Stephan Dahmen

Stephan Dahmen
Bielefeld University · Faculty of Educational Science

Doctor of Philosophy

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Citations
Introduction
Stephan Dahmen is a Research Associate (Postdoctoral Fellow) in the Department of Education of the University of Bielefeld, Germany, where he gives courses on educational institutions, youth and childhood studies and social policy. His current research covers organizational ethnography, critical policy research and the transformations contemporary youth and childhood.
Additional affiliations
January 2020 - present
Bielefeld University
Position
  • PostDoc Position
April 2017 - January 2020
Bielefeld University
Position
  • Research Assistant
Description
  • Research Asisstant at the Center for Childhood an Youth Research
December 2015 - April 2017
Bielefeld University
Position
  • Lecturer

Publications

Publications (39)
Article
Full-text available
Zusammenfassung Spätestens mit der Einführung des Bundeskinderschutzgesetzes haben standardisierte Risikoeinschätzungsinstrumente auch in Deutschland eine Ausweitung erfahren. Der Beitrag gibt einen kurzen Einblick in die disparate Landschaft der in Deutschland verwendeten Einschätzungsinstrumente. Auch wenn risikostatische Entscheidungsinstrumente...
Article
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In the last decade, the German transition system has witnessed the large-scale introduction of so-called "analysis of poten-tials" (Potenzialanalysen) in secondary compulsory schooling. In most German Länder, 8th graders must participate in a two-day assessment center which combines psychometric testing with observations of their social and profess...
Article
Ausgehend von der Problematisierung eines individualistischen Begriffs von Entscheidung referiert der Bei-trag eine praxistheoretische Perspektive auf Entscheidungen in pädagogischen Kontexten mit dem Zweck, die Sensitivität für deren empirische Erforschung, insbesondere im Rahmen qualitativ-rekonstruktiver For-schung zu erhöhen. Die praxistheoreti...
Chapter
Ausgehend von der Kritik an der fehlenden Mikrofundierung von Organisation im Neo-Institutionalismus diskutiert der Beitrag das Potenzial der Soziologie der Konventionen für die Analyse von Organisationen des Bildungs-, Erziehungs- und Sozialbereichs. Es wird eine konventionentheoretische Perspektive vorgeschlagen, welche Organisationen als „compro...
Chapter
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How are activation programs for the young unemployed implemented? How do street-level bureaucrats deal with competing rationalities and demands for action? Transition policies increasingly aim at promoting self-regulation and constructing employable subjects. Stephan Dahmen explores the practical regulation of biographical transitions in activation...
Book
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How are activation programs for the young unemployed implemented? How do street-level bureaucrats deal with competing rationalities and demands for action? Transition policies increasingly aim at promoting self-regulation and constructing employable subjects. Stephan Dahmen explores the practical regulation of biographical transitions in activation...
Chapter
An die Frage des vorliegenden Bandes nach dem gegenseitigen Verweisungszusammenhang von Jugend und Sozialpädagogik anknüpfend argumentiert der Beitrag, dass sozialpädagogische Angebote systematisch an der Regulierung der Lebensphase Jugend beteiligt sind. Ausgehend von einer ethnographischen Studie zur institutionellen Bearbeitung des Übergangs von...
Article
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Based on an ethnographic study of an activation measure for the young and unemployed, this contribution explores how citizenship is negotiated in frontline interactions and in different elements of activation policies. This article aims to contribute to a deeper understanding of the transformations of citizenship in a welfare service state, charact...
Chapter
In diesem Artikel wird das Potenzial der Economie des conventions (EC) für die Analyse von alltagspraktischem Handeln in pädagogischen Organisationen beschrieben. Auf der Basis einer exemplarischen Analyse der Umsetzungspraxis einer Übergangsmaßnahme für ausbildungsplatzsuchende Schulabgänger in der Schweiz wird gezeigt, dass Akteure in pädagogisch...
Article
Die Debatte um Kinderschutz und Kindeswohlgefährdung wirkt auf das (Selbst‑)Verständnis der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt. Der Beitrag stellt kinderschutzbezogene Neuregelungen vor und diskutiert deren fachliche und jugendhilfepolitische Implikationen. Vor dem Hintergrund einer stärkeren Verschränkung von Eingriffs- und Leistungsmodalitäten, ei...
Chapter
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In diesem Artikel wird das Potenzial der Economie des conventions (EC) für die Analyse von alltagspraktischem Handeln in pädagogischen Organisationen beschrieben. Auf der Basis einer exemplarischen Analyse der Umsetzungspraxis einer Übergangsmaßnahme für ausbildungsplatzsuchende Schulabgänger in der Schweiz wird gezeigt, dass Akteure in pädagogisch...
Chapter
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Der Begriff des Kindeswohls ist nicht nur rechtlich verbrieftes Konstrukt, er steht auch in der praktisch-administrativen Vollzugswirklichkeit jugendamtlichen Handelns im Zentrum. In folgendem Artikel interessiert insbesondere die Frage nach den praktischen Auswirkungen der neuen Sorge um das Kindeswohl, welchen unter Rekurs auf neuere Studien zum...
Presentation
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Beitrag auf dem Symosium zum Thema "Wenn der Wert der Sozialen Arbeit in Frage steht – Zu Nutzungsdisparitäten und der Nicht- Inanspruchnahme Sozialer Arbeit"
Chapter
In this chapter, the key messages and policy implications arising from the chapters making up this volume are drawn together. The research demonstrates the need to increase the development of young people’s agency and voice, and to put it at the centre of policy design, implementation and evaluation. Currently young people often feel undermined by...
Chapter
Recent developments within the discussion on children’s rights and in the new sociology of childhood come with a strong focus on children’s agency. They stress their status as a social and political actor, emphasise the need to view children as “beings” rather than “becomings” and highlight children’s autonomy and individuality. This chapter argues...
Article
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p>From the mid-nineties on, European welfare states are facing formidable pressures. As a response to these pressures, a strong international reform agenda has found support around the ideas that benefit recipients have to be “activated” in order to find Jobs. Such approaches conceive the aim of welfare states to strengthen Social Policy as a produ...
Article
p>Cette contribution de Benoît Beuret, Jean-Michel Bonvin et Stephan Dahmen se situe dans la perspective dite des capabilités. A la différence de la plupart des contributions concernant le travail social, les auteurs n’interrogent pas prioritairement les droits, les biens, les ressources, les compétences qu’il convient d’octroyer etc. ni la questio...
Book
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Vor dem Hintergrund wissenschaftstheoretischer und sozialphilosophischer Konzepte wird das Modell der Wissensproduktion und der Wissensnutzung aktueller Entwürfe Evidenzbasierter Praxis kritisch in Frage gestellt. Davon ausgehend, dass das Verhältnis von Wissengenerierung und Wissensverwendung konstitutiv für Profession und Disziplin ist, wird auf...

Projects

Projects (5)
Project
Mit der wachsenden gesellschaftlichen Sensibilität für die Rechte und die Lebenssituation von Kindern sowie der medialen Skandalisierung besonders tragischer Kinderschutzfälle rückt der Schutz von Kindern verstärkt in den Fokus der öffentliche Diskussion, der Politik und der Forschung. Laut Kinder- und Jugendhilfestatistik sind die Zahlen der Verfahren zur Einschätzung einer Gefährdung des Kindeswohls (§ 8a SGB VIII) in den letzten Jahren deutlich angestiegen (Komdat 2019). Die Kinder- und Jugendhilfestatistik beschreibt Unterschiede bezüglich der Zahl der 8a-Verfahren und der sogenannten Gefährdungsquoten (Mühlmann 2019) als Indiz für lokale, kommunale Unterscheide des Umgangs mit 8a-Meldungen. In den letzten Jahren lassen sich zunehmend Versuche verzeichnen, Gefährdungseinschätzungen und Entscheidungsprozesse zu standardisieren (Albrecht et al. 2016, Büchner 2018; Dahmen/Kläsener 2018), trotz eines relativ hohen Grades an rechtlicher Formalisierung und teilweise sehr detaillierten Verfahrensvorgaben besteht eine hohe lokale Diversität der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Zuständigkeiten, Verfahren und Ressourcen (Bode/Turba 2014). Mittlerweile liegen eine Reihe an Studien zur Organisation von Entscheidungsprozessen im Kontext von Gefährdungs- und Hilfeentscheidungen vor. Ein Großteil dieser Studien (Franzheld 2017; Bühler Nieberberger et. al. 2012, Alberth 2017, Eger 2009, Büchner 2018, Böwer 2012) diese beruhen methodisch überwiegend auf in Interviews erhobenen Fallnarrationen, wodurch Entscheidungsprozesse nur retrospektiv, als bereits getroffene Entscheidungen in den Blick genommen werden. Erste ethnographische Studien fokussieren Entscheidungsfindung in ASD Teams (Retkowski 2012; Wilk und Pothmann 2009, Koch 2022; Pomey 2022), Aushandlungs- und Kommunikationsprozesse mit Familien (Schäuble 2012, Pomey 2017) oder Hausbesuche im Kontext von Gefährdungseinschätzungen (Urban-Stahl 2018; Freres 2019). Nur wenige Studien haben bisher die Nutzung von standardisierten Einschätzungsbögen im Kontext von Gefährdungeinschätzungen (Bastian 2019, Ackermann 2017) erforscht. Auch liegen bisher nur vereinzelt Studien vor, welche Fallkonstitution und - und Gefährdungsentscheidungen als organisatorisch eingebettete,in konkreten Situationen vollzogene Praktiken analysieren (siehe aber Ackermann 2017, 2019, Bastian 2019). Auch verweisen erste Studien auf eine große lokale Diversität in der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Zuständigkeiten, Verfahren und genutzten Instrumenten hin (Bode und Turba 214; Schone 2015, 282). Wie sich diese auf situierte Entscheidungs- und Urteilprozesse auswirken ist bisher nicht ausreichend erforscht. Das Projekt zielt auf eine qualitativ-empirische Rekonstruktion der Prozessierung von Fällen und dem Zustandekommen von Entscheidungen mit dem Fokus auf Verfahren der Fall- und Gefährdungseinschätzung, die lokal seit Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetzes implementiert wurden. Ziel des Projektes ist es erstens, die heterogene Praxis der Gefährdungseinschätzung (sowie das Zustandekommen daran anschließender Fallenscheidungen) auf der Organisations,- Verfahrens- und Instrumentenebene in drei kontrastiv ausgewählten Jugendämtern zu explorieren. Zweitens soll das Zustandekommen von Fallentscheidungen durch den trans-sequenziellen Nachvollzug der materialen Fallkonstruktion in je konkreten Einzelfällen praxeologisch rekonstruiert werden. Methodisch orientiert sich das Projekt an der Institutional Ethnography im Sinne Dorothy Smiths (2005) sowie der transsequenziellen Analytik Scheffers (2014). In Abgrenzung zu traditionellen Ansätzen der Entscheidungsforschung im Kinderschutz, welche die Rationalität, die Reflexivität sowie die aktive Wahl zwischen verschiedenen Alternativen in den Mittelpunkt stellen (etwa, Bembenishty/Fluke 2021, für einen Überblick: Bastian/Schrödter 2015) sollen im vorliegenden Projekt Entscheidungen als sozial situierte und organisierte Soziale Praxis rekonstruiert werden (siehe etwa Wilz 2009). Denn erstens handelt es sich bei Fallentscheidungen um Formen „organisierter Personenbewertung“ (Kalthoff 2018, Peetz/Meier 2021), welche in einem für das praktische Bewerten erforderlichen Gerüst von soziomateriellen Arrangements, Standards und diskursiven Rahmungen (Nicoale, Berli et. al 2019: 13; Schatzki 2016: 33) stattfindet. In dieser Perspektive finden Entscheidungen im Spannungsfeld von routinisierter Regelanwendung und reflexiver Begründung statt. Handlungs- und Entscheidungsprämissen können so je nach Handlungssituation implizit bleiben oder aber problematisch und dann reflexiv werden. Zweitens sensibilisiert die praxistheoretische Perspektive dafür, dass von einer Pluralität von sich auch widersprechenden Bewertungsschemata und Rationalitätskriterien ist, welche nicht in den kognitiven Nutzenabwägungen und den Präferenzen der Akteure, sondern in den „formatierten, vorbereiteten und arrangierten Anordnungsdispositiven“ (Knoll 2021: 15) der Situation zu verorten sind. Die entscheidende Fachkraft muss folglich als abhängig von soziomateriellen Konstellationen gedacht werden, welche Entscheidungen im Spannungsfeld praktischer Handlungsanforderungen und organisatorischer Legitimationsanforderungen trifft. Drittens richtet eine praxistheoretische Perspektive ihr Augenmerk auf die „formativen Objekte“ (Scheffer 2013: 90) die situative Bewertungspraktiken präfigurieren, und im Prozess der Bewertung sowohl formbar als auch zu formen sind, auf die jeweilige Situation jedoch auch formierend wirken. Methodisch kommen neben teilnehmender Beobachtung von Fallbesprechungen auch ethnographische Interviews und Dokumentenanalysen zum Einsatz. Ackermann, T. (2017). Über das Kindeswohl entscheiden. Eine ethnographische Studie zur Fallarbeit im Jugendamt. Bielefeld: transcript Alberth, L. & Eisentraut, S. (2012). Eine interaktionistische Perspektive auf Standardisierungsprozesse in der Kinder-und Jugendhilfe: professionelles Handeln bei Kindeswohlgefährdung. Zeitschrift für Sozialreform, 58(4), 427-450. Alberth, L., Bühler-Niederberger, D. & Eisentraut, S. (2014). Wo bleiben die Kinder im Kinderschutz? Die Logik der Intervention bei Sozialarbeitern, Ärzten und Hebammen. In: D. Bühler-Niederberger et al. (Hrsg.), Kinderschutz. Wie kindzentriert sind Programme, Praktiken, Perspektiven? Weinheim: Beltz Juventa, S. 26-61. Albrecht, M., Lattwein, S., & Urban-Stahl, U. (2016). Der Hausbesuch im Kontext des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung. neue praxis, 46(2), 107–124. Bastian, P. & Schrödter, M. (2015a). Professionelle Urteilsbildung in der Sozialen Arbeit: Übersicht zur Forschung über den Vollzug und die Herstellung professioneller Urteile. Soziale Passagen, 6(2), 275-297. Bastian, P. & Schrödter, M. (2015b). Risikotechnologien in der professionellen Urteilsbildung der Sozialen Arbeit. In: N. Kutscher et al. (Hrsg.), Mediatisierung (in) der Sozialen Arbeit. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, S. 192-207. Bastian, P. (2019). Sozialpädagogische Entscheidungen: Professionelle Urteilsbildung in der Sozialen Arbeit. Opladen: UTB. Bastian, P., Freres, K. & Schrödter, M. (2017). Risiko und Sicherheit als Orientierung im Kinderschutz. Deutschland und USA im Vergleich. Soziale Passagen, 9(2), 245-261. Bode, I. & Turba, H. (2014). Organisierter Kinderschutz in Deutschland. Strukturdynamiken und Modernisierungsparadoxien. Wiesbaden: Springer. Büchner, S. (2017). Der organisierte Fall: Zur Strukturierung von Fallbearbeitung durch Organisation. Wiesbaden: Springer. Bühler-Niederberger, D., Alberth, L. & Eisentraut, S. (Hrsg.) (2014). Kinderschutz. Wie kindzentriert sind Programme, Praktiken, Perspektiven? Weinheim: Beltz Juventa. Kalthoff, H. (2018). Kontingenz und Unterwerfung. Die organisierte Humanevaluation der Schule. In Un/doing Differences (pp. 259-284). Velbrück Wissenschaft. Knoll, L. (2021). Bewerten oder Prüfen? Zur Relevanz der Figur der Prüfung für die Organisationssoziologie. In Organisation und Bewertung (pp. 49-69). Springer VS, Wiesbaden. Nicolae, Stefan, Martin Endreß, Oliver Berli, and Daniel Bischur, eds. (Be) Werten. Beiträge zur sozialen Konstruktion von Wertigkeit. Springer-Verlag, 2018. Schatzki, T. R. (2016). Praxistheorie als flache Ontologie. In: H. Schäfer (Hrsg.), Praxistheorie. Ein soziologischeForschungsprogramm. Bielefeld: transcript, S. 29-44. Scheffer, T. (2013): Die trans-sequentielle Analyse – und ihre formativen Objekte. In: R. Hörster, S. Köngeter, & B. Müller (Hrsg.): Grenzobjekte. Soziale Welten und ihre Übergänge. Wiesbaden: Springer VS, S. 87-114. Schone, R. (2015): Einschätzung von Gefährdungsrisiken im Kontext möglicher Kindeswohlgefährdung. In: Merchel, J (Hrsg.): Handbuch Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD) (2., aktualisierte und erweiterte Auflage). München: Ernst Reinhardt, 277-285. Smith, D. E. (2005). Institutional ethnography: A sociology for people. Rowman Altamira. Wilz, Sylvia Marlene (2009): Entscheidungen als Prozesse gelebter Praxis. In: Margit Weihrich und Fritz Böhle (Hg.): Handeln unter Unsicherheit. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften / GWV Fachverlage GmbH Wiesbaden, S. 107-122.
Archived project
An der Schnittstelle von Übergangs-/Lebenslaufforschung, Organisationsanalyse und mikrosoziologischen Analysen Sozialer Arbeit nimmt die Studie institutionelle Bearbeitungsmuster von Übergängen durch Organisationen des Übergangssystems in den Blick. Auf der Basis von biografischen Interviews, Expert*inneninterviews und Beobachtungen im Rahmen einer institutionellen Ethnografie werden die konkreten lokalen Ausprägungen von Aktivierungspraxen sowie die darin stattfindende interaktive Herstellung von marktförmigen Biografien rekonstruiert. Organisationen im Feld Sozialer Arbeit entscheiden über Mitgliedschaftsrollen in wichtigen gesellschaftlichen Teilsystemen mit und sind empirischer Ort ungleichheitsrelevanter Differenzkonstruktions-, Unterscheidungs- und Klassifikationspraxen. Die Arbeit folgt der These, dass die „Regulierung“ von Übergängen auch in der konkreten Bearbeitung von Biografien stattfindet, insofern die institutionellen diskursiven Umwelten als Entstehungszusammenhang für praktische Selbstverhältnisse fungieren. Die biografischen Interviews werden vor dem Hintergrund subjektivierungstheoretischer und Agency-theoretischer Ansätze analysiert und als spezifische Ausformung von biografischer Subjektivität im Rahmen diskursiv, durch den institutionell abgesteckten Rahmen an intelligiblen Selbstbeschreibungen hervorgebracht verstanden.
Project
Liebe Kolleg:innen, wir möchten auf die Tagung "Politisierung von Jugend // Politicization of Youth" (29.11.-30.11.2021) aufmerksam machen, zu der das Zentrum für Kindheits- und Jugendforschung (ZKJF) in Kooperation mit dem Institut für Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) einladen. Wir freuen uns auf theoretische und empirische Beitragsvorschläge bis zum 31. Mai 2021 an zkjf-tagung@uni-bielefeld.de (max 15000 Zeichen). Die Tagung findet im hybrid-Format statt, die Teilnahme ist vor Ort und Digital möglich. Dear Colleagues, please find attached the call for papers for the annual conference of the Centre for Childhood and Youth Studies on the topic "Politicization of Youth". The conference will take place on 29-30 November as a hybrid event in cooperation with the Institute for Interdisciplinary Research on Conflict and Violence (IKG) and the Centre for Interdisciplinary Research (ZIF) "in" Bielefeld. We are looking forward to your submissions until 31.05.2021 ( zkjf-tagung@uni-bielefeld.de) https://www.uni-bielefeld.de/zkjf/CallforPapers-ZKJF-Tagung-Politisierung-von-Jugend_dt_eng_0322.pdf