Nadine Schlömer-Laufen

Nadine Schlömer-Laufen
Institut für Mittelstandsforschung Bonn | EMF

Dr. rer. pol.

About

36
Publications
7,386
Reads
How we measure 'reads'
A 'read' is counted each time someone views a publication summary (such as the title, abstract, and list of authors), clicks on a figure, or views or downloads the full-text. Learn more
112
Citations
Introduction

Publications

Publications (36)
Book
Full-text available
Es gibt keine Schätzung oder Befragung, die verlässlich Auskunft darüber gibt, wie viele der Unternehmen im Baugewerbe in den kommenden Jahren vor der Nachfolgeregelung stehen oder was die Besonderheiten der Nachfolgeregelungen im Baugewerbe sind. Um diese Forschungslücken zu schließen, wurde im Rahmen dieser Studie eine deutschlandweite repräsenta...
Technical Report
Full-text available
Wegen fehlender amtlicher Statistiken schätzt das IfM Bonn seit Mitte der 1990er Jahre die Anzahl der Unternehmen in Deutschland, die vor der Übergabe stehen. Die vorliegende Schätzung kommt zum Ergebnis, dass im Zeitraum 2022 bis 2026 etwa 190.000 Unternehmen zur Übergabe anstehen. Die höchste Anzahl an Übergaben findet sich in der Branche der Unt...
Article
Full-text available
Stilllegungen im Zuge von Nachfolgen sind ein seltenes Phänomen. Dies belegt die Analyse von übergabereifen Betrieben, deren Inhaber und Inhaberinnen im Zeitraum 2012 bis 2016 eine Übergabe planten, stattdessen aber ihren Betrieb stilllegten. Diesen Betrieben mangelt es häufig an wirtschaftlicher Attraktivität – damit unterscheiden sie sich kaum vo...
Technical Report
Full-text available
Die Übergabe eines Unternehmens ist mit einer Vielzahl von Herausforderungen verbunden. Zentral für die Realisierung einer Übergabe ist das Finden eines Nachfolgers oder einer Nach-folgerin. Nur dadurch kann auf Dauer eine Unternehmensstilllegung vermieden werden. Die vorliegende Studie untersucht erstmals für Deutschland, wie viele Betriebe im gep...
Article
Full-text available
Purpose Despite much progress in the field of family business research, there is still no unequivocal quantitative evidence on how many family businesses are generally transferred within the family and how many are sold to nonfamily members. Accordingly, the purpose of our paper is to overcome this data problem and to try to get a better estimate o...
Book
Full-text available
Die Studie analysiert den Gründungsprozess sowie die hierfür benötigte Zeit von Neugründungen in den zwei Branchen alternative Energien und Informationstechnologie. Es zeigt sich, dass Gründungen keinem einheitlichen Prozess folgen. So konnten insgesamt vier verschiedene Gründungsverlaufstypen identifiziert werden. Die Gründungsverläufe unterscheid...
Article
Full-text available
Hidden Champions zeichnen sich durch ihre Internationalisierungs-und FuE-Aktivitäten aus. Auch der unternehmerische Wille, Marktanteile zu maximieren, ist ein zentrales Merkmal dieses Unternehmenstyps. Maßgeblich für ihre Entstehung sind offenkundig die institutionellen Rahmenbedingungen in Deutschland. Für die Zukunft ist es wichtig, die bestehend...
Book
Full-text available
Die vorliegende Studie widmet sich der Entwicklung neugegründeter Unternehmen in den ersten vier Jahren. Ziel war es anhand von verschiedenen Erfolgsdimensionen (Überleben am Markt, Deckung des Lebensunterhaltes und Schaffung von Arbeitsplätzen) zu analysie-ren, wie sich die Unternehmen in der Nachgründungsphase entwickeln. Es zeigt sich, dass fast...
Book
Full-text available
Wegen fehlender amtlicher Statistiken schätzt das IfM Bonn seit Mitte der 1990er Jahre die Anzahl der Unternehmen in Deutschland, die vor der Übergabe stehen. Die vorliegende Schätzung für den Zeitraum 2018 bis 2022 kommt zum Ergebnis, dass etwa 150.000 Unternehmen mit rund 2,4 Mio. Beschäftigten zur Übergabe anstehen. Eine zusätzlich durchgeführte...
Article
This paper analyzes the role of (nascent) entrepreneurs’ sex in choosing the mode of business entry. Using a unique data set and estimating logit regressions we show that nas-cent entrepreneurs’ sex indeed affects their intended and actually chosen mode of entry. Compared to men, women are less likely to (intend to) take over a business than to sta...
Technical Report
Full-text available
(Why) does the sex ratio in top-management positions in large family and nonfamily busi-nesses differ? Using a unique data set and estimating (fractional) logit regressions we show that the female share in top-management positions in family businesses exceeds the one in nonfamily businesses. One reason is the selection mechanism social homophily fr...
Book
Full-text available
Die vorliegende Studie untersucht auf Basis von Befragungsdaten die zentralen Merkmale schnell wachsender Unternehmen mit mindestens 10 Beschäftigten sowie die Determinanten ihres Wachstums. Insbesondere kleinere und Unternehmen in den ersten Phasen des Unternehmenslebenszyklus aus dem Verarbeitenden Gewerbe zählen zu dieser Unternehmensgruppe. Der...
Article
Zusammenfassung Der vorliegende Beitrag untersucht die Determinanten der Entscheidung, einen Sohn oder eine Tochter zum familieninternen Nachfolgenden zu bestimmen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Geschlecht des Übergebenden. Auf Basis verschiedener theoretischer Erklärungsansätze lassen sich unterschiedliche Verhaltensweisen von Über...
Book
Full-text available
Familienunternehmen wird gemeinhin nachgesagt, in der letzten Wirtschaftskrise stärker stabilisierend auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands gewirkt zu haben als Nichtfamilienunternehmen. Die vorliegende Studie untersucht diese Hypothese für die Gruppe der großen Familienunternehmen auf Basis eines hierfür eigens erstellten Datensatzes, d...
Technical Report
Full-text available
Works councils are an inherent part of the German economic and social system. An analysis of the prevalence of works councils in Germany reveals that they are not uniformly distributed across all types of businesses. Works councils occur less frequently in owner-managed businesses – regardless of their size – than in companies run by employed manag...
Book
Full-text available
Zusammenfassung Demografischer Wandel, Globalisierung, Rohstoffknappheit, Klimawandel sowie eine sich beschleunigende technologische Entwicklung stellen die mittelständische Wirtschaft vor (neue) Herausforderungen. Eine Identifikation und Bewertung aktuell anstehender und zukünftiger Herausforderungen wurde mithilfe des neu aufgelegten Zukunftspane...
Technical Report
Full-text available
Zusammenfassung Die vorliegende Studie untersucht die Determinanten der Entscheidung, einen Sohn oder eine Tochter zum familieninternen Nachfolger zu bestimmen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Geschlecht des Übergebers. Nationale wie internationale Forschungsarbeiten deuten darauf hin, dass männliche Übergeber eher einen Sohn als eine...
Book
Full-text available
Zusammenfassung In der vorliegenden Studie wurde der Frage nachgegangen, welche öffentlichen Unterstützungsleistungen für Nachfolgen in Deutschland angeboten werden und inwiefern eine staatliche Förderung notwendig ist. Neben einer Bestandsaufnahme des Förderangebots wurden die Probleme des Nachfolgeprozesses im Rahmen einer Literaturanalyse heraus...
Book
Full-text available
Zusammenfassung Da in Deutschland im Jahr 1989 letztmalig eine großzahlige, bundesweite Unternehmensbefragung zum Thema Nachfolge durchgeführt wurde, bestand Bedarf an aktuellen Daten. Deshalb hat der Stiftungslehrstuhl für allgemeine BWL, insbesondere Unternehmensnachfolge an der Universität Siegen in Kooperation mit dem IfM Bonn im Winter 2008/20...
Article
Die vorliegende Studie untersucht die Determinanten der Qualität der Betriebsrat-Geschäftsführer-Beziehung. Dabei liegt besonderes Gewicht auf dem Einfluss der Inhaberführung, der zugleich auch für die Existenz eines Betriebsrats von entscheidender Bedeutung ist. Aus der Stewardship- und der Prinzipal-Agenten-Theorie lassen sich diesbezüglich unter...
Book
In Deutschland verfügen etwa 10 % der betriebsratsfähigen Betriebe über einen Betriebsrat. Eine detaillierte Analyse des Verbreitungsgrades zeigt, dass Betriebsräte hauptsächlich in managementgeführten Betrieben existieren, während sie in familiengeführten Betrieben rar sind. Nadine Schlömer-Laufen arbeitet den gegenwärtigen Forschungsstand auf und...
Book
Während Betriebsräte in Großunternehmen weit verbreitet sind, verfügt nur eine Minderheit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) über eine Interessenvertretung in Form eines Betriebsrats. Den Ursachen für die geringe Verbreitung von Betriebsräten in KMU ist bereits eine Reihe von Untersuchungen nachgegangen, ohne dabei allerdings die Perspekti...
Chapter
Die aus dem theoretischen Teil dieser Arbeit abgeleiteten Hypothesen gilt es nun – dem deduktiven Forschungsansatz folgend – auf empirische Evidenz zu überprüfen. Hierfür werden insgesamt zwei Modelle geschätzt. Während im ersten Modell die zentralen inner- und außerbetrieblichen Einflussfaktoren auf die Wahrscheinlichkeit einer Betriebsratsgründun...
Chapter
Die Mittelstands- und Mitbestimmungsforschung beschäftigt sich erst seit Anfang der 1980er Jahre mit Aspekten der immateriellen Beteiligung in kleinen und mittleren (Familien-)Unternehmen. Zuvor richteten sich die Forschungsarbeiten in diesem Feld ausschließlich auf Großunternehmen (HOFFMANN/NEUMANN 1987: 1; WITTKE 1996: 850; HILBERT et al. 1999: 2...
Chapter
Wie in Kapitel 4.1.1 noch gezeigt wird, ist die Mitbestimmung über Betriebsräte aufgrund der geschichtlichen Entwicklung und der daraus resultierenden gesetzlichen Verankerung mittlerweile zu einer Institution in Deutschland geworden, die vorgibt, wie die Beteiligungspraxis in Betrieben geregelt sein sollte. Es folgen jedoch nicht alle Belegschafte...
Chapter
Die sich seit Beginn der Industrialisierung vollziehenden gesellschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Strukturveränderungen in Deutschland haben dazu geführt, dass Arbeitnehmerrechte zunehmend institutionalisiert wurden. Ihren Abschluss fand diese Entwicklung in der gesetzlichen Verankerung der Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte des Bet...
Chapter
In der vorliegenden Arbeit sind „kleine und mittlere Familienunternehmen“ sowie „Betriebsräte“ die zentralen Forschungsgegenstände. Um eine eindeutige Definition der Begrifflichkeiten sicherzustellen, werden sie nachfolgend beschrieben und von synonym verwendeten Begriffen und ähnlichen Konzepten abgegrenzt. Abschließend wird in einem separaten Kap...
Book
Full-text available
Im Freistaat Sachsen stehen - je nach Schätzung - mit 1.700 bis 2.700 betroffenen Familienunternehmen pro Jahr die meisten Nachfolgeregelungen in den neuen Bundesländern an. Familienexterne Nachfolgelösungen gewinnen dabei in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Vor allem wegen des Bevölkerungsschwunds insbesondere qualifizierter junger Mensc...
Chapter
In rund 70.000 Familienunternehmen jährlich steht nach Schätzungen des IfM Bonn die Regelung der Nachfolge an (vgl. FREUND 2004). In welche Hände die zu übertragenden Unternehmen gehen werden, hängt von verschiedenen Parametern wie z.B. der Existenz von eigenen Kindern, der Größe sowie der Attraktivität des Unternehmens ab (vgl. FREUND/KAYSER 2007)...
Book
Full-text available
Nach Schätzungen des IfM Bonn steht in 71.000 Familienunternehmen pro Jahr die Regelung der Nachfolge an. In welche Hände die von der Nachfolge betroffenen Unternehmen gehen werden, hängt von verschiedenen Faktoren (wie der Existenz von zur Nachfolge geeigneten Kindern oder der Attraktivität des Unternehmens) ab. Familienexterne Nachfolgelösungen g...
Article
Full-text available
Betriebsräte, die gemäß Betriebsverfassungsgesetz gewählt worden sind, bleiben in mittelständischen Betrieben eine Ausnahme. Nach einer Sonderauswertung des IAB-Betriebspanels verfügten im Jahr 2004 nur etwa 10 % der betriebsratsfähigen kleinen und mittleren Betriebe über einen Betriebsrat. Es wäre jedoch ein Fehlschluss, aus diesen Daten zu folger...
Book
Obwohl vom Betriebsverfassungsrecht vorgesehen, existiert nur in wenigen kleinen und mittleren Unternehmen ein Betriebsrat. Diese Beobachtung ist Ausgangspunkt für zwei Studien zum Verhältnis von Mittelstand und Mitbestimmung, deren Ergebnisse in diesem Buch vorgestellt werden. Die Gründe dafür eruieren die Autoren anhand verschiedener Fragen: Welc...

Network

Cited By