Magnus Frisch

Magnus Frisch
Gymnasium Süderelbe

Dr. phil.

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Introduction
Having finished my commentary on Prudentius, Psychomachia, my research focuses on ancient Greek and Roman military writing for my postdoctoral thesis now. Besides I deal with didactics of ancient languages, philosophizing and teaching of ancient philosophy, especially in ancient language classes. In doing so I often work interdisciplinarily by relating the subjects I have studied – as well as my military background – to each other and seeking synergies. https://ars-philosophandi.de/
Additional affiliations
April 2012 - July 2020
Philipps University of Marburg
Position
  • Lecturer
April 2012 - July 2020
Philipps University of Marburg
Position
  • Lecturer
April 2011 - March 2012
University of Rostock
Position
  • wissenschaftlicher Mitarbeiter
Education
April 2012 - May 2016
Philipps University of Marburg
Field of study
  • Classical Philology
April 2006 - March 2008
Landesinstitut für Schule und Ausbildung Mecklenburg-Vorpommern
Field of study
  • Teaching
April 2005 - March 2010
University of Greifswald
Field of study
  • Ancient Greek

Publications

Publications (55)
Article
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Krankheit und Verwundung gehörten in der Antike zum Alltag der Soldaten. Die militärische Fachschriftstellerei der Antike hat sich aus verschiedenen Blickwinkeln und mit unterschiedlichen Zielstellungen mit zahlreichen Aspekten des Militärwesens ihrer Zeit befasst. Der vorliegende Beitrag untersucht deshalb die Behandlung von Krankheit und Verwundu...
Book
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Die Psychomachia des Prudentius stellt das erste vollkommen allegorische Epos des Abendlandes dar. Es ist insbesondere in der Kunst und Literatur des Mittelalters vielfältig rezipiert worden. Magnus Frisch legt nun erstmals einen Gesamtkommentar zu diesem Werk aus der Spätantike vor, der lange ein Desiderat der Forschung war. Er berücksichtigt die...
Chapter
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In the Anabasis, his autobiographical account on the retreat of the Greek mercenary army after the defeat of the Persian prince Cyrus the Younger, Xenophon mentions a significant number of sacrifices. This paper deals with the analysis of the ritual, pragmatical, and narratological functions of these references as well as of their lexis and complex...
Conference Paper
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In meinem Vortrag zu Ciceros philosophischen Schriften im Lateinunterricht gehe ich vor allem auf Textauswahl, sprachliche Schwierigkeiten und Ansätze zur Behandlung im Unterricht ein, insbesondere als Möglichkeit, einen philosophiegeschichtlichen Überblick aus Cicero zu gewinnen, sowie als Möglichkeit zum existentiellen Transfer durch die Anregung...
Book
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Metrisch gebundene Texte sind aus dem altsprachlichen Unterricht nicht wegzudenken: Vergil, Ovid, Horaz, Catull und Martial sind nur einige typische Autoren für die Dichtungslektüre im Lateinunterricht; Homer, Sophokles und Euripides sind typische Beispiele für den Griechischunterricht. Die Curricula schlagen eine Vielzahl poetischer Texte als mögl...
Data
Variablenliste zur Online-Lehrerbefragung "Metrik im altsprachlichen Unterricht"
Data
ausgewertete Datensätze der Online-Lehrerbefragung "Metrik im altsprachlichen Unterricht"
Data
Value-Liste zu den Datensätzen der Online-Lehrerbefragung "Metrik im altsprachlichen Unterricht"
Data
Rohdaten der Online-Lehrerumfrage "Metrik im altsprachlichen Unterricht"
Data
Fragebogen der Online-Lehrerumfrage zum Thema "Metrik im altsprachlichen Unterricht", durchgeführt über SoSciSurvey vom 01.08.-31.10.2014.
Article
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[straipsnis ir santrauka anglų kalba, santrauka lietuvių kalba] Odisėjoje aprašoma, kaip Odisėją atpažįsta susenęs ir apleistas šuo Argas, kurį Odisėjas pats augino ir auklėjo prieš išvykdamas į Troją. Vadinamasis Argo epizodas (Od. 17, 290–327), nuo senovės iki šių dienų ne kartą tyrinėtas mokslininkų, įkvėpęs daugelį poetų, rašytojų, dailininkų,...
Chapter
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The Protestant Prussian humanist Daniel Hermann (1543-1601) wrote the occasional poem De vita literata sive scholastica which he performed publicly at the newly established Academy of Straßburg probably in 1567 on behalf of the Academys headmaster when he was still a student himself. In this poem he praises and characterizes the academic life as th...
Conference Paper
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At about 350 B.C. Xenophon of Athens (ca. 430/425 – 355 B. C.) composed the Hipparchikos, a treatise on the cavalry commander, his duties, and the organisation, training and leading of the Athenian cavalry. Xenophon himself had served in the Athenian cavalry as a young man during the last years of the Peloponnesian War and also under the Thirty Tyr...
Conference Paper
In the Odyssey we find a description of Odysseus being recognized by his age-old and decrepit dog Argos, whom he he had reared and trained before his departure for Troia. I will discuss this text passage with a focus on its function and intended effect on the listeners of the Odyssey and compare it to other descriptions of animals, especially dogs...
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Didaktik und Methodik der Spracharbeit in der Lektürephase des altsprachlichen Unterrichts
Book
Der Lehrerkommentar bietet: Didaktische und methodische Hinweise zur Arbeit mit dem Schülerheft Anregungen zum Umgang mit philosophischen Texten und zum Philosophieren im Lateinunterricht Vorschläge zum Einsatz der Texte im Unterricht; Lösungen zu allen Aufgaben des Schülerheftes und drei Vorschläge für Leistungsüberprüfungen; ausführliche weiterf...
Presentation
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Kurzauswertung der Online-Lehrerumfrage "Metrik im altsprachlichen Unterricht"
Book
https://ars-philosophandi.de/philosophari-necesse-est/
Article
https://ars-philosophandi.de/philosophari-necesse-est/ https://ars-philosophandi.de/gefahren-der-schoenheit/
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Metrisch gebundene Texte behandeln wir im altsprachlichen Unterricht häufig: Vergil, Ovid, Horaz, Catull und Martial sind nur einige typische Autoren für die Dichtungslektüre im Lateinunterricht; Homer, Sophokles und Euripides sind typische Beispiele für den Griechischunterricht. Die Curricula schlagen eine Vielzahl poetischer Texte als mögliche Lektüren vor. Allein die oben aufgeführte unvollständige Autorenauswahl zeigt schon, dass man allein mit der Behandlung von daktylischem Hexameter und elegischem Distichon nicht besonders weit kommt, will man nicht die Textauswahl nach solchen rein formalen Kriterien unnötig und unzulässig einschränken oder bei allen anderen Metra so tun, als läse man Prosa. Denn ein solches Vorgehen ermöglicht zwar eine Übersetzung, ein wirkliches Verständnis der Texte bleibt den Schülern aber verwehrt, da ihnen die Wirkung des Metrums, der Einschnitte, der Betonung bestimmter Positionen im Vers und nicht zuletzt ästhetische Aspekte verborgen bleiben oder allenfalls indirekt durch den metrischen Vortrag des Lehrers oder eine stilistische Analyse erschlossen werden. Klar ist aber auch, dass es nahezu unmöglich ist, mit allen Schülern auch nur die zwölf von GLÜCKLICH als „wichtigste Versmaße“ bezeichneten zu behandeln (vgl. H.-J. GLÜCKLICH, Compendium zur lateinischen Metrik. Wie lateinische Verse klingen und gelesen werden, Göttingen 2007, S. 25-38), nur die Behandlung von Hexameter, elegischem Distichon und Hinkiambus, wie Waiblinger sie für eine erste Einführung in die Metrik vorgeschlagen hat (vgl. F.-P. WAIBLINGER, Zur Einführung in das Lesen lateinischer Verse, in: Anregung 37 (1991), S. 379-386), reicht jedoch nicht – immer – aus. Eine wesentliche Aufgabe besteht also darin, anhand der derzeit in den Rahmenplänen und Kerncurricula vorgeschlagenen Dichtungslektüren und einer Umfrage bei Lehrern auszuwerten, welche Metra tatsächlich für den Unterricht besonders relevant sind. Zur Frage der Einführung in Prosodie und Metrik gibt es einige sehr gute und kreative Ansätze von Kollegen (so z. B. der Lernzirkel von M. SCHMALISCH in: Pegasus-Onlinezeitschrift 4 (2004), S. 107-108 mit den zugehörigen Materialien). Doch beschränken diese sich meist auf das für den Hexameter nötige Wissen. Besonders musikalische Ansätze haben sich im Unterricht bewährt, um den Schülern auch ein Gefühl für den Rhythmus des Hexameters zu vermitteln, tänzerische Ansätze sind vorgeschlagen worden (vgl. R. GRÖGER, Neue Wege zum Hexameter, in: Anregung 31 (1985), S. 121-123). Für andere Versmaße finden sich solche Vorschläge nur sehr vereinzelt. Hier gilt es, für die als besonders wichtig für den Latein-/Griechischunterricht erkannten Versmaße Konzepte zur Einführung zu erarbeiten und vor allem die allgemeine Einführung in die Metrik auf eine Behandlung verschiedener Metra auszulegen, um eben vom Allgemeinem – dem für alle zu behandelnden Metra Wichtigen – zum Speziellen vorgehen zu können. Besonders auch die musikalischen und rhythmisch-tänzerischen Ansätze sollen hier ausgebaut werden. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Auswahl von für die jeweiligen Versmaße (auch mit den verschiedenen Einschnitten) repräsentativen Merkversen, die dem Schüler helfen, den Rhythmus zu verinnerlichen, Versmaße schneller wieder zuerkennen und Verse leichter vorzutragen. Besonders wichtig ist es auch, bei Lehrern und Schülern das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass eine richtige Aussprache der Quantitäten von der ersten Lehrbuchlektion eine wesentliche Vorbedingung für den Erfolg jeglicher Einführung in die Metrik ist! Eine Diskussion der Frage, ob man iktierend lesen solle oder nicht, muss m. E. nicht geführt werden, wenn man den Iktus ähnlich auffasst wie eine – leichte – Betonung der ersten Note eines Takts in der Musik. Wenn der Iktus dem Schüler hilft, den Rhythmus zu halten, dann ist das in Ordnung. Ein (leicht) iktierender Vortrag bei Beachtung der Quantitäten ist für die Mehrzahl unserer Schüler und wohl auch die Mehrzahl der Kollegen das anzustrebende Ziel. Daneben sollten die Kollegen, die dies selbst beherrschen, natürlich den Schülern auch vormachen, wie der für die Antike anzunehmende quantitierende Votrag unter Beibehaltung der Wortakzente klingt, und es die Schüler wenigsten einmal probieren zu lassen. – Dass die Römer die Worte in Gedichten nicht komplett anders betont haben als in der Prosaaussprache, lässt sich an Vergleichen mit deutscher Betonung plausibel machen. – Ansätze, um Schülern eine solche Vortragsweise näherzubringen, können sein: (a) Lesen der Verse, als seien sie Prosa, aber bei strenger Beachtung der Quantitäten, der Verschleifungen bzw. Elisionen und der Verseinschnitte; (b) rein quantitierendes Lesen unter Vernachlässigung jeglicher Wortakzente oder Iktus. Daneben werden wir uns mit der Frage befassen müssen, ob, wann und in welcher Form eine Lernerfolgskontrolle zur Metrik stattfinden soll: mündlich durch den Vortrag auswendig gelernter Gedichte, schriftlich durch Analyse von Versen oder in einer Kombination aus beidem.