Manfred Knoche

Manfred Knoche
University of Salzburg · Department of Communication Science

Univ.Prof. Dr. habil.

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Introduction
Mein theoretisch-methodischer Forschungsansatz ist eine Kritik der politischen Ökonomie der Medien, d.h. medienökonomische und -politische Analysen sind Teil einer Gesellschaftskritik als Kapitalismuskritik im Rahmen kritischer Gesellschaftstheorie. My theoretical-methodical research approach is a critique of the political economy of the media, i.e. Media-economic and political analyzes are part of a social criticism as a critique of capitalism within the framework of critical social theory.
Education
October 1994 - October 2009
University of Salzburg
Field of study
  • communication science

Publications

Publications (34)
Article
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Ansätze zur Kritik der politischen Ökonomie der gesellschaftlichen Kommunikation gehören in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft zu den „vergessenen Theorien“. Aber angesichts des unübersehbaren Strukturwandels einer durch Deregulierung, Privatisierung, Digitalisierung, Konzentration, Globalisierung etc. „entfesselten“ Medienindustrie er...
Article
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This paper discusses how the capitalist media industry has been structurally transformed in the age of digital communications. It takes an approach that is grounded in the Marxian critique of the political economy of the media. It draws a distinction between media capital, media-oriented capital, media infrastructure capital and media-external capi...
Article
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The goal of this article is to explain long term restructurations and transformations of the media industry. In order to do so, the article uses theory elements of a critique of the political economy of the media. The paper is a contribution to the development of theoretical approaches that provide a theoretical analysis of the media in capitalism...
Chapter
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Ausgehend von einer theoretisch-methodischen Fundierung einer wissenschaftlichen Ideologiekritik werden exemplarisch die Produktions-, Distributions- und Verwertungsverhältnisse von Wissenschaftskommunikation analysiert. Im Mittelpunkt steht die Kritik an Verlags-Geschäftsmodellen zu Open Access-Publikationen, die von Wissenschaft und Politik propa...
Chapter
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Da die weltweite Medienkonzentration ebenso wie die Konzentration in der gesamten Wirtschaft ein bestimmendes Merkmal kapitalistischer Wirtschafts- und Gesellschaftsformationen ist, ist es gegenstandsadäquat, einen internationalen Vergleich zur Medienkonzentration auf Basis eines kritischen politisch-ökonomischen Ansatzes vorzunehmen. Geeigneter Au...
Article
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This article presents foundations of the analysis of media concentration from the perspective of the approach the critique of the political economy of the media and communication. It outlines the dangers and problems of media concentration, discusses the question of how to measure media concentration, identifies different types of media concentrati...
Article
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Approaches to the critique of the political economy of communication in society belong to the “forgotten theories” in media and communication studies. But in view of the unmistakable structural change of a media industry “unleashed” by deregulation, privatisation, digitalisation, concentration, globalisation, etc., it seems from an academic perspec...
Article
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Starting from a theoretical and methodological foundation of an academic ideology critique, the production, distribution and valorisation of science communication will be analysed in exemplary fashion. The focus is on the criticism of publishing houses’ business models in the sphere of open Access publishing. These models are propagated and impleme...
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Medienkonzentration wird in diesem Beitrag als ein wesentliches Strukturprinzip der Medienwirtschaft und eines davon geprägten Strukturwandels der Öffentlichkeit beschrieben. In Anknüpfung an die von Habermas in seinem "Strukturwandel der Öffentlichkeit” (HABERMAS 1962, 1990) bereits aufgezeigten, aber damals in ihren weiteren Entwicklungen schwer...
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Die Notwendigkeit eines kapitalzentrierten medienökonomischen Forschungsansatzes läßt sich auch ohne Probleme theoretisch begründen, wenn man berücksichtigt, daß das weltweit herrschende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zurecht „Kapitalismus“ genannt wird und daß in diesem System Kapitaleigner eine grundgesetzlich geschützte, fast unangreifbare...
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Der erstmalige Einzug der GRÜNEN in den Deutschen Bundestag im März 1983 gilt in Politik und Wissenschaft als ein zeitgeschichtliches Schlüsselereignis für die Entwicklung des politischen Systems in der Bundesrepublik Deutschland, weil damit "die Beschaulichkeit des etablierten Dreiparteienkartells im Deutschen Bundestag" beendet und das Parteiensy...
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Es steht schlecht um die Konzentrationskontrolle (KK) im Medienbereich. Von allen Seiten wird sie attackiert. Dabei herrscht eine paradoxe Situation: Die Medienunternehmen sehen ein Zuviel an Kontrolle, zum Beispiel die Bertelsmann AG, die mit Hinweis auf eine Gefährdung der Meinungsvielfalt durch die "Medienbürokraten" in Staatskanzleien und Lande...
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Analysen zum Verhältnis Grüne, Massenmedien und Öffentlichkeit berücksichtigen zwei Diemnsionen, die sich wechselseitig bedingen: Medienpolitik und Umgang mit den Massenmedien. Das Verhältnis der Grünen zu den Massenmedien ist seit dem erstmaligen Einzug dieser Partei in den Deutschen Bundestag (1983) bis zur Bundestagswahl 1990 vielschichtig und v...
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Weltweit führt die Konkurrenz privatwirtschaftlicher Unternehmen als Wesenselement kapitalistischer Produktionsweise und Wirtschaftssysteme zwangsläufig regelmäßig zu Konzentration in Form von Akkumulation und Zentralisation des Kapitals mit negativen Folgen für die Gesellschaft. Das marktwirtschaftliche System ist schon lange an seine Legitimati...
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Die Implementierung von Open Access (OA) als „golden, green and hybrid road“ profitorientierter Verlage ist ein folgenschwerer Irrweg, gemessen an den immensen Möglichkeiten einer emanzipatorischen Transformation der Wissenschaftskommunikation auf Basis von Digitalisierung und Internet. Auf diese Weise wird die Kommodifizierung (Wissenschaft als Wa...
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Die Entwicklung von Medientechniken als „Neue Medien“1 wird in diesem Beitrag mit Hilfe eines kritischen politökonomischen Theorie-Ansatzes,2 speziell auf Basis einer Kritik der Politischen Ökonomie der Medien analysiert (vgl. Knoche 2002, 2001, 1999). Die Ergiebigkeit eines kapital- und politikzentrierten medienökonomischen Forschungsansatzes läss...
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Ansätze zur Kritik der politischen Ökonomie der gesellschaftlichen Kommunikation gehören in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft zu den „vergessenen Theorien“. Aber angesichts des unübersehbaren Strukturwandels einer durch Deregulierung, Privatisierung, Digitalisierung, Konzentration, Globalisierung etc. „entfesselten“ Medienindustrie er...
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Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen des Schwerpunktprogramms „Publizistische Medienwirkungen“ (vgl. Schulz 1992) geförderte Forschungsprojekt, über das ich hier — entsprechend der Zielsetzung der Tagung — unter vorwiegend methodischen Gesichtspunkten berichte, ist mit dem Ziel verbunden, einen Beitrag zur Integration kommunikatio...
Chapter
Zur Analyse des Verhältnisses von Medienpolitik und Medienökonomie in der globalen Informationsgesellschaft erscheint mir einleitend ein kurzer Einblick in die allgemeine Entwicklung von Politik und Ökonomie im Prozeß der Globalisiemng erkenntnisfördernd zu sein. Die bereits absehbaren und noch zu erwartenden Verändemngen im Verhältnis von Politik...
Chapter
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Oberflächlich betrachtet scheint in Deutschland der Forschungsbedarf zur Presse- und Medienkonzentration weitgehend gedeckt zu sein: Verfügbar sind regelmäßige Berichte zu Stand und Entwicklung der Konzentration in den Mediensektoren Tagespresse (vgl. zuletzt Schütz 1994a, Monopolkommission 1994, Röper 1995b), Publikumspresse (vgl. zuletzt Röper 19...
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Bibliography of Austrian Mass Communication Literature, 1945-1975 by Benno Signitzer, et al. (bliss. Verlagsbuchhandlung, Wolfgang Neugebauer, Postfach 64, A 5033 Salzburg, Austria—DM 28)
Chapter
Anstrengungen der Journalistenorganisationen, die Ausbildung für Presseberufe zu verbessern, stoßen in erster Linie an die Grenzen, die durch die privatwirtschaftliche Organisationsform der Verlage1 gesetzt sind: Änderungen müssen gegen diejenigen durchgesetzt werden, welche als Unternehmer kraft ihres eingesetzten Kapitals bestimmen, wie Journalis...

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