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Das Schulhaus: Ort institutionalisierter Instruktion aus der Perspektive der Schüler – Ort pädagogischen Handelns aus der Perspektive der Lehrer

Goal: The project studied the interplay of political, social and life-world influences for the founding, development and finally the closure of small schools in remote alpine areas using the example of South Tyrol.

Das Projekt untersuchte das Zusammenspiel von politischen, gesellschaftlichen, lebensweltlichen Einflüssen für die Gründung, Entwicklung und schließlich Schließung von Kleinschulen in entlegenen alpinen Räumen am Beispiel Südtirol.

Date: 1 January 2012 - 31 August 2014

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Hans Karl Peterlini
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Das Buch „Die Schule in der Stube“ begibt sich auf die Spuren eines meist stillen Verschwindens: An der Schließung von Klein- und Bergschulen Südtirols (Italien) untersucht und erzählt es exemplarisch Entwicklungen der europäischen Bildungsgeschichte. Vom oft traurigen, oft unspektakulären Ende einer Kleinschule wird zurückgeblendet bis zu deren Anfängen: Was hat die Gründung von Schulen ermöglicht, welche gesellschaftlichen und politischen Erwartungen waren daran geknüpft, welche ökonomischen und sozialen Bedingungen brauchte es? In der Abfolge von Blüten- und Krisenzeiten zeigt sich Schule als Kristallisationspunkt für das Leben in ihrem Umfeld. Im Mittelpunkt stehen drei große Fallstudien: Schulen als Prestigeobjekt und Zerrgut ethnopolitischer und nationaler Machtkämpfe, Schulen als Ausdruck innovativer Bildungsplanung, Schulen als Mittel zur Erschließung entlegener Räume. So spiegelt sich im Kleinen oft das Große, im Vergangenen das Gegenwärtige mit seinen Potenzialen für das Zukünftige: Kleinschulen als Orte eines lebensweltlichen Lernens, des Lernens ins Gruppen über Altersjahrgänge hinweg und als soziale Räume im engen Austausch mit Natur, ökonomischen Praxen und sozialräumlichen Gegebenheiten. Die Publikation beruht auf einem mehrjährigen Forschungsprojekt von Annemarie Augschöll (Freie Universität Bozen) und Hans Karl Peterlini (jetzt Universität Klagenfurt).
Hans Karl Peterlini
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The project studied the interplay of political, social and life-world influences for the founding, development and finally the closure of small schools in remote alpine areas using the example of South Tyrol.
Das Projekt untersuchte das Zusammenspiel von politischen, gesellschaftlichen, lebensweltlichen Einflüssen für die Gründung, Entwicklung und schließlich Schließung von Kleinschulen in entlegenen alpinen Räumen am Beispiel Südtirol.
 
Hans Karl Peterlini
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This essay analyses the complex interaction between the socio-economic and socio-cultural conditions of learning in peripheral spaces, depicting the “life stories” of some abandoned south Tyrolean small schools. In addition to using the school-theoretical approach through the analysis of the interactions between the main actors at the different organisational levels (Fend, 2006), the research highlights the conceptual models referring to the theories about dominance and supremacy (Foucault, 1992), as well as the peculiarities of the small schools and their actual positioning in confined social surroundings (Lang 2007). Therefore, the closure of small schools allows the creation of a research field, promoting a pedagogic reflection on the interaction between time, space and actors and between the different organizational forms, historically developed and designed to generate formal learning, but connected to informal contexts.