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Sebastian Schneider

Sebastian Schneider
Institut für Hochschulforschung (HoF) Halle-Wittenberg

Master of Arts

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Publications (21)
Research
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Das Thema Wissenschaftsmanagement (WiMa) begleitet die Diskussionen um Qualitätssicherung und -entwicklung in Lehre und Forschung an Hochschulen bereits seit zwei Jahrzehnten. Damit ist die Debatte um Wissenschaftsmanagement auch eine Qualitätsdebatte. Es ist aber auch eine an vielen Stellen irritierende und unscharfe Debatte – denkt man z.B. an di...
Article
In jüngeren Studien ist zu lesen, dass Hochschulen beinahe die Hälfte ihrer Finanzausstattung aus Drittmitteln beziehen – das meiste davon fließt in die Forschung. Mit der großen Bedeutung der Drittmittel für die Finanzierung von Hochschulen und für die Karrieren von Wissenschaftler:innen geht folglich ein Bedarf an effektivem Management für die Fo...
Method
Gestaltungsmuster formulieren Lösungswege für häufig auftretende organisatorische Probleme, die hemmend auf die Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre an Hochschulen wirken. Grundlage sind Erfahrungsberichte aus der Hochschulpraxis, die im Lichte wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Organisationsgestaltung ausgewertet wurden. Die Gestaltungsmust...
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Grundlegend zu unterscheiden sind Bürokratie, Bürokratisierung und Bürokratismus. Im Anschluss daran lassen sich Bürokratie als rationale Verwaltung und Bürokratie als Bürokratismus voneinander absetzen. Das ist die Voraussetzung für Entbürokratisierung. Manche Entbürokratisierungsmaßnahmen werden erst längerfristig wirksam. Deshalb muss Bürokratie...
Chapter
Sowohl in der wissenschaftspolitischen Debatte als auch in der Forschungsliteratur bezeichnet ‚Digitalitat‘ das Vorhandensein eines technischen Arrangements mit Infrastrukturcharakter, das die Wissenschaft in weiten Teilen durchdringt. Zum derzeitigen Entwicklungsstand zahlen hierzu.
Chapter
Digitalisierung bezeichnet die zunehmende Erstellung oder Umwandlung, Speicherung und Verbreitung von symbolisch codiertem Sinn – mithin Text im weitesten Sinne – in binärem Code. Dies erfolgt mittels digitaler Medientechnologien, also Computern mit Programmen und Anwendungen, zeit-, orts- und personenunabhängig. Dabei werden Informationen qua Vern...
Chapter
Die Digitalisierung führt an den Hochschulen zu weitreichenden Veränderungen in den Bereichen Forschung, Lehren und Lernen, Governance, Verwaltung und Infrastrukturen. Noch nicht absehbar ist jedoch, welche neuen Strukturen sich in einer umfassend digital unterstützten Hochschule künftig etablieren und durchsetzen werden und welche Potenziale und H...
Chapter
Als Reaktion auf das Anwachsen von Organisationstätigkeiten und Koordinationserfordernissen werden digitale Anwendungen für Organisationsprozesse implementiert. Das erweist sich allerdings noch nicht wirklich als durchschlagend hilfreich. Einerseits werden nach wie vor Papierformate insbesondere für Trivialitäten wie Rechnungen, Anträge etc. einges...
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Der Erfolg digital unterstützter Hochschulbildung ist wesentlich von systemischen Rahmenbedingungen abhängig. Dies verweist zugleich auf einen Bedarf an handlungsrelevantem Wissen darüber, welche wis-senschaftspolitischen Weichenstellungen geeignet oder auch nicht geeignet sind, die Hochschulen bei diesen Veränderungen zu unterstützen. Der Ansatz d...
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Kooperationen in der Wissenschaft sind eine Chance, durch Potenzialzusammenführungen Leistungen zu steigern, auch gemeinsam mit nichtwissenschaftlichen Partnern. Der Wissenschaftsrat hatte dazu 2013 der sachsen‐anhaltischen Wissenschaft die vermehrte Bildung von Kooperationsplattformen (KPF) nahe gelegt. Wie sieht es diesbezüglich fünf Jahre später...
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Die Wahr­­nehmungen des Hochschulpersonals sind durch zweierlei geprägt: Ent­staat­lichung habe neue Bürokratieanforderungen gebracht, und die Verwaltung der strukturierten Bologna-Studiengänge ginge gleich­falls mit neuen Belastungen ein­her. Die Handreichung widmet sich den Ur­sachen der Zu­nahme organisatorischer Anforderungen an den Hochschulen...
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Für die Hochschulorganisation waren in den vergangenen 20 Jahren zwei politisch induzierte Reformen prägend: die New-Public-Management-inspirierten Governance-Reformen und der Bologna-Prozess. Sie waren mit zwei zentralen Versprechen verbunden: Die Governance-Reform versprach, Entstaatlichung werde mit Entbürokratsierung verbunden sein, und die Stu...
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Die Qualität der Lehre wird in drei Dimensionen entfaltet: (a) den curricularen Inhalten, (b) der didaktischen Vermittlung und (c) der Gestaltung organisatorischer Kontexte. Die beiden erstgenannten befassen sich mit inhaltlichen Aspekten der Lehre. Letztere betrifft die ‚Bedingungen der Inhalte‘. Diese sind selbst keine Lehre, wirken für die Gesta...
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Digitalisierung verändert das Zusammenleben auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene. Diese Medienrevolution, die sich mit der Durchsetzung der Wissensgesellschaft verbindet, stellt die Organisation Hochschule vor neuartige Herausforderungen. Wie dabei die Organisation die Digitalisierung limitiert bzw. die Digitalisierung Organisations...
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Sachsen-Anhalt ist im Hinblick auf die Third Mission eine besondere Hochschullandschaft: Die Zielvereinbarungen des Landes mit den Hochschulen nehmen explizit Bezug auf die Third Mis­sion. Die Hochschulen haben sich in ihren Hochschulentwicklungsplänen eigene Third-Mission-Ziele gesetzt. Und Sachsen-Anhalt gehört aufgrund der wirtschaftlichen und d...
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Hochschulen sind einer der zentralen Schaltknoten in ihren Regionen und interagieren mit den verschiedensten gesellschaftlichen Akteuren. Dabei leisten sie zentrale Beiträge auch über Bildung und Forschung hinaus. So werden Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen in einem breiten Spektrum schrumpfungsrelevanter Handlungsfelder region...
Chapter
Neben ihren zentralen Leistungen, die Hochschulen in Lehre und Forschung erbringen, erzeugen sie auch auf ihre Sitzregion bezogene Effekte. In demografisch herausgeforderten Regionen unterliegt das Hochschule-Region-Verhältnis Bedingungen, die sie von diesbezüglich weniger betroffenen Regionen unterscheiden. Zu vermuten ist, dass das regionenbezoge...
Book
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Übersichtlich sortiert nach den fünf demografischen und regionalen Herausforderungen: geringe Fertilität, Alterung, Abwanderung, wirtschaftliche und soziale Stabilität. Zu jeder der Herausforderungen werden die Handlungsfelder und Bedarfslagen bestimmt, Auswirkungen für die Hochschulen herausgearbeitet, Handlungsoptionen für Reaktionen der Hochschu...

Projects

Projects (3)
Archived project
https://www.hof.uni-halle.de/projekte/emol/
Project
Qualitätssicherung der Forschung wird mit diversen Einzelinstrumenten betrieben. Diese, soweit organisationsgebunden, sind vielfach auch im Rahmen von QS- bzw. QM-Systemen prozesshaft systematisiert worden. Um die diesbezüglichen Prozesse zu optimieren, wurden zugleich assistierende Strukturen geschaffen: das Wissenschaftsmanagement (WiMa). Um dessen reale Wirksamkeit zu ermitteln, wird eine Umkehrung der Perspektive benötigt. Statt zu fragen, welche QS durch welche Strukturen (und Personen, also Stellen) gefördert werden könnte, ist zu fragen: Welche qualitätssichernden Effekte werden nur dadurch erreicht, dass es die assistierenden Strukturen gibt? Das Projekt FortBeaM greift diese Perspektive auf, indem es das Wissenschaftsmanagement mit forschungsbezogenen Aufgaben sowohl in Hochschulen als auch in außeruniversitären Forschungseinrichtungen (auFE) vergleichend betrachtet. Untersucht wird, inwiefern Unterschiede der Etablierung, Rollenzuweisung und Leistungsfähigkeiten von Wissenschaftsmanagementstrukturen in Hochschulen und auFE bestehen und worauf diese zurückzuführen sind. Zugleich wird eine quantitative Vermessung des Wissenschaftsmanagements vorgenommen für das bislang weder trennscharfe Kategorien der amtlichen Statistik noch präzisere Zahlen aus anderen Erhebungen vorliegen. Der Untersuchungsansatz stellt die qualitätssichernden Effekte des Wissenschaftsmanagements im forschungsnahen Bereich in den Mittelpunkt. Das Projekt hat zum Ziel, gegenseitige Übertragbarkeitspotenziale bewährter Praktiken von Hochschulen und auFE zu identifizieren. Daraus wird dann ein Modell für ein Wissenschaftsbedingungsmanagement, das mehr Entlastungen organisiert als zusätzliche Belastungen schafft, entwickelt.
Archived project
https://www.hof.uni-halle.de/projekte/koopl/