Initiativen aus der Zivilgesellschaft; Themen wie: Entwicklung gemeinschaftlicher Wohnformen, gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung, Stadtteilgärten (urban gardening), Nachbarschaftsinitiativen, etc.

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Sara Reimann
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Die Kunst, Entscheidungen zu treffen – die richtige oder die bequeme, die vernünftige oder die risikofreudige – und dann dazu zu stehen, ist ein grundlegendes menschliches Thema in allen Lebensbereichen. Das Thema „Entscheidungen“ zeigt sich auch bei ethischen Fragen im planerischen Bereich: Welche und wessen Interessen stehen bei der Abwägung im Vordergrund? Wann müssen wir schnell handeln, wann können wir uns Zeit für eine umfassende Beteiligung lassen? Und: Können wir bei der Komplexität unserer Welt überhaupt noch gut fundierte Entscheidungen treffen?
Sara Reimann
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Beschäftigung mit bottom-up Ansätzen in der Stadtentwicklungsplanung, vor allem Initiativen aus der Zivilgesellschaft; Themen wie: Entwicklung gemeinschaftlicher Wohnformen, gemeinwohlorientierte Immobilienentwicklung, Stadtteilgärten (urban gardening), Nachbarschaftsinitiativen, etc.
 
Sara Reimann
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Der Artikel umfasst weiterführende Reflektionen zu den Themen des Forums „Selbstgemachte Stadt“ auf dem 4.Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik (NSP) in Berlin am 21.11.2014. Organisiert von Studierenden der gleichnamigen NSP-Winterschule mit ihren DozentInnen, wurden vielfältige Bottom-up-Initiativen vorgestellt: Die „Essbare Stadt Andernach“, die Münchener „Urbanauten“ (Denkfabrik und Stadtlabor), „Freifunk Berlin“, das Berliner „RAW Kulturensemble“ und „Wohnsinn Aachen“. Deutlich wurde in den Beiträgen das große Engagement und die Begeisterung der Aktiven. Bei all der Vielfalt und dem unterschiedlichen Professionalisierungsgrad der Initiativen schwebte jedoch auch die Frage im Raum, was sie verbindet und was sie von anderen Projekten der Stadtentwicklung unterscheidet. Ist die „selbstgemachte Stadt" nur alter Wein in neuen Schläuchen?