Project

Restless (= Regensburger Selbstregulationstraining für Lese- und Schreibstrategien)

Goal: Lese- und Schreibkompetenz zählen zu den basalen Kompetenzen, die Ziele schulischen Unterrichts sind. Anliegen des Projekts RESTLESS ist es, Lese- und Schreibstrategien zu vernetzen und in ein systematisches Training zum selbstregulierten Lernen einzubetten. Dieser Zugang wurde gewählt, da empirische Studien darauf hinweisen, dass eine Kombination von Lese- bzw. Schreibstrategien mit Selbstreguliertem Lernen besonders effektiv ist. Untersucht werden soll nun, ob getrennte Lese- und Schreibtrainings oder ein kombiniertes Training für die Sprachförderung besser geeignet sind.

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Johannes Wild
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Diese Studie widmet sich der Validierung einer Kodieranweisung zum analytischen Erfassen der Qualität schriftlicher narrativer Texte. Die Auswertung der im Rahmen des Projekts Restless gewonnenen Daten zeigt, dass Erzählkompetenz damit in der Primar- und Sekundarstufe feinkörnig und differenziert gemessen werden kann und Fortschritte der Schülerinnen und Schüler in einer Intervention abgebildet werden können. Das aus verschiedenen Bezugswissenschaften abgeleitete Modell, das der Kodieranweisung zugrunde liegt, lässt sich mittels einer konfirmatorischen Faktorenanalyse bestätigen. Erschienen in der Reihe "Sprachliche Bildung - Studien", die vom Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache der Universität zu Köln, Michael Becker-Mrotzek & Hans-Joachim Roth, herausgegeben wird.
Christina Knott
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In nahezu jedem erzählenden Text sind mehr oder weniger umfangreiche beschreibende Elemente enthalten. Sie ermöglichen dem Leser, sich die narrative Welt vorzustellen. Im traditionellen Schreibunterricht lernen Schülerinnen und Schülern häufig „lebendige Adjektive und treffende Verben“ als Qualitätsmerkmale. Die Funktion dieser Elemente bleibt für die Kinder allerdings meist unklar. Im Heftbeitrag soll es deshalb darum gehen, eine Teilstrategie des Erzählens genauer in den Blick zu nehmen: Das literarische Beschreiben von Figuren und Situationen.
Johannes Wild
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Im Lehrerband finden sich alle Erklärungen zum Schreibtraining, eine detaillierte Unterrichtsplanung, Kopiervorlagen und die Lösungen zum Arbeitsheft. Geeignet für die Klassenstufen 4 bis 6.
Christina Knott
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Abenteuer auf Burg Adlerstein - Ein Schreibtraining mit Spannungsgarantie Hannah und Phillip leben im Sportinternat auf Burg Adlerstein. Welche Abenteuer werden sie im neuen Schuljahr erleben? Was führt die neue Mitschülerin Kim im Schilde? Die Materialien in diesem Arbeitsheft "Burg Adlerstein" schaffen einen spannenden Rahmen, in dem Kinder von Klasse 4 bis 6 ihre eigene Geschichte zur Burg entwickeln können. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler wichtige Schreibstrategien kennen und anzuwenden. Lernfortschritte werden dokumentiert und reflektiert, am Ende steht eine eigene Abenteuergeschichte in fünf Kapiteln. https://www.westermann.de/artikel/978-3-14-162205-8/Burg-Adlerstein-Schreibtraining
Christina Knott
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Das Regensburger Selbstregulationstraining für Lese- und Schreibstrategien (Restless) fördert in einem mehrwöchigen Training, die Lese- und Schreibkompetenz von Schüler/-innen in der 4./5. Jahrgangsstufe sowie deren Lernverhalten. Ein Ziel des Trainings ist die individuelle Förderung der Schreibkompetenz aller Schüler/-innen. An das Textmuster angepasste Schreibstrategien geben den Schüler/-innen klare Textkriterien an die Hand, sodass Erwartungen an die Textprodukte den Schüler/-innen somit deutlich gemacht werden. Im Rahmen des Beitrags soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Nutzung der textmusterspezifischen Schreibstrategien die Textqualität der im Schreibtraining entstehenden Texte verändert. Dies soll anhand eines Teilaspektes exemplarisch aufgezeigt werden. Dabei sollen in einer qualitativen Auswertung Zusammenhänge zwischen Schüleraussagen zur Strategienutzung und dem tatsächlich realisierten Strategiewissen in Schülertexten gezeigt werden. Der Blick richtet sich von der Strategievermittlung sowie deren Einsatz hin zu Veränderungen in Schülertexten, die auf eine Nutzung der eingeübten Strategien hinweisen.
Johannes Wild
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Kinder sammeln erste Hörerfahrungen schon lange vor Beginn ihrer Schulzeit, etwa durch Vorlesegeschichten oder Hörmedien. Während sich dabei zunächst das Hörverstehen und die ästhetische Genussfähigkeit eher nebenbei entwickeln, zielt der Deutschunterricht darauf, das anspruchsvolle literarische Hören zu schulen. Die Flüchtigkeit auditiver literarischer Texte und ihre verdichtete poetische Sprache stellen hohe Anforderungen an die Zuhörenden, die weit über ein rein pragmatisches Textverstehen hinausgehen. Das literarische Hörverstehen kann deshalb als eine der anspruchsvollsten Zuhör-Tätigkeiten bezeichnet werden.
Johannes Wild
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Hinsichtlich des Erzählens kommen Schülerinnen und Schüler nicht als „unbelecktes“ Blatt in die Schule, sie können auf mehr oder weniger ausgeprägte literale Vorerfahrungen zurückgreifen. Der vorliegende Beitrag zeigt, mit welchen spezifischen Anforderungen an Schreibkompetenz und -prozess Schülerinnen und Schüler beim schriftlichen Erzählen konfrontiert sind. Der erste Teil des Artikels diskutiert, wie gute Erzählungen konstituiert sind, welche Kriterien grundgelegt werden können und wie sich diese auf Textebene niederschlagen. Der zweite Teil des Textes beschäftigt sich mit konkreten Beispielen und zeigt, wie der Transfer in die Unterrichtspraxis aussehen kann und was dabei beachtet werden sollte.
Johannes Wild
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Spannung, Sport und Abenteuer auf „Burg Adlerstein“
Forschungsprojekt „RESTLESS“ fördert Lese- und Schreibkompetenzen, Pressemitteilung vom 28. April 2017:
 
Johannes Wild
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Project goal
Lese- und Schreibkompetenz zählen zu den basalen Kompetenzen, die Ziele schulischen Unterrichts sind. Anliegen des Projekts RESTLESS ist es, Lese- und Schreibstrategien zu vernetzen und in ein systematisches Training zum selbstregulierten Lernen einzubetten. Dieser Zugang wurde gewählt, da empirische Studien darauf hinweisen, dass eine Kombination von Lese- bzw. Schreibstrategien mit Selbstreguliertem Lernen besonders effektiv ist. Untersucht werden soll nun, ob getrennte Lese- und Schreibtrainings oder ein kombiniertes Training für die Sprachförderung besser geeignet sind.
Background and motivation
Fragestellungen (Auswahl)
Sind verzahnte Trainings effektiver als isolierte Trainings bzw. regulärer Deutschunterricht?
Wirken sich Leseprozesse positiv auf Schreibprozesse aus?
Wie profitieren:
  • besonders starke Leser/-innen oder Schreiber/-innen
  • besonders schwache Leser/-innen
  • besonders schwache Schreiber/-innen
  • Schüler/-innen mit Migrationshintergrund
 
Johannes Wild
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Unterricht entspricht einem Angebot-Nutzungs-Modell. Wesentlicher Faktor seiner Qualität ist ein hoher Anteil echter Lernzeit. Aus Sicht der Bildungsinstitutionen gilt es daher, dafür zu sorgen, dass Schülerinnen und Schülern ein möglichst hoher Anteil davon zur Verfügung steht. Datenerhebungen an Schulen im Rahmen von Forschungsprojekten beschränken naturgemäß während der Testzeit dieses Angebot. Andererseits soll Unterricht evidenzbasiert weiterentwickelt werden, wozu schulbezogene „Feld“-Forschung notwendig ist.
Christina Knott
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Eine wachsende heterogene Schülerschaft verlangt nach einer individuell angemessenen und nachhaltigen Förderung aller Lernenden vor allem im Bereich der Sprachförderung. Dies stellt das Bildungssystem und dessen Träger vor neue Herausforderungen. Es braucht also systematische und theoriegeleitet entwickelte Unterrichtsmaterialien, deren Ziel der Erwerb von Sprachhandlungskompetenz für alle Schülergruppen darstellt. Im Artikel wird der Weg von der theoriegeleiteten Entwicklung über die Erstellung bis hin zur Evaluation und Überarbeitung solcher Materialien aufgezeigt. Das Regensburger Projekt RESTLESS fungiert dabei als Beispiel. RESTLESS ist eine Intervention, die Lese- und Schreibkompetenz sowie die metakognitive Überwachung der eigenen Lernprozesse bei Schülerinnen und Schülern der vierten Jahrgangsstufe Grundschule und der fünften Jahrgangsstufe Mittelschule fördert.
Johannes Wild
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Lese- und Schreibkompetenz zählen zu den basalen Kompetenzen, die Ziele schulischen Unterrichts sind. Anliegen des Projekts RESTLESS ist es, Lese- und Schreibstrategien zu vernetzen und in ein systematisches Training zum selbstregulierten Lernen einzubetten. Dieser Zugang wurde gewählt, da empirische Studien darauf hinweisen, dass eine Kombination von Lese- bzw. Schreibstrategien mit Selbstreguliertem Lernen besonders effektiv ist. Untersucht werden soll nun, ob getrennte Lese- und Schreibtrainings oder ein kombiniertes Training für die Sprachförderung besser geeignet sind.