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Fachdidaktik Deutsch

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Philippe Wampfler
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Digitales Schreiben im Unterricht: Didaktische Überlegungen und praktische Umsetzungen.
Philippe Wampfler
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Der Beitrag zeigt anhand konkreter Ideen, wie zeitgemäßer Deutschunterricht in einer Kultur der Digitalität aussehen könnte. Was »zeitgemäß« und »Kultur der Digitalität« genau meinen, ist aber nicht ganz klar. Deshalb werden diese Konzepte in einem allgemeineren ersten Teil erklärt, bevor dann drei Abschnitte – sprechen und zuhören, lesen und schreiben, Sprachreflexion – jeweils mehrere Projektideen zusammenhalten.
Philippe Wampfler
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Wenn es ein Konzept gibt, an dem sich Unterricht und Bildung ausrichten sollen, dann ist es die Kompetenz. Kompetenz, verstanden als Selbstwirksamkeit, ist neben sozialer Eingebundenheit und Autonomie eines der drei Grundbedürfnisse jedes Menschen: Wir brauchen das Gefühl, in der Welt etwas bewirken zu können. Das ist es, was Kompetenz meint: Was jemand tun kann und tun will.
Philippe Wampfler
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Die bei Jugendlichen sehr beliebte App TikTok besteht aus von den NutzerInnen gedrehten Videos: kurze, mit Musik hinter-legte Unterhaltung für Smartphones. Das Video wird von einer Beschreibung und einem Link auf die verwendete Musik be-gleitet. So können andere Videos gefunden werden, die mit denselben Songs arbeiten. Was harmlos erscheint, hat auch düstere Seiten: Der Algo-rithmus von TikTok folgt den Prinzipien von «addictive de-sign», das heisst, er führt in der Tendenz dazu, TikTok länger zu nutzen, als beabsichtigt wird. Gleichzeitig unterdrückt er bestimmte Beiträge und hebt andere hervor. Wie das geschieht, ist kaum nachvollziehbar. So ist es schwierig, Tik-Tok demokratisch zu nutzen. Zudem greift TikTok über die App auf viele Daten zu, die möglicherweise vom chinesischen Staat genutzt werden. Diese Bedenken tun der Beliebtheit der App bei Jugendlichen jedoch keinen Abbruch, sollten in einem Unterrichtssetting aber angesprochen werden. Wie TikTok-Videos erzählen Als Anschauungsbeispiel für die folgenden Ausführungen di-enen Videos des Profils @happykelli der US-amerikanischen Schauspielerin und Tänzerin Kelli Erdmann. Zwei Videos von @happykelli zeigen die Möglichkeiten, wie in TikTok-Videos Geschichten erzählt werden. Im ersten Video startet eine Figur in den Tag: Sie steht auf, zieht sich an, frühstückt, putzt sich die Zähne … Dabei entscheidet sie sich auch für Gefühle: Passende zieht sich die Figur an, andere weist sie ab. Zum Schluss liegt die Protago-nistin aber wieder im Bett, ein Tunnel führt in ihr Inneres. Ihr Gesicht singt den Refrain des Begleitsongs unsicher a capella. Was ist an dieser Erzählung bemerkenswert? Erstens ver-wendet @happykelli eine spezielle Videotechnik, bei der Teile des Körpers-etwa ein fröhliches Gesicht-ins Video hinein-fliegen und plötzlich zur Position der Tänzerin passen und von ihr «aufgenommen» werden. Zweitens wird die positive Geschichte einer jungen Frau, die sich mental auf den Alltag vorbereitet, am Schluss erzählerisch gebrochen. Sie führt in einem für TikTok typischen Loop zurück ins Bett. Ist der Anfang realistisch erzählt, bringt der Schluss eine surreale Wendung, die Fragen nach der Identität und der psychischen Verfassung der Protagonistin aufwirft. Beide Aspekte der Erzählung laden zu einer Deutung ein: Ist die positive Haltung eine Fassade, die Unsicherheit oder 17 SCHWERPUNKT: ERZÄHLEN IM DIGITALEN RAUM Wer heute auf den Bus wartet, kann sich so lange auf der App TikTok unterhaltsame Videos ansehen. Ein Algorith-mus wählt sie so aus, dass sie zu den persönlichen Vorlieben passen. Viele der Videos setzen innovative, überra-schende Erzählformen ein. Wie diese zugänglich gemacht werden können, um Ausgangspunkte für Lerneinheiten darzustellen, zeigt der Artikel.
Philippe Wampfler
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Digitale Lernprodukte sind oft Gemeinschaftsproduktionen: Erklär-ilme, Infografiken, Podcasts, kleine Webseiten werden von Gruppen hergestellt. Diese berufsnahe und lernwirk-same Arbeitsform führt zu einem Bewertungsproblem: Wie soll die Beurteilung einer Arbeit aussehen, die von einer Gruppe geleistet wurde?
Philippe Wampfler
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Wie können Social Media in der Grundschule verwendet werden? Der Beitrag entwirft vier Szenarien und stellt konkrete Möglichkeiten vor.
Philippe Wampfler
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Kahoot ist ein Beispiel für eine Multiple-Choice-Quiz-App. Im Rahmen von Bestrebun-gen, digitale Medien im Deutschunterricht einzusetzen, nehmen digitale Quizze oft eine zentrale Rolle ein, weil Schülerinnen und Schüler sie als spielerische Lernformen begreifen. Der Beitrag prüft verschiedene Szenarien, wie Quizze im Deutschunterricht genutzt werden und formuliert eine Kritik an digitalen Quiz-Tools, die primär den Verzicht auf sprachliche Handlungen bemängelt.
Philippe Wampfler
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Rhetorik hat im Deutschunterricht zwei Funktionen: Schülerinnen und Schüler sollten lernen, überzeugend zu sprechen – und sie sollen in der Lage sein, Reden zu analysieren. Der Leitmedienwechsel führt dazu, dass überzeugendes Sprechen wie auch die Analyse von Reden häufig in digitalen Formaten stattfindet. Der Beitrag prüft deutschdidaktische Konzepte der Rhetorik daraufhin, ob sie auch für einen kompetenten Umgang mit digital vorliegender Rede taugen. Daraus leitet er Anpassungen und Erweiterungen für einen zeitgemäßen Rhetorik-Unterricht ab, der auf digitale Me-dien als Lernumgebung in den Blick nimmt. Der Fokus liegt dabei auf informellen Redekompetenzen, welche Jugendliche heute in ihrer privaten Mediennutzung auf-bauen und die in der Schule nur marginal thematisiert werden. Zudem wird das Ver-hältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit diskutiert, welches vom technologisch moderierten Medienwandel stark betroffen ist. RHETORIK SOCIAL MEDIA SCHRIFTLICHKEIT MÜNDLICHKEIT CHATS DEUTSCHDIDAKTIK SCHLAGWÖRTER
Philippe Wampfler
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Instagram ist für Kinder und Jugendliche nach YouTube und WhatsApp die wichtigste digitale Plattform. Wie YouTube-Videos, werden Instagram-Bilder zunehmend für die Darstellung und Aufnahme von Informationen verwendet. Der folgende Beitrag zeigt, wie Instagram als Informationsmedium genutzt wird und leitet daraus Konsequenzen für den Unterricht ab.
Philippe Wampfler
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Der Beitrag prüft die Shallowing-Hypothese, wonach digitale Leseangebote oberflächliche Leseverfahren verstärken würden. Davon ausgehend kommentiert er die Stavanger-Erklärung kritisch und entwickelt Dimensionen digitaler Textkompetenz.
Philippe Wampfler
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Memes sind im Web 2.0 ein Kennzeichen erfolgreicher Verdichtung, ein Labor kreativer Ausdrucksweise und ein Kampfplatz politischer Kommunikation. Weil sie sprachliche Regularitäten pointiert mit Bildern kombinieren, sind sie ein idealer Lerngegenstand für den produktionsorientierten Fremdsprachenunterricht.
Philippe Wampfler
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Der Beitrag schlägt ein schreibdidaktisches Unterrichtsszenario vor: Es beginnt bei einem literarischen Text, greift Handlungsort und Figuren auf, und führt zur eigenen Textproduktion der Schülerinnen und Schüler. Materialgestütztes Schreiben wird dabei mit produktionsorientiertem Literaturunterricht verbunden. Online- Tools und Peer-Feedback unterstützen den Schreibprozess.
Philippe Wampfler
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Das Buch stellt Methoden und Projekte vor, die es erlauben, Neue Medien im Deutschunterricht didaktisch reflektiert und produktiv einzusetzen. Die pädagogische Diskussion digitaler Medien ist bis heute davon geprägt, das der Deutschunterricht sein Ziel darin sieht, die »alten« Medien (das »gute« Buch) zu bewahren. Die für Jugendliche alltäglich gewordenen Plattformen und sozialen Netzwerke werden darum primär als eine Gefährdung angesehen. Diese Perspektive hat den Blick auf das Potenzial Neuer Medien verschüttet. Philippe Wampfler ändert das, indem er an konkreten Beispielen zeigt, wie zeitgemäßer Deutschunterricht die veränderten Bedingungen für Literatur, Schreiben und Lesen reflektieren und produktiv nutzen kann. Auf eine Einleitung mit fachdidaktischen Einsichten zum Arbeiten mit digitalen Werkzeugen folgen Unterrichtseinheiten, die auf verschiedenen Schulstufen und -niveaus von Lehrkräften direkt eingesetzt werden können.
Pokémon Go hat im Sommer 2016 Jugendliche und Schulen einige Wochen lang bewegt. Wurden die Ansammlungen junger Menschen mit Smartphones und Zusatzakkus rund um die Sehenswürdigkeiten einer Stadt mit Befremden und Belustigung wahrgenommen, beschäftigten sich Lehrkräfte mit zwei Fragen: Mit welchen Maßnahmen können Probleme an Schulen verhindert werden, wenn das Sammeln der Pokémons eine derart starke Faszination auf Jugendliche ausübt? Wie können die Lerneffekte, die das Spiel auslöst, in der Schule genutzt werden? Diese beiden Perspektiven sind geeignet, die Diskussion über Social Media im (Deutsch-)Unterricht zusammenzufassen.
Die Reaktion auf die von der Digitalisierung ausgelösten Prozesse in der Informationsverarbeitung und in der Berufswelt besteht in der Forderung nach einer Stärkung der Medienkompetenz. Ist die Forderung nach neuen Fächern oder einer gestärkten Informatik ein zentrales Element dieser Diskussion, so nimmt sich aber auch die Fachdidaktik Deutsch der Frage an, wie Reflexionskompetenzen oder sprachliche Prozesse in Neuen Medien vermittelt werden können. (Das ist eine gekürzte Version des Vortrags: fd.phwa.ch/?page_id=646)