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Chance MakerSpace - Making trifft auf Schule

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Selina Ingold
added 3 research items
Welche Kompetenzen benötigen Schüler*innen für kreative und mündige Making-Prozesse? Bislang liegt noch kein umfassender Kompetenzkatalog für die Maker Education vor. Blikstein et al. (2017) haben zwar ein standardisiertes Instrument zur Beurteilung von Explorations- und Fabrikationskompetenzen entwickelt. Es fokussiert aber vor allem die digitale Fabrikation und das Verständnis von technischen Zusammenhängen und Funktionsweisen von digitalen und elektronischen Werkstoffen. Da Making nach unserem Verständnis klassische, analoge Verfahren mit digitalen Technologien verbindet und eine interdisziplinäre Verzahnung mit dem kompetenzorientierten Lehrplan 21 der Schweizer Volksschule angestrebt wird, ist ein umfassenderes Kompetenzmodell zu entwickeln, das an überfachliche und fachbezogene Kompetenzen anschlussfähig ist. Dieses Textdokument ist Teil des Forschungsberichts zum Design-Based Research Projekt «MakerSpace - Raum für Kreativität» (2017-2020). Im Projekt wird der Maker-Ansatz erstmals auf den Schulalltag einer SchweizerPrimarschule (Thayngen) übertragen und begleitend erforscht. Dabei wird von einem Verständnis von Making ausgegangen, das ... ...die Förderung der Kreativität durch die Umsetzung eigener Ideen in den Mittelpunkt stellt, ...analoge mit digitalen Technologien und Verfahren verbindet und diese altersgerecht einsetzt und ...Making als einen verbindlichen Teil des Schulalltags aller Schüler*innen betrachtet. In diesem Teil wird ein Making-Kompetenzmodell vorgestellt und mit den bildungspolitischen Vorgaben der Schweizer Volksschule (Lehrplan21) abgeglichen. Das Modell ist das Ergebnis einer Auseinandersetzung mit den Anliegen der Maker Education (vgl. Maurer/Ingold 2020a), mit Grundkonzepten der Kreativitätsforschung (vgl. Maurer/Ingold 2020b) und mit Diskursen um Digitale Mündigkeit (vgl. Maurer/Ingold 2020c).
What happens when Maker Education meets school? In this article, we first review the current state of research on Making in schools, followed by a portrait of existing school MakerSpaces in German-speaking countries. Finally, synergies, points of friction, and needs for action are discussed based on nine fields of activity, which are expected when implementing Making in everyday school life. This document is part of the research report on the Design-Based Research project "MakerSpace - Space for Creativity" (2017-2020). The research report consists of several parts. In this part, the conceptual basis for the design development of the school-based MakerSpace in Thayngen is elaborated. ======================================================= Was passiert, wenn die Maker Education auf die Schule trifft? In diesem Text wird zunächst der Stand der Forschung zu Making in der Schule aufgearbeitet, anschliessend werden bereits existierende schulische MakerSpaces im deutschsprachigen Raum porträtiert. Zum Schluss werden anhand von neun Handlungsfeldern Synergien, Reibungspunkte und Handlungsbedarfe diskutiert, die bei der Implementation von Making in den Schulalltag zu erwarten sind. Dieses Dokument ist Teil des Forschungsberichts zum Design-Based Research Projekt «MakerSpace - Raum für Kreativität» (2017-2020). Der Forschungsbericht besteht aus mehreren Teilen. In diesem Teil wird die konzeptionelle Grundlage für die Design-Entwicklung des schulischen MakerSpace in Thayngen erarbeitet.
In the design-based research project "MakerSpace: Space for Creativity" (2017-2020), the Making approach will be transferred to a Swiss elementary school's everyday school life for the first time and researched in parallel. The project is based on an understanding of Making that focuses on the promotion of creativity through the implementation of own ideas, combines analog with digital technologies and processes and uses them in an age-appropriate way, and considers Making as an integrative and obligatory part of everyday school life for all students. =========================================================== Im Design-Based Research Projekt «MakerSpace: Raum für Kreativität» (2017-2020 ) wird der Making-Ansatz erstmals auf den Schulalltag einer Schweizer Primarschule übertra-gen und begleitend erforscht. Dabei wird von einem Ver-ständnis von Making ausgegangen, das a) die Förderung der Kreativität durch die Umsetzung eigener Ideen in den Mittel-punkt stellt, b) analoge mit digitalen Technologien und Ver-fahren verbindet und diese altersgerecht einsetzt und c) Ma-king als einen integrativen und für alle Schüler*innen obligatorischen Bestandteil des Schulalltags betrachtet.
Selina Ingold
added 2 research items
Wie passen Making und Schule zusammen? Wie verändert sich das Selbst- und Rollenverständnis von Lehrpersonen und Schüler*innen in schulischen MakerSpaces? Inwiefern ist individualisiertes Arbeiten mit den aktuellen Lehrplanvorgaben zu vereinen? Und wie können Leistungen im MakerSpace beurteilt werden? Nach der Diskussion zentraler Reibungspunkte zwischen Schule und Making geht der Beitrag auf mögliche Synergien ein. Abschließend werden Bedingungen beschrieben, die die Basis für eine erfolgreiche Implementierung des Making-Ansatzes in der Schule bilden.
Wie passen Making und Schule zusammen? Wie verändert sich das Selbst- und Rollenverständnis von Lehrpersonen und Schüler*innen in schulischen MakerSpaces? Inwiefern ist individualisiertes Arbeiten mit den aktuellen Lehrplanvorgaben zu vereinen? Und wie können Leistungen im MakerSpace beurteilt werden? Nach der Diskussion zentraler Reibungspunkte zwischen Schule und Making geht der Beitrag auf mögliche Synergien ein. Abschließend werden Bedingungen beschrieben, die die Basis für eine erfolgreiche Implementierung des Making-Ansatzes in der Schule bilden.