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Krankenhausinformationssysteme

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Kurt Becker
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****Zusammenfassung**** Angesichts der zunehmenden Diskussion über Referenzmodelle für Informationssysteme aber auch für Krankenhausinformationssysteme wird in dieser Arbeit untersucht, was Referenzmodelle sind und bei welchen Aufgaben des Managements von Krankenhausinformationssystemen welche Typen von Referenzmodellen hilfreich sind. Hierzu wird eine Typisierung von Referenzmodellen vorgeschlagen. Beispiele einfach strukturierter jedoch für die Praxis relevanter Referenzmodelle für das Management von Krankenhausinformationssystemen werden skizziert. ****Summary***** Considering the increasing discussion about reference models for information systems, and also especially for hospital information systems, we discuss the characteristics of reference models, and what types of reference models may be used for the management of hospital information systems. To this, we propose a classification for reference models. Requirements and functional catalogues are examples for plain structured reference models, which are nevertheless important for the management of hospital information systems in practic
Zusammenfassung. Neben der Homogenisierung der IT-Systemlandschaft durch ein integrierendes Krankenhausinformationssystem ist es auch notwendig, eine entsprechende Organisationsstruktur für den Betrieb der EDV des Kranken- hauses zu erreichen. Dieses hat zum einen das Ziel, verfügbare Ressourcen effi- zient einzusetzen. Zum anderen müssen kostentransparente Schnit tstellen zu ex- ternen Anbietern spezifischer IT-Dienstleistungen geschaffen werden, da hoch- spezialisiertes Wissen von der EDV-Abteilung eines Krankenhauses in der Regel nicht kostengünstig vorgehalten werden kann. Hierfür bietet sich eine Organisati- on entsprechend dem ITIL-Modell an, welche EDV auf die Erbringung von IT- Dienstleistungen ausrichtet. Während die Organisation der EDV-Abteilung nach ITIL weniger Schwierigkeiten bereitet, zeigt es sich, dass vielfach IT- Dienstleister nicht oder nur unzureichend auf die Bereitstellungen von IT- Dienstleistungen auf der Basis von vereinbarten Service-Leveln vorbereitet sind. Eine Aufteilung von Verantwortlichkeiten auf der Grundlage von Leistungs- scheinen erfordert noch Klärungsbedarf. Die Anbieter sind an der Übernahme von IT-Dienstleistungen interessiert, so dass sich diese Form der Organisation auch in kleineren EDV-Abteilungen vermehrt durchsetzen wird. 1. Einführung Die Krankenhäuser in Deutschland stehen vor der Einführung eines vollständigen Fallpauschalensystems für die Abrechnung der Patientenbehandlung. Dies erfordert sehr kurzfristig die Schaffung effizienter Dokumentations- und Kommunikations- strukturen in und zwischen den verschiedenen Arbeitsbereichen des Krankenhauses. Um zukünftig wettbewerbsfähig medizinische Leistungen zu e rbringen und dafür auch leistungsgerechte Erlöse zu erzielen, ist es von besonderer Wichtigkeit, die abrechnungsrelevanten Behandlungsdaten direkt in den Behandlungsprozessen zu erfassen. Mittelfristig wird die EDV auch steuernde ("anleitende") Aufgaben in den Behandlungsprozessen übernehmen und damit zu mehr Effizienz und Wirtschaft- lichkeit in den Behandlungsprozessen führen. Zentrale Bedeutung kommt dabei einem integrierenden Krankenhausinformationssystem (KIS) zu, welches allen relevanten Bereichen des Krankenhauses Zugang zu den für die Aufgabenerfüllung notwendigen Informationen bietet. Dabei übernimmt das KIS die Funktion einer vereinheitlichenden Plattform, welche die heterogene IT-Systemlandschaft des