Malte Brinkmann

Malte Brinkmann
Humboldt-Universität zu Berlin | HU Berlin · Department of Education Studies

Prof. Dr.
Philosophy of Education, Bildung and Übung; Phenomenological Pedagogy; Pedagogical Ethos, Videography

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Citations
Introduction
Malte Brinkmann holds the chair Allgemeine Erziehungswissenschaft at Humboldt University Berlin (HU). He is a representative of Phenomenological Pedagogy. Research interests are philosophy of education, theory of learning, Bildung, practising the practice (Übung) and qualitative research (video analysis). He is speaker of the Division Philosophy of Education of the German Educational Research Association (DGfE) and the director of Interdisciplinary Centre for Educational Research (IZBF) at HU.
Additional affiliations
September 2013 - present
Humboldt-Universität zu Berlin
Position
  • Chair

Publications

Publications (193)
Chapter
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Wie kann man als qualitativ Forschende(r) etwas Fremdes als Fremdes sehen, erkennen, verstehen? Wie ist eine „Befremdung“ (Amann/Hirschauer 1997, S. 12), „Irritation“ (ebd., S. 38; Koller 2012b, S. 164), eine „Überraschung“ (Bourdieu 1993, S. 29) des eigenen Blicks, wie ist eine „Fremdheitserfahrung im Forschungsprozess“ (Koller 2012b, S. 164) mögl...
Presentation
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In this presentation Pedagogical Ethos is decribed, explained und shown, that and how it can be practised in teacher education. After examples for Ethos (christian, humanistic, democratic) the philosophical roots of the concept of ethos in ancient greek philosophy and german philosophy of education is presented.Then the international research proje...
Presentation
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Im "Plan einer vergleichenden Anthropologie" verdichtet sich das anthropologische und ethnographische Forschungsprogramm Humboldts zu einer kulturwissenschaftlichen Bildungsforschung theoretisch-empirischer Menschenkenntnis im Dienste der Humanität, die den hermeneutisch-rekonstruktiven Zugang mit einer performativ-orientierenden Heuristik verbinde...
Article
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Showing the World. Worldliness and Givenness in Education The article deals with questions of the sociality and mundanity of education from a fundamental-theoretical and phenomenological perspective. Based on Prange’s theory of showing educating as, an ontology of showing oneself as social other and the world, is developed and illustrated with exam...
Conference Paper
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The experiences during the Corona pandemic have made it clear that the relationship between sciences, life-worlds as well as social and political realities is uncertain and ambivalent. Current phenomena such as the increasing digitalization and algorithmicization of the life-world, its increasing scientification and the simultaneous "post-factual"...
Book
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Dieses Manual soll es angehenden Lehrer*innen in der ersten Phase der Lehrkräfteausbildung ermöglichen, mit dem Thema ‚Ethos‘ in Kontakt zu treten und es als ein wichtiges Feld der professionellen Entwicklung kennen zu lernen. Das Manual ist für den Einsatz in der Lehrer*innenbildung an Hochschulen konzipiert und richtet sich vornehmlich an Doziere...
Article
Der Beitrag gibt eine bildungstheoretisch und didaktisch orientierte Darstellung der Übung im Sportunterricht als produktive und bildende Praxis. Ausgehend von der kritischen Diagnose der Marginalisierung des Übens in Theorie und Praxis wird zunächst Übung vom Training unterschieden. Danach werden die produktiven Potenziale des Übens in vier Bereic...
Book
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Für die Erziehungswissenschaft ist die neuerliche Debatte um Jürgen Habermas’ »Strukturwandel der Öffentlichkeit« hochwillkommen. Im Rückgriff auf dessen vieldiskutierte Studie kann sie sich als Disziplin profilieren, die mit der Reflexion ebenjener Einrichtungen betraut ist, die dafür sorgen, dass aus vernunftbegabten Zweibeinern passable Diskurst...
Article
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Üben stellt eine elementare und unhintergehbar Praxis des Sportunterrichts, ja des Unterrichts im Allgemeinen dar (Fahlenbock, 2015, S. 271). Gleichwohl wird Üben in der deutschsprachigen Sportpädagogik, so bilanziert Küpper schon Ende der 1980er-Jahre, allenfalls „als notwendige, nicht weiter diskutable Selbstverständlichkeit toleriert“ (Küpper, 1...
Conference Paper
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The relationship between virtue and education has been debated in philosophy and pedagogy for centuries. In the following, I will discuss this relation from the perspective of a theory of Bildung and a theory of practising (Brinkmann 2021). In order to clarify the pedagogical connection between virtues and Bildung, I will proceed in two steps. In t...
Research
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Due to an increased number of applications, we decided to start the 6th International Symposium on n Phenomenological Research in Education with a preconference exclusively for early-stage researchers. The preconference will consist of a poster session followed by the participation in one of three workshops. There are no additional costs for the pa...
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Das pädagogische Ethos nimmt im Lehrer*innenberuf als Haltung eine wichtige Rolle ein, führt in der Ausbildung aber ein Schattendasein. Dieser Beitrag stellt Ergebnisse einer länderübergreifenden Forschungsgruppe vor und versucht, einen ethisch und pädagogisch orientierten Neuzugang zum Lehrer*innenethos zu konzeptionieren und diesen in gängigen Th...
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Bildung heißt anders werden – aber wie? Die Antwort liegt – so die hier ausgeführte These - in der wiederholenden, leiblich-geistigen und verkörpernden Praxis der Übung. Mit Foucault werden drei Weisen oder Formen der Übung als Praxis der Selbstsorge bestimmt und bildungs-, macht- und übungstheoretisch ausgewiesen. Vor diesem Hintergrund werde ich...
Research
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Die Erfahrungen in der Corona-Zeit machen deutlich, dass das Verhältnis zwischen Wissen-schaften, Lebenswelten und sozialen und politischen Realitäten unsicher und ambivalent ist. Zeitdiagnostische Signaturen wie die fortschreitende Digitalisierung und Algorithmisie-rung der Lebenswelt, ihre zunehmende Verwissenschaftlichung bei gleichzeitiger „pos...
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In unserem Beitrag streben wir an, Benners Zugang auf seine Voraussetzungen und Grundlagen hin zu befragen und Möglichkeiten danach auszuloten, diese aus phänomenologischer, praxistheoretischer und sozialtheoretischer Perspektive zu erweitern. Diese Erweiterung bedeutet zugleich, den zugrundeliegenden fundamentalen Dualismus zwischen Sozialisation,...
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Dieser Beitrag stellt mit Eugen Finks Sozial- und Technikphilosophie eine phänomenologisch orientierte Analyse der Medialität bildlicher Erfahrungen vor. Diese wird für eine bildungs- und medienphilosophische Perspektive für Erfahrungen in und mit digitaler Bildlichkeit fruchtbar gemacht. Auf der Grundlage von Finks Bildungstheorie technischer Bild...
Book
Üben ist eine Praxis, die einen produktiven, verstehenden und kritischen Zugang zu Kultur und zu demokratischen Gemeinschaften ermöglicht. Das Buch unternimmt daher eine Rehabilitierung des Übens als leibliche und geistige, wiederholende und kreative Praxis, mit der ein grundlegendes Verhältnis zu sich, zu Anderen und zur Welt konstituiert wird. Üb...
Chapter
This paper elaborates the productive, educationally relevant aspects of feelings and emotions. Emotions are defined in a three-fold structure. In their anticipatory intentionality they can be seen as the beginning of experiences of Bildung and education. Building on the example of the feeling of shame, it is shown that emotions can be a starting po...
Book
This volume provides systematic, interdisciplinary, and intercultural impulses for a phenomenological pedagogy of emotions, feelings, and moods without subordinating them to the logocentric dualism of emotion and rationality. Starting from foundational and cultural perspectives on pedagogical relations of education, learning, and Bildung, specific...
Article
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Ausgehend von einem Beispiel möchten wir in diesem Beitrag erfahrungstheoretische und hochschuldidaktische Perspektiven auf die ethische Praxis und die didaktische Übung des Ethos im Unterricht und in der Lehrerinnenbildung entwickeln. Unsere erste These lautet: Ethos zeigt sich im Unterricht als geglückter Moment, als gute und gelungene Praxis, i...
Book
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Schon bei der Auswahl der Beiträge für die Tagung zeigte sich das große In-teresse am Philosophieren und an doing theory. Deutlich wurde allerdings auch der enge Bezug des Tagungsthemas auf die Entwicklung der erziehungswissen-schaftlichen Disziplin seit den 1960er Jahren – und weitergehend auf die gesell-schaftlichen Transformationen, darunter die...
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Nel mio contributo desidero mettere a tema tale relazionalità nel pensiero e nella pedagogia di Eugen Fink. La relazionalità, ossia il carattere di rapporto (Verhältnishaftigkeit), viene da Fink radicalmente attribuita al sé, ossia all’esistenza, agli altri, ossia alla coesistenza (Fink, 2018), così come al mondo (Fink, 1990, 1958, 2010) e alla tec...
Article
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Zusammenfassung Der Beitrag geht von der Annahme aus, dass das Üben in der Sportpädagogik eine vergessene und verkannte Praxis ist, obwohl das Üben eine elementare Praxis der Sportpädagogik darstellt und kaum eine Unterrichtsstunde ohne Übungsphasen auszukommen vermag. Eine systematische und theoretisch elaborierte Auseinandersetzung mit dem Übungs...
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In heilpädagogischen Kreisen ist die Phänomenologie ein alter Bekannter. In Diskursen um Behinderung wird sie derzeit häufig mit jener therapeutisch-pädagogischen Haltung identifiziert bzw. darauf reduziert. Phänomenologische Zugänge sind jedoch deutlich vielgestaltiger. Aus diesem Grund haben sie auch in den Disability Studies und Mad Studies (Bog...
Presentation
Firstly, we can practise embodied practices that situate us in the world, like walking and speaking. Secondly, we can also practise complex skills of art, sports, of a technical as well as intellectual kind (drawing, skiing, chess-playing, calculating, understanding) and thirdly, we can practise individual attitudes (attention, concentration, disci...
Chapter
Der Beitrag vergleicht Zugänge und Ergebnisse quantitativer und qualitativer Forschung zur Qualität von Unterricht. Zunächst wird die Bedeutung von Normativität für die Unterrichtsforschung dargestellt. Anschließend werden überblicksartig zentrale Annahmen, Ansätze und Befunde der quantitativen Unterrichtsqualitätsforschung sowie auf den Qualitätsd...
Chapter
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Lernen und Zeit stehen in einem vielschichtigen Verhältnis. Gelernt wird nicht nur momentan, sondern über den Lebenslauf, in allen Lebenslagen und allen Lebensphasen. In der Moderne wird die Zeit des Lernens in der Folge in wissenschaftlichen und institutionellen Prozeduren objektiviert und in vielfältigen Praktiken gerastert, gemanagt und optimier...
Article
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Following the continental tradition of phenomenological pedagogy, this paper focuses on the lived time and space of school – and on contexts in which school is understood as a democratic community. It does so by comparing and contrasting related works of G.W.F. Hegel (1770–1831), Martinus Langeveld (1905–1989) and Eugen Fink (1905–1975). It shows h...
Method
Phänomenologische Erziehungswissenschaft https://www.youtube.com/watch?v=fKFUk-emQPo&list=PL0SJnZaDe3s9KLX5cjgv7uO6REZX7SaUr&index=24
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Im Unterschied zu psychologischen Lerntheorien rücken relationale Lerntheorien die Verhältnisse und Erfahrungen des Lernenden in den Fokus. Lernen wird so als erfahrungsbezogener (1), leiblicher (2), sozialer und sachbezogener (3), kultureller, generationaler und edukativer (4) sowie negativer (5) Prozess deutlich. Weil Lernerfahrungen in Relation...
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Im Mittelpunkt des folgenden Beitrages steht die phänomenologische Deskription als qualitative Methode, die auf einem spezifischen Begriff und Modell der Erfahrung und der Leiblichkeit basiert. Die phänomenologische Deskription – und ihre verwandten Verfahren wie Anekdoten und Vignetten sowie die darauf aufbauenden responsiven Bild- und Videoforsch...
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From the perspective of both, a theory of Bildung and practice (Übung), it is important not to rationalize or discipline emotions in the sense of the cognitivist paradigm as the other or opposite of reason, but rather to deal with them in a caring and cultivating manner. Practising affects, feelings and emotions enables both-an immediate, non-hiera...
Chapter
Dieses Kapitel greift die Gedanken zum reflexiven Lernen auf und erweitert sie erstens in einer bildungs- und sozialtheoretischen und zweitens in einer übungstheoretischen Perspektive. In einer bildungs- und erziehungstheoreti-schen Perspektive wird mit Humboldt, daran anschließend und darüber hin-aus mit der Embodied Cognition Theory (ECT) der gru...
Chapter
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In the following I try to work out an aspect of the embodied experience that is circumscribed by the concept of negativity. The experience of the lived body is in a phenomenological perspective based on withdrawal and passive or pathic experiences (Straus 1956), which refer to the dependence, vulnerability and interweaving with others. This negativ...
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Unterrichten muss geübt werden – das ist die erste These dieses Beitrages. Die zweite These lautet: Eine dualistische Trennung zwischen Berufspraxis und Wissenschaftspraxis führt dazu, dass Wissen und Können, Reflexion und Handeln nicht in ihrer praktischen Einheit erfasst werden können. Beide Thesen werden mit einer erfahrungs- und übungstheoretis...
Conference Paper
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Eugen Fink hat eine systematische Erziehungsphilosophie entwickelt, die durchaus als eigenständig gelten kann. Sie ist bisher wenig rezipiert, was sich ggf. im Zuge der neuen Eugen-Fink-Gesamtausgabe (Fink 20XX) ändern könnte. Sie hält für die Erziehungswissenschaft einige Überraschungen bereit, z.B. für eine erziehungswissenschaftliche Bestimmung...
Chapter
Um den Beitrag der phänomenologischen Unterrichtsforschung für die qualitative erziehungswissenschaftliche Forschung zu skizzieren, wird diese zunächst im Umkreis aktueller theoretischer und gegenstandstheoreti-scher sowie methodologischer Diskurse kontextualisiert. Ich versuche, ihn zum einen in den Umkreis aktueller Bestrebungen einer "reflexiven...
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Verstehen wird in rekonstruktiv-hermeneutischen Ansätzen methodologisch als Rekonstruktion eines impliziten Sinnes gesehen und in unterschiedlichen Methodologien operationalisiert. Von diesem hermeneutischen Verstehensbegriff wird der phänomenologische unterschieden. Phänomenologisches Verstehen ist deskriptiv orientiert. Es ist nicht an Text oder...
Chapter
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Forschendes Lernen ist nicht nur ein vielfach verwendetes Konzept. Es besteht auch aus einer umstrittenen Kombination von hochaufgeladenen Begriffen und ist damit in unterschiedliche Konfliktlinien eingespannt. Theoretische, begriffliche und wissenschaftstheoretische Fragen und Probleme verbinden sich im Konzept und Begriff des forschenden Lernens...
Chapter
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Ausgehend von einer kritischen Zeitdiagnose der universitären Bildung werden drei unerwünschte Effekte der Implementierung forschenden Lernens im Lehramt und Praxissemester dargestellt: Trivialisierung, Instrumentalisierung und Dogmatisierung. Sodann wird für einen engen Begriff forschenden Lernens als propädeutische und datengebundene Einübung in...
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In the following I try to work out an aspect of the embodied experience that is circumscribed by the concept of negativity. The experience of the lived body is in a phenomenological perspective based on withdrawal and passive or pathic experiences (Straus 1956), which refer to the dependence, vulnerability and interweaving with others. This negativ...
Chapter
Die Phänomenologie hat in der Pädagogik eine schon über hundertjährige Tradition. Von Anfang an werden die Kernthemen von Husserls Phänomenologie systematisch mit der Theorie und Praxis von Bildung und Erziehung in Bezug gesetzt. Im Folgenden werden die philosophischen Grundlagen der Phänomenologie auf vier Motive fokussiert (Intentionalität, Erfah...
Book
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Das Verhältnis von Theorie, Politik und Praxis des forschenden Lernens als Begriff, hochschuldidaktisches Konzept und intersubjektive Handlungsform steht im Zentrum dieses Bandes. Er zielt auf eine kritische Aufarbeitung, Rekonstruktion und Reflexion des forschenden Lernens in bildungs- und praxistheoretischer, phänomenologischer, wissenschaftstheo...
Chapter
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Der Beitrag möchte die in der Erziehungswissenschaft wenig beachtete Praxis und Theorie des pädagogischen Verstehens im Sinne einer Ausdruckshermeneutik interkorporaler Symbolik reformulieren. Damit wird die Frage nach dem Fremdverstehen als Verstehen Anderer wieder aufgegriffen. Fremdverstehen wird zunächst sowohl von Theorien der Einfühlung als a...
Chapter
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Die phänomenologische Erziehungswissenschaft als traditionsreiche Teildisziplin ist im deutschsprachigen Raum eng mit dem Denken und Forschen von Wilfried Lippitz verbunden. In den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts hat er zusammen mit Käte Meyer-Drawe maßgeblich den phänomenologischen Ansatz weiterentwickelt. Im Rah-men der lebensweltlichen...
Chapter
Mit dem Körper sind Kinder, Jugendliche und Pädagog*innen in besonderer Weise verbunden. Der Körper ist in Bewegung, im Blick und im Anspruch der Anderen sowie in den Antworten darauf. Er verkörpert sich in Relation zu Anderen und Anderem. Diese Wechselbewegung, die auf die Tätigkeit, die Gegenstände, Ziele und Erwartungen der Anderen antwortet, ko...
Chapter
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Das Verhältnis von Leiblichkeit und Reflexion bzw. von Leib und Denken ist ein zentrales Problem sowohl pädagogischer Theorie und Praxis als auch der europäischen Wissenschaften vom Menschen. Im Zuge der gängigen philosophischen und bildungstheoretischen Konzepte wird es als ein Verhältnis der Unterordnung bzw. Unterwerfung des Leibes unter die ref...
Article
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Der Beitrag nimmt die Marginalisierung, Mythisierung und Entgrenzung des Ästhetischen zum Anlass einer systematischen Vergewisserung, die über eine Re- und Dekonstruktion anthropologischer, ästhetischer und pädagogischer Duale zu einer Neubestimmung der ästhetischen Erfahrung als Verweilen führt. Dabei werden systematische Reflexionen zur Theorie d...
Cover Page
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Der Band versammelt historische und systematische Studien von Wilfried Lippitz der letzten Jahre zur Theorie, Geschichte und internationalen Verbreitung der Phänomenologischen Erziehungswissenschaft. Phänomene wie Sozialität, Leiblichkeit, Responsivität und Alterität werden systematisch reflektiert und pädagogische Grundbegriffe wie Lernen und Erzi...
Chapter
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In dem Buch werden praxeologische, poststrukturalistische, hermeneutische, ethnographische und videographische Erkundungen im (post-)phänomenologischen Feld der Pädagogik vorgestellt. Aus sozial-, allgemein-, früh-, heil- und grundschulpädagogischer Perspektive werden Studien zu individuellen, gemeinschaftlichen, habituellen, kommunikativen und sti...
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Lernen und Zeit stehen in einem vielschichtigen Verhältnis. Gelernt wird nicht nur momentan, sondern über den Lebenslauf, in allen Lebenslagen und allen Lebensphasen. In der Moderne wird die Zeit des Lernens in der Folge in wissenschaftlichen und institutionellen Prozeduren objektiviert und in vielfältigen Praktiken gerastert, gemanagt und optimier...
Presentation
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I will first present Humboldt's definition of Bildung as interplay or transformation of the relationship between self and world (1.1), then define Humboldt’s concept of Bildung via the learning of languages (Sprachenbildung) as a means to not only learn a language, but also a foreign worldview (1.2) and introduce speaking as social practice based o...
Book
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Mit dem Körper sind Kinder, Jugendliche und Pädagog*innen in besonderer Weise verbunden. Der Körper ist in Bewegung, im Blick und im Anspruch der Anderen sowie in den Antworten darauf. Er verkörpert sich in Relation zu Anderen und Anderem. Diese Wechselbewegung, die auf die Tätigkeit, die Gegenstände, Ziele und Erwartungen der Anderen antwortet, ko...
Chapter
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Lebenswelt Mit dem Begriff Lebenswelt hat sich seit der Wende zum 20. Jahrhundert Verheißung und Kritik gleichermaßen verbunden: Die Verheißung von Unmittelbarkeit, Natürlichkeit und "einfacher" Wahrheit innerhalb von Kultur, Moral und Schule sowie die damit einhergehende Kritik an der Modernisierung, Technologisierung und Bürokratisierung von Gese...
Chapter
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Der Beitrag versucht, bildungstheoretische Perspektiven im Anschluss an Humboldts Bildungs-und Sprachtheorie zu einer inklusiven Theorie der Sprach(en)bildung zu entwickeln. Sprache wird bei Humboldt vom Sprechen her (und nicht von der Schrift, vom Diskurs oder von der Grammatik) verstanden, d. h. als expressives Medium, in dem der Mensch sich auch...
Book
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In diesem Band werden ausgehend von systematischen Studien zum Verhältnis von Leib, Lernen, Bildung und Erziehung neue Impulse aus der empirischen Bildungsforschung, den Neurowissenschaften und der Postphänomenologie aufgegriffen: Phänomenologische und pädagogische Perspektiven auf Leiblichkeit und Embodiment werden mit diskurs- und praxistheoretis...
Chapter
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Ausgehend von der phänomenologischen Thematisierung von Leiblichkeit und Körperlichkeit gibt die Einleitung einen Überblick zu anthropologisch- ästhetischen, neuro-phänomenologischen, praxistheoretischen sowie diskurs- und geschlechtertheoretischen Thematisierungen und Diskursen. Die unterschiedlichen Hinsichten werden mit Bezug auf die phänomenolo...
Chapter
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In this article, I aim to propose a systematic contribution to Embodied understanding in pedagogical contexts. My article revolves around two questions: How do we understand each other? Can pedagogical understanding be described as a special practice of understanding? To answer these questions, I critically refer to various hermeneutic approaches o...
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Videos sind mittlerweile nicht nur wichtige Medien qualitativer Forschung. Sie finden auch zunehmend in der Lehrer*innenbildung Beachtung und werden für Ziele in der Methodenbildung, des forschenden Lernens und der Professionalisierung eingesetzt. Der folgende Beitrag versucht, die hochschuldidaktischen Potentiale des Einsatzes von Videos und Video...
Chapter
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Dieser Beitrag versucht, die Potentiale aufzuzeigen, die die phänomenologische Betrachtungsweise in der Frühpädagogik einzubringen vermag. Phänomenologische Forschungen in der Frühpädagogik können zu einer theoretisch reflektierten und methodologisch abgesicherten, pädagogischen Bestimmung ihres Gegenstandes beitragen. Im Folgenden werden zunächst...
Chapter
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Die Düsseldorfer Band Kraftwerk gilt als Pionier der populären elektronischen Musik. Sie hat das erste voll digitalisierte Album produziert und hatte insbesondere in den 70er und 80er Jahren eine Reihe von Hits, die für die Popkultur und besonders für die elektronische Musik, für Rap, Techno und Elektropop stil- und genreprägend waren. Karl Bartos...
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Der Beitrag versucht, bildungstheoretische Perspektiven im Anschluss an Humboldts Bildungs-und Sprachtheorie zu einer inklusiven Theorie der Sprach(en)bildung zu entwickeln. Sprache wird bei Humboldt vom Sprechen her (und nicht von der Schrift, vom Diskurs oder von der Grammatik) verstanden, d. h. als expressives Medium, in dem der Mensch sich auch...
Chapter
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Günther Buck gilt mittlerweile als Klassiker der Pädagogik, insbesondere im Bereich der pädagogischen Lerntheorien. Dieser Status verdankt sich dabei nicht in erster Linie seiner Person oder seinem Werk, sondern deren Rezeption im aktuellen erziehungswissenschaftlichen Diskurs. Als Klassiker der Pädagogik bietet Buck kein autoritatives Wissen, an d...
Book
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Günther Buck legt in dieser Studie eine phänomenologisch-hermeneutische Theorie des Lernens, des Beispiels und der Analogie vor, die für Pädagogik sowie für Sozial- und Kulturwissenschaften von grundlegender Bedeutung ist. Der Prozess der Erfahrung im Lernen wird in drei Momenten entfaltet: der epagogischen Gangstruktur, der antizipatorischen Horiz...
Chapter
Nun mag man zwar zugeben, dass es für naturwissenschaftliche Gesetze im strengen Sinn keine „Beispiele“ gebe. Man spricht ja in Beziehung auf Gesetze auch nicht von Beispielen. Aber ist es andererseits nicht im Sprachgebrauch begründet, wenn Kant zwischen dem Beispiel, das man zur „Verständlichkeit eines Ausdrucks“ „anführt“, d. h. zwischen dem eig...
Chapter
Die Polemik des Empirismus gegen den Apriorismus gründet in der Voraussetzung, dass eine Einheit von Erfahrung, Lernen und Apriori nicht denkbar sei. Lernen erscheint hier nicht als Indiz der Zusammengehörigkeit von Erfahrung und Apriori, sondern ihres gegenseitigen Sich-Ausschließens.
Chapter
Eben dies nämlich: zu zeigen, inwiefern das Beispiel eine Weise ist, wie man lehrt und belehrt wird, wie man also mit seiner Hilfe anfängt, etwas zu verstehen – das ist zunächst die Absicht sowohl bei Wolff wie bei Kant. Nur wird diese Absicht beide Mal durch die Art, wie eine bestimmte Logik unbefragt bei der Erklärung in Ansatz gebracht wird, dur...
Chapter
Schon die natürliche Erfahrung hat den generellen Zusammenhang von Lernen und Erfahren im Blick. Der Zusammenhang drängt sich hier sogar so stark auf, dass die Ausdrücke oft äquivalent gebraucht werden. Der Zusammenhang von Lernen und Erfahren ist offenbar selbst eine Erfahrung.
Chapter
Die Antwort darauf, was denn eigentlich durch Beispiele klargemacht wird, d. h. welches die Natur der „Begriffe“ ist, wofür man Beispiele gibt, hat uns einen wichtigen Hinweis für die Beantwortung unserer Leitfrage gegeben. Diese Frage lautet: Welches ist die Struktur des Verstehensprozesses, der durch das Beispiel in Gang kommt? Der Hinweis: Anhan...
Chapter
Unter allen menschlichen Leistungen scheint das Lernen seiner Natur nach zum Verborgensten und Unbekanntesten zu gehören. Vieles und Entscheidendes lernen wir, wie man sagt, „unbewusst“, also so, dass wir uns prinzipiell nicht darauf besinnen können, wie das Lernen vor sich gegangen ist. Eines Tages „können“ wir eine Leistung.
Chapter
Der Zusammenhang von Erfahrung und Lernen, so sagten wir, sei selbst eine Erfahrung. Der Empirismus bedient sich seit Locke dieser Erfahrung als Basis einer scheinbar plausiblen Argumentation, die sich gegen den Apriorismus in der Form der Lehre von den angeborenen Ideen wendet. Der Argumentation zufolge müssen die apriorischen Leistungen prinzipie...
Chapter
Dass Beispiele jemanden auf eine Spur bringen, indem sie ihn in eine Praxis versetzen, das gilt gerade auch von den Beispielen für Begriffe. Der Rekurs auf eine Praxis hängt hier ganz offensichtlich damit zusammen, dass solche Begriffe, die man nur mit Hilfe von Beispielen verdeutlichen kann, selbst praktischer Natur sind. Von daher muss ihre „Unex...
Chapter
Auch das Analogie-Verstehen setzt ein Vorverständnis voraus, von dem aus es in Gang gebracht und kraft dessen es in Gang gehalten wird. Klar ist auch, dass dieser Gang des Verstehens die Struktur der „Induktion“ (Epagogē) hat. Im Hinblick auf die speziellen Analogieformen von Gleichnis und Parabel haben wir außerdem soeben eine erste grobe Charakte...
Chapter
Kants Beispiel für die Verständigungsfunktion der Analogie, die Handmühlen-Analogie, funktioniert nicht so recht als Beispiel, d. h., es steht schief zu der Theorie von der Hypotypose, die es erläutern soll. Es funktioniert nicht so recht als Beispiel, weil es sehr gut als Analogie funktioniert, d. h. epagogisch wirkt. Was schief zueinander steht,...
Chapter
In einer grundsätzlichen Erörterung der Verständigungsweisen bemerkt Aristoteles im 2. Kapitel des ersten Buches der ‚Rhetorik‘, dass alles Lehren und Beweisen (δειϰνύναι) entweder durch Syllogismus oder durch Epagoge vor sich gehe. Das Beispiel aber sei Epagoge (ἔστι γὰϱ τò μὲν παϱάδειγμα ἐπαγωγή; Aristoteles 1995, Rhetorik A 2, 1356 b2 f.). Entsp...
Chapter
Goethe hat auf beide Aspekte, auf den im Erfahrungsleben wirksamen Hang zur vorurteilsvollen Antizipation und auf die durch die Erfahrung selbst geleistete Korrektur der Antizipation, aufmerksam gemacht. In seinem Aufsatz ‚Der Versuch als Vermittler von Objekt und Subjekt‘ (Goethe 1982–2008, Bd. 13, S. 10–20) spricht er von der Gefahr der „Übereilu...
Chapter
Die klassische, von Wolff und Kant vertretene Theorie, wonach etwas insofern und nur insofern ein Beispiel ist, als es im prägnantenSinn Fall,(Zur nachkantischen Tradition dieser Lehrmeinung vergleiche man etwa Krug 1838, Bd. I, Artikel ‚Beispiel‘ (S. 309 f.): „Beispiel (exemplum) ist jeder einzelne Fall, der unter einer allgemeinen Regel steht.“)...
Chapter
„Es ist schwer, Bester, wenn man nicht Beispiele gebraucht, etwas Größeres hinreichend deutlich zu machen.“ Nur an Beispielen lassen sich die philosophischen Begriffe vorführen. Und das wiederum hängt mit der Art dieser Begriffe zusammen, Begriffe, d. h. ausdrückliches Verständnis zu sein: Ihre Ausdrücklichkeit hat eine Grenze. Diese Grenze der Aus...
Chapter
„Alles Lehren und verstandesmäßige Lernen vollzieht sich von einem schon vorhandenen Wissen her.“ Dieser Einleitungssatz der ‚Analytica Posteriora‘ des Aristoteles besitzt die Gültigkeit eines lerntheoretischen und didaktischen Axioms, an die wir in diesem Buch nicht oft genug erinnern können. Da der Satz Teil einer der logischen Grundschriften des...
Chapter
Hier ist an Husserl zu erinnern und an seine wiederholten Versuche, die in der neuzeitlichen Wissenschaft und ihrer Selbstauslegung vorliegende Idealisierung der Erfahrung im Rückgang auf die Geschichtlichkeit der lebensweltlichen Erfahrung abzubauen. Husserls genetische Analyse der Erfahrung hat die entscheidende Rolle der Antizipation in ganz neu...
Chapter
Die Geschichte des Nachdenkens über die Analogie ist, wie schon bemerkt, charakterisiert durch eine zunehmende Verdrängung des ursprünglichen Motivs der analogisierenden Rede als einer Weise der lehrenden Verständigung, eines Motivs, das sich Aristoteles damals aus der allgemeinen Lebenspraxis und ihren sprachlichen Äußerungen mit der Macht einer e...
Chapter
Die Gleichnisreden (Parabeln) des Neuen Testaments sind als Weisen der indirekten Mitteilung schon früh Gegenstand einer Diskussion über die Frage gewesen, wie man sie prinzipiell verstehen müsse. Prinzipiell, d. h. auf eine Art, die ihren möglichen Sinn, ihre Botschaft ohne Rest ans Licht bringt. Unverstanden sollte hier nichts bleiben, denn allen...
Chapter
Hegel hat diese Umwendung des erfahrenden Bewusstseins auf sich selbst als das Wesen der Erfahrung erkannt. Er beschreibt die Geschichte der Erfahrungen, die das Bewusstsein mit seinen Gegenständen und damit zugleich mit sich selbst macht, als den sich vollbringenden Skeptizismus. Dieser Weg, sagt er, könne angesehen werden „als der Weg des Zweifel...
Chapter
Auch Kants Interpretation des Beispiels ist an der Logik des Falls orientiert. Kant bestimmt das Beispiel als Fall, an dem die Bedingungen seines Fall-Seins sichtbar sind.
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Der eurozentrischen Dualismus zwischen Kontinuität, Routine und Gewohnheit einerseits und Diskontinuität, Freiheit und Kreation andererseits, d.h. zwischen Wiederholung und Differenz wird unter zeittheoretischem Blickwinkel genauer in den Blick genommen. Ausgehend von Derridas Bemerkung, das Zitierte und Gewohnte in der Wiederholung mit dem Neuen u...
Chapter
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Die folgenden Ausführungen berühren mit ihrer phänomenologischen Betrachtungsweise methodologische und gegenstandstheoretische Fragen der Frühpädagogik. Zunächst sollen aus der Perspektive der bild- und kulturwissenschaftlichen Forschung sowie aus der pädagogisch-phänomenologischen Videographie einige Bemerkungen zum Betrachten und Verstehen von Vi...
Conference Paper
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Ich möchte im Folgenden einige Aspekte des Zusammenhangs von Gefühl und Bildung am Beispiel der Scham herausarbeiten. Dabei soll gezeigt werden, dass erstens Gefühle eine eigene Rationalität bzw. Vernünftigkeit haben. Der Gegensatz von Vernunft und Gefühl, wie ihn unsere europäische Tradition sieht, ist falsch. Vielmehr haben Gefühle eine lebenswel...
Conference Paper
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Ich versuche, die gleichermaßen bildungstheoretisch und forschungspraktisch ausgewiesene These zu belegen, dass im Forschenden Lernen als Propädeutik der urteilskräftige und zugleich deskriptive Umgang mit der Pluralität und dem Widerstreit unterschiedlicher Perspektiven und Paradigmen exemplarisch am Material eingeübt werden kann. Damit könnte ein...
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Unsichtbarkeit ist die Bedingung der Möglichkeit des bedeutungsvollen Sehens und Verstehens ist sowie der "geschickten" bzw. operativen Praxis. Im Zwischen (Chiasmus) von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit erweist diese operative Praxis als produktiv für die qualitative, reflexive Bildungsforschung. Zunächst möchte ich fünf epistemologische Variatione...
Conference Paper
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Emotions serve the function of a life-world orientation as well as a function for social and moral judgment and evaluation. Finally, they also have a function of Bildung. Emotions in their anticipatory structure can be the beginning of possible experiences of Bildung and education. Building on the example of the feeling of shame (Schamgefühl), I wo...
Chapter
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Die folgenden theoretischen und empirischen Untersuchungen wollen einen Beitrag für die pädagogische Bestimmung und Erforschung von Aufmerksamkeit als soziale und geteilte Praxis in pädagogischen Situationen im Unterricht leisten. Dieser Beitrag entwickelt im ersten Teil eine phänomenologisch orientierte Theorie pädagogischer Aufmerksamkeit. Im zwe...
Article
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This paper introduces the methodological approach and the pedagogical-phenomenological practice of video analysis. In a first step, basic structures of phenomenological theories of experience, of embodiment as well as theories of responsivity and image will be introduced. In a second step, watching and perceiving video data is identified as a respo...
Conference Paper
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Audio: https://player.fm/series/srhe-society-for-research-into-higher-education-conference-and-network-podcasts/thinking-university-critically-the-university-community I would like to present two theses: 1. University and its lectures and seminars give space to a public discourse, discussion and critique-a space of pedagogical experience in the co...
Conference Paper
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Phenomenology as philosophy of experience and corporeality requires a reflection of processes of learning and educating. These occur in relation to oneself, to others and to the world. I would like to present two theses. The first thesis proposes that self-consciousness is embodied. Phenomenology, following Husserl, Heidegger, Merleau-Ponty, Nancy...
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Raum und Räumlichkeit haben Konjunktur in der Erziehungswissenschaft. Unbestritten ist, dass pädagogisches Handeln in Räumen stattfindet und dass diese Räume materiale, soziale, kinästhetische und normative Aspekte umfassen. Umstritten sind allerdings die theoretischen und methodologischen Zugänge, mit denen Bildungs-, Lern- und Erziehungsräume ers...
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Um den Beitrag der phänomenologischen Unterrichtsforschung für die qualitative erziehungswissenschaftliche Forschung zu skizzieren, wird diese zunächst im Umkreis aktueller theoretischer und gegenstandstheoreti-scher sowie methodologischer Diskurse kontextualisiert. Ich versuche, ihn zum einen in den Umkreis aktueller Bestrebungen einer "reflexiven...

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Die Frage nach dem Ethos angehender und bereits praktizierender Lehrkräfte ist zentral für Aus- und Weiterbildung, wird jedoch in gängigen Kompetenzmodellen der Lehrer*innenbildung kaum abgebildet. In diesem von der Bosch-Stiftung finanzierten Projekt wird versucht, angehenden Lehrkräften die Reflexion des eigenen Ethos als jeweils domänenbezogene Entwicklungsaufgabe näher zu bringen, die quer zu anderen Professionalitätsdomänen von Lehrkräften liegt. Es möchte einen Beitrag leisten zur Erforschung der Rolle des Ethos für angehende Lehrkräfte sowie zur Implementierung von spezifischen Seminareinheiten und Reflexionsangeboten in das Lehramtsstudium an den Standorten (Humboldt-Universität zu Berlin, Universität Innsbruck, Universität Wien), die auf die Herausbildung des professionellen Ethos zielen. Dazu wird ein Manuals zum Einsatz in Seminaren der universitären Lehrer*innenbildung entwickelt. Das Manual umfasst Anregungen zur Reflexion von konkreten Beispielen und praktischen Handlungsproblemen, worüber eine Ausbildung des professionellen Leher*innenethos begünstigt werden soll.
Project
The project is based on the assumption that practising in sport pedagogy is a forgotten and unrecognized method, although practising is an elementary method of sports pedagogy and hardly a lesson can do without practice phases. A systematic and theoretically elaborated examination of the concept of practise has so far been pending in sport pedagogy. Against the background of this inventory, the project aims to develop a sport pedagogical theory of practise in a theoretical perspective of Bildung.