Wolfgang Reißmann

Wolfgang Reißmann
Freie Universität Berlin | FUB · Institute for Media and Communication Studies

Doctor of Philosophy

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Publications

Publications (40)
Article
Full-text available
Öffentliche Diskurse sind nicht mehr allein durch journalistische, sondern durch vielfältige soziale Akteur*innen geprägt, die dem Journalismus in seiner Deutungshoheit Konkurrenz machen. Um diese Herausforderung an Journalismus und den Umgang damit zu erfassen, eignet sich ein praxistheoretischer Ansatz. Der Fokus auf Praktiken als individuelle un...
Article
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Der vorliegende Artikel begründet und präsentiert einen mixed-methods Ansatz als Beitrag zu einer relationalen Journalismus- forschung. Ziel des Ansatzes ist es, die Herstellung von Öffentlichkeit in digitalen Medienumgebungen als geteilte Herstellungsleistung heterogener Akteur:innengruppen nachzuvollziehen und dabei gruppenspezifisch performativ-...
Article
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Aus kommunikationssoziologischer Sicht ist die in der Alltagspraxis von Individuen und Gruppen situierte Perspektivierungsarbeit eine Voraussetzung für Medienbildungsprozesse. Fan Fiction und transformatives Werkschaffen begünstigen solche Arbeiten, insofern ihre Praxis ein beständiges Oszillieren zwischen Vorlage und Neuschöpfung, verschiedenen me...
Chapter
Das Leben und Aufwachsen mit und in digitalen Medienumgebungen bringt digitale Jugendkulturen hervor. So einleuchtend diese Aussage vordergründig scheint, so schwierig ist es, sie nachzuweisen. Der Beitrag macht deutlich, dass es als rhetorisch-metaphorische Absetzbewegung durchaus Sinn macht, das Wort ‚digital‘ zur Kennzeichnung gegenwärtiger Juge...
Chapter
Im abschließenden Beitrag des Handbuchs Visuelle Kommunikationsforschung geben mehrere ForscherInnen einen Ausblick auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Forschungsfeld der Visuellen Kommunikation. Es wird die Dringlichkeit betont, adäquate Ansätze zur Erforschung von Bewegtbildern zu entwickeln. Zudem werden neue Kommunikationsformen un...
Chapter
Eine zentrale Rahmenbedingung gegenwärtiger visueller Kultur ist zweifelsohne die Digitalisierung. Angesichts des Stellenwerts von Bildlichkeit in nahezu allen Bereichen von Kultur und Gesellschaft liegt es nahe, von einem „visuellen Zeitalter“ zu sprechen. Vor diesem Hintergrund führt der Beitrag zunächst die Mediatisierungsperspektive ein, um ein...
Chapter
Im Fokus dieses Beitrags stehen Instrumente und Verfahren der Erhebung und Auswertung zur Analyse von Bildhandeln und Bildaneignung. Dabei werden klassische Verfahren und Untersuchungsfelder der Visuellen Kommunikationsforschung um Phänomene multimodaler Alltagswelten und digitaler Bildpraktiken erweitert. Plädiert wird für handlungstheoretische, w...
Article
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This paper draws on the history and development of digital ethnogra-phy. The point of departure is that it is characteristic for digital environments to enforce feelings of being there and not being there simultaneously. Instead of invoking digital exceptionalism, however, it is assumed that mediatised ways of acting sensitise research for the fact...
Article
Der Beitrag beschäftigt sich mit Methodologie und Methodik der Jugendmedienforschung im Umfeldder handlungsorientierten Medienpädagogik und setzt diese in Beziehung zum so genannten „practiceturn“. These ist, dass die medienpädagogische Forschung seit Ende der 1970er Jahre als pädagogischerbzw. kommunikations- und medienwissenschaftlicher Teilberei...
Chapter
This volume focuses on the ongoing accomplishments entailed in the mutual making of infrastructures and publics. In doing so, it reframes the relation of publics and infrastructures as praxeological, exploring them from two different angles: (1) When, under which conditions and by what means are publics cooperatively produced, practically embedded...
Chapter
Categorising (Durkheim and Mauss 1902/2010), typifying (Schütz and Luckmann 1975, pp. 116ff., 313ff.) and classifying (Bowker and Star 2000) are basic social practices. Amongst others, their functions are to reduce complexity, to approximate mutual understanding, to offer reference points for identification and distinction, to facilitate cooperatio...
Chapter
Im abschließenden Beitrag des Handbuchs Visuelle Kommunikationsforschung geben mehrere ForscherInnen einen Ausblick auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen im Forschungsfeld der Visuellen Kommunikation. Es wird die Dringlichkeit betont, adäquate Ansätze zur Erforschung von Bewegtbildern zu entwickeln. Zudem werden neue Kommunikationsformen un...
Article
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Transformative Bearbeitungen von bestehenden Medienprodukten (Bildern, Büchern, Serien, Filmen etc.) sind zuhauf im Netz zu finden. Ihre Zirkulation in diversen Plattform- und Netzwerköffentlichkeiten bringt jedoch urheberrechtliche Spannungen und Konflikte mit sich. Am Beispiel von Fan Fiction wird verdeutlicht, wie sich kollektive Selbstbestimmun...
Article
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Fanfiction is the creative appropriation and transformation of existing popular media texts by fans who take stories, worlds and/or characters as starting points and create their own stories based on them. As a cultural field of practice, fanfiction questions prevalent concepts of individual authorship and proprietary of cultural goods. At the same...
Chapter
Im Mittelpunkt der hier vorgestellten Studie stehen die biografischen Erzählungen und Selbstdeutungen vier älterer Menschen zu ihrem Körpererleben und Schönheitshandeln, die einerseits im Kontext kultureller Körper-, Schönheits- und Altersbilder und andererseits in Bezug auf signifikante Zäsuren und Übergangsprozesse im Lebensverlauf interpretiert...
Chapter
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Dieser Beitrag beschäftigt sich mit einem Phänomen, das seit etwas mehr als einer Dekade im Kontext von Mobiltelefonie und den sogenannten sozialen Medien zur Normalität geworden ist. Es geht um die Tatsache, dass (zuerst) vor allem junge Menschen (mittlerweile alle Altersgruppen) vermehrt im Modus des Bildlichen miteinander kommunizieren, sei es ü...
Chapter
Um Mediatisierung und Mediensozialisation als Forschungsfelder in den Dialog zu setzen, braucht es eine Verständigung hinsichtlich der jeweils dominierenden Perspektiven. In diesem Beitrag wird hierzu der Versuch unternommen, den im Mediatisierungsdiskurs idealtypisch unterschiedenen institutionalistischen, kulturellen/sozialkonstruktivistischen so...
Chapter
Mediensozialisation und Mediatisierung gehören als Forschungsfelder zusammengedacht, weil sie in einem argumentativen Wechselverhältnis stehen: Wer mediatisierungstheoretisch Phänomene des medienbezogenen sozialen und kulturellen (Nicht-)Wandels feststellen will, geht – explizit gemacht und mitreflektiert oder nicht – von in bestimmter Weise sozial...
Chapter
Eine zentrale Rahmenbedingung gegenwärtiger visueller Kultur ist zweifelsohne die Digitalisierung. Angesichts des Stellenwerts von Bildlichkeit in nahezu allen Bereichen von Kultur und Gesellschaft liegt es nahe, von einem „visuellen Zeitalter“ zu sprechen. Vor diesem Hintergrund führt der Beitrag zunächst die Mediatisierungsperspektive ein, um ein...
Book
Mediatisierung und Mediensozialisation werden in diesem Band als komplementäre Forschungsfelder in den Dialog gesetzt. Das Konzept Mediatisierung benötigt für die Erklärung langfristiger Konsequenzen Sozialisationsvorstellungen. Umgekehrt reagiert Mediensozialisation als Forschungsfeld von Anbeginn seines Bestehens auf Mediatisierungsprozesse. Die...
Article
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Drawing on the basic assumptions and mechanisms of German Copyright law and the main problems concerning transformative works, Kamila Kempfert and Wolfgang Reißmann introduce “boundary work” as a praxeological perspective to grasp translations and transformations of copyright law within different social worlds. Using the example of fan fiction prac...
Chapter
Das Leben und Aufwachsen mit und in digitalen Medienumgebungen bringt digitale Jugendkulturen hervor. So einleuchtend diese Aussage vordergründig scheint, so schwierig ist es, sie nachzuweisen. Der Beitrag macht deutlich, dass es als rhetorisch-metaphorische Absetzbewegung durchaus Sinn macht, das Wort ‚digital‘ zur Kennzeichnung gegenwärtiger Juge...
Article
Zusammenfassung Der Beitrag bezieht domestizierungstheoretisches Denken auf aktuelle Phänomene der Visuellen Kommunikations- und Mediatisierungsforschung. Zugrunde gelegt wird als Perspektive das Streben nach verlässlichen Alltagsstrukturen und Kontinuität. Ausgangspunkt ist, dass private Fotografie bereits in der so genannten „Kodak Culture“ maßge...
Chapter
Jugendszenen werden gemeinhin als Prototypen »posttraditionaler« (Hitzler/Bucher/Niederbacher 2005: 19-30) und »deterritorialer« Vergemeinschaftung (Hepp 2008) behandelt. Sie kennzeichnet, dass sie nicht verpflichtend, sondern wählbar sind, sich um einen thematischen Kern kristallisieren, auf relativ fluiden, (auch) translokalen Beziehungsnetzwerke...
Preprint
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Der Beitrag diskutiert Netzwerkplattformen als Erlebnis-und Interaktionsräume, in denen Jugendliche (auch) als "Medienpersonen" agieren. Mit den digital vernetzten Medienumge-bungen rücken publikums-und medienbasierte Selbstentwürfe in Reichweite, die in der Ver-gangenheit weniger realistische Lebensführungsmodelle darstellten. Theoretisch zugrunde...
Article
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Der Beitrag schließt an sozial-und medienökologische Überlegungen an und fragt danach, ob und inwiefern Netzwerkplattformen als Räume verstanden werden können. Ausgehend von einem relationalen Raumverständnis wer-den basale Kopplungen von Medien(kommunikation) und Sozialraum re-konstruiert. Plädiert wird im Anschluss für eine Untersuchungsperspekti...
Article
Rezension zu: Hugger, Kai-Uwe, Hrsg. 2010. Digitale Jugendkulturen. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Article
Rezension zu Uwe Sander, Friederike von Gross, Kai-Uwe Hugger (Hrsg.) Handbuch Medienpädagogik Wiesbaden: VS Verlag, 2008. 602 Seiten ISBN-13: 978-3531150161
Article
Rezension zu Doris Katheder Mädchenbilder in deutschen Jugendzeitschriften der Gegenwart Beiträge zur Medienpädagogik Wiesbaden: VS, 2008. 347 Seiten ISBN: 978-3-531-15940-9
Article
Rezension zu Stefan Meier (Bild-)Diskurs im Netz Konzept und Methode für eine semiotische Diskursanalyse im World Wide Web Köln: Herbert von Halem, 2008. 480 Seiten ISBN: 978-3-938258-83-5
Article
Die Bedeutung von Musik und auditiven Medien im höheren Lebensalter sollte – so möchte man meinen – eine intensive wissenschaftliche Aufmerksamkeit erfahren haben. Musik ist eines der ältesten Kulturgüter, welches im Leben der Menschen seit jeher Träger wichtiger psychologischer, sozialer wie auch gesellschaftlicher Funktionen ist (Rösing 1997). Ta...
Book
Immer stärker finden auch ältere Menschen Beachtung in medienwissenschafltich geführten Diskursen und es mehren sich die Publikationen in Fachzeitschriften und Sammelbänden. Wie nehmen sich die Medien der wachsenden Zielgruppe an und wie prägen ihre Bilder unsere Vorstellungen vom Alter? Welche Bedeutung haben Medien für ältere Menschen? Welche inh...

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Projects

Projects (2)
Project
Journalism has partly lost its exclusive function in society to set the agenda and accord relevance to issues of common concern. New kinds of actors, whether they are activists or private individuals, have emerged who are using quotidian digital media platforms to promote controversial issues and stir public debate in certain directions. These actors voice their views and concerns independently of journalism and actively promote the formation of new networks of like-minded actors. Based on a practice- and gender-theoretical framework, the project investigates the emergence of performative publics around the #metoo debate in Germany (Case Study I) as well as gender-politically relevant discourse formations in the context of the Corona crisis (Case Study II). The core interest of the project lies in investigating challenges to journalistic legitimacy and authority originating in and being structured by networked and digital communication between different actor groups, especially professional journalists, civic activists and individuals. These actors are regarded as equally involved in the specific emergence of what we call performative publics. Started in May 2020, the DFG funded project is led by Prof.'in Dr. Margreth Lünenborg (Freie Universität Berlin) in cooperation with Prof. Dr. Christoph Raetzsch (Aarhus University). Over the course of three years, Miriam Siemon as a doctoral researcher and Dr. Wolfgang Reissmann as a post-doctoral researcher will work on the case studies, using digital methods such as quantitative network analysis as well as qualitative methods of interview research and ethnography.
Project
Media practices of the derivative and cooperative creation as well as the publication of copyrighted works are leading increasingly towards a loss of acceptance resulting in a crisis of legitimacy in copyright law, particularly in the digital environment. Inspired by the Anglo-American empirical legal studies, the research project links media ethnography and motivation analysis with the task to shape the law. In the subject area of fan fiction, the project is establishing the essential framework conditions for the cooperative creation of works as basis for a proposal for a modern copyright law depicting the current realities in media.