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Arbeitskreis "Organisation und Bewertung" in der Sektion Organisationssoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Goal: Praktiken des Bewertens sind allgegenwärtig. Dabei sind Organisationen oftmals in das Bewertungsgeschehen einbezogen: Sie geben den sozialen Rahmen ab, in dem Bewertungen vollzogen werden. Sie produzieren und kommunizieren Bewertungen und werden oft auch selbst bewertet. Trotz dieser vielfältigen empirischen Zusammenhänge findet weder in der Soziologie der Bewertung bzw. den Valuation Studies noch in der Organisationssoziologie eine systematische Auseinandersetzung mit den Schnittstellen zwischen Organisation und Bewertung statt. Ziel des Arbeitskreises ist es, zu einer stärkeren Integration von Bewertungsforschung und der Organisationssoziologie beizutragen. Dazu fokussiert der Arbeitskreis drei analytische Schnittstellen: 1) Bewertungen von Organisationen: Hier werden Bewertungen als Umweltfaktoren von Organisationen konzeptualisiert und Organisation als Objekt von gesellschaftlichen Bewertungsprozessen untersucht. 2) Bewertung durch Organisationen: Das Interesse liegt hier auf Bewertungen, die durch Organisationen produziert werden und der Frage, wie diese die Gesellschaft mitformen. 3) Bewertung in Organisationen: Diese letzte Schnittschnelle interessiert sich für Bewertungssituationen innerhalb von Organisationen und befasst sich mit der Beeinflussung von Bewertungssituationen durch organisationale Regeln und Verfahren.

An dieser Stelle posten wir Neuigkeiten zu den Aktivitäten des Arbeitskreises.

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Sarah Lenz
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Liebe Kolleg:innen, die Tagung des AK Organisation und Bewertung findet online statt. Hier das aktualisierte Programm. Wir freuen uns auf Anmeldungen! Herzlichst, euer AK
 
Frank Meier
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Organisationen spielen für viele Bewertungsprozesse eine entscheidende, aber oft übersehene Rolle: Sie geben den Kontext ab, in dem Bewertungen vollzogen werden, sie produzieren und kommunizieren Bewertungen und werden schließlich auch selbst regelmäßig bewertet, evaluiert, geratet und gerankt. Die Beiträge des Bandes verknüpfen systematisch Ansätze aus Organisationsforschung und Valuation Studies und eröffnen dadurch einen dezidiert organisationssoziologischen Blick auf Phänomene des Bewertens, Vermessens, Kategorisierens und Vergleichens in, von und durch Organisationen. Die Herausgeber Dr. Frank Meier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am SOCIUM der Universität Bremen. Dr. Thorsten Peetz ist Gastwissenschaftler am SOCIUM der Universität Bremen.
Nadine Arnold
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Das Programm für den 3. Workshop des Arbeitskreises Organisation und Bewertung ist fertiggestellt. Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch rund um Organisation, Bewertung und Nachhaltigkeit.
 
Sarah Lenz
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Liebe Kolleg:innen, wir möchten noch einmal aufmerksam machen auf den 3. Workshop des Arbeitskreises Organisation und Bewertung (4.-5.November 2021DFG-Kollegforschungsgruppe «Zukünfte der Nachhaltigkeit», Universität Hamburg).
Wir freuen uns auf theoretische und empirische Beitragsvorschläge bis zum 30.04.2021(max. 2 Seiten).
 
Nadine Arnold
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Food Waste wird sichtbarer. Damit werden Forderungen nach weniger Lebensmittelabfällen und neuen Formen der Organisation und Bewertung lauter. Doch wie werden sichtbar gewordene Lebensmittelabfälle organisiert und bewertet? Die Beiträger*innen identifizieren Möglichkeiten für einen neuen gesellschaftlichen Umgang mit Food Waste und entdecken gleichzeitig Widersprüche und Schwierigkeiten.
Nadine Arnold
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Unsere nächste Tagung findet zum Thema "Organisation und Bewertung von Nachhaltigkeit" am 4./5. November 2021 an der Universität Hamburg statt. Wir freuen uns auf Beitragsvorschläge bis zum 30. April 2021.
 
Nadine Arnold
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Das Programm für den kommenden Workshop "Organisierte Personenbewertung" des Arbeitskreises "Organisation und Bewertung" ist fertiggestellt. Wir freuen uns.
 
Thorsten Peetz
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Für die Organisationssoziologie sind Personenbewertungen von hoher Bedeutung, weil Organisationen grundsätzlich über Mitgliedschaft und damit auch über Personen entscheiden müssen. Formale Bewertungsinstrumente dienen zudem in vielen Fällen der Kontrolle und Steuerung individueller Entscheidungen, Leistungen und Karrieren. Organisationen bewerten auch Kundinnen, Klientinnen, Patientinnen, Antragstellerinnen, und die verschiedensten Personen, die in keinem formalen Verhältnis zu ihnen stehen. Zudem stellen Organisationen Infrastrukturen bereit, mit denen Dritte Personen bewerten können.
Wir freuen uns auf theoretische und empirische Beitragsvorschläge zum Themenkomplex organisierte Personenbewertung bis zum 31.07.2020 (max. 2 Seiten).
 
Thorsten Peetz
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Organisationen sind Gegenstand von Bewertungen, produzieren sie gleichzeitig auch selbst und geben den Rahmen ab, innerhalb dessen Bewertungen vorgenommen werden. Weil dieses Zusammenspiel zwischen Bewertung und Organisation bislang kaum Aufmerksamkeit erfahren hat, setzt sich die Tagung zum Ziel, soziologisches Wissen über Bewertung in, von und durch Organisationen zu sammeln, zu vergleichen und zu systematisieren. Ausgangspunkt ist die These, dass sich Organisationstypen hinsichtlich der Art, wie sie Bewertungen rahmen, produzieren und auf Bewertungen reagieren unterscheiden. Ziel ist es, gemeinsame Trends aber auch Unterschiede von organisationalen Bewertungsprozessen zu rekonstruieren und darüber hinaus die Rolle von Organisationen für Bewertungsphänomene sichtbar zu machen.
 
Simon Dombrowski
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Der Arbeitskreis "Organisation und Bewertung" veranstaltet seinen Auftaktworkshop zum Thema "Organisationstypen und Bewertung" am 21./22.11.2019 an der Universität Bremen. Weitere Informationen folgen in Kürze.
 
Thorsten Peetz
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Praktiken des Bewertens sind allgegenwärtig. Dabei sind Organisationen oftmals in das Bewertungsgeschehen einbezogen: Sie geben den sozialen Rahmen ab, in dem Bewertungen vollzogen werden. Sie produzieren und kommunizieren Bewertungen und werden oft auch selbst bewertet. Trotz dieser vielfältigen empirischen Zusammenhänge findet weder in der Soziologie der Bewertung bzw. den Valuation Studies noch in der Organisationssoziologie eine systematische Auseinandersetzung mit den Schnittstellen zwischen Organisation und Bewertung statt. Ziel des Arbeitskreises ist es, zu einer stärkeren Integration von Bewertungsforschung und der Organisationssoziologie beizutragen. Dazu fokussiert der Arbeitskreis drei analytische Schnittstellen: 1) Bewertungen von Organisationen: Hier werden Bewertungen als Umweltfaktoren von Organisationen konzeptualisiert und Organisation als Objekt von gesellschaftlichen Bewertungsprozessen untersucht. 2) Bewertung durch Organisationen: Das Interesse liegt hier auf Bewertungen, die durch Organisationen produziert werden und der Frage, wie diese die Gesellschaft mitformen. 3) Bewertung in Organisationen: Diese letzte Schnittschnelle interessiert sich für Bewertungssituationen innerhalb von Organisationen und befasst sich mit der Beeinflussung von Bewertungssituationen durch organisationale Regeln und Verfahren.
An dieser Stelle posten wir Neuigkeiten zu den Aktivitäten des Arbeitskreises.