Paul Reinbacher

Paul Reinbacher
Pädagogische Hochschule Oberösterreich · Educational Management & Quality Management

Doctor of Business Administration

About

97
Publications
2,262
Reads
How we measure 'reads'
A 'read' is counted each time someone views a publication summary (such as the title, abstract, and list of authors), clicks on a figure, or views or downloads the full-text. Learn more
67
Citations

Publications

Publications (97)
Chapter
Full-text available
»Qualität« ist heute ein etablierter Topos im Universitäts- und Hochschulbetrieb, »Qualitätsmanagement« ist eine Erfolgsgeschichte. Kaum kritisiert wird bislang aber das den Diskurs beherrschende Paradigma mit seinem konservativen Kern. Trotz der erreichten Erfolge besteht daher Bedarf an kreativen Zugängen, die einem innovativen Qualitätsbegriff d...
Book
Full-text available
»Qualität« ist heute ein etablierter Topos im Universitäts- und Hochschulbetrieb, »Qualitätsmanagement« ist eine Erfolgsgeschichte. Kaum kritisiert wird bislang aber das den Diskurs beherrschende Paradigma mit seinem konservativen Kern. Trotz der erreichten Erfolge besteht daher Bedarf an kreativen Zugängen, die einem innovativen Qualitätsbegriff d...
Chapter
Der Beitrag untersucht unter Rückgriff auf die prominente Parsons’sche Heuristik die Integration von Systemen des organisierten sozialen Handelns bzw. von Organisationen als sozialen Handlungssystemen in zweierlei Hinsicht: Einerseits mit Blick nach innen auf die Binnenstruktur, andererseits mit Blick nach außen auf die Umwelt. Er zeigt, dass moral...
Article
Full-text available
Zusammenfassung Dieser Beitrag der Zeitschrift Gruppe. Interaktion. Organisation. (GIO) zeigt, dass es sich bei Führungsforschung und Führungslehre um fragmentierte Felder handelt, die dringend einer Konsolidierung bedürfen. Ein Grund dafür ist die mangelnde theoretische Integration der detaillierten empirischen Studien und der zahlreichen normativ...
Chapter
Der Wissenschafts- bzw. Universitäts- und Hochschulbetrieb als Institution, Universitäten und Hochschulen als Organisationen sowie letztlich individuelle Akteur*innen geraten seit einigen Jahren und Jahrzehnten unter erheblichen Veränderungsdruck, wie nach der Etablierung von „New Public Management“ nun beispielsweise an neuen Aufgabenfeldern für H...
Presentation
Full-text available
Der Beitrag beginnt in systemtheoretischer Perspektive mit der Unterscheidung von universitärem System und gesellschaftlicher Umwelt, um Wechselwirkungen in dieser „ökologischen Nische“ (Bateson) zu analysieren. Am Beispiel der Universität als System in einer von Volatilität geprägten gesellschaftlichen (Um-)Welt illustriert er die Passung von Syst...
Article
Wenn heute von »New Leadership« die Rede ist, so wird der Unterschied zu traditioneller Führung nicht nur an der Sinnstiftung, sondern oft auch an der emotionalen Dimension festgemacht. Dass dabei jedoch mehr als die individuellen Gefühle von Führenden und Geführten im Spiel sind, zeigt ein Blick durch die system- und handlungstheoretische Brille,...
Presentation
Full-text available
Wir gehen diesen Fragen nach und lassen uns dabei von der (theoretisch vor allem unter Rückgriff auf Talcott Parsons begründeten) These leiten, dass die beiden institutionalisierten gesellschaftlichen Felder »Evaluation« einerseits und »Universitäts- bzw. Hochschulbetrieb« andererseits in ihren sozialen Strukturen und vor allem in ihren kulturellen...
Book
Full-text available
Wie ein Brennglas bündelt die Corona-Krise gesellschaftliche Fragen der letzten Jahre und Jahrzehnte. Mit den Strategien zu ihrer Bewältigung erreicht aber vor allem die „Sehnsucht nach dem Einfachen“ einen neuen Höhepunkt. Unterschiedliche Phänomene wie der um sich greifende Populismus und die ausufernde politische Korrektheit, die moralische Dau...
Article
Full-text available
Verstärken Digitalisierung und Distanzlehre die individualisierenden, instrumentalisierenden und infantilisierenden Tendenzen im Bildungsbetrieb?
Chapter
Full-text available
Gegenwartsgesellschaften funktionieren über enorm dynamische Zeitlogiken und eröffnen vielfältige Handlungsräume. Das transdisziplinäre Glossar bietet Einblicke in die vielseitigen Erkenntnisse und Perspektiven zum Thema Zeit im Lebensverlauf. Die einzelnen Stichworte beschreiben Aspekte individueller Zeitlichkeit und sozialer Zeitstrukturen in ihr...
Article
Forderungen nach dem Aussetzen der Leistungsbeurteilung coronae causa befeuern jene nicht selten emotional geführten Debatten über Nutzen und Nachteil von Noten, die deren wichtigen Beitrag zur Verarbeitung systemischer Komplexität aus dem Blick geraten lassen.
Chapter
Full-text available
Auf den ersten Blick erscheint die Rede von „Zeitmanagement“ unmittelbar plausibel: Immerhin wird heute so gut wie alles einer Handhabung durch „Management“ unterworfen – weshalb also nicht auch so etwas Wertvolles und zugleich Vergängliches wie die „Zeit“? Bereits auf den zweiten Blick kommen allerdings Bedenken hoch, ob diese Rede nicht entweder...
Presentation
Full-text available
Der Vortrag adressiert die im Call aufgeworfene „professionstheoretisch hoch relevante Frage der FACHSPRACHE DER EVALUATION“ und er ist damit sowohl ein Beitrag zur Selbstvergewisserung der professionellen Community als auch in weiterer Folge ein Beitrag zur erfolgreichen „Kommunikation über Evaluation“ in Projekten, in Organisationen oder überhaup...
Chapter
Der Beitrag macht sich auf die Suche nach den Möglichkeitsbedingungen organisationaler Verantwortung als conditio sine qua non für die von der „Organisationspädagogik“ auf Organisationen gerichtete (moralische) Erziehungsabsicht. Er identifiziert das „Gewissen“ als zentrale Voraussetzung für eine autonome Moralität von Organisationen als sozialen S...
Article
Full-text available
Die Komplexität sozialer Systeme war immer schon Realität , hat aber im Laufe der sozialen Evolution – insbesondere mit der Entstehung unserer modernen oder gar „postmodernen“, funktional differenzierten und globalisierten Gesellschaft sowie ihrer Organisationen – deutlich zugenommen (vgl. bspw. bereits klassisch Parsons, 1966, 1970 [1952];, Luhman...
Chapter
Die Komplexität sozialer Systeme war immer schon Realität, hat aber im Laufe der sozialen Evolution – insbesondere mit der Entstehung unserer modernen oder gar „postmodernen“, funktional differenzierten und globalisierten Gesellschaft sowie ihrer Organisationen – deutlich zugenommen (vgl. bspw. bereits klassisch Parsons, 1966, 1970 [1952]; Luhmann,...
Chapter
„Komplexität ist doch ein Allerweltsbegriff. Wenn wir nicht weiterwissen, dann sagen wir: Das ist zu komplex.“ – So hat es zumindest der prominente Soziologe Armin Nassehi salopp in der „Zeit“ (Nr. 28/2018) formuliert (vgl. ausführlicher Nassehi, 2015).
Chapter
Das Management von „Qualität“ und „Wissen“ gehört heute zum guten Ton in Organisationen – nicht nur in Unternehmen, sondern auch an Universitäten und Hochschulen. Außerdem, so eine oft gehörte Forderung, soll dies jeweils „prozessorientiert“ erfolgen. Was liegt daher näher als die Vermutung, dass es sich bei Prozessmanagement um einen „Kopplungsmec...
Book
Gemeinsam mit dem prominenten Systemtheoretiker Helmut Willke diskutieren die Pädagogische Hochschule und die Gebietskrankenkasse Oberösterreich (nun Österreichische Gesundheitskasse) die Steuerung komplexer Systeme, insbesondere im Bildungs- und Gesundheitswesen. Dieser Band behandelt als zweiter Teil einer Reihe jene Komplexität, die durch neue K...
Article
Full-text available
Qualitätsmanagement suggeriert oft Entwicklung, während sein Erfolg in erster Linie auf systemstabilisierenden Effekten beruht.
Book
Der Band plädiert für eine Stärkung theoretisch informierter Perspektiven im Qualitätsmanagement-Diskurs und für einen Paradigmenwechsel – weg vom derzeit praktisch dominierten und empiristisch reduzierten Qualitätsverständnis. Die Beiträge interpretieren Qualität in unorthodoxer Weise als Funktion, Fiktion und Form sowie als Führungsaufgabe in ein...
Chapter
Wenn im Wissenschafts- und insbesondere im Universitäts- und Hochschulbetrieb von »Qualität« bzw. von deren Management die Rede ist, so handelt es sich dabei – in der Perspektive einer Beobachtung zweiter Ordnung – um die perspektivische Konstruktion einer Beobachtung erster Ordnung (z. B. Newton 2002, 2010, Saarinen 2005, 2010, mit empirischen Erg...
Chapter
Wenn im Wissenschafts- und insbesondere im Universitäts- und Hochschulbetrieb von »Qualität« bzw. von deren Management die Rede ist, so scheint diese Rede oft von essentialistischem Denken geprägt. Damit einhergehende, entsprechend empiristische Strategien werden noch zusätzlich dadurch motiviert, dass »Qualität« als Konzept verhältnismäßig schwer...
Chapter
Wenn im Wissenschafts- und besonders im Universitäts- und Hochschulbetrieb zunehmend von »Qualität« die Rede ist, so liegt dies möglicherweise daran, dass diese verhältnismäßig schwer zu fassen ist (z. B. Garvin 1984, 1988, Reeves/Bednar 1994, Nickel 2008). Den daraus resultierenden Verlockungen inhaltlicher, mitunter ideologischer Festlegungen (z....
Chapter
Wenn im Wissenschafts- und insbesondere im Universitäts- und Hochschulbetrieb von »Qualität« bzw. von deren Management die Rede ist, so wird dabei der Bezug auf Organisationen und auf die gesamtgesellschaftlichen Bedingungen als Rahmen insgesamt oft nur implizit mitgeführt. Demgegenüber stellt der gegenständliche Beitrag den Versuch dar, »Qualität«...
Chapter
Zum Tagungsthema Systeme im Wandel – Hochschulen auf neuen Wegen skizziert der gegenständliche Beitrag aus einer vorrangig system- und handlungstheoretisch geprägten Perspektive einige grundlegende theoretische Überlegungen Der Beitrag strukturiert seine Überlegungen anhand von drei Thesen, die in zwei strategische Optionen für den Qualitätsmanagem...
Chapter
Anlass für das gegenständliche Beitragsangebot ist die in Österreich gerade zu Ende gehende erste Dekade der (jungen) Pädagogischen Hochschulen, deren Gründung unter anderem das Ziel hatte, die Ausbildung für einen wesentlichen Teil der pädagogischen Berufe auf tertiäres Niveau anzuheben – vergleichbar der Einrichtung von Studiengängen für Sozial-...
Presentation
Full-text available
»Wissen« und »Qualität« sind zweifelsfrei zwei zentrale Begriffe in der aktuellen Diskussion rund um die Steuerung, die Entwicklung sowie ganz allgemein das »Management« von Universitäten und Hochschulen. Gemeinsam ist ihnen einerseits, dass die ihnen zuerkannte Relevanz – für Gesellschaft, Wissenschaft und Hochschulen gleichermaßen – sich nachwiev...
Chapter
Dieser Beitrag adressiert eine sich aus der mangelnden theoretischen Fundierung des Schulentwicklungsdiskurses ergebende, nach wie vor unbeantwortete Frage, nämlich: wie die verschiedenen Ebenen und Elemente des Schulsystems sowie deren Entwicklung miteinander und mit der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung zusammenhängen. Die (wenigen) existieren...
Chapter
„Jeder Arbeit mit dem Systembegriff fällt es schwer, das Missverständnis zu vermeiden, Systeme seien Dinge, die man draußen in der Welt vorfindet. […] Der Systembegriff ist ein Begriff eines Beobachters […]. Wer von einem System spricht, sollte daher immer den Beobachter benennen, für den ein System ist, was es ist.“ – Mit dieser Überlegung beginnt...
Chapter
„Funktionale Diversität ist mit jeder Arbeitsteilung gegeben, das bringt Sinn und Zweck einer Organisation nun einmal unausweichlich mit sich.“ – So stellt Friedrich Glasl gleich am Beginn seiner Ausführungen über „Konflikte im Umgang mit Diversität“ fest. Und in der Tat kann dies spätestens seit Emile Durkheim und seiner klassischen Studie „Über s...
Book
Die Pädagogische Hochschule und die Gebietskrankenkasse Oberösterreich als maßgebliche Akteurinnen des Bildungs- und des Gesundheitswesens entwickeln im Rahmen einer Veranstaltungsreihe gemeinsam mit prominenten Experten ein Steuerungsverständnis für Systeme der Governance und präsentieren Lösungsvorschläge für die Organisationsentwicklung. Die Auf...
Book
Die Aufsätze sind das Ergebnis langjähriger Auseinandersetzung mit Systemtheorie und Marketing in Theorie und Praxis. Durch kreative Synthese schließen sie eine Lücke im sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Diskurs: Ihr »Alleinstellungsmerkmal« ist die Analyse von Marketing aus unterschiedlichen systemisch-systemtheoretischen Perspektiven. Sie...
Chapter
Der Beitrag versucht der bislang bestenfalls zurückhaltenden Behandlung des Marketing durch die Soziologie mit einer an T. Parsons orientierten Perspektive zu begegnen. Dies bedeutet auch, Marketing als genuin soziales und kulturelles Phänomen zu verstehen. So zeigt die gewählte sozialtheoretische Analyseperspektive ebenfalls die Ergänzungsbedürfti...
Chapter
Der fragt zuerst, was denn ein möglicher gemeinsamer Nenner ausgewählter systemischen bzw. systemtheoretischen Perspektiven auf Marketing sein könnte, bevor er abschließend in sieben Thesen die Schlussfolgerungen zur Frage, was sich daraus (also aus dieser systemisch-systemtheoretisch orientierten Beobachtung „zweiter Ordnung“) über Marketing lerne...
Chapter
Der Beitrag nimmt seinen Ausgangspunkt bei der Beobachtung, dass im betriebswirtschaftlich dominierten Marketingdiskurs „echte“ systemische bzw. systemtheoretische Perspektiven nur zögerlich Einzug halten. Immerhin wurde der Systembegriff bisher in Zusammenhang mit einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Sozialtechnologien meist in einem eher pr...
Chapter
Der Beitrag greift die seit einiger Zeit im Marketingdiskurs schrittweise vollzogene Abkehr vom traditionellen „Austauschparadigma“ auf: Statt einer Befriedigung individueller Bedürfnisse wird die („soziale“) Beziehung zu Kundinnen und Kunden in den Mittelpunkt gerückt (relationship marketing, customer relationship management etc.). Während jedoch...
Chapter
Der Beitrag stellt als (von G. Simmel inspirierter) Exkurs einige Überlegungen zum mittlerweile geradezu inflationär verwendeten Begriff der „Kundin“ bzw. des „Kunden“ an, fasst diesen als Form, Figur und Fiktion, jedenfalls als fundamental paradox und interpretiert den Kundinnen- bzw. Kundenbegriff damit als „postmodernes Plastikwort“.
Chapter
Der Beitrag beginnt bei den Wirkungen (und gegebenenfalls Nebenwirkungen) von Marketing, also bei der Tatsache, dass Marketing einen Unterschied macht. Aber welche(n) Unterschied(e) macht es? Und vor allem: Wie macht es diese(n) Unterschied(e)? Ausgehend von der Anweisung Draw a distinction! von G. Spencer-Brown lässt sich Marketing zunächst anhand...
Presentation
Full-text available
Hochschulsektor, Hochschultypen, Österreich, G. Spencer-Brown
Presentation
Full-text available
Governance, Schulautonomie, Autonomie, Accountability, Anomie
Article
Full-text available
"Social capital" has been subject of numerous studies recently. However, it has mostly been defined formally as the structure of social networks or, with regard to its content, as a stock of social norms, which led to its usage as a fashionable "umbrella term" for basically well-known sociological facts. In contrast to this, we suggest reserving th...
Presentation
Full-text available
Qualität, Qualitätssicherung, Qualitätsentwicklung, Qualitätsmanagement, Hochschulsektor, G. Spencer-Brown
Chapter
Ausgehend von der diesem Band vorangegangenen Einladung zur Frühjahrstagung des AK Hochschulen in der DeGEval am 28. und 29. April 2016 an der Universität Potsdam versucht der folgende Beitrag einen kritischen Blick auf die Diskussionen rund um den sogenannten „Third Space“ an Hochschulen. Er entwickelt die These, dass wir eine Veränderung der orga...
Article
Tempora mutantur, nos et mutamur in illis – die Zeiten ändern sich, und so stellt sich auch für Schulen die Frage, mit welchen veränderten Steuerungskonzepten sie angemessen darauf reagieren können. Eine vielversprechende Antwort bietet das andernorts bereits erfolgreich eingesetzte »Marketing«.
Presentation
Full-text available
Sozialwirtschaft, Sozialmanagement, Soziale Arbeit, Arbeitsmarkt, Integration
Article
Das Feld «Schulentwicklung» ist bestenfalls ein unübersichtliches Gebiet, schlimmstenfalls ein vermintes Gelände – beherrscht von induktiven Erfahrungen aus der Praxis und normativen Empfehlungen für die Praxis. Abgesehen von empirischen Generalisierungen und eklektizistischer Bricolage mit theoretischen Ansätzen handelt es sich um eine über weite...
Article
Full-text available
Zusammenfassung Dem Qualitätsmanagement in Organisationen und den darüber geführten Diskursen mangelt es trotz ihrer Verbreitung und Prominenz an theoretischer Rahmung und Durchdringung. Das Feld wird beherrscht von empirisch-induktiven Erfahrungen aus der Praxis einerseits und pragmatisch-normativen Empfehlungen für diese Praxis andererseits. Demg...
Presentation
Full-text available
Third Space, Hochschulmanagement, Qualitätsmanagement, Prozessmanagement, G. Spencer-Brown
Presentation
Full-text available
Hochschulen, Hochschulmanagement, Qualitätsmanagement, Systemtheorie, Handlungstheorie, T. Parsons
Article
An der pädagogischen Hochschule Oberösterreich wird mit Engagement die Transformation des Hauses in Richtung einer autonomen tertiären Bildungseinrichtung im europäischen Kontext vorangetrieben. Als Unterstützung hat sie sich eine innovative, in der österreichischen Branche der Lehrerinnen- und Lehrerausbildung bislang einzigartige Organisationsstr...
Article
Gesellschaftliche Transformationsprozesse fordern auch von Schulen und der Steuerung des Schulsystems ihren Tribut: Statt sich wie bisher an (vermeintlicher!) Sicherheit zu orientieren müssen die beiden lernen, mit (verunsichernder) Spontaneität umzugehen.
Article
Es ist mittlerweile eine Binsenweisheit, dass auch in Organisationen – einst Symbol für Stabilität – nichts so beständig ist wie der Wandel. Diese Einsicht, die sich daraus ergebenden Handlungsnotwendigkeiten für Führungskräfte sowie die entsprechenden Geschäftspotentiale für die Beratungsbranche haben neben der empirischen Forschung vor allem die...
Article
Inmitten der aktuellen Bildungsdebatte sollen in Österreich die ehemaligen Akademien der Pflicht- und Berufsschullehrerausbildung zu pädagogischen „Hochschulen“ entwickelt werden. Dieser vom Bundesministerium top-down vorangetriebene Veränderungsprozess, der bei den manifesten Strukturen des Systems ansetzt, bringt in den betroffenen Bildungseinric...
Article
Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen und angesichts der Reformbemühungen in der Sozialwirtschaft stellt sich immer wieder die Frage, welche der andernorts erfolgreich eingesetzten Steuerungskonzepte auch in sozialwirtschaftlichen Organisationen Anwendung finden können. Insbesondere „Marketing“ hat sich bereits vielfach als anpas...
Article
Vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wertewandels und angesichts der Reformen auf unterschiedlichen Ebenen des Schulsystems stellt sich die Frage nach der Möglichkeit, andernorts erfolgreich eingesetzte Managementkonzepte für die Steuerung und Entwicklung von Schulen nutzbar zu machen. „Marketing“ erweist sich dabei als anschlussfähige und zu...
Article
Against the background of societal differentiation, social economic enterprises seem to strive for integration and de-differentiation, which gives them the appearance of regressive phenomena at first glance. However, they are not only confronted “in practice” with problematic predispositions stemming from their basic structures but they find themse...
Article
Full-text available
Article
An „Zeitmanagement“ knüpfen sich nachwievor zahlreiche Hoffnungen. Und wenngleich die damit verbundenen Versprechungen nur selten eingelöst werden können, so scheint die Nachfrage ungebrochen: Es werden Ratgeber als Medikamente oder Seminare als Kuren verschrieben. Deren Wirkung ist jedoch fraglich. Oft bekämpfen sie nur Symptome, und gerade in Org...
Article
Entscheidungen in Unternehmen können nicht nur an ökonomischen Kriterien, sondern auch an moralischen Werten ausgerichtet werden. Dazu werden zunehmend Kodizes und externe Kontrollen eingeführt. Doch diese Ansätze reichen nicht aus. Denn dabei werden Organisationen als triviale Systeme betrachtet, denen ein Gewissen als interne Funktion nicht zuget...
Chapter
Die (abgesehen von Egozentrismus als unterste Stufe moralischer Entwicklung) Alternative zur invisible hand des Marktes und der visible hand des Staates bzw. von Politik und Recht (vgl. z.B. Goodpaster 2007) ist dem bisher Gesagten zufolge – wie eingangs vermutet – nicht (nur) eine jeweils individuell-personale hand of management (Handy 2003), da d...
Chapter
Diese differenzierte Betrachtung normativer Strukturen bringt, wie dargelegt, nicht zuletzt die verschiedenen Geltungsbereiche von (»spezifizierten« oder »implementierten« nach Parsons) Werten bzw. Normen (als »Erwartungen« nach Luhmann) zum Ausdruck, mit der verständlich wird, dass aus einem moralischen Universalismus (Emergenz moralischer Normen...
Chapter
Verglichen mit anderen Tieren, ist der Mensch seiner Natur nach nahezu hoffnungslos unterausgestattet (Sinnesorgane) bzw. unterbestimmt (Instinkte), und daher bei der Entwicklung seiner (Über-) Lebensfähigkeit ontogenetisch auf außergewöhnlich lange Internalisierungs- und Sozialisations- bzw. Erziehungsphasen, phylogenetisch auf funktionale Äquival...
Chapter
»Die Gesellschaft hat keine Adresse, an die man sich wenden könnte, sie ist auch keine Organisation, die handelt oder entscheidet«, stellt Luhmann (2006: 866) fest. Ebenso sind »die Wirtschaft«, »die Politik« und all die anderen gesellschaftlichen Funktionssysteme nicht Ursprung zurechenbarer Handlungen (bzw. besser gleich: Kommunikationen (s.u.))...
Chapter
Ethik, Moral und ganz allgemein Verantwortung sind en vogue. Zumindest die Rede davon. Und das nicht nur aufgrund der, wenngleich verstärkt durch die aktuellen Diskussionen über Bilanz- und Finanzskandale vor allem globaler Player in der (Medien-)Öffentlichkeit. Viel ist in der über Management verfassten sowie der an Manager gerichteten Literatur d...
Chapter
Um die in der vorliegenden Arbeit aus systemtheoretischer Perspektive ausgearbeitete Kritik auf „empirische Beine“ stellen, das heißt sie nicht nur illustrieren, sondern sie darüber hinausgehend mit möglichst unerwarteten Beobachtungen irritieren zu können, muss die Suche nach einem geeigneten Fallbeispiel mit besonderer Umsicht erfolgen. Denn für...
Chapter
Aktuelle Trends in der „Wissensgesellschaft“ haben Auswirkungen auf Organisationen und stellen diese vor neue Herausforderungen. Je nach zugrunde gelegtem Wissensbegriff — also in Abhängigkeit davon nicht nur, ob Wissen als Objekt oder als Prozess (Schneider 1996a, 2001) verstanden wird, ob das Explizite, das Implizite oder das Tazite betont wird (...
Chapter
Vor dem Hintergrund zunehmender Globalisierung und Entgrenzung vieler Lebensbereiche diagnostizieren bzw. prognostizieren zahlreiche Autor(inn)en — nicht erst an der Schwelle zum 21. Jahrhundert — weitreichende Änderungen der gesellschaftlichen Landschaft, bzw. sogar den Übergang zu einer neuen Gesellschaftsformation mit einer die traditionellen Or...
Chapter
Angesichts der Herausforderungen die sich in und aus der „Wissensgesellschaft“ für soziale Systeme auf allen Ebenen ergeben bzw. des vielfach ausgeblendeten oder zumindest unterbewerteten Bedingungszusammenhangs zwischen der affektiven, „Gefühl-vollen“ und der „Sinn-haften“ Kommunikationsdimension in sozialen Zusammenhängen einerseits, sowie unter...
Chapter
Als „Form“ des Sozialen wie als basale Operation (Einheit, Element) von sozialen Systemen ist in den bisherigen Ausführungen „Kommunikation“ — mit „Sinn-haftem“ wie „Gefühl-vollem“ „Inhalt“ gleichermaßen — bereits im Zentrum der Aufmerksamkeit gestanden. „Kommunikation heißt aber nicht bloß reden, sondern meint das Verstehen von Mitteilungen als Gr...
Chapter
In sozialen Systemen auf der Ebene von „Gruppe“ — und damit auch in „Communities“ — zeigt sich also besonders deutlich der Stellenwert, der „affektiver“ (neben, oder vermutlich besser: gemeinsam mit — weil komplementär zu — „kognitiver“ bzw. „normativer“ (also: „Sinn-hafter“)) Kommunikation und ihrer Strukturierungsleistung in sozialen Zusammenhäng...

Network

Cited By

Projects

Projects (3)
Project
Als Bildungsinstitutionen sind Schule und Hochschule nur unter Einbezug sozialwissenschaftlicher Perspektiven angemessen zu beschreiben. Denn durch ihre Einbettung in soziale Wechselwirkungsgefüge entziehen sie sich über weite Strecken der gezielten Steuerung. Die Österreichische Pädagogische Hochschule mit ihrer engen Koppelung an das öffentliche Schulsystem ist demgegenüber ein Beispiel für Versuche der Politik, gesellschaftliche Herausforderungen auf dem Umweg über die Verwaltung der Pädagogik zu bewältigen. Sie ist daher nicht als Kopie der Universität oder der Fachhochschule, sondern als eigenständiger „Komplex“ der Gesellschaft zu begreifen.
Project
Es scheint, als würde die Corona-Krise wie ein Brennglas viele gesellschaftliche Fragen der letzten Jahre und Jahrzehnte bündeln. Aber was haben Phänomene wie der um sich greifende „Populismus“, die ausufernde „Politische Korrektheit“ oder die massive ideologische Polarisierung gemeinsam? Was verbindet die moralische Dauerempörung in weiten Teilen der Gesellschaft auf der einen Seite mit den bildungspolitischen Reformen angesichts zunehmender Digitalisierung auf der anderen – und welche Parallelen lassen sich zum aktuellen politischen Krisenmanagement ziehen? Auf den ersten Blick vielleicht wenig. Aber bereits der zweite Blick zeigt: Es ist das Streben nach (zu) einfachen Lösungen für außerordentlich komplizierte bzw. sogar komplexe Problemlagen. Da diese „Fehlvereinfachungen“ allerdings nur kurzfristig funktionieren und langfristig sogar zu Komplikationen führen können, muss die darin zum Ausdruck kommende „Sehnsucht nach dem Einfachen“ auf Dauer unerfüllt bleiben. In dieser Situation stellt die „systemische“ Sichtweise ein Korrektiv dar: Sie zeigt, weshalb sich die Vorteile und Nachteile gesellschaftlicher Entwicklung und politischer Steuerung nur gleichzeitig steigern lassen, wieso gerade das eine Grundlage für Gelassenheit im Alltag (als Alternative zu Lethargie und Hysterie) sein kann – und was sich daraus für eine öffentlichen Debatte („nach Corona“), die diese Bezeichnung auch verdient, lernen ließe.
Project
Beantwortung der Frage, was es in Zukunft bedeuten kann und bedeuten soll, von "Qualität" und "Qualitätsmanagement" zu reden, aus möglichst unterschiedlichen disziplinären und interdisziplinären Perspektiven.