Sandra Aßmann

Sandra Aßmann
Ruhr-Universität Bochum | RUB · Institut für Erziehungswissenschaft

Prof. Dr.

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Publications

Publications (50)
Chapter
Im vorliegenden Beitrag wird der Einsatz von geschichtsbezogenen VR-Anwendungen an Gedenkstätten betrachtet. Vor dem Hintergrund der geschichtsdidaktischen Zielvorstellung, bei Gedenkstättenbesucher:innen Geschichtsbewusstsein zu fördern, wird der Blick auf die Bedeutung von Reflexionsprozessen gerichtet. Unter Fokussierung auf das Spannungsfeld vo...
Presentation
This presentation focuses on the tension between normative demands on social behavior of adolescents on the one hand and their actual behavior in social conflict situations on the other hand. We present an empirical-based typology for dealing with conflicts as part of social competence. Within a survey study students of the fifth to sixth grade wit...
Book
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Digitalisierung wird weithin als allgegenwärtig betrachtet. So vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über Digitalisierung und ihre Auswirkungen für die Gesellschaft in all ihren Bereichen gesprochen und/oder geschrieben wird. Diese Entwicklung betrifft auch die Hochschule. Eines fällt aber auf: Studierende als spezifische Gruppe werden in diesen Disku...
Article
Full-text available
Im Zuge der Corona-Krise wurde das Lehren und Lernen mit digitalen Medien in unterschiedlichen Bildungsbereichen unvermittelt zum primären – und oft auch einzigen – Mittel der Wahl. Quer durch alle Altersgruppen und gesellschaftlichen Felder sah man sich der vor der Herausforderung, die unterschiedliche Formate sozialer Interaktion in kürzester Zei...
Chapter
Der Geschichtsdidaktiker Klaus Bergmann konstatierte 1993 mit Blick auf die gesellschaftliche Relevanz von Geschichte: „So viel Geschichte wie heute war nie“ (Bergmann 1993, S. 209). Seine mittlerweile oft bemühte Bemerkung kann als eine der bekanntesten akademischen Reaktionen auf einen seit den späten 1970er Jahren in der Bundesrepublik einsetzen...
Chapter
Im Fach Erziehungswissenschaft an der RUB beschäftigen sich die Studierenden mit Lernprozessen in non-formalen und informellen Kontexten – also Lernen, das abseits des Curriculums stattfindet. Forschende Zugänge sind für diesen Gegenstand sehr hilfreich. Vor diesem Hintergrund war die Kernidee des Projekts ABC: ABseits des Curriculums – Non-formale...
Chapter
Studierendenhandeln findet im Spannungsfeld zwischen inner-und außerhochschulischen Kontexten statt. Insbesondere die Anpassung an die hochschuleigene Struktur und das Herausbilden eigener Handlungsmuster können zu Studienbeginn in Verunsicherung resultieren. Im vorliegenden Beitrag wird mit Bezug auf Onboarding-Prozesse dargestellt, wie Maßnahmen...
Chapter
Full-text available
Der vorliegende Beitrag geht der Fragestellung nach, wie sich die Mediennutzung Studierender in verschiedenen formalen und informellen Kontexten konstituiert. Studentisches Medienhandeln wird hinsichtlich der kontextuellen Dimensionen Zeit, Sozialität und Situation beleuchtet, um Auswirkungen der Kontextbedingungen auf die Mediennutzung zu veransch...
Chapter
The same computer games are played by youths all over the world, and worldwide games become matters of concern in relation to children: worries rise about addiction, violence, education, time, and economy. Yet, these concerns vary depending upon where they are situated: in families, legal contexts, industry or science. They also play out differentl...
Chapter
Zentrales Anliegen dieses Beitrages ist es aufzuzeigen, welche Aspekte bei der Gestaltung Digitaler Medien berücksichtigt werden müssen, damit sie als interaktive Bildungsmedien einen Zugang zu den in der Software implementierten Modellen – und den damit verbundenen fachlichen Modellen – ermöglichen. Gleichzeitig sollen Einsichten in abstrakte Prin...
Chapter
Das Internet ist heute omnipräsent. Entgrenzung von Raum und Zeit sowie von formalen und informellen Kontexten führen dazu, dass universitäres Wissen nicht nur in der Hochschule, sondern an vielen Orten und zu jeder Tageszeit erworben bzw. vertieft werden kann. Dennoch bedarf es eines geeigneten mediendidaktischen Settings, um Inhalte angemessen un...
Technical Report
Full-text available
Das vorliegende systematische Review nimmt – ausgehend vom BMBF-geförderten Verbundforschungsprojekt „You(r) Study“ – Forschungsarbeiten zur Mediennutzung Studierender in den Blick. Dabei sollen zunächst (1) allgemeine Studien zur Mediennutzung Studierender sowie einschlägige internationale Studien vorgestellt werden. Des Weiteren sollen (2) Medien...
Chapter
Schlaglichtartig sind hier einige Aussagen und Formulierungen zusammengetragen, die im Rahmen der Tagung „Wenden in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften“ im April 2015 auf Schloss Wahn in Köln-Porz artikuliert wurden. Die Vielfalt verschafft bereits einen ersten Eindruck von dem Spektrum an Überlegungen, das innerhalb der zwei Tage präsen...
Chapter
Der vorliegende Beitrag beleuchtet die Begriffe Mediatisierung und Mediensozialisation aus diskursanalytischer Perspektive und geht der Frage nach, welche begrifflichen Konjunkturen, Geltungsansprüche und Aushandlungen sich um diese Konstrukte ranken. Hierfür wurden einschlägige Fachzeitschriften aus der Kommunikations- und Erziehungswissenschaft h...
Book
Der Band bietet einen inter- und transdisziplinären Blick auf den Begriff der Wende / des turns. In den einzelnen Teilen werden einerseits spezifische Fachdiskurse (z.B. erziehungswissenschaftliche, philosophische, künstlerische), andererseits übergreifende Thematiken (z.B. der documentary turn in der zeitgenössischen Kunst) bearbeitet. Eine wissen...
Chapter
Am 08. Oktober 2015 veröffentlichte das Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland eine „Gemeinsame Erklärung der Kultusministerkonferenz, der Organisationen von Menschen mit Migrationshintergrund und der Bildungsverlage“ (KMK, 2015). Fokussiert wird darin die Darstellung von kultureller Viel...
Article
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Die Prekarisierung der Beschäftigungsverhältnisse von Qualifikanden/-innen rücken zunehmend in das Interesse bildungspolitischer und öffentlicher Diskussionen. Selbst der Ausdruck ‹wissenschaftlicher Nachwuchs› steht in der Kritik. Der vorliegende Beitrag verortet die Situation der Medienpädagogik im deutschsprachigen Raum in dieser Debatte. Drei a...
Chapter
Dass auch in der Schule – als formalem Bildungskontext – informell gelernt werden kann, erscheint auf den ersten Blick als Widerspruch, der im Beitrag aufgelöst werden soll. Dazu werden zunächst Begriffsklärungen vorgenommen, um anschließend systematisch das Lernen in der Schule und in informellen Kontexten, den Zusammenhang mit digitalen Medien so...
Book
Full-text available
Das digitale Datenvolumen der Welt verdoppelt sich alle zwei Jahre. Es gibt um ein Vielfaches mehr Internet-fähige Geräte als Menschen auf der Erde. Milliarden vernetzte Sensoren, stetig fließende Datenströme und selbstlernende Algorithmen - wir leben im Zeitalter von Big Data. Internetkonzerne, Nachrichtendienste, viele Wissenschafts- und Wirtscha...
Article
Full-text available
Learning processes of children, adolescents and adults do not only take place in formal contexts like school, but also in informal contexts, such as in the family or in one’s peer group, or in non-formal social contexts like clubs. In many of these learning processes media play a significant role – as an instrument and as a subject for learning. Th...
Chapter
Die Relevanz von Lernprozessen, die außerhalb von Bildungsinstitutionen stattfinden, ist unbestritten im (medien)pädagogischen Diskurs (vgl. z. B. Hartung 2010). Wie genau allerdings die Schnittstelle zwischen formal organisiertem Lern- und Wissenserwerb und informellen Aneignungsprozessen empirisch und theoretisch gefasst werden kann, ist bislang...
Chapter
Im 21. Jahrhundert spielen digitale Medien für Prozesse der Identitätsbildung eine zentrale Rolle. Angesichts eines medienkulturellen Wandels und beobachtbarer Entgrenzungsprozesse sehen sich klassische Bildungs- und Sozialisationsinstanzen wie die Schule vor der Herausforderung, den Entwicklungsaufgaben, die Heranwachsende mit und über Medien bear...
Chapter
„School´s out?“ – Wird Schule angesichts zunehmender Möglichkeiten des Lernens außerhalb der Institution, angesichts des damit verbundenen Verlusts des Bildungsmonopols, angesichts zunehmender Betonung von Fähigkeiten des selbstgesteuerten und lebenslangen Lernens oder angesichts eines expandierenden Bildungsmarktes im Bereich nonformaler Organisat...
Chapter
Zwei für den weiteren Verlauf der Auseinandersetzung weitreichende Entscheidungen wurden bereits in der Formulierung der Forschungsfragestellung (vgl. Kap.1) zum Ausdruck gebracht: Die pragmatistisch inspirierte Konzentration auf den Begriff des „Medienhandelns“ – in Abgrenzung zu Medienkompetenz oder Medienbildung – sowie die Betrachtung unterschi...
Chapter
Die Grundidee dieses alternativen Forschungsstiles ist nur verständlich, wenn man den historischen Kontext betrachtet: Glaser und Strauss veröffentlichten ihr bahnbrechendes Werk “The Discovery of Grounded Theory“ (1967) in einer Zeit, in der die Soziologie damit beschäftigt war, Großtheorien zu entwickeln und diese durch empirische Forschung abzus...
Chapter
Wissenschaftstheoretischer Ausgangspunkt der vorliegenden Studie war eine pragmatistische Auffassung, die besagt, dass alle Erkenntnis nur vorläufig sein kann und dass Theorien immer nur zeitlich begrenzt Geltungskraft besitzen, bevor sie modifiziert werden müssen oder sich selbst überholen (vgl. Kap. 1; Kap. 3.1.2). Darüber hinaus orientiert sich...
Chapter
In allgemeiner Form wurde die Forschungsmethodologie der Grounded Theory bereits in Kapitel 3.1 ausführlich dargestellt. Das folgende Kapitel hat die Funktion, das konkrete Forschungsdesign der eigenen Untersuchung mit allen getroffenen Entscheidungen zu dokumentieren (vgl. Mayring 2010). Die Verfasserin konnte bei der Konzeption der Untersuchungsi...
Chapter
In diesem Kapitel wird die eigene Grounded Theory vorgestellt und der Prozess der Theoriebildung – im Sinne der intersubjektiven Nachvollziehbarkeit – transparent gemacht.
Article
Inwiefern bietet Medienhandeln für Kinder und Jugendliche Potenziale, formale und informelle Kontexte miteinander zu verknüpfen? Wie müsste (Ganztags-)Schule, als formaler Lernkontext, gestaltet sein, wenn es um den Einbezug digitaler Medien in den Unterricht und um die Förderung von Medienkompetenz geht? Um diese Fragen zu beantworten, entwickelt...
Article
In vielen bildungspolitischen Verlautbarungen, in Lehrplänen und in der öffentlichen Diskussion wird die Entwicklung und Förderung von Medienkompetenz als bedeutsames Ziel formuliert. Bei häufig anzutreffender Einigkeit im Hinblick auf das grundsätzliche Ziel, stellen sich die Frage nach dem Verständnis von Medienkompetenz und die schulische Umsetz...
Article
Betrachtet man das Medienhandeln Kinder und Jugendlicher vor dem Hintergrund eines medienkulturellen Wandels, kann man sich auf verschiedene Theorieentwürfe stützen, von denen Castells' Beschreibung einer Netzwerkgesellschaft einer der am stärksten rezipierten ist. Ausgehend von der Beobachtung, dass die Auseinandersetzung mit Medien in den untersc...

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Cited By

Projects

Projects (4)
Project
Whether researching for assignments, communicating via messenger services or solving homework with the support of explanatory videos on YouTube - the internet is a key element of the everyday life for children and adolescents. Yet, easy access to a vast amount of information comes at the cost of difficulties in identifying credible resources. Institutions and individuals not only post accurate facts but also spread poorly researched claims, politically tinged worldviews and fake news. This projects therefore promotes critical evaluation competencies for adolescents in two ways: First, we are developing and testing modular workshop concepts in collaboration with the Institute of Journalism from the TU Dortmund. These workshops aim at familiarizing the participants with the multi-dimensional concept of “fake news” as well as with ways for identifying these phenomena. Based on modular elements, we will be able to customize the workshops on the individual needs of the participating groups. After completion of our workshop, the participants should be able to independently and systematically assess sources with regard to their credibility and they should be able to check the truthfulness of a statement. In a second pillar, we are scientifically advising the development for a serious game with a similar agenda. Adolescents are expected to complete several levels in an app- and web-based game by distinguishing facts from fakes. The cases are based on evidence-based scenarios and the effect of this gamification element on “fake news” detection will be evaluated. At the project’s end, the modular workshop elements will be published as open educational resources (OER) and widely distributed so that these could be integrated in a regular school curriculum. Hence, with this project, we are contributing to resilience to targeted disinformation campaigns, concealed advertising messages and conspiracy ideologies. Further Information: https://www.telekom-stiftung.de/projekte/qapito-quellen-sicher-erschliessen
Archived project
In diesem Teilprojekt eines vom BMBF geförderten Verbundforschungsprojektes (mit der Universität zu Köln, der TU Kaiserslautern und der Universität Tübingen) beschäftigen wir uns mit studentischem Medienhandeln innerhalb und außerhalb der Universität. Insbesondere interessieren wir uns für die Schnittstellen.
Project
Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, den individuellen Umgang von Studierenden mit digitalen Medien zu erforschen und zu verstehen. Neben Handlungspraktiken und -mustern im Umgang mit digitalen Medien wird u.a. nach konkreten Nutzungsmotiven und Gründen für die Nichtnutzung gefragt. Das erkenntnisleitende Interesse richtet sich vor allem auf den subjektiven Sinn, den Studierende ihrem Medienhandeln innerhalb des Studiums verleihen. Dazu wird das Handeln der Studierenden in Orientierung an Verfahren der rekonstruktiven Sozialforschung analysiert und interpretativ ausgewertet. Darüber hinaus werden die Selbstwirksamkeitserwartungen von Studierenden in Bezug auf Medien an den sechs beteiligten Hochschulen erhoben und in Bezug zu den qualitativen Daten gesetzt. Auch die Spuren der Studierenden in Lern-Apps und den universitätseigenen Learning-Management-Systemen werden via Logfile-Analysen sichtbar gemacht und auf Aspekte des eigensinnigen Studierens hin untersucht. Siehe https://your-study.info/