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Security in the South Caucasus

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Asif Masimov
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Der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan wäre friedlich lösbar gewesen, wenn die internationalen Organisationen wie VN und OSZE rechtzeitig fundierte Maßnahmen ergri en hätten. Von Asif Masimov. Armenische Waffen, imago images / Agencia EFE "Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln." Carl von Clausewitz Die Geschichte ist Zeuge vieler gewalttätiger Aktionen, in denen sich immer wieder Menschen bekriegten. So gab es im Laufe der Zeit endlos viele bewaffnete Kon ikte. Die moderne Weltordnung sollte jedoch unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen (VN) als Weltorganisation zivil geregelt werden. Andauernde inner-und zwischenstaatliche Kon ikte, Probleme in den Bereichen Armut und Umwelt sowie auch der Anstieg von Terrorismus signalisieren hingegen die Unfähigkeit der VN bzw. einiger weiterer regionaler Sicherheitsorganisationen. Sicherlich sind viele Staaten und Organisationen daran interessiert, dass eine Stabilität und Sicherheit in den Kon iktherden gewährleistet wird. Dennoch verlieren immer wieder diejenigen Staaten, die von Individuen regiert werden, die Kontrolle über ihr Handeln, wobei kontinuierlich Vorschriften des Weltsystems gebrochen werden.
Asif Masimov
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Aufgrund von historischen und kulturellen Gemeinsamkeiten sowie der geopolitischen Lage sind Aserbaidschan und der Iran Schlüsselparteien im kaspischen und kaukasischen Raum. Geographisch endet der südliche Teil des Kaukasus im Norden Irans, wo sich zudem eine immense aserbaidschanische Gemeinde etabliert hat – allem Anschein nach gute Voraussetzungen, um auf Staatenebene eine Einheit zu bilden.
Asif Masimov
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Nach der Vergiftung des Kremlkritikers Aleksej Nawalny und den Unruhen in Belarus sollte die EU endlich geschlossener gegen Russland agieren. Die Ungereimtheiten zwischen den EU-Mitgliedern könnten zu spürbaren Problemen führen.
Bei den aktuellen Ereignissen verfolgt Moskau zwei Ziele: 1. Einerseits möchte Russland den Konflikt um die Region Bergkarabach und die umliegenden Provinzen endgültig lösen. 2. Andererseits möchte Russland aber Paschinjan mithilfe des gleichen Volkes, das sich noch vor zwei Jahren für den Ministerpräsidenten entschied, loswerden. Somit hat Russland zwei wichtige Aufgaben im Südkaukasus. Die Entwicklung der Ereignisse in dieser Richtung ermöglicht Russland, weiterhin gute Beziehungen mit beiden Südkaukasusrepubliken zu pflegen, denn Armenien bleibt – unabhängig von dem Machtwechsel in Jerewan – weiterhin mit Russland verbunden. Die aserbaidschanische Regierung versteht die Rolle, die Russland in der Region einnimmt, daher wird Baku die guten Beziehungen mit Moskau nicht aufs Spiel setzen. Das erste Telefonat zwischen Ilham Aliyev und Wladimir Putin im Zuge der jüngsten Ereignisse fand am 07. Oktober statt, wobei der aserbaidschanische Präsident dabei seinem russischen Kollegen zum Geburtstag gratulierte. Inzwischen hat Paschinjan Putin mehrmals angerufen und um Hilfe gebeten, wobei die Reaktion aus Moskau weiterhin passiv war.
Asif Masimov
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Die Kurden leben in Aserbaidschan seit Jahrhunderten. In der Sowjetzeit besiedelten muslimische Kurden insbesondere die Regionen Karabach und Nachitschewan. In der Region Karabach waren die kurdischen Siedlungsgebiete Kelbadschar, Latschin, Gubadli und Zangilan. In Armenien lebten muslimische Kurden hingegen in der heutigen Provinz Sjunik, insbesondere in der Stadt Kapan. Sjunik machte zusammen mit den aserbaidschanischen Provinzen Latschin, Gubadli und Zangilan die Region Sangesur aus, wo zum größten Teil Aserbaidschaner und Kurden lebten.
Asif Masimov
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Die Hintergründe der Eskalation zwischen Armenien und Aserbaidschan Der seit 2016 ruhende Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan ist erneut eskaliert, an der Grenze zwischen den Sükaukasusstaaten wird seit Wochen geschossen. Was ist da genau los?
Der Kon ikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach hält seit mehr als 25 Jahren an. Die jüngsten Spannungen zeugen von der taktischen Provokation des armenischen Ministerpräsidenten Paschinjan. 14.07.2020, Tawusch, Armenien: Armenische Soldaten gehen an der Frontlinie in Position. Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um die Region Bergkarabach dauert bereits seit mehr als 25 Jahren an. Nachdem in Bischkek im Jahr 1994 ein Protokoll über den Waffenstillstand unterzeichnet wurde, kam es gelegentlich noch zu kleinen, aber auch teilweise größeren Gefechten zwischen den beiden Südkaukasusländern. Von daher kann man diesen Konflikt nicht als eingefroren einstufen. Es wäre passender, ihn als schwellenden oder ungelösten Konflikt zu bezeichnen. Die Verhandlungen zwischen Armenien und Aserbaidschan werden im Rahmen der Minsk-Gruppe der OSZE durchgeführt. Dabei gibt es noch vier Resolutionen zum T R T D E U T S C H s t a r t e t a b s o f o r t m i t d e r B e t a p h a s e ! E u r e d i g i t a l e N a c h r i c h t e n p l a t t f o r m X
Если мы рассмотрим Нагорно-Карабахский регион в пределах кавказских национальных государств, то этот субъект был частью Азербайджана и после Первой, и после Второй мировых войн. Попытки армянской стороны оправдать сепаратизм всеми возможными способами постоянно наталкиваются на границы международных норм. Согласно одному из тиражируемых армянской стороной аргументов, "советские республики [...] обрели независимость, Нагорный Карабах также воспользовался этим правом".
Asif Masimov
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Another popular Armenian argument regarding Nagorno-Karabakh is that this territory was annexed to Azerbaijan by Stalin. Some German publicists cite this argument without any specific research or evidence. In this regard, there is a need for clarification: on July 5, 1921, a meeting of the Caucasian Bureau (Caucasian Bureau) was held. There, it was decided to keep Nagorno-Karabakh within Azerbaijan. This was done on the basis of the need for peaceful coexistence of Muslims and Christians in Nagorno-Karabakh, and the preservation of economic ties between Nagorno-Karabakh and lowland, as well as its ties with Azerbaijan. It was planned to provide Nagorno-Karabakh with wide autonomy with a center in the city of Shusha. [8] So, this was not an arbitrary decision by Stalin. At that meeting, the issue of whether Nagorno-Karabakh should be “transferred” to Azerbaijan was not discussed. Nevertheless, this issue was discussed during the meeting on July 4, 1921, specifically for Armenia.
Asif Masimov
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Ein äußerst beliebtes Argument der Armenier in Bezug auf Bergkarabach ist, dass dieses Gebiet Aserbaidschan von Stalin zugeteilt wurde. Einige Publizisten verweisen ohne konkrete Prüfung bzw. Belege auf diese armenische Argumentation. Nun gibt es auch hier Klärungsbedarf: Am 5. Juli 1921 fand die Tagung des Kaukasischen Büros (Kavbüro) statt. Dort wurde entschieden, die Lage Bergkarabachs innerhalb Aserbaidschans beizubehalten. Dies geschah auf der Grundlage des Friedens zwischen Muslimen und Christen in Bergkarabach und der ökonomischen Verbindung zwischen dem bergigen und niedrigen Karabach, seiner ständigen Verbindung mit Aserbaidschan. Bergkarabach sollte eine breite Autonomie mit dem Zentrum in der Stadt ŞuŞa (Schuscha) gegeben werden. Vier der Tagungsteilnehmer entschieden sich für diese Vorgehensweise, drei Teilnehmer stimmten enthalten.[8] Es handelte sich also nicht um eine willkürliche Entscheidung Stalins.
Центральный Кавказ как географический термин стал достаточно недавно использоваться в академической среде. Этот регион, который охватывает три независимые Кавказские республики, а также часть территории Российской Федерации, можно рассмотреть через призму региональной системы безопасности, в появлении которого стало образование самостоятельных субъектов и взаимосвязь с другими главными внешними акторами Кавказского региона. Автор этой работы фокусирует свое внимание на формировании региональной сферы безопасности Кавказского региона, которое в первую очередь определяется вмешательством и влиянием великих держав, и внутренним региональным противоборством. Оценивая возможности обеспечения безопасности Центрального Кавказа, возникает вопрос, который не потерял свою актуальность и по сей день: на сколько реально сотрудничество государств региона для обеспечения общей безопасности? И реально ли это? Так с распадом СССР в регионе возникли проблемы, которые не нашли своего разрешения до сегодняшнего дня. Одной из таких проблем можно назвать армяно-азербайджанский, нагорно-карабахский, а также кофликты в Грузии - Южной Осетии и Абхазии. Необходимо отметить, что безопасность подразделяется на несколько категорий. Рассматривая обеспечение безопасности Центрального Кавказа, надо подробно разобрать её такие сферы как: • военно-политическая; • энергетическая; • сфера транснациональных угроз.