Michaela Pfadenhauer

Michaela Pfadenhauer
University of Vienna | UniWien · Institut für Soziologie

PhD

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Publications (155)
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In this article, we argue for making the frequently invoked notion of "crises of journalism" itself the proper subject of sociological analysis. Based on a case study of a public controversy over an adversarial TV interview with a well-known politician on Austria's public service broadcaster ORF, we provide an analysis of the practical use of crisi...
Chapter
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Der Begriff „Stil“ in Verbindung mit Aspekten der Lebensgestaltung begegnet uns häufig im alltäglichen Sprachgebrauch. So sprechen wir von einem klassischen Business-Kleidungsstil, wenn sich unsere Kollegin für den farblich dezenten Hosenanzug als Büro-Outfit entscheidet. Oder aber wir sprechen von einem rasanten Fahrstil, wenn wir beschreiben woll...
Chapter
Vor dem Hintergrund rezenter Technikentwicklungen auf dem Gebiet der Robotik werden im Artikel Überlegungen zur Erweiterung der sozialen Struktur der Lebenswelt des Alltags angestellt. Die Entwicklung sogenannter sozialer Roboter oder auch künstlicher Begleiter, mit denen Menschen sozialen Beziehungen analoge Technik-Beziehungen aufbauen können sol...
Chapter
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The ongoing COVID-19 pandemic has confronted us with constantly new challenges. We need to browse new inventories of scientific knowledge to reflect on previous experiences and thus facilitate societal learning. In line with the first volume on the COVID-19 pandemic in this series, contributions from different disciplines and fields of practice cre...
Chapter
The current political debates about climate change or the coronavirus pandemic reveal the fundamental controversial nature of expertise in politics and society. The contributions in this volume analyse various facets, actors and dynamics of the current conflicts about knowledge and expertise. In addition to examining the contradictions of expertise...
Article
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In einer Nische der Youtube-Kultur hat sich in den letzten zehn Jahren ein Genre etabliert, dessen Exemplare nicht (nur) unterhalten sollen. Erklärvideos wollen Wissen vermitteln, vom Knöpfe-Annähen über erfolgversprechendes Bewerbungsverhalten und Begriffserklärungen bis hin zu den Feinheiten fortgeschrittener Mathematik und diverser Studienfächer...
Chapter
Dieser Band bringt so verschiedene Disziplinen wie die Soziologie, die Kommunikationswissenschaft, die Linguistik, die Kultur- und Sozialanthropologie sowie die Psychologie und die Medienwissenschaft miteinander ins Gespräch, und zwar über die Frage, ob die Untersuchung von Kommunikationsprozessen in Grenzbereichen des Sozialen ein Überdenken zentr...
Book
Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der kommunikativen Dimension bei der Erzeugung, Verstetigung, Legitimierung und Weitergabe von Wissen und den unterschiedlichen empirischen, analytischen sowie disziplinären Zugriffen, die damit unternommen werden können. Der Band leistet damit einen Beitrag zum aktuellen Stand der Diskussion zum Konzept der »Wi...
Chapter
The theory of a reflexive or second modernity developed by Ulrich Beck has decisively influenced sociological debate in Germany and, increasingly, internationally. It is based on the thesis of epochal change among modern societies, i.e. a fundamental transformation of their forms and scopes. The current consequence is the perspective of a cosmopoli...
Chapter
In Bezug auf den Nationalsozialismus ist oft von einer Bankrotterklärung der Soziologie die Rede. Der Band widmet sich daher der Frage, wie die erst spät universitär verankerte Soziologie in Österreich den Nationalsozialismus thematisiert hat: Wie verhielt sie sich im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen? Und welche Auswirkungen hatt...
Chapter
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Wir fragen in dem Beitrag danach, auf welche Art und Weise in der medialen Berichterstattung eine Bedrohung journalistischer Expertenkompetenz produziert wird und wie Journalist*innen darauf reagieren bzw. sich verteidigen. Als konkreter Fall dient uns hierbei eine mediale Kontroverse, in der das fragile Verhältnis zwischen Medien und Politik manif...
Chapter
Peter L. Berger (1929–2017) and Thomas Luckmann (1927–2016) were international sociologists who made vast contributions to the sociology of knowledge, driven primarily by their highly acclaimed book The Social Construction of Reality (1966/1967). Their “new” sociology of knowledge takes as its starting point experience and action. However, it is no...
Chapter
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Professionalität ist eine spezifische Kompetenzdarstellung. Diese Kompetenzdarstellung erfordert eine spezielle Kompetenz. Für beiderlei Verständnis bedarf es einer inszenierungstheoretischen Perspektive, die im Text entfaltet wird. An seinem Anfang steht die Definition von Odo Marquard, demzufolge Kompetenz mit Zuständigkeit, Fähigkeit und Bereits...
Chapter
Materialität unter den Bedingungen von Digitalisierung kommt eine Schlüsselstellung in Mediatisierungsprozessen zu. Zugleich ist mit der ununterbrochenen Veränderung digitalen Materials eine hochaktuelle Problemstellung markiert, die es theoretisch zu fassen gilt. Unabgeschlossenheit ist sowohl in der Mediatisierungsforschung als auch in der Debatt...
Book
Das Handbuch bietet einen umfassenden Einblick in das Feld der soziologischen Professionsforschung. Neben einer Verständigung auf einen Professionsbegriff werden aus interdisziplinärer Perspektive Profession, Kompetenz, Expertenwissen und weitere Themenfelder dargestellt, um schließlich eine Standortbestimmung der Soziologie der Profession herbeizu...
Chapter
Es ist auffällig, dass die riskanten Folgen und Nebenfolgen verschiedener Großtechnologien und ihre Bearbeitung seit Jahrzehnten zum festen Oeuvre der Sozialwissenschaften zählen‚dass bei der Diskussion informations- und kommunikationstechnologischer Entwicklungen, die nicht weniger (neben-)folgenreich sind, aber eine Sichtweise dominiert, die dem...
Book
A classical sociologist can be defined as someone whose "works occupied a central position among the sociological ideas and notions of an era." Following this criterion, Michaela Pfadenhauer demonstrates the relevance of Peter L. Berger's work to the sociology of knowledge. Pfadenhauer shows that Berger is not only a sociologist of religion, but on...
Chapter
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Der Begriff „Stil“ in Verbindung mit Aspekten der Lebensgestaltung begegnet uns häufig im alltäglichen Sprachgebrauch. So sprechen wir von einem klassischen Business-Kleidungsstil, wenn sich unsere Kollegin für den farblich dezenten Hosenanzug als Büro-Outfit entscheidet. Oder aber wir sprechen von einem rasanten Fahrstil, wenn wir beschreiben woll...
Chapter
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Dieser Beitrag stellt einen wissenssoziologischen Zugang zu Mediatisierung vor. Diese wird sowohl als gemeinsamer geschichtlicher Rahmen verschiedener kommunikationstechnischer Entwicklungen definiert als auch als Forschungslogik, die für Wandlungsphänomene solcher Entwicklungen sensibilisiert. Das Teilprojekt „Mediatisierung als Geschäftsmodell“ i...
Chapter
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Dieser Beitrag beschreibt vermutlich kein allgemeines Muster, sondern am konkreten Fall unserer Robotik-Forschung den Weg der Gewinnung „theoretischer Einsichten aus empirischer Arbeit“. Den dokumentierten Startpunkt unserer Empirie bildet ein Beobachtungsprotokoll vom 13. April 2013 über den Einsatz eines sogenannten Personal Assistance Robot in e...
Article
With the emergence and spread of digital media, more business models foster and empower client participation in medical professions. With services and products ranging from rating platforms to apps targeting self-diagnosis, these businesses transform the client–practitioner relationship yet risk undermining a central pillar of professions—autonomy....
Chapter
Fotografie blieb in den Sozialwissenschaften bislang ein eher unterbelichtetes Thema, obwohl ihre Bedeutung in der Gegenwartsgesellschaft rasant zugenommen hat. Der Band schließt diese Lücke: mit Analysen nicht nur der Bildinterpretation, sondern auch der fotografischen Handlung selbst sowie der Auseinandersetzung mit Fotos. Die Beiträge renommiert...
Chapter
Durch die Verbreitung und routinierte Nutzung vernetzter Computer in den Privathaushalten und die medientechnischen Funktionen der Verkaufsplattformen im Internet ist Online-Shoppen zu einer selbstverständlichen Konsumpraxis des modernen Menschen geworden. Dessen Attraktivität resultiert aus der Entgrenzung von Informationssuche, Auswahl, Entscheid...
Article
Cultures represent boundaries of reality for individuals. Collectively, cultures are demarcations enabling the identification of people and things. At the same time cultures provide instructions for adequately handling people and things. These demarcations are maintained by forms of collective action that becomes collective knowledge. The potential...
Book
Die empirischen sowie medien- und modernisierungstheoretischen Beiträge dieses Bandes diskutieren die Notwendigkeit, Mediatisierung als non-linearen, diskontinuierlichen und ambivalenten Prozess zu verstehen. Das Konzept De-Mediatisierung reklamiert eine in der Mediatisierungsdebatte weitgehend vernachlässigte Perspektive auf den Zusammenhang von M...
Article
Recent developments in social theory which indicate a shift from social to communicative constructivism (ref. Keller et al. 2012; Knoblauch 2017) brought questions about the significance of materiality for the constitution of sociality to the fore which shall be the focus of this article. That is, the present article explicitly is located within so...
Article
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Vor dem Hintergrund unseres Interesses an sozio-technischen Pflege-Arrangements untersuchen wir, wie „sozial assistive“ Roboter in der stationären Altenpflege bzw. -betreuung und hier insbesondere bei demenziell erkrankten Personen eingesetzt wird. Die empirische Basis bildet eine ethnographische Langzeitforschung in einem Altenpflegezentrum, in de...
Chapter
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Die Ethnographie ist im Forschungsfeld der Social Robotics keine gängige Methode. Dies gilt nicht nur für die ingenieurale Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet und die damit verbundenen Test- und Versuchsreihen. Auch in der sozialwissenschaftlichen Robotikforschung sind Forschungsdesigns häufig an psychologische Untersuchungsverfahren angele...
Article
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We are living in an age of pluralization in which religiosity and secularity are not mutually exclusive. With subversive intent, Peter L. Berger relativizes with this thesis his criticism of secularization theory. In the light of the persistence and widespread nature of religion and religiosity, Berger still considers secularization theory’s assump...
Chapter
‚Die Jugend‘ steht seit ihrer „Erfindung“ (Roth 1983; Savage 2008) im 19. Jahrhundert von jeher unter spezifischen gesellschaftlichen Anforderungen. Diese beziehen sich vor allem auf den erfolgreichen Übergang des Menschen von der Jugendphase in das Erwachsenenalter. Dazu gehört die Ablösung von der Herkunftsfamilie und die Gründung einer eigenen F...
Chapter
(Jugend)Szenen erscheinen als Paradefall freizeitlicher Gesellungsgebilde, erfahren Menschen hier doch all das, was für ‚Freizeit‘ charakteristisch zu sein scheint. Die sozialwissenschaftliche Befasstheit mit freizeitlichen Gesellungsgebilden erweist sich dabei als wendungsreich – von Beschreibungen als Subkulturen über Jugendkulturen bis zu heutig...
Article
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Much has been written—not least in this journal—about the potential, the benefits, and the risks of social robotics. Our paper is based on the social constructivist perspective that what a technology actually is can be decided only when it is applied. Using as an exemplar the robot baby seal PARO, which is deployed in Germany mainly as activation t...
Article
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This special issue is an outcome of the COST Strategic Workshop on Social Robotic and Sustainability that took place in Brussels, Belgium, on 10-13 June 2013 (\(\)). We would like to begin by thanking both participants and organizers of the workshop for a very rich and inspiring event. Particular thanks go to Professor Leopoldina Fortunati (Facolta...
Article
Participation in phenomenology-based ethnography is about involvement and “doing-it-yourself,” which generates data derived from immediate experience that can contribute to the reconstruction of the internal viewpoint by uncovering the essence of a phenomenon. This phenomenological orientation is the main focus of interest of the present paper. Bas...
Article
“Universal projection” is the term Thomas Luckmann uses to denote man's innate capacity to project his own “living body” onto everything he encounters in the world, and Luckmann lists a number of qualities that cancel the projection. For example, the lack of perceptible transformations on the outside of an object is perceived as an indication of th...
Chapter
Die Erfahrung kommunikationskultureller Unterschiede im akademischen Milieu sind Gegenstand persönlicher Betrachtung, deren Empirie sich aus Lehr- und Forschungsaufenthalten in den USA (Boston), der Schweiz (St. Gallen) und Österreich (Wien) speisen. Mit ,Kommunikationskultur' sind Unterschiede der Sprache und des Sprechens ebenso angezeigt wie Fra...
Chapter
In Anbetracht der „Social Robotics“ drängt sich die Frage nach dem sozialweltlichen Status des technischen Artefakts nachgerade unabweisbar auf. Ausgangspunkt sind deren Ankündigungen, dass Roboter an die Stelle des menschlichen Gegenübers bzw. mit diesem in Kommunikation und Interaktion treten können. In der Entwicklung von „artificial companions“...
Conference Paper
Our main interest is the professional use of “social assistive robots” (Kolling et al. 2013). We call them “emotion simulating & stimulating robots” as they are designed to fulfill „experiential aspects of belonging“ (Klein et al 2013). Our empirical subject is the baby harp seal Paro developed by AIST, a leading Japanese industrial automation pion...
Chapter
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Auf Basis empirischer Studien zeigt der Aufsatz, dass sich mit dem aktuellen Schub der Mediatisierung keine zwangsläufige „Logik“ hin zu mehr Partizipation ausmachen lässt. Wir konstatieren vielmehr verschiedene „kleine Formen der Beteiligung“, die es jeweils kontextuell zu erforschen gilt. Dafür wird zunächst der Begriff der Partizipation in der K...
Chapter
Geht man, wie die Hermeneutische Wissenssoziologie, in Bezug auf das soziale und gesellschaftliche Miteinanderhandeln von einem dieses Handeln wie weitgehend auch immer eigensinnig steuernden Subjekt aus, dann unterstellt man diesem Subjekt Handlungskompetenz. Michaela Pfadenhauer lotet in ihrem Beitrag aus, welche Verfahren sich dem Subjekt bieten...
Chapter
Bei der Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises „Professionelles Handeln“ 1997 formulierte Michael Meuser in seinem Vortrag damals prägnant die Programmatik des Arbeitskreises: die Perspektive von Profession auf professionelles Handeln umzustellen und bei dessen Bestimmung als eine Sonderform sozialen Handelns etwas Luft aus den werthaltigen Defini...
Chapter
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Der Kompetenzbegriff hat im Bildungssektor eine steile Karriere absolviert: Er ist in Bildungsprogrammatiken, Reformprogrammen, Lehrplänen bis hinein in Modulhandbücher für Studiengänge an Universitäten omnipräsent. Abhandlungen zur Begriffsklärung, seiner Eignung und Verwendung in diversen Bildungskontexten füllen zwischenzeitlich Bände, und insbe...
Chapter
Following the Progress in International Literacy Study (PIRLS), the Trends in International Mathematics and Science Study (TIMMS), and the Programme for International Student Assessment (PISA), moves are now afoot to extend the measurement of competencies to the higher education sector. This prompted me to take a critical look at “competence”.
Conference Paper
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In this paper, we lay the foundations for a contextualisation of trust, the role it plays, and its different layers within the context of a novel paradigm: Social Cloud Computing. In a Social Cloud, trust plays a vital role as a collaboration enabler. However, trust is not trivial to define, observe, represent and analyse as precursors to understan...
Book
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Technik und Kultur als Gegensätzlichkeiten zu verstehen gilt als überholt. Erwartungen sind in Apparate ebenso eingeschrieben, wie Funktionsweisen in typische Handlungsstrukturen. Unser Vorschlag ist es, Techniken aus einer Perspektive erhandelter Zugehörigkeit zu verstehen. In diesem Band sind Arbeiten versammelt, die die sozialen Bedingungsverhäl...
Chapter
Im Fall des illegalen grenzüberschreitenden Online-Shopping wird die Besonderheit transnationalen wirtschaftlichen Handelns für Konsumenten besonders offensichtlich, wie sich am Arzneimittelerwerb über das Internet illustrieren lässt. Das Internet erweitert nicht nur die Optionenvielfalt unserer Konsumpraxis, sondern begünstigt transnationale Kaufa...
Chapter
„Fitness ist ein gewaltiger Markt“, war unlängst in der Süddeutschen Zeitung zu lesen (Zips 2011: 11). Dieser Markt, der ein Segment des sogenannten „Zweiten Gesundheitsmarkts“ (Krimmel 2005: 189) bildet, umfasst u. a. Personal Trainer, das heißt Fachkräfte für Bewegung und Fitness, Trainingsgeräteentwickler und -hersteller, Anbieter von Nahrungser...
Article
Musikfestivals, Gartenschauen, Olympische Spiele, Stadtfeste, ‚Diners en Blanc‘, Opernfestspiele, internationale Bauausstellungen, katholische Weltjugendtage, Massenkonzerte, Sportgroßereignisse, Kulturhauptstädte, … Events nehmen ständig zu – an Zahl, an Bedeutung und an Größe. Neue Veranstaltungsideen wie ‚Flashmobs‘ oder ein Massen-Picknick auf...
Article
Das Material, das diesem Beitrag zugrunde liegt, ist eine Fernsehserie, die wir seit Jahren mit einiger Begeisterung anschauen. Wir analysieren dieses Material aber nicht so, wie man, wenn man auch nur ein wenig von Jo Reichertz (z.B. 2000 und 2007) und anderen Experten visueller Wissenssoziologie (vgl. z.B. Knoblauch 2004, Raab 2008, Schnettler/Kn...
Chapter
Das Konzept der »Wissensgesellschaft« ist überaus erfolgreich und hat Eingang in politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und massenmediale Diskurse gefunden. Dieses Handbuch verschafft einen Überblick über die zentralen Theorien und die wichtigsten Themenfelder. Mit Beiträgen renommierter Expertinnen und Experten ermöglicht das Buch ein umfa...
Article
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The declared objective of World Youth Day (WYD), a Catholic Church event staged in a major world city every 2–3 years, is to evangelize youth – including those on the fringes of, and outside, the Church. The 20th WYD, which was held in Cologne, Germany in 2005, was the subject of a project conducted by a research consortium funded by the German Res...
Article
Wer heute den Campus Karlsruhe betritt, findet sich auf einem Areal am Rande der Innenstadt wieder, das sich seit der Errichtung seines ersten Gebäudes im Jahre 1836 kontinuierlich ausgedehnt hat und das dementsprechend die Spuren von fast 200 Jahren Baugeschichte trägt. Um die heutige Situation des Campus Karlsruhe – auch in Bezug auf die später d...
Article
Wie in vielen – aber gewiss nicht allen – Speziellen Soziologien brechen sich in der Professionssoziologie diverse theoretische, hier vor allem gesellschaftstheoretische Ansätze. Das Nebeneinander verschiedener Herangehensweisen, die sich aus dem Strukturfunktionalismus, Strukturalismus, der Systemtheorie, Handlungstheorie usw. speisen, hängt auch...
Article
Seit geraumer Zeit ist die deutsche Hochschullandschaft von weitreichenden inhaltlichen wie formalen Umwandlungen betroffen: Diplom und Magister verabschieden sich allerorten zugunsten der Bachelor/Master-Studiengänge. Neue Inhalte wie der Erwerb der aus der Bildungsdebatte nicht mehr wegzudenkenden ,Schlüsselqualifikationen’ gehen in die Studienor...
Article
Wie in Kapitel 2.3 dargelegt war ein Ertrag der ersten Datenerhebungsphase, dass bestimmte Merkmale als besonders relevant für die Art anzunehmen seien, wie der Campus der Uni Karlsruhe genutzt wird. Daher wurden die Fälle in einem ersten Schritt gesondert auf die Aspekte Inhousing, Hopping, Pendeln und Herkommen (als ausländischer Studierender) hi...
Article
Die von Ulrich Beck (1983) und Elisabeth Beck-Gernsheim (Beck/Beck-Gernsheim 1990 und in diesem Band) vertretene Individualisierungsthese, der zufolge Menschen als Effekt des Modernisierungsprozesses massenhaft aus vorgängigen biographiedeterminierenden Verlässlichkeiten abgelöst werden, hat als soziologische Explikation eines fundamentalen sozials...
Article
Aus den vorliegenden Ergebnissen lassen sich durchaus praktische Hinweise – etwa für ein Bauprogramm der Universität – ableiten. Dementsprechend wird im ersten Teil in Form einer fiktiven Rückschau aus dem Jahr 2018 ein Programm für den Umbau des Campus formuliert, das die artikulierten Bedarfe und Wünsche der Studienteilnehmer unmittelbar aufgreif...
Article
Von ‚Kompetenz‘ ist derzeit gerade in wissenschaftlichen Kontexten viel die Rede. Gerade auch in der Bildungspolitik sowohl auf nationaler als auch auf übernationaler Ebene wurde die von Rolf Arnold (1997) so bezeichnete „kompetenzorientierte Wende“ in einem Ausmaß (mit-)vollzogen, dass kaum noch vorstellbar ist, wie hier bislang ohne diese Vokabel...
Article
In der Geschichte europäischer Universitäten verläuft eine klare Entwicklungslinie von der im Mittelalter entstandenen Gebäudeuniversität zur Campus-Universität, die mittlerweile vielerorts durch nahe gelegene Technologieparks ergänzt oder sogar selber zu einer Art Forschungspark umgestaltet wird. Wie sich am Beispiel der Universität Karlsruhe, dem...
Article
Neben Aspekten, die für einzelne Gruppen bezeichnend sind sowie den für bestimmte Typen charakteristischen Campusnutzungs-Mustern, finden sich in den Logbüchern Bewertungen von bestimmten, immer wieder genannten Orten und Themen, die den Campus insgesamt beurteilen. Dabei hat die Analyse aller Logbücher ergeben, dass einige Einschätzungen bezüglich...
Chapter
Mit den 1985 von Papst Johannes Paul II. initiierten Weltjugendtagen bedient sich (auch) die Katholische Kirche der Veranstaltungsform „Event“ - sozusagen als innovative ‚Antwort’ auf die akzelerierenden pluralistischen Bedingungen, unter denen, so Peter L. Berger (1973, S. 132), „Religionen, die früher herrschten, heute ‚verkauft’ werden müssen, u...
Book
Leitende Grundannahme im Werk Ronald Hitzlers ist die einer Fragilität des Sozialen. Der Mensch ist gleichsam zu einem ‚riskanten’ Leben gezwungen. Diese an Goffman gewonnene Einsicht lässt Risikobewältigung als eine Grundanforderung der Interaktionsordnung erscheinen, die Individuen zu Existenzbastlern macht. Nicht erst in der (Spät-)Moderne leben...
Book
Kompetenz ist als eigenständiges Thema in der Soziologie bisher nicht, jedenfalls nicht auffällig, in Erscheinung getreten. Wer im Rahmen der Sozialwissenschaften von Kompetenzforschung spricht, denkt vor allem an Disziplinen wie Psychologie und Pädagogik. Insbesondere in der Empirischen Bildungsforschung wird der Kompetenzbegriff seit einigen Jahr...
Article
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The article provides a structural description of the work situation of club culture DJs. This description should convey an impression of the DJ's work seen from the perspective of the DJ himself. This intention is consistent with the concern of ethnography of imparting an idea to actors how other actors (or groups of actors, as the case may be) per...
Chapter
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Während noch vor wenigen Jahren die Literaturlage zum Experteninterview –übrigens umgekehrt proportional zu seiner Einsatzhäufigkeit - so dünn gesät war, dass dieses als vernachlässigtesVerfahren der Datenerhebung bezeichnet werden konnte, sieht die Lage heute völlig anders aus: In den letzten Jahren sind allein im deutschsprachigen Raum ein Sammel...
Chapter
Die Folge pluralistischer Bedingungen ist, „dass Religionen, die früher herrschten, heute ‚verkauft‘ werden müssen, und zwar an einen Kundenkreis, der zu ‚kaufen‘ nicht genötigt ist. (…) Die religiösen Institutionen sind ‚Werbeagenturen‘, und die Religion selbst zum ‚Gebrauchsgut‘ geworden.“ Diese Diagnose hat der Religionssoziologe Peter L. Berger...
Chapter
Niemand in der Techno-Szene redet vom ‚Publikum ‘— die Raver ohnehin nicht, die Macher aber ebenso wenig. Im Kontext elektronischer Tanzmusik ist dann, wenn es darum geht, woraufhin etwas veranstaltet wird, vielmehr immer von ‚den Leuten‘ oder ‚von der ‚Szene‘ die Rede — auch wenn von den Machern gelegentlich bezweifelt wird, dass ihre Klientele ta...
Article
Jene Form von Vergemeinschaftung individualisierter Akteure, die aus der Teilhabe an einer dezidiert um (irgend) eine Marke herum sich ausbildenden sozialen Konsumstil-Formation resultiert (wie z.B. die MacUser’s Group, die Jeep Community, Swatch The Club, das Smart-Forum und — vor allem — die Harley Owners Group) ist explizit auf ein kommerzielles...
Chapter
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Even though this is generally assumed and persistently conveyed in research methodology: The questioning of persons who are regarded as experts — according to which criteria soever — does not constitute the specific characteristic of the expert interview.1 Due to its underlying epistemological interest (1) for one thing and due to the special kind...
Book
Der Band diskutiert neue Formen sozialer Vergemeinschaftung: Posttraditionale Gemeinschaften können die Frage ihrer Mitgliedschaft nicht wirksam sanktionieren. Sie können den Einzelnen zur Mitgliedschaft nicht verpflichten, sondern ihn in aller Regel lediglich zur Mitgliedschaft verführen. Diese "Verführung" geschieht wesentlich durch die Option zu...
Article
The starting point for the research project pointed out in this article is the assumption that not only ideas, religion and ideologies but also technical connoted consumer goods could be characterized by socio-cultural qualities. The term “socio-cultural” implies cultural potential in the understanding of contextualization in a world of meaning on...
Article
In diesem Beitrag stelle ich die Frage, wie man mit jener speziellen Datenart deutend umgeht, welche die Teilnahme im Sinne eines existentiellen Sich-Einlassens auf ein Geschehen generiert, also mit subjektiven Erlebens-Daten des sich engagierenden bzw. des sein Engagement reflektierenden Forschers. Dabei gehe ich davon aus, dass auch wenn das von...
Article
Das Leben in Gesellschaften unter den Bedingungen einer (letztlich wie auch immer zu etikettierenden) „anderen“ Moderne als typischerweise hochgradig individualisiert und optionalisiert zu bezeichnen, ist zwischenzeitlich ja nicht einmal mehr unter Sozialwissenschaftlern sonderlich riskant. Subjektivierungs-, Pluralisierungs-, Individualisierungs-...
Book
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Der Band erörtert die Bedeutung der Phänomenologie für die Soziologie. Die 35 Autorinnen und Autoren erkunden und diskutieren die Anregungen, Chancen und Erträge phänomenologischen Denkens für die Sozialtheorie ebenso wie für die empirische Sozialforschung. Hierzu werden in dem Band Beiträge zu soziologischen Begriffs- und Theorieproblemen, zu meth...
Chapter
Das Verhältnis von Professionen und Organisationen wurde lange Zeit vorwiegend als eine eher antagonistische Beziehung aufgefasst, in der beispielsweise die Handlungsautonomie der Professionellen mit einer bürokratischen Logik der Organisationen konkurriere. Mittierweile arbeiten jedoch verschiedene Theorien und Forschungsansätze an einer Um- und N...

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In Austria occupational therapists and physiotherapists use the hospital information system to search and filter relevant health data of their patients. Gathering this information is essential for further therapeutic activities. However, this process is not automated by smart systems. Therefore, the aim of the SMARAGD project is to develop a smart aggregation and visualisation of health data for occupational therapists and physiotherapists. Finally, SMARAGD aims to facilitate a more efficient time use in therapy sessions, including an increase in the time used for patient treatment and a decrease in time use for searching relevant information. Mona Dür, director of the Master Degree Programme Applied Health Sciences at the IMC University of Applied Sciences, is the principal investigator. The SMARAGD project is a collaboration between IMC University of Applied Sciences, SYNYO GmbH, University of Graz, Johannes Kepler University of Linz, Medical University of Graz, Know-Center GmbH and the University of Vienna. The SMARAGD project is partly funded by the Austrian Research Promotion Agency (FFG).