Sabina Schutter

Sabina Schutter
Technische Hochschule Rosenheim · Pädagogik der Kindheit

Prof. Dr.

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Publications (41)
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Zusammenfassung In diesem Beitrag wird untersucht, wie sich das bedarfsgewichtete Pro-Kopf-Einkommen in Haushalten Alleinerziehender mit Kindern im Vergleich zu entsprechenden Haushalten mit verheirateten Eltern im Zuge der arbeits-, familien- und sozialpolitischen Reformen seit 1997 vor und nach staatlicher Umverteilung verändert hat. Zweitens wir...
Chapter
Als der Springer Verlag mit der Idee eines Handbuches der Kindheits- und Jugendforschung an uns herantrat, fanden wir das Projekt gleich aus einer Reihe von Gründen reizvoll, vor allem aber auch: risikoreich. So gesellte sich zur traditionsreichen, zunehmend ausdifferenzierten Jugendforschung in den vergangenen Jahren eine sich dynamisch entwickeln...
Chapter
Als der Springer Verlag mit der Idee eines Handbuches der Kindheits- und Jugendforschung an uns herantrat, fanden wir das Projekt gleich aus einer Reihe von Gründen reizvoll, vor allem aber auch: risikoreich. So gesellte sich zur traditionsreichen, zunehmend ausdifferenzierten Jugendforschung in den vergangenen Jahren eine sich dynamisch entwickeln...
Chapter
Der Beitrag stellt Kinderrechte mit Blick auf die UN-Kinderrechtskonvention als Ergebnis eines völkerrechtlichen Prozesses dar. Aus der Perspektive einer Kindheitsforschung, die Kindheit als Kategorie der generationalen Ordnung begreift, kann die Kinderrechtskonvention als Forschungsperspektive einerseits dienen, andererseits können Diskurse um Kin...
Chapter
Der Beitrag diskutiert Familienkindheiten als Ausdruck grundlegender gesellschaftlicher Umbrüche seit den 1960er-Jahren, die sich als Ökonomisierung und Vermarktlichung beschreiben lassen. Basierend auf einer wissenssoziologischen Perspektive geht es erstens um die Rolle von Kindern und Eltern im westlich-modernen Modell einer Wissens- wie Praxisfo...
Book
Im Handbuch werden die wichtigsten gesellschaftlichen Bedingungen und Entwicklungen des Aufwachsens und Erwachsenwerdens von Kinder und Jugendlichen dargestellt. Neben den theoretischen Implikationen des Verständnisses von Kindheit und Jugend werden auch konkrete Forschungsfelder und methodische Herangehensweisen an kindheits- und jugendsoziologisc...
Article
Das deutsche Kinder- und Jugendhilferecht normiert in seinem § 1 Deutsches Sozialgesetz, Achtes Buch (SGB VIII) ein Recht auf Erziehung, das mit spezifischen Erziehungszielen verbunden ist. Der vorliegende Artikel zeichnet die historische Entwicklung und Veränderung dieser Erziehungsziele nach und zeigt anhand einer Diskursanalyse neuerer Verhandlu...
Chapter
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Einelternfamilien gehören zur gesellschaftlichen Normalität. Dennoch sind sie überdurchschnittlich von Armut betroffen und im Bezug von Transferleistungen überrepräsentiert. In den Leistungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII) sind Alleinerziehende ebenfalls überdurchschnittlich häufig vertreten, insbesondere dann, wenn sie Transferleis...
Chapter
Der Beitrag diskutiert Familienkindheiten als Ausdruck grundlegender gesellschaftlicher Umbrüche seit den 1960er-Jahren, die sich als Ökonomisierung und Vermarktlichung beschreiben lassen. Basierend auf einer wissenssoziologischen Perspektive geht es erstens um die Rolle von Kindern und Eltern im westlich-modernen Modell einer Wissens- wie Praxisfo...
Article
Zusammenfassung Obwohl Liebe eines der zentralen Begrundungsmotive dauerhafter Paarbeziehungen darstellt, wird der Begriff im deutschen Familienrecht mit Bezug auf die Ehe oder die eingetragene Lebenspartnerschaft nicht genannt. Davon ausgehend, dass in politischen Verhandlungen uber Gesetzesanderungen eine Ubersetzung gesellschaftlicher Realitat i...
Chapter
Der Beitrag stellt Kinderrechte mit Blick auf die UN-Kinderrechtskonvention als Ergebnis eines völkerrechtlichen Prozesses dar. Aus der Perspektive einer Kindheitsforschung, die Kindheit als Kategorie der generationalen Ordnung begreift, kann die Kinderrechtskonvention als Forschungsperspektive einerseits dienen, andererseits können Diskurse um Kin...
Chapter
Die vorliegende Studie „Gemeinsames Sorgerecht nicht miteinander verheirateter Eltern“ informiert über die Arbeiten und Befunde dieses interdisziplinären Forschungsprojekts, das im Zeitraum zwischen Mai 2009 und August 2010 vom Deutschen Jugendinstitut e. V. und der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem Deutschen Institut fü...
Chapter
Neben der Wahrnehmung der Eltern bei der Abgabe der Sorgeerklärungen ist die Funktion der Urkundspersonen eine Schlüsselstelle der Entscheidung der Eltern für oder gegen die gemeinsame elterliche Sorge. Daher werden im Folgenden die Haltungen und Einstellungen der Urkundspersonen im Vergleich zu denen der Mitarbeiter/innen des Allgemeinen Sozialen...
Chapter
Ein Begriff wie ‚Familie‘ oder ‚Sorgerecht‘ kann für verschiedene Menschen völlig unterschiedliche Bedeutungen haben, die individuell, komplex und im Lebensverlauf konstruiert werden. Diese individuellen Konstruktionen beeinflussen Entscheidung der nicht miteinander verheirateten Eltern für oder gegen die geS und auch die Praxis der Beratung und Be...
Chapter
Für die empirische Analyse der Lebenswirklichkeit nicht miteinander verheirateter Eltern und des gesellschaftlichen Hintergrundes bedarf es eines Überblicks über die rechtliche Entwicklung in Deutschland, da sich Recht und Gesellschaft gegenseitig beeinflussen. Für ein umfassendes Verstündnis und eine Einordnung in den internationalen Kontext bedar...
Chapter
Die Situation nichtehelicher Lebensgemeinschaften und Sorgerechtsfragen sind vor dem Hintergrund von Wandlungsprozessen im familialen Alltag und von Geschlechterverhältnissen zu diskutieren. Dabei greifen sozioökonomische Veränderungen von Erwerbsarbeit, der Wandel von kulturellen und sozialstaatlichen Rahmenbedingungen, individualisiertere Selbstk...
Book
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Die Studie des Deutschen Jugendinstituts, deren Ergebnisse hier vor-gestellt werden, wurde von der Unabhängigen Beauftragten gleich zu Beginn ihrer Amstzeit vor dem Hintergrund vergeben, dass Erkenntnisse aus einem solchen Projekt ein wichtiges Element der von ihr angestoßenen Maßnahmen zur Aufarbeitung sein würden. Sie hatte zum Ziel, die aktuelle...
Chapter
Der vorliegende Beitrag befasst sich anhand eines Bundesverfassungsgerichtsurteils zu »heimlichen Vaterschaftstests« mit Fragen nach der Materialität von Kindheit. Die rechtliche Verwertbarkeit eines Vaterschaftstests für die Vaterschaftsanfechtung, beziehungsweise die das mögliche Anrecht auf Kenntnis der Abstammung des eigenen Kindes verbindet na...
Chapter
Die zentrale Figur, sowohl im öffentlichen als auch im Diskurs des Bundesverfassungsgerichts und im parlamentarischen Verfahren, ist der Vater. Nicht zuletzt, weil ein Vater die Verfassungsbeschwerde eingereicht hat und dieser auch um eine spezielle Rechtsposition kämpft, sind die Deutungen um Vaterschaft von wesentlichem Belang für die vorliegende...
Chapter
Recht reguliert gesellschaftliches Zusammenleben und interpretiert daher gesellschaftliche Realität, indem es auf diese Bezug und Einfluss nimmt. Nicht alles Recht ist Konfliktrecht, aber Recht orientiert sich regelmäßig an den Grenzen dessen, was erlaubt ist. Es steckt den Rahmen des Zusammenlebens ab.
Chapter
Im Ergebnis hat das Bundesverfassungsgericht zwar heimliche Vaterschaftstests weiterhin als unzulässigen Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung des Kindes und das Sorgerecht der Mutter bewertet, jedoch den Gesetzgeber beauftragt, ein voraussetzungsloses Verfahren der Vaterschaftsklärung zu schaffen. Begründet wurde dies mit dem Recht des...
Chapter
Anhand des exemplarischen Verlaufs der öffentlichen, der rechtlichen und der parlamentarischen Debatten zu den heimlichen Vaterschaftstests wird im Folgenden untersucht, wie der Vaterschaftstest von einem nicht legitimen Instrument der Abstammungsuntersuchung zu einem Anspruch geworden ist, der auf der Identitätsfindung des Vaters basiert. Verkürzt...
Chapter
Von der Verhandlung der Abstammung sind sowohl einzelne Familienmitglieder (Väter, Mütter und Kinder) betroffen als auch ihr Verhältnis zueinander. Das heißt, die Ermittlung oder Debatte über die Abstammung eines Kindes meint in der gegenwärtigen Auffassung der Abstammung im Sinne einer Familienbeziehung die wechselseitigen Verhältnisse von Vätern,...
Chapter
Wie bereits dargestellt, verfügen Kinder im Recht über eine beschränkte Subjektposition. Sie sind nicht voll geschäftsfähig und auch im kindschaftsrechtlichen Verfahren erhalten sie, obwohl sie zentraler Regelungsgegenstand sind, nur eingeschränkte Mitsprache. Vor diesem Hintergrund ist von Interesse, wie die Position des Kindes im vorliegenden Tex...
Chapter
Einen zentralen Bezugspunkt der Argumentationen bilden Vorstellungen zur Familie. Dabei ist der Familienfrieden und dessen Schutz ein wesentlicher Bestandteil, da dieser entweder als bereits verloren gilt oder andererseits als besonders bedeutsam gewertet wird. Je nachdem, aus welcher politischen Richtung argumentiert wird, kann auch Familie unters...
Chapter
Bereits 2001 hatte die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder gefordert, heimliche Abstammungsgutachten zu verbieten. Im Jahr 2004 kündigte die Justizministerin an, heimliche Vaterschaftstests zu einem Straftatbestand zu erklären und mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr zu ahnden (z.B. Handelsblatt 2005, Der Spie...
Chapter
Das vorliegende Buch widmete sich der Frage, welche argumentativen Vorgänge dazu geführt haben, dass die Kenntnis der Abstammung eines Kindes für einen Vater zu einem so notwendigen Merkmal werden konnte, dass das Bundesverfassungsgericht daraus eine Gesetzeserfordernis abgeleitet hat. Wie wurden Kinder als Akteure im Verfahren verhandelt und welch...
Chapter
Zunächst wird nun der Frage nachgegangen, welche formalen Begründungen das BVerfG für die Schaffung eines Anspruchs auf Vaterschaftsfeststellung angeführt hat. Dazu wird zunächst der Ausgangsfall beschrieben, um die Fragestellung zu klären. Im Anschluss sollen alternative Deutungen eröffnen, von welchen Prämissen die Entscheidung hätte ausgehen kön...
Chapter
Es kann als Indiz für die hervorgehobene Rolle, die die Neuverhandlung der Väterlichkeit spielt, gelten, dass Mütter im gesamten Verfahren nur in geringem Ausmaß verhandelt werden. Schwerpunkt der Deutungen zur Mutter ist die Frage, ob die Mutter fremdgegangen ist und ob damit ihr moralischer Status in Zweifel zu ziehen ist. Dies drückt sich in den...
Chapter
Was bedeutet der Anspruch auf die Abstammungskenntnis für Kinder, Väter und Mütter? Welche Konsequenzen ergeben sich für ihre Rechtsposition, ihren Handlungsspielraum und welche breiteren politischen Effekte sind erkennbar oder denkbar?
Chapter
Wann ist ein Vater ein Vater? Mit dem Begriff der Vaterschaft ist, wie mit Mutterschaft oder Kindheit, eine bestimmte Deutung verbunden, die in der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung als Wahrheit gilt. Dennoch bedarf es eines Tests, um diese Deutung zu legitimieren, dies legt der Vaterschaftstest nahe. Die Vaterschaftsfeststellung ist ein mehrfach...
Article
Zusammenfassung Der Beitrag stellt das laufende Forschungsprojekt „Sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Jungen in Institutionen“ des Deutschen Jugendinstituts vor. Inhalt ist eine quantitative retrospektive Befragung zum Vorkommen, Ausmaß und zum Umgang mit sexueller Gewalt in Schulen, Internaten sowie stationären Einrichtungen der Hilfen zur Erziehun...
Chapter
Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Rechtsextremismus unter Heranwachsenden sind in der sozialwissenschaftlichen Forschung nach wie vor ein brisantes Thema. Dies erklärt sich aus fremdenfeindlichen Einstellungen und Aktionen Jugendlicher, die über das Tragen bestimmter Markenkleidung und dem Hören von in der Szene einschlägig bekannten Musik...

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Projects

Projects (4)
Project
Das Projekt widmet sich dem Wohlbefinden von Kindern in Kindertagesbetreuung, die zu flexiblisierten Zeiten, insbesondere Randzeiten stattfindet. Mit einem mulitperspektivischen Design soll insbesondere das Wohlbefinden aus Kinderperspektive rekonstruiert werden.
Project
Im Rahmen des Projektes soll das Sicherheitsempfinden von Müttern im ländlichen Raum (Region Südostbayern) bezüglich der Angst vor Gewaltdelikten untersucht werden. Ziel ist es, die subjektive Wahrnehmung von Sicherheit oder Unsicherheit, Kriminalitätsfurcht und Schutzmaßnahmen mit dem Vorkommen von Gewalttaten und der Einschätzung von Fachkräften abzugleichen. Dazu werden Gruppendiskussionen mit Müttern und Fachkräften geführt. Zusätzlich soll im Rahmen einer Medienanalyse das Framing von geflüchteten Menschen als Täter untersucht werden.
Project
Befragung von Leitungskräften in Kindertageseinrichtungen zu Herausforderungen mit Blick auf unterschiedliche Dimensionen von Vielfalt. Das Projekt fokussiert die Umgehensweisen und die Bedarfe der Kindertageseinrichtungen sowie das Wissen der Leitungskräfte zu Vielfalt und Partizipation.