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Computational Musicology

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Thomas Schmidt
added 4 research items
We introduce the first prototype of a web application for digital musicology: BeyondTheNotes (working title). The goal of the tool is to support the in-depth analysis of individual pieces of music as well as the large scale analysis and comparison of summative features of multiple pieces of music. In contrast to existing tools, BeyondTheNotes is ready to use without installation, enables the upload and analysis of own material and offers different visualizations of musical metrics like chords, pitches, durations and key. We design the tool according to the User Centered Design Approach to improve the usability and address the specific needs of musi-cologists. We describe the results of the requirement analysis and discuss future steps.
Wir präsentieren den momentanen Entwicklungsstand des Web-Tools BeyondTheNotes. Es handelt sich um ein Tool zur quantitativen Analyse von Musikstücken, dass Funktionen sowohl für die Einzel- als auch die Analyse und den Vergleich von größeren Mengen an Musikstücken anbietet. Der Fokus liegt dabei auf der Visualisierungen verschiedener musikalischer Metriken. Für die Entwicklung des Tools wurden Methoden des User Centered Design genutzt um den Bedürfnissen von potentiellen Nutzern aus der Musikwissenschaft gerecht zu werden. Über eine Anforderungsanalyse bestehend aus Interviews und Fokusgruppen wurden Features herausgearbeitet, die besonders bedeutend für Musikwissenschaftler sind. Über das Tool kann eigenes Material analysiert werden oder in einem vorgefertigten Korpus gearbeitet werden. Das Tool akzeptiert alle gängigen Dateiformate symbolhaft repräsentierter Musik. Nutzer können sich unter anderem Visualisierungen über Akkorde, Tonumfänge, Tondauern, Pausen oder Tonarten anzeigen und herunterladen. Das Tool kann über GitHub heruntergeladen werden; es steht aber auch ein Online-Prototyp zur Verfügung.
Manuel Burghardt
added 5 research items
Wir präsentieren einen Beitrag zum Einsatz computergestützter Methoden für die quantitative Untersuchung einer großen Sammlung symbolisch repräsentierter Melodien deutschsprachiger Volkslieder. Im Zuge dessen wurde ein Music Information Retrieval-Tool (MIR) konzipiert, mit dem gezielt nach Liedblättern anhand bestimmter Metainformationen (z.B. Jahr, Sangesort, etc.), bestimmter Wörter in den Liedtexten oder bestimmter Sequenzen innerhalb der monophonen Melodien gesucht werden kann. Darüber hinaus kann mit dem MIR-Tool untersucht werden, ob es bspw. wiederkehrende Muster oder melodische Universalien in deutschsprachigen Volksliedern gibt. Insgesamt stehen drei Repräsentationsebenen für Suchanfragen zur Verfügung: Die Suche nach konkreten Melodiefragmenten (Tonhöhe / Tondauer), die Suche nach Intervallfolgen und die Suche nach abstrakten Melodiekonturen im Parsons-Code. Eine zentrale Herausforderung für die Umsetzung eines solchen MIR-Tools mit mehreren Repräsentationsebenen ist die Wahl einer geeigneten melodic similarity-Komponente. Wir beschreiben die Implementierung verschiedener edit distance-basierter Ansätze und präsentieren die Ergebnisse einer Evaluationsstudie für die unterschiedlichen Implementierungen. Alle Algorithmen und Converter wurden als generische Toolbox umgesetzt und stehen unter der MIT open source-Lizenz für die Nachnutzung zur freien Verfügung.
Dieser Beitrag beschreibt ein laufendes Projekt zur digitalen Erschließung einer großen Sammlung von Volksliedern aus dem deutschsprachigen Raum, mit dem Ziel diese später über ein öffentliches Informationssystem verfügbar zu machen.