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On affective ambivalences - a political ethnography

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In alltäglichen Vorstellungen gelten Emotionen als Eigenschaften von Einzelnen oder Gruppen. Anstelle davon auszugehen, dass sich etwa neurechte Akteur*innen vorwiegend durch negative Emotionen auszeichnen, skizziert der Beitrag eine affekttheoretisch inspirierte Analyse affektiver Dynamiken am Beispiel einer AfD-Wahlkampfveranstaltung. Im Fokus stehen dabei nicht emotionale Eigenschaften von Einzelnen oder Gruppen, sondern Bewegungen von Affekten: Affekte bewegen sich im Raum, etwa als zynisches Lachen zwischen dem Publikum und den Redner*innen. Dabei bewegen Affekte zugleich selbst etwas: Sie verknüpfen die Anwesenden zu einer Gemeinschaft, die im gemeinsamen Lachen ihre politischen Gegner*innen herabsetzt und sich selbst über diese erhebt.
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