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Monitoring of Education for Sustainable Development (ESD) in Germany

Goal: The nationwide monitoring on Education for Sustainable Development (ESD) in Germany is an independent, multi-method research project that aims to assess the extent, quality and process of ESD implementation over time and across various educational areas. It is headed by the scientific advisor to the National Platform on ESD (Prof. Dr. Gerhard de Haan) and supports the multi-stakeholder process of implementing the UNESCO program “ESD for 2030” in Germany. The project’s results are frequently documented, summarized and communicated to the interested public, educational practitioners and academic researchers. In addition, recommendations are derived for policy-making and quality development. Split into four modules, the project includes quantitative and qualitative studies, mixed-method document analyses, and evidence-based advice and knowledge mobilization.

Methods: Questionnaire Design, Expert Interviews, Document Analysis

Date: 1 August 2015 - 31 October 2022

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Julius Grund
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Die hier vorgestellte großangelegte, deutschlandweite Studie beschreibt die gegenwärtige Bedeutung von Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der formalen Bildung. Dabei werden u.a. das Problembewusstsein, Einstellungen, Kontaktbereiche mit Nachhaltigkeit und Zukunftserwartungen von etwa 2.500 jungen Menschen und 500 Lehrkräften analysiert. Die Studie schließt an eine erste Erhebung aus dem Jahr 2018 an. Daher können in verschiedenen Bereichen längsschnittliche Entwicklungen beschrieben werden.
Jorrit Holst
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Globale Nachhaltigkeitsfragen sowie Fragen im Kontext von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sind auch konstitutive Fragen der Grenzbearbeitungen zwischen Wissenschaft, Politik, Bildungspraxis und anderen Akteur*innen. Im folgenden Artikel wird der Praxis verschiedener Muster der Grenzbearbeitung von Akteur*innen, die an der Implementation von BNE in Deutschland beteiligt sind, nachgegangen. Dafür wird zunächst eine Studie zur Educational Governance von BNE vorgestellt, die gezeigt hat, dass Akteur*innen zwischen einem eher strukturimmanent-abgrenzenden und einem eher strukturtranszendierend-grenzüberschreitenden Muster der Interaktion mit Strukturen und in Sektoren changieren. Basierend auf diesen Ergebnissen wird in einer Folgestudie gefragt, welche Funktionen diese verschiedenen Muster der Grenzbearbeitung haben und wie sie mit der Reflexivität der handelnden Akteur*innen in der Aufrechterhaltung und Transformation von Strukturen zusammenhängen. Der Artikel schließt mit einer praxistheoretischen Perspektive auf den Transfer von BNE im Kontext eines reflexiven Innovierens. // Das vollständige Buch ist hier unter der Creative Commons Lizenz Attribution 4.0 International (CC BY 4.0) erhältlich: https://shop.budrich.de/produkt/grenzen-aufloesen-grenzen-ziehen/
Jorrit Holst
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Vor dem Hintergrund der Herausforderungen aktueller Nicht-Nachhaltigkeit fokussiert die Keynote zur KOSMO-Fachkonferenz Bildungsmonitoring am 22.11.2022 auf drei Schwerpunkte: (1) Was kennzeichnet hochwertige Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Praxis? (2) Welche konkreten Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch welche konkrete Verantwortung, haben Kommunen im Kontext von BNE? (3) Wo & wie kann ein kommunales Bildungsmonitoring ansetzen, BNE sichtbar zu machen, aber auch zu katalysieren?
Jorrit Holst
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Orienting societies towards sustainability requires comprehensive learning of how to think, act and live within a safe and just space for humanity. Approaching sustainability as a core paradigm of quality education in the twenty-first century, Education for Sustainable Development necessitates an integrated view on learning. For educational organizations, Whole Institution Approaches (WIAs) to sustainability emphasize that all learning is embedded within its socio-physical contexts. Although the core objective-to "walk the talk" on sustainability-is theoretically well established, questions remain regarding its specific conceptualizations. Based on a systematic qualitative analysis of 104 international documents from scientific and grey literature, this article offers a conceptual synthesis of the core elements of WIAs to sustainability in education. Based on the literature analysis, WIAs are described as continuous and participative organizational learning processes aimed at institutional coherence on sustainability, consistently linking the formal and informal (hidden) curricula. While specific pathways are necessary for diverse organizations, the article synthesizes a joint framework. Key characteristics of WIAs are clustered within five core principles (coherence, continuous learning, participation, responsibility, long-term commitment), seven highly integrated areas of action (governance, curriculum, campus, community, research, communication, capacity building), the underlying organizational culture, and critical conditions for successful implementation. As becomes clear from the synthesis, following a WIA means to collaboratively switch the default mode of all rules-in-use to sustainability. The concept of WIAs may thus both be approached as an instrument for consistent organizational development in light of (un-)sustainability and as a keystone of integrated high-quality sustainability learning.
Jorrit Holst
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Als lange, verpflichtende Bildungsphase kann Schule entscheidend beeinflussen, inwieweit Lernende für eine Nachhaltige Entwicklung relevante Kompetenzen und Handlungsorientierungen entwickeln. Die vorliegende Auswertung von über 6.500 Dokumenten gibt Aufschluss darüber, zu welchem Grad BNE und Nachhaltigkeit in den vergangenen Jahren strukturell im Bildungsbereich Schule integriert wurden. Aus den Ergebnissen werden Bedarfe und Handlungsoptionen für Akteure in der schulischen Bildung abgeleitet. Die Analyse zeigt bei langsam zunehmender Integration von BNE und Nachhaltigkeit in Lehrplänen weiterhin starke Unterschiede zwischen Fächern und Bundesländern. Bei Schulgesetzen und in Dokumenten der Kultusministerkonferenz (KMK) sind in den vergangenen Jahren nur geringfügige Entwicklungen erkennbar. Die insgesamt geringe Verankerung von BNE und verwandten Konzepten in die hochschulische Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern (Modulbeschreibungen, Prüfungsordnungen) korrespondiert zudem mit der vielfach beschriebenen Qualifizierungslücke bei Lehrenden. Erstmals analysierte Prüfungsaufgaben (Abitur, Mittlerer Bildungsabschluss, Hauptschulabschluss) zeigen, dass einige Facetten von Nachhaltigkeit (z.B. Klima) zunehmend in Prüfungsaufgaben auftauchen, wenngleich auch hier ein Schwerpunkt auf spezifische Fächer und Themen besteht. Die Autor*innen empfehlen unter anderem eine deutliche Ausweitung des Fächerkanons, in dem BNE integriert und umgesetzt wird, und eine tiefgreifendere Verankerung von BNE und Nachhaltigkeit über Vorworte hinaus in den konkreten Kompetenzzielen schulischer Bildung. Außerdem wird empfohlen, BNE und nachhaltige Entwicklung in Modulbeschreibungen und Prüfungsordnungen der Ausbildung von Lehrer*innen deutlich stärker zu berücksichtigen, nicht zuletzt im bildungswissenschaftlichen Teil des Studiums. Eine Erneuerung einer KMK-Empfehlung zu BNE wird ebenso nahegelegt wie eine Ausweitung der Nachhaltigkeitsbezüge in Prüfungsaufgaben.
Jorrit Holst
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Durch ihre Aktivitäten in Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer sind Hochschulen zentrale Akteure in einer Transformation zur Nachhaltigkeit. Das nationale Monitoring zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfasst in allen Bildungsbereichen, inwiefern Nachhaltigkeit und BNE im deutschen Bildungssystem aufgegriffen werden. Die vorliegende Analyse von über 1.800 Dokumenten aus Hochschulsystem zeigt neben Potentialen und Bedarfen auch Handlungsoptionen für die Umsetzung von BNE und Nachhaltigkeit an Hochschulen. Unter anderem wird deutlich, dass die Verankerung von BNE und Nachhaltigkeit in hochschulpolitischen Dokumenten (z.B. Gesetzen, Zielvereinbarungen) derzeit dynamischer verläuft als in Dokumenten der Selbstverwaltung (z.B. Curricula, Leitbilder, Strategien). Auf Basis der Ergebnisse empfehlen die Autor*innen, Nachhaltigkeit in zukünftigen Ziel- und Leistungsvereinbarungen und Hochschulgesetzen konkret auf alle Handlungsbereiche der Hochschulen zu beziehen (z.B. BNE in der Lehre, Nachhaltigkeit in Forschung, Betrieb und Transfer). Vor dem Hintergrund des großen Bedarfes bei der Ausbildung von Multiplikator*innen wird weiterhin nahegelegt, hochschuldidaktische Angebote zu Nachhaltigkeit und BNE substanziell auszubauen. Für einzelne Hochschulstandorte wird vorgeschlagen, in partizipativen Prozessen vor Ort Aktionspläne mit Zielen, Maßnahmen und Evaluationsansätzen zu entwickeln, um Nachhaltigkeit als Kern der Organisationsentwicklung zu stärken. Insbesondere die Hochschulrektorenkonferenz und die regionalen Landesrektorenkonferenzen können bei der Vernetzung, Kommunikation und Unterstützung dieser Prozesse eine proaktive Rolle einnehmen. Vor dem Hintergrund ambitionierter Positionen von Studierenden zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz wird darüber hinaus nahegelegt, Studierende stärker – idealerweise paritätisch - in relevante Entscheidungsprozesse an Hochschulen einzubinden.
Jorrit Holst
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Eine Ausrichtung beruflicher Aus- und Weiterbildung auf Nachhaltigkeit ist ein zentraler Schlüssel, um die Entwicklung einer sozial gerechten Wirtschaft innerhalb ökologischer Grenzen zu stärken. Das nationale Monitoring zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfasst in allen Bildungsbereichen, inwiefern Nachhaltigkeit und BNE im deutschen Bildungssystem aufgegriffen werden. Die vorliegende Analyse von über 1.200 Dokumenten aus dem Bereich der Beruflichen Bildung zeigt neben Potentialen und Bedarfen auch Handlungsoptionen für die Verankerung von BNE und Nachhaltigkeit in der Berufsbildung. Auf Basis der Analyse wird empfohlen, die Aus- und Weiterbildung von Ausbildungspersonal und Lehrkräften zu Beruflicher BNE und Nachhaltigkeit in den kommenden Jahren stärker zu priorisieren. Auch wird eine weitere Vertiefung und Ausweitung der Bezüge zu Nachhaltigkeit in den Ordnungsmitteln nahegelegt, insbesondere mit Fokus auf all jene Berufe, die nicht bereits genuin einen Beitrag zu Nachhaltiger Entwicklung leisten. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, die Bedeutung einer nachhaltigkeitsorientierten Organisationsentwicklung an Lernorten (u.a. Berufsschulen, Ausbildungsorten) zukünftig stärker hervorzuheben und Auszubildene dabei aktiv als Mitgestalter*innen des Wandels zu adressieren.
Jorrit Holst
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In Kindertagesstätten und Krippen können junge Menschen bereits früh Fragen der Nachhaltigkeit und Werten wie Gerechtigkeit und Solidarität begegnen. Das nationale Monitoring zu Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfasst in allen Bildungsbereichen, inwiefern Nachhaltigkeit und BNE im deutschen Bildungssystem aufgegriffen werden. Die vorliegende Analyse von über 1.400 Dokumenten aus dem Bereich der frühen Bildung zeigt neben Potentialen und Bedarfen auch Handlungsoptionen für die Verankerung von BNE und Nachhaltigkeit in der frühen Bildung. Unter anderem empfehlen die Autor*innen auf Basis der Dokumentenanalyse ein stärkeres Aufgreifen von Nachhaltigkeit in den Bildungsplänen nicht nur mit Bezug auf die pädagogischen Angebote, sondern auch in der Organisationsentwicklung, Personalführung, Beschaffung und allgemein den verschiedenen Qualitätsbereichen frühpädagogischer Praxis. Weiterhin wird empfohlen, die Ausbildung frühkindlicher Fachkräfte zu BNE und Nachhaltigkeit stärker zu priorisieren – hier findet sich eine besonders große Lücke.
Jorrit Holst
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Rückblick und Ausblick - BNE-Governance in Deutschland und die Ansprüche des neuen UNESCO-Programms. Keynote zur VENRO-Fachtagung BNE 2030 (03.11.2021)
Jorrit Holst
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Berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) setzt an dem Auftrag an, das Leitparadigma Nachhaltigkeit mit beruflicher Handlungsfähigkeit zu verbinden. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse des nationalen BNE-Monitorings beleuchtet der Beitrag Zielkonflikte und Widersprüche als fruchtbares Handlungsfeld einer politischen BBNE. Link zum Handbuch: https://www.wochenschau-verlag.de/Handbuch-Nachhaltigkeit-in-der-Berufsbildung/41423
Gerhard de Haan
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Verständigt man sich weiterhin auf das in Kap. 4.7. der SDGs formulierte Ziel, alle bis 2030 zu befähigen, im Sinne der nachhaltigen Entwicklung (im Folgenden: NE) handeln zu können, so resultieren aus dem engen Zeitraum von acht Jahren einige Konsequenzen, die auf die Strategie der Verankerung und Förderung von BNE in Deutschland auswirken müssen. Ein Backcasting verdeutlicht erstens wo wir heute stehen, zweitens mit welchen Visionen operiert wird und drittens was die gemeinsame Zielsetzung ist. Aufgrund der knappen Zeit und aufgrund des Zieles, alle zu befähigen nachhaltig handeln zu können, werden erweiterte Strategien in der Bildung und Politik notwendig. Sie sind im Beitrag beschrieben..
Jorrit Holst
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Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zielt darauf ab, Menschen zu einer aktiven Teilhabe an der Gestaltung einer nachhaltigen Gegenwart und Zukunft zu befähigen. Während das Bildungskonzept in den letzten Jahren zunehmend in formalen Dokumenten des deutschen Bildungssystems verankert wurde, ist die praktische Umsetzung von BNE auf die Bildungsakteure vor Ort in den regionalen Bildungslandschaften angewiesen. In diesem Beitrag werden die Potenziale und möglichen Rollen von Nationalparken, Naturparken und Biosphärenreservaten für die BNE-Praxis in regionalen Bildungslandschaften diskutiert. Dafür werden zwei Rollen auf einem Spektrum an Handlungsmöglichkeiten identifiziert und in regionale Prozesse der BNE-Umsetzung eingeordnet: Großschutzgebiete als Träger ganzheitlicher BNE-Lernorte und Großschutzgebiete als regionale Moderations- und Vernetzungsstellen.
Jorrit Holst
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Nachhaltigkeit ist die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts – den Umfang und die Notwendigkeit einer globalen Transformation zeigen nicht zuletzt die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen an. Ein solcher Wandel bedarf umfassender Lernprozesse in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sowie bei Individuen. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zielt darauf ab, Menschen dazu zu befähigen, eine nachhaltige Zukunft gemeinsam zu gestalten. Im Beitrag wird basierend auf den Ergebnissen des nationalen BNE-Monitorings eine Einführung zur Genese, dem Entwicklungsstand und zu möglichen zukünftigen Pfaden der Beruflichen BNE (BBNE) gegeben. Deutlich wird, dass eine Transformation des Bildungsbereichs im Sinne des neuen UNESCO-Programms BNE 2030 eines kritischen und systemischen Blicks auf die zukünftige Rolle der beruflichen Bildung bedarf.
Mandy Singer-Brodowski
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The German ESD monitoring has been tracking the status and process of ESD-implementation within the German education system since 2015. The results of the repeated systematic document analyses as well as of several qualitative and quantitative studies are frequently documented, summarized and communicated to the interested public, educational practitioners and academic researchers. Now, in the context of the UNESCO World Conference on ESD, the researchers have synthesized some of their main findings. In an interview series, the team answers questions on the specific characteristics of ESD in different educational sectors, the current state of its implementation in Germany and the implications of their findings those who would like to further strengthen ESD.
The German ESD monitoring has been tracking the status and process of ESD-implementation within the German education system since 2015. The results of the repeated systematic document analyses as well as of several qualitative and quantitative studies are frequently documented, summarized and communicated to the interested public, educational practitioners and academic researchers. Now, in the context of the UNESCO World Conference on ESD, the researchers have synthesized some of their main findings. In an interview series, the team answers questions on the specific characteristics of ESD in different educational sectors, the current state of its implementation in Germany and the implications of their findings those who would like to further strengthen ESD.
Jorrit Holst
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The German ESD monitoring has been tracking the status and process of ESD-implementation within the German education system since 2015. The results of the repeated systematic document analyses as well as of several qualitative and quantitative studies are frequently documented, summarized and communicated to the interested public, educational practitioners and academic researchers. Now, in the context of the UNESCO World Conference on ESD,the researchers have synthesized some of their main findings. In an interview series, the team answers questions on the specific characteristics of ESD in different educational sectors, the current state of its implementation in Germany and the implications of their findings those who would like to further strengthen ESD.
The German ESD monitoring has been tracking the status and process of ESD-implementation within the German education system since 2015. The results of the repeated systematic document analyses as well as of several qualitative and quantitative studies are frequently documented, summarized and communicated to the interested public, educational practitioners and academic researchers. Now, in the context of the UNESCO World Conference on ESD, the researchers have synthesized some of their main findings. In an interview series, the team answers questions on the specific characteristics of ESD in different educational sectors, the current state of its implementation in Germany and the implications of their findings those who would like to further strengthen ESD.
Mandy Singer-Brodowski
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The implementation of global educational policies such as Education for Sustainable Development (ESD) entails different national strategies despite its international character. In Germany, the transfer of ESD is characterized by a multi-actor process including representatives from academia, administration, civil society organisations (CSOs), and educational practice – coordinated by the national state. On the basis of five focus group discussions, we examined how the individual actors coordinated their actions in this process. The results show that the communicative interactions of multi-actor processes mirror the specificity of the education sectors’ structures and dynamics. In our analysis, we thus conclude that ESD governance is more than a question of national and regional structures: we argue that an understanding of the structures and cultures of the involved educational areas can contribute to a differentiated knowledge for future ESD policies.
Julius Grund
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Der Artikel befasst sich mit der Bedeutung von Transformativem Lernen und Emotionen in der außerschulischen Bildung für nachhaltige Entwicklung. Besuchen Sie für weitere Informationen über die Zeitschrift und den Zugang zu weiteren Artikeln in print- oder online-Varianten: https://fachzeitschrift.adb.de/
Mandy Singer-Brodowski
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Die Studie zur Governance von BNE basiert auf der Auswertung von bildungsbereichsspezifischen Fokusgruppendiskussionen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die beteiligten Akteure in den Bemühungen BNE vom Projekt zur Struktur zu bringen, zwischen der Tendenz bewegen, vorhandene Strukturen zu erhalten/zu nutzen und neue Strukturen zu schaffen
Janne von Seggern
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Antje Brock
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Jorrit Holst
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Education for Sustainable Development (ESD) contributes to a holistic transformation of education systems, fostering deeply rooted learning processes required to co-create a sustainable future for all. The independent project National Monitoring on ESD in Germany traces the status and progress of formal ESD implementation via repeated large-scale indicator-based document analysis. Including over 4500 documents from early childhood education, school education, higher education, and vocational education and training, this study shows that the process of ESD implementation gained momentum over the period of the Global Action Programme (2015–2019). At the same time, large discrepancies remain between the areas of education, different types of documents, federal states, and with regard to the depth and quality of the contextualization of ESD and related concepts. While considerable developments are identifiable within all four formal areas of education, strong additional efforts are required for a comprehensive structural implementation of ESD in Germany. Although the results of the study focus on the status and progress of ESD within the German education system, the methodological framework may also serve as groundwork for other independent, comprehensive, and supportive monitoring programs.
Julius Grund
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Despite its role as a key factor for transformation, there is still a lack of large-scale studies on the effects of Education for Sustainable Development (ESD). The aim of this study is to predict sustainable behavior based on reported implementation of ESD as well as psychological (e.g., attitudes, emotions) and socio-demographic variables. Descriptive statistics and a multiple regression model were used to analyze data from 2564 young people from different formal educational fields and 525 teachers from Germany. Both learners and educators desire a distinctly higher amount of ESD within formal educational settings compared to the status quo. The multiple regression model explains 26% of variance in sustainable behavior. By far the strongest predictors are, firstly, connectedness with nature, followed by emotions regarding sustainability and ESD implementation on the content level (making connections between past, present and future, the local and the global, and ecology, economy and the social). One implication of the research findings is an “update” for ESD: Emphasizing the emotional dimension of education and relating the didactics of “controversial issues” to ESD.
Mandy Singer-Brodowski
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The educational governance discourse aims at capturing how different actors, participating in a specific political process, coordinate their actions while working together within multi-actor policy networks. In Germany, such multi-actor policy networks have set up ambitious political goals on the implementation of education for sustainable development (ESD) that has resulted in the National Action Plan. The current domestic slogan “From Project to Structure” reveals the overall aim of scaling ESD. In this article, a governance perspective is used to examine how the actors involved in ESD in Germany coordinate their actions with each other. Six focus group discussions for different educational areas were conducted and analyzed with a structuring content analysis in MAXQDA. Additionally, an in-depth case comparison of the actors from different sectors (administration, politics, academia, civil society, and educational practice) was carried out. The results show sector-specific boundary work—the way in which actors construe, maintain, or even bridge boundaries when coordinating their actions in scaling ESD. Actors from the various sectors positioned themselves in patterns of more structure-immanent or more structure-transcending positionings. The conclusion shows that reflection and relational agency is pivotal for cooperation within multi-stakeholder governance networks and for moving strategically within structures.
Mandy Singer-Brodowski
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As ESD is increasingly being implemented, questions of measuring its extent and quality are also getting more important. Thus, monitoring approaches are underlined in their relevance. Educational monitoring approaches are framed within the broader context of evidence based or evidence informed policy making (Lingard, 2013). They can be defined as an indicator-based and systematic observation of the input, output and process aspects of an education system for the purpose of comparison and quality improvement (Ioannidou, 2010). There is a plea for multi-methods designs in ESD monitoring projects (Stepanek Lockhart, 2018). At the same time, many approaches still rely on self-reports (UNESCO 2017) and thereby miss the independence and critical reflection (Nazir et al., 2009). For this reason, a crucial question is how to capture the extent, quality and development of ESD on different levels (documents, educational practices, public awareness etc.) in a methodological-ly robust and still a context-specific way? More specifically, it is of interest, how to capture the region-ally and historically varying manifestations of ESD as a result of broad multi-stakeholder processes (Feinstein, Jacobi, & Lotz-Sisitka, 2013) while at the same time aiming for interregional and international comparability of data. The aim of the paper is to draw conclusions from 4-year national monitoring of ESD from a meta-perspective in terms of the possibilities and limitations of transferability to other (national) contexts. These conclusions are based on the design (theoretical foundations and applied methods) and the outcomes of the project. Within the implementation of the UNESCO GAP in Germany, the department of the scientific advisor was commissioned to design and conduct a national monitor-ing which aims at grasping the extent and quality for ESD in Germany as well as finding pathways to foster ESD. The research project covers different educational areas (early childhood education, school education, vocational education and training, higher education, non-formal learning organizations as well as local authorities). It encompassed multiple methods: a document analysis, expert interviews as well as a quantitative study.
Julius Grund
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Mandy Singer-Brodowski
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This chapter is based on an educational monitoring project which is grasping the progress of implementation of Education for Sustainable Development within the German educational system. Within the chapter, it will be reflected on the challenges encountered in the research process, which are mainly caused by the research context and the research design as an indicator-based monitoring project located at the science-policy interface, where different expectations of the involved actors meet. After describing the research project in more detail, the characteristics of this science-policy interface are introduced. The main challenges will be outlined using a conceptualisation of tensions spanning between simplicity and complexity of the topics and communication of research, and between cooperation and independence within this interface.
Mandy Singer-Brodowski
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Bildung hat eine Schlüsselrolle in der Gestaltung von nachhaltiger Entwicklung auf globaler Ebene. Mit dem UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP BNE) (2015-2019) sollen die Bemühungen zur Verbreitung von BNE im deutschen Bildungssystem gestärkt und in die Breite getragen werden. Deutschland hat dazu einen umfassenden Multi-Stakeholder-Prozess zur Umsetzung des WAP BNE aufgesetzt. Dieser wird durch ein unabhängiges Monitoring begleitet und sowohl quantitativ als auch qualitativ in Bezug auf die Verankerung des Bildungskonzepts in den Bildungsbereichen frühkindliche Bildung, Schule, berufliche Bildung, Hochschule und non-formales und informelles Lernen sowie in Kommunen und bei jungen Menschen untersucht. Die Publikation stellt die Ergebnisse einer umfassenden Interviewstudie mit 66 Expert*innen aus allen Bereichen dar. Zentrale Fragestellung der Studie war es, zu analysieren, wie sich BNE als soziale Innovation in den verschiedenen Bereichen retrospektiv verbreitet hat und welche Hebelpunkte zur Stärkung von BNE zukünftig gesehen werden. Die Ergebnisse weisen auf die hohe Bildungsbereichsspezifik des Diffusionsprozesses von BNE hin: Nicht nur die professionellen Aktivitäten der beteiligten Akteure wirken auf die Diffusion, sondern auch die vorherrschenden strukturellen Bedingungen, systemischen Ziele und Logiken in den jeweiligen Bildungsbereichen. Die Ergebnisse zeigen ferner, dass die bildungsbereichsspezifischen Merkmale von BNE einen maßgeblichen Einfluss auf die Diffusion haben, denn sie berühren die Handlungsmuster der Akteure und die Anschlussfähigkeit des BNE-Konzeptes in den jeweiligen Bildungsbereichen. https://shop.budrich-academic.de/produkt/pfade-der-transformation/?v=3a52f3c22ed6
Julius Grund
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(1) Hope and optimism are strongly connected to physical and psychological health and have been much researched in the field of positive psychology. Research has shown that hope is connected to pro-environmental behavior and plays an important role in ESD. (2) In order to operationalize hope and optimism, in a survey, 2564 young people and 525 teachers in Germany assessed the probability and desirability of predefined future scenarios. (3) Only every fourth respondent is optimistic regarding the global future. The biggest discrepancy between expectation and desirability exists with regard to climate change. Latent class analysis revealed four classes, whereby 50% of the participants are “sustainability-affine but disillusioned”. This half of the sample has great potential to promote a sustainable future: For them, a positive socio-ecological future has by far the highest value. They report the strongest emotions regarding SD and want to take the most responsibility for SD. Surprisingly, they do not disclose more sustainable behavior in comparison to the other classes. (4) The low expectation of positive socio-ecological developments might be a central factor in preventing half of the sample from behaving more sustainable and indicating a strong potential for hope. The implications for Education for Sustainable Development are discussed.
Nadine Etzkorn
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While Education for Sustainable Development (ESD) is increasingly being implemented in educational systems, monitoring projects which capture the status and diffusion processes of ESD are also gaining relevance. The article presents part of the national monitoring of ESD in Germany - a qualitative expert interview study - which aims to analyze the diffusion process of ESD in different educational areas (early childhood education, school education, vocational education and training, higher education, non-formal learning organizations, and local authorities). Its goal is to gain a systematic understanding of the diffusion process of ESD in the different areas of the German educational system. For the analysis of the 66 expert interviews, a qualitative content analysis was used. The overarching result of the study is that there is no single transformation path of ESD diffusion that fits all educational areas. Instead, characteristics of ESD as well as prevailing structural conditions, systemic goals, and the understanding of education within the respective educational area have an impact on the diffusion of ESD. The diffusion process of ESD evolves within this circular interplay of innovation and innovation system. A deeper understanding of it therefore has great potential for practitioners' (self-) reflections and for further research projects.
Antje Brock
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This presentation at the German Future Earth Summit gives a brief outline of the German monitoring of education for sustainable development (ESD) and describes ESD as a decisive, but ponderous leverage point for the great transformation needed.
Antje Brock
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Summary of a quantitative survey (n > 500) regarding teachers (schools of general education, vocational training) focusing on attitudes, knowledge, emotions, future scenarios, behavior regardig sustainable development (SD) and the implementation of education for sustainable development (ESD). The survey has been conducted in the context of a national monitoring of ESD in Germany. Some of the main results are summarized here, such as the pronounced interest of the teachers in SD as well as ESD, a wish for a considerable higher (three times higher) extent of relating the contents of school lessons and vocational training to SD and hindrances to implementing ESD.
Summary of a quantitative survey (n > 2.500) regarding young people (14-24 years) focusing on attitudes, knowledge, emotions, future scenarios and behavior regardig sustainable development (SD) as well as the current implementation of education for sustainable development (ESD). The survey has been conducted in the context of the national monitoring of ESD in Germany. Some of the main results are summarized here, such as the pronounced interest of the respondents in SD as well as ESD and a wish for a considerable higher (three times higher) extent of relating the contents of school lessons, vocational training and university courses to SD.
Mandy Singer-Brodowski
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Im Rahmen der zweiten Phase des nationalen Monitorings zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP BNE 2015–2019) wurde eine umfangreiche qualitative Studie mit Expert*innen aus allen Bildungsbereichen durchgeführt. Sie wurden nach ihrer Einschätzung zum Diffusionsprozess und -stand der sozialen Innovation BNE in Deutschland sowie zu möglichen Treibern und Hürden und zu Hebelpunkten für eine weitere strukturelle BNE-Verankerung befragt. Die zentralen Ergebnisse für den Bereich der beruflichen Bildung sind in der Executive Summary zusammengefasst. Eine ausführliche Darstellung der Forschungsergebnisse wird im Verlag Barbara Budrich erscheinen.
Mandy Singer-Brodowski
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Internationally, the Agenda 2030 and the global SDGs have become a shared reference framework for educational reform strategies. UNESCO’s Global Action Programme (GAP) on Education for Sustainable Development (ESD) (2015-2019) makes a substantial contribution to the Agenda 2030. International and national monitoring approaches have emerged to monitor the progress towards the SDGs (i.e. UNESCO, 2017). In regard to the quest for enhancing our understanding of modes of action of global policies, the National Monitoring of GAP in Germany seeks to launch a better understanding of the im-plementation of ESD in the German educational system. In recent years, ESD has become increasingly important in the German educational landscape and therefore can be referred as a social innovation (Bormann, 2013). In particular, the UN Decade (2005-2014) has led to a broad spreading of ESD. The bodies established during the UN Decade (Round Table, National Committee, Working Groups) were referred to as diffusion centers in a wider process of diffu-sion (Michelsen & Rode, 2012, p. 56). The diffusion theory has also been applied to the implementation of ESD in secondary schools (Buddeberg, 2014). It offers several starting points for the reconstruction of the diffusion of the social innovation ESD during the UN Decade and the GAP. The research project presented is part of the national ESD monitoring process by the Freie Universität Berlin and interlinked with the Scientific Advisory Process of the GAP in Germany, coordinated by the German Ministry of Education and Research (BMBF). Through expert interviews the presented study captures the characteristics of the social innovation of ESD against the background of general characteristics of innovation (Coburn, 2003; Fullan, 1985; Rogers, 2003) in order to gain knowledge about the mechanisms of the adoption of ESD in the German educational system. Furthermore, diffusion theory can be used to determine specific perceptions about the process of diffusion of ESD and thus focusses on the relationship between centralised and decentralised diffusion systems (Rogers, 2003). Last but not least, the specific channels of communication, i.e. the committees of the UN Decade and the GAP, can be grasped and investigated. The actors in-volved in the implementation of the GAP have been chosen to be heterogeneous, both in terms of their knowledge and their professional function. Examining the impact of this composition of the expert bodies can provide crucial insight about the diffusion process of the social innovation ESD. Furthermore, in sustainability research, there is a growing attention towards identifying leverage points (Abson et al., 2017) in order to find out how to effectively intervene in complex systems. With the con-cept of leverage points, Meadows describes “places within a complex system (a corporation, an econ-omy, a living body, a city, an ecosystem) where a small shift in one thing can produce big changes in everything” (Meadows, 1999). Meadows points out that the diversity of systems and the roles and opportunities that people have in systems should always bring together different levels of leverages. The education system represents a social subsystem, differentiated into different subsystems, educational areas. Since their respective system goals and characteristics vary widely, it makes sense to elaborate the typical and sometimes also counterintuitive logics of the educational areas and to analyse their effects on the diffusion of social innovation ESD in terms of leverage points. The paper presentation focussed on the results of the expert interviews. Thereby, it showed a differentiated picture of the diffusion process and leverage points of ESD in seven areas of the German educational system: early childhood education, school education, vocational education and training, higher education, education in context of local authorities as well as informal and non-formal learning and youth. Methodology/methods The research project is comprised of four phases (Desk Research I, interview study, questionnaire study and Desk Research II). During the second phase, qualitative expert interviews (Meuser & Nagel, 2009) have been conducted in summer 2017. The target was twofold: On the one hand, to identify leverage points for ESD in the German educational system (see Meadows, 1999). On the other hand, through the lenses of diffusion theory, to investigate the process of diffusion of ESD in the German educational areas (see Rogers, 2003). In order to better grasp the complexity of educational real world processes and gain a deeper understanding of the mechanisms that are driving them, the interviews aimed at complementing the limitations of a standardised monitoring approach, which was applied in the Desk Research, where a content analysis of central documents in the different educational areas was conducted. Through an indicator-based monitoring, it is possible to give an overview of the implementation of ESD in the different educational areas. But it cannot provide answers to the questions of how ESD has been implemented and why ESD has been implemented on different levels in the respective educational areas. This was the reason for the second phase of the research project – the interview study. The experts for the interviews were selected depending on their expertise in specific working fields such as educational practice, educational administration, academia, politics and civil society with expert-knowledge in the respective educational areas, sustainability science and/or educational science. In total, 66 expert interviews were conducted, at least 8 to 10 interviews per educational area. To analyse the expert interviews, a Qualitative Content Analysis was applied (Mayring, 2015). The coding process was carried out with the help of the software MAXQDA 12. Due to the specifics and logics of the educational areas of the German education system, the respective educational areas have been analysed separately in terms of the objectives and characteristics of education, the process of diffusion of ESD, and characteristics of ESD as well as leverage points. Additionally, there was one part in all interviews that was analysed independently from the educational area: the evaluation of the GAP-process in Ger-many. This differentiated approach guaranteed that the interviewed persons stayed anonym, although they were directly involved in the process of the GAP-implementation. The process of diffusion of ESD appears to be very heterogeneous in the respective educational areas as it is influenced by the structure of the specific social system. For example, more formalized areas of education such as school, vocational training and higher education seem to have a low permeability to innovation due to their structural conservatism. Furthermore, the prevailing understanding of education in the educational area seems to affect the diffusion of ESD. In early childhood education for example, experts have an understanding of education which is based on norms and values and occurs as a holistic concept. Thus, ESD is more compatible with people’s existing understanding of education. Discussions about the goals of the respective educational area are considered to be particularly significant against the background of the leverage point theory, but only mentioned by some experts. In regard to the BMBF's heterophilia strategy of the bodies of GAP (in particular expert forums), experts agree on the fact that this strategy have had a positive impact on the diffusion of ESD. In general, the central man-agement strategy of the BMBF has led to greater anchoring of ESD in formal documents/strategy pa-pers such as a National Action Plan for GAP implementation defining 130 objectives and 349 measures to scale up ESD in all areas and at all levels of the German education system. But it has also led to a disappointment of some ESD-change agents (especially from the civil society) and a changed role of all actors involved. Thereby, it highlights the ambivalence of ambitious plans of politicians and the ac-ceptance by and realisation of the wider society. The project results will be synthesised in recommendations for a more profound and effective imple-mentation of ESD in the German educational system.
Nadine Etzkorn
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Im Rahmen der zweiten Phase des nationalen Monitorings zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP BNE 2015–2019) wurde eine umfangreiche qualitative Studie mit Expert*innen aus allen Bildungsbereichen durchgeführt. Sie wurden nach ihrer Einschätzung zum Diffusionsprozess und -stand der sozialen Innovation BNE in Deutschland sowie zu möglichen Treibern und Hürden und zu Hebelpunkten für eine weitere strukturelle BNE-Verankerung befragt. Darüber hinaus wurde auch die Zielgruppe Jugend in den Fokus genommen. Die Executive Summary basiert auf den Ergebnissen einer Interviewstudie mit jungen Menschen und Erwachsenen, die zu Potentialen der Jugendbeteiligung zur Umsetzung des WAP BNE, aber auch zu allgemeinen Herausforderungen, Notwendigkeiten sowie Grenzen in der Jugendbeteiligung befragt wurden. Eine ausführliche Darstellung der Forschungsergebnisse wird im Verlag Barbara Budrich erscheinen.
Im Rahmen der zweiten Phase des nationalen Monitorings zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP BNE 2015–2019) wurde eine umfangreiche qualitative Studie mit Expert*innen aus allen Bildungsbereichen durchgeführt. Sie wurden nach ihrer Einschätzung zum Diffusionsprozess und -stand der sozialen Innovation BNE in Deutschland sowie zu möglichen Treibern und Hürden und zu Hebelpunkten für eine weitere strukturelle BNE-Verankerung befragt. Die zentralen Ergebnisse für den Hochschulbereich sind in der Executive Summary zusammengefasst. Eine ausführliche Darstellung der Forschungsergebnisse wird im Verlag Barbara Budrich erscheinen.
Mandy Singer-Brodowski
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Im Rahmen der zweiten Phase des nationalen Monitorings zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP BNE 2015–2019) wurde eine umfangreiche qualitative Studie mit Expert*innen aus allen Bildungsbereichen durchgeführt. Sie wurden nach ihrer Einschätzung zum Diffusionsprozess und -stand der sozialen Innovation BNE in Deutschland sowie zu möglichen Treibern und Hürden und zu Hebelpunkten für eine weitere strukturelle BNE-Verankerung befragt. Die zentralen Ergebnisse für den Bereich des non-formalen und informellen Lernens sind in der Executive Summary zusammengefasst. Eine ausführliche Darstellung der Forschungsergebnisse wird im Verlag Barbara Budrich erscheinen.
Im Rahmen der zweiten Phase des nationalen Monitorings zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP BNE 2015–2019) wurde eine umfangreiche qualitative Studie mit Expert*innen aus allen Bildungsbereichen durchgeführt. Sie wurden nach ihrer Einschätzung zum Diffusionsprozess und -stand der sozialen Innovation BNE in Deutschland sowie zu möglichen Treibern und Hürden und zu Hebelpunkten für eine weitere strukturelle BNE-Verankerung befragt. Die zentralen Ergebnisse für den Bereich der Frühkindlichen Bildung sind in der Executive Summary zusammengefasst. Eine ausführliche Darstellung der Forschungsergebnisse wird im Verlag Barbara Budrich erscheinen.
Mandy Singer-Brodowski
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In Germany, the implementation of the UNESCO Global Action Programme (GAP) on Education for sustainable development (ESD) 2015–2019 aims to implement ESD more profoundly within the structures of Germany’s educational system. In this context, a national monitoring has been set up in order to analyze the extent and quality of ESD implementation in all educational areas. The paper contains the results of an indicator-based desk research comprising a content analysis of key documents in three areas of education: early childhood education, school education and higher education over a period of 5 years (2011–2016). Overall, the main results indicate that, at the level of key documents, the goal of a broad implementation of ESD is not yet achieved, while there are considerable differences among the federal states. ESD and related concepts can be found more frequently particularly in documents that are more recent. At the same time, ESD is increasingly predominating other educational concepts such as environmental education. The results are one component of a comprehensive monitoring process of ESD-implementation on the level of documents and offer important insights relevant for further (political) activities aiming at a mainstreaming of ESD.
Mandy Singer-Brodowski
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Die Präsentation fokussiert auf erste Ergebnisse aus der Auswertung von knapp 70 ExpertInnen-Interviews zur Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in den verschiedenen Bildungsbereichen (2. Phase des Monitorings). Sie diente der Diskussion der Ergebnisse auf dem Agendakongress BNE 2017.
Mandy Singer-Brodowski
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Vor dem Hintergrund globaler Nachhaltigkeitsherausforderungen gewinnt auch Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zunehmend an Bedeutung im deutschen Bildungssystem. Ein systematischer und bildungsbereichsspezifischer Blick auf den Grad der Verankerung von BNE fehlt jedoch bislang. Die vorliegende Publikation bietet eine Baseline zur Erfassung der Implementierung von BNE in zentralen Dokumenten von unterschiedlichen Bereichen des deutschen Bildungssystems: in der Frühkindlichen Bildung, im Bildungsbereich Schule, in der dualen beruflichen Ausbildung, im Bildungsbereich Hochschule, im Bildungsbereich Kommunen sowie in den Nachhaltigkeitsstrategien der Bundesländer.
Im Rahmen des Monitorings des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP BNE) erstellt das Institut Futur der Freien Universität Berlin Studien über die Situation der BNE in Deutschland in den vielfältigen Handlungsbereichen wie Frühkindliche Bildung, Schule, berufliche Bildung, Hochschule, non-formales und informelles Lernen / Jugend sowie Kommunen. Die vorliegende Studie liefert erstmals eine systematische Erfassung der Fördersummen der Bundesländer und der Bundesministerien im Kontext außerschulischer BNE.
Mandy Singer-Brodowski
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Policy research in the context of Education for Sustainable Development (ESD) is getting more and more attention (Van Poeck/ Lysgaard 2016, Læssøe et al. 2013). It can offer insights about the typical processes and dynamics of strengthening ESD in a special area and thereby has the potential to contribute fruitfully to a mainstreaming of ESD. While conducting ESD policy research projects, it is important to reflect on the different systems and their dominant actors and logics that come together at the science-policy interface as well as the impacts of scientific practices, regarding the risks and borders of scientific evidence, indicator-based research projects and the tendencies of standardization and measurability in the sustainability and ESD policy context (Hursh et al. 2015, Bessant et al. 2015, Huckle/ Wals 2015, McKenzie et al. 2015). This paper presentation focussed on the above-described tensions in terms of the science-policy interface in the context of ESD in Germany by presenting and discussing the preliminary results of the national ESD Global Action Program monitoring for Germany. Educational monitoring can be understood as a systematic and indicator-based observation of input-, output- and process aspects of an educational system for the reason of comparison and quality improvement (Ioannidou 2010: 163). The aim of a monitoring is to inform experts in highly relevant positions and the interested public (Döbert/ Weißhaupt 2012). The research project focuses on analyzing the status quo of the ESD-implementation in Germany as well as its development during the last five years. Thereby, it will show a differentiated picture of the extent and quality of ESD activities in six areas of the German educational system: early childhood education, school education, vocational education and training, higher education, education in the context of local authorities as well as non-formal learning. The monitoring project is part of the scientific advisory process of the Global Action Program in Germany by the Freie Universität Berlin and is closely connected to the expert groups and networks that were designed for the GAP as well as to the national Ministry of Education and Research in Germany as a project partner. The project results will be synthesized in recommendations for a more profound and effective implementation of ESD in the German educational system.
Mandy Singer-Brodowski
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Bereits in der UN -Dekade trugen eine Reihe von Maßnahmen verschiedener Akteure (z.B. die Modellversuche des Bundesinstituts für Berufsbildung) zur Förderung der beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung bei. Die zunehmende Nachhaltigkeitsorientierung in der Wirtschaft gibt diesen Entwicklungen Rückenwind. Dennoch steht die BBNE vor der Herausforderung branchen- oder berufsspezifische Konkretisierungen für Nachhaltigkeitskompetenzen zu entwickeln. Um zu erfahren, wie BNE in den verschiedenen Bildungsbereichen umgesetzt wird, wurde in der ersten von insgesamt vier Phasen des Monitorings eine Dokumentenanalyse durchgeführt. Die Executive Summary umfasst die wesentlichen Erkenntnisse dieser Forschungsphase. Sie gibt Orientierung und ist zugleich wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung des erst kürzlich verabschiedeten Nationalen Aktionsplans der Nationalen Plattform BNE. Die ausführlichen Sachstandsberichte für die jeweiligen Bildungsbereiche, mit einer Darstellung des methodischen Vorgehens, werden im Herbst 2017 als Buch erscheinen.
Hochschulen sind als Forschungs- und Bildungseinrichtungen zentral für eine nachhaltige Entwicklung. Bereits in der UN -Dekade wurden wichtige Schritte auf dem Weg hin zur Integration von Nachhaltigkeit in die Hochschulbildung unternommen. Veröffentlichungen wie die Erklärung „Hochschule und Nachhaltige Entwicklung“ der Hochschulrektorenkonferenz und der Deutschen UNESCO-Kommission (2010) haben eine Impulswirkung für die Aufnahme Nachhaltiger Entwicklung in zentralen Dokumenten des Hochschulbereichs entfaltet. Um zu erfahren, wie BNE in den verschiedenen Bildungsbereichen umgesetzt wird, wurde in der ersten von insgesamt vier Phasen des Monitorings eine Dokumentenanalyse durchgeführt. Die Executive Summary umfasst die wesentlichen Erkenntnisse dieser Forschungsphase. Sie gibt Orientierung und ist zugleich wissenschaftliche Begleitung der Umsetzung des erst kürzlich verabschiedeten Nationalen Aktionsplans der Nationalen Plattform BNE. Die ausführlichen Sachstandsberichte für die jeweiligen Bildungsbereiche, mit einer Darstellung des methodischen Vorgehens, werden im Herbst 2017 als Buch erscheinen.
Mandy Singer-Brodowski
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The nationwide monitoring on Education for Sustainable Development (ESD) in Germany is an independent, multi-method research project that aims to assess the extent, quality and process of ESD implementation over time and across various educational areas. It is headed by the scientific advisor to the National Platform on ESD (Prof. Dr. Gerhard de Haan) and supports the multi-stakeholder process of implementing the UNESCO program “ESD for 2030” in Germany. The project’s results are frequently documented, summarized and communicated to the interested public, educational practitioners and academic researchers. In addition, recommendations are derived for policy-making and quality development. Split into four modules, the project includes quantitative and qualitative studies, mixed-method document analyses, and evidence-based advice and knowledge mobilization.