Project

Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung (Online Laboratory for Digital Cultural Education)

Goal: Das Projekt versteht Soziale Medien als einen kulturellen Bildungsraum, der neben neuen Möglichkeiten der Interaktion und Teilhabe auch neue ästhetische Artikulationsformen (Formen des Selbstausdrucks) hervorbringt. Zentraler Gegenstand der Untersuchung ist die Verbreitung und Verhandlung kultureller Ausdrucksformen in der alltäglichen Nutzung sozialer Medien unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen, kulturellen und technischen Rahmenbedingungen. Das Projekt bedient sich partizipativer Methoden, um Personen unterschiedlicher Altersgruppen als Expertinnen ihrer eigenen Praktiken aktiv in den Forschungsprozess einzubeziehen und gemeinsam mit ihnen alltägliche Nutzungsformen zu dokumentieren und zu reflektieren. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden in Form eines offenen Forschungsarchivs sowohl anderen ForscherInnen wie auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

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Christoph Richter
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Das vorliegende Dokument umfasst drei analytische Zugänge, die sich jeweils mit a) der ästhetischen Dimension narrativer Artikulation in sozialen Medien, b) mit den Prozessen der Subjektivation im Kontext medialer Artikulation und c) mit den Auswirkungen digitaler Produktionsmöglichkeiten und Netzwerkstrukturen auf Formen der Artikulation befassen. Neben regelmäßigen gemeinsamen Arbeitstreffen und Absprachen, in denen sich das Projektteam über die Entwicklung und Anwendung von analytischen Zugängen ausgetauscht hat, wird diese analytische Arbeit insbesondere in einer Reihe von geplanten und bereits veröffentlichten Publikationen manifest. Das Dokument gibt einen Überblick über die bislang publizierten und zur Publikation eingereichten thematischen Analysen. Die Einzelnen Analysen werden hierbei jeweils in zusammengefasster Form dargestellt. Die Zusammenfassungen beschreiben jeweils zunächst den Gegenstand beziehungsweise das Thema der Analyse, konkretisieren die Fragestellung, beschreiben die im Beitrag eingenommene theoretische Perspektive sowie das Vorgehen und legen dar, in welcher Form sie sich auf Forschungsdaten aus dem Projektzusammenhang beziehen. Weiter wird angegeben, welche zentralen Ergebnisse aus der Analyse hervorgehen und wo der Beitrag publiziert wurde oder veröffentlicht werden soll.
Christoph Richter
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Der Beitrag entwickelt einen (medien-)pädagogischen Orientierungsrahmen, der nicht von digitalen Technologien als Produkt, sondern von der Technikgenese als Prozess aus-geht. Der Prozess der Digitalisierung wird als performativer Vorgang der diskretisierenden, abstrahierenden und formalisierenden Beschreibung praktischer Vollzüge gefasst. Dies erlaubt, den genuinen Einfluss digitaler Technologien und ihres praktischen Gebrauchs auf Bildungsprozesse zu untersuchen und kritisch zu reflektieren. Der Rahmen offenbart das grundlegende Spannungsverhältnis zwischen der unterstellten Annahme einer prinzi-piellen Geregeltheit praktischer Vollzüge und der unhintergehbaren Komplexität und Kon-tingenz kultureller Praxis. Die Perspektive erweitert damit den Blick über die Betrachtung digitaler Technologien hinaus hin zu der Frage nach den kulturellen Praktiken und den in ihnen tradierten operationalen Formen. Education at the interface of cultural practice and cultural technology Abstract This article develops a (media)educational framework that is based on the genesis of technology as a process rather than on digital technologies as a product. The process of digitalization is understood as a performative process of discretized, abstracted, and formalized description of cultural practice. This allows to identify and reflect the genuine impact of digital technologies on educational processes. The framework reveals the fundamental tension between the underlying assumption of practice as describable and the inevitable complexity and contingency of cultural practice. The perspective thus goes beyond the analysis of digital technologies as it reflects the cultural practices and its operational forms.
Christoph Richter
added 5 research items
Medienkulturelle und ästhetische Bildungsprozesse vollziehen sich zunehmend im alltäglichen Umgang mit digitalen Medienprodukten und -technologien: Wir liken, sharen, kommentieren, posten und chatten auf den unterschiedlichsten Plattformen. Soziale Medien sind als Orte der direkten Interaktion und Kommunikation wie auch der produktiven, selbstpräsentativen Darstellung (vgl. Wagner/Brüggen/Gebel 2009) immer auch Räume kultureller und ästhetischer Bildung. Die starke Ausdifferenzierung und der rasante Wandel digitaler Plattformen und Artikulationsmöglichkeiten stellen eine grundlegende Herausforderung für medien-, kunst-, und kulturpädagogische Bildungsangebote und Forschungen dar. Sie erfordern sowohl eine intensive Auseinandersetzung mit den individuellen Formen medienkulturellen und ästhetischen Alltagshandelns wie auch die genaue Betrachtung sozial geteilter Ausdrucksformen und Technologien. Mit der Fokussierung auf die Bedeutung ästhetischer Artikulationsprozesse im Rahmen informeller digitaler Alltagspraktiken in Sozialen Medien beleuchtet das Projekt Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung (DiKuBi-on) einen bislang weitgehend vernachlässigten Aspekt kultureller Bildung.
Das vorliegende Dokument gibt einen Überblick über die im Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung erfolgte Konzeption überregionaler Forschungsimpulse und ihrer Umsetzung im Rahmen eines entsprechenden Onlineangebots.
Das vorliegende Dokument gibt einen Überblick über die Konzeption und Planung der regionalen Forschungsworkshops im Rahmen des Onlinelabors für Digitale Kulturelle Bildung. Das Dokument geht zunächst kurz auf die Rolle der Forschungswerkstätten im Rahmen des partizipativen Forschungsdesigns (Abschnitt 1) sowie grundlegende konzeptionelle Erwägungen (Abschnitt 2) ein. Im Anschluss hieran werden die geplante Umsetzung (a) in Form mehrwöchiger Veranstaltungen (Abschnitt 3) sowie (b) wiederholter Blockveranstaltungen (Abschnitt 4) dargestellt. Abschließend erfolgt eine Übersicht über die bis einschließlich Dezember 2018 durchgeführten wie auch geplanten Forschungswerkstätten (Abschnitt 5)
Christoph Richter
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Das Onlinelabor für Digitale Kulturelle Bildung ist mittlerweile auch online erreichbar unter: www.digitalekultur.online
 
Christoph Richter
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Das Projekt versteht Soziale Medien als einen kulturellen Bildungsraum, der neben neuen Möglichkeiten der Interaktion und Teilhabe auch neue ästhetische Artikulationsformen (Formen des Selbstausdrucks) hervorbringt. Zentraler Gegenstand der Untersuchung ist die Verbreitung und Verhandlung kultureller Ausdrucksformen in der alltäglichen Nutzung sozialer Medien unter Berücksichtigung der jeweiligen individuellen, kulturellen und technischen Rahmenbedingungen. Das Projekt bedient sich partizipativer Methoden, um Personen unterschiedlicher Altersgruppen als Expertinnen ihrer eigenen Praktiken aktiv in den Forschungsprozess einzubeziehen und gemeinsam mit ihnen alltägliche Nutzungsformen zu dokumentieren und zu reflektieren. Die Ergebnisse dieses Prozesses werden in Form eines offenen Forschungsarchivs sowohl anderen ForscherInnen wie auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.