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Schulische und unterrichtliche Determinanten von Schulerfolg und Schulabbruch an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt (SEASA)

Goal: Das Projekt SEASA soll Erkenntnisse über die Ursachen der hohen Anzahl von Sekundar- und Gemeinschaftsschüler*innen ohne Hauptschulabschluss in Sachsen-Anhalt gewinnen und sich auf schulische und unterrichtliche Merkmale sowie auf die Prävention und den Umgang mit Schulabsentismus beziehen. Ziel es, Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte, Schulen und Schulleitungen sowie bildungspolitische Einrichtungen abzuleiten, die speziell Lehrkräfte und Schulleitungen bzw. Schulen adressieren. Die Studie wird als eine Mixed-Methods-Studie angelegt. Dazu soll in einer 1. Phase eine quantitative Erhebung mittels Online-Befragungen an allen öffentlichen Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt erfolgen. In einer 2. Phase sollen auf Grundlage der Ergebnisse der ersten Phase und in Bezug auf relevante Strukturmerkmale erfolgreiche und weniger erfolgreiche Schulen ausgewählt werden und an diesen problemzentrierte Interviews mit Vertreter*innen der Schulleitungen durchgeführt sowie Dokumentenanalysen von Schulprogrammen, Schulhomepages usw. vorgenommen werden.

Date: 1 June 2020

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Raphaela Porsch
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Dieses Skalenhandbuch dokumentiert die Erhebungsinstrumente des SEASA-Projektes (Schulerfolg und Schulabbruch an Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt). Ziel des SEASA-Projektes ist es, eine Erklärung für den anhaltend hohen Anteil an Schulabgänger/innen zu finden, welche die Sekundar- und Gemeinschaftsschulen Sachsen-Anhalts ohne einen Schulabschluss verlassen. Der Anteil der Schulabgänger/innen ohne Abschluss lag in Sachsen-Anhalt zwischen 1991 und 2020 im Durchschnitt bei 11,7 Prozent und fällt damit im Vergleich zu anderen Bundesländern deutlich höher aus. Vor diesem Hintergrund ist das Kernanliegen des SEASA-Projektes, Ursachen für Dropout zu ermitteln, um entsprechende Interventionen ableiten zu können. Gleichzeitig sollen mit dem Forschungsvorhaben erfolgreiche Schulbedingungen und erfolgreiche pädagogisch-professionelle Handlungen identifiziert werden. Das Projekt setzt sich aus einer quantitativen und einer qualitativen Projektphase zusammen. Die Erhebungsinstrumente der quantitativen Online-Erhebung, welche im Herbst 2020 an den öffentlichen Sekundar- und Gemeinschaftsschulen Sachsen-Anhalts zum Einsatz kamen, sollen hiermit der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Raphaela Porsch
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Das Projekt SEASA soll Erkenntnisse über die Ursachen der hohen Anzahl von Sekundar- und Gemeinschaftsschüler*innen ohne Hauptschulabschluss in Sachsen-Anhalt gewinnen und sich auf schulische und unterrichtliche Merkmale sowie auf die Prävention und den Umgang mit Schulabsentismus beziehen. Ziel es, Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte, Schulen und Schulleitungen sowie bildungspolitische Einrichtungen abzuleiten, die speziell Lehrkräfte und Schulleitungen bzw. Schulen adressieren. Die Studie wird als eine Mixed-Methods-Studie angelegt. Dazu soll in einer 1. Phase eine quantitative Erhebung mittels Online-Befragungen an allen öffentlichen Sekundar- und Gemeinschaftsschulen in Sachsen-Anhalt erfolgen. In einer 2. Phase sollen auf Grundlage der Ergebnisse der ersten Phase und in Bezug auf relevante Strukturmerkmale erfolgreiche und weniger erfolgreiche Schulen ausgewählt werden und an diesen problemzentrierte Interviews mit Vertreter*innen der Schulleitungen durchgeführt sowie Dokumentenanalysen von Schulprogrammen, Schulhomepages usw. vorgenommen werden.