Lorenz Grünewald-Schukalla

Lorenz Grünewald-Schukalla
Alexander von Humboldt: Institut für Internet und Gesellschaft | HIIG

Master of Arts

About

32
Publications
16,454
Reads
How we measure 'reads'
A 'read' is counted each time someone views a publication summary (such as the title, abstract, and list of authors), clicks on a figure, or views or downloads the full-text. Learn more
78
Citations
Introduction
Lorenz Grünewald-Schukalla researches media culture and business with a focus on music. He holds a BA degree in music and a MA in music & media management. After working as freelance guitarist he is now a Ph.D. candidate at the Institute of Journalism and Communication Research Hanover and a research associate at the University of Applied Sciences of Media, Communication and Management Berlin. He is co-editor of the Yearbook for German Music Business and Music Culture Research.
Additional affiliations
October 2018 - October 2020
Alexander von Humboldt: Institut für Internet und Gesellschaft
Position
  • Referent der Geschäftsstelee Dritter Engagementberucht
October 2018 - December 2022
Alexander von Humboldt: Institut für Internet und Gesellschaft
Position
  • Refernt der Geschäftsstelle Dritter Engagementbericht
Description
  • Research on civic engagement and digitization
October 2013 - March 2015
Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover
Position
  • Guest Lecturer

Publications

Publications (32)
Article
Full-text available
In the light of the constant, media driven transformations of the music business and culture, the contexts and practices, where and through which music is produced, circulated and used, change constantly. To detect and analyse these new forms and processes related to the music business and to research their meaning for the people involved with them...
Article
Full-text available
Drawing upon interviews held with classic music students and teachers, interna‐ tional artists and players from the Berlin music industry this paper suggests that artist concepts like they are taught at conservatories and discussed in advisory books have to be revised. Contemporary concepts are adopting entrepreneurial lo‐ gics in addition to esthe...
Chapter
Bertold Seliger, der mit Das Geschäft mit der Musik, I Have a Stream und Klassikkampf bereits drei lesenswerte Bücher über die Musikindustrie veröffentlicht hat, wendet sich in Vom Imperiengeschäft nun jüngeren Entwicklungen im Konzert- und Ticketing-Geschäft der Popmusik zu. Vom Imperiengeschäft ist kein wissenschaftliches Werk, sondern eine aus d...
Chapter
Full-text available
Wurde populäre Musik früher von Vertreter*innen der Kulturindustriethese immer wieder verdächtigt, emanzipatorische Potenziale durch ihre Verbindung zum Markt zu unterdrücken bzw. lediglich als sozialer Zement für die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit zu fungieren (vgl. Adorno & Simpson 1990 [1941]), so gilt sie seit den 1960er Jahren als in b...
Book
Der Band behandelt die Verbindung von Musik, Wirtschaft und Empowerment, verstanden als die Möglichkeit des Sichtbarwerdens marginalisierter oder relativ machtloser, subalterner Gruppen und allgemein die Frage von Macht und Ausschluss in Musikkulturen und am Musikmarkt. Dies betrifft unter anderem (aber nicht ausschließlich) die momentan stark disk...
Chapter
Full-text available
Musik und ihre Kulturen stellen seit mehr als 200 Jahren einen Bezugspunkt für musikfremde kommerzielle Akteur_innen dar. Man danke beispielsweise an die US-amerikanischen ‚Schlager‘, wie Think & Smoke Tobacco oder später Notendrucke von Songs wie In My Merry Oldsmobile (Taylor, 2012; Wang, 2014, S. 39). Heute hat sich dieses Feld mit gesponserten...
Chapter
Full-text available
In seiner ethnographischen Studie entwickelt Jan-Michael Kühn, seines Zeichens DJ und Autor des Blogs Berlin Mitte Institut für Bessere Elektronische Musik, seine Theorie einer ästhetischen Subkultur. Gegenstand ist für ihn die Berliner Techno- und House-Szene, in der er seit über 13 Jahren tätig ist. Daher stellt er in der Einleitung klar, dass di...
Chapter
Full-text available
Berlin, den 16.11.2016 – 110 Speaker, 45 Sessions und über 25 Satellite Events – die Most Wanted:Music (MW:M) 2016 bot an zwei Tagen eine breit aufgestellte und hochwertig kuratierte Konferenz für die (Berliner) Musikbranche. Mit etwa 1.200 Teilnehmer_innen konnte die Berlin Music Commission (BMC) die Stellung der Veranstaltung auch in ihrem dritte...
Chapter
Full-text available
Wie können wir den Geschlechterungleichheiten in der elektronischen Musikszene begegnen? Welche Lösungen bieten sich an, und wie können wir sie implementieren? Diesen Fragen stellte sich auf der diesjährigen re:publica ein von der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e. V. (GMM) präsentiertes Panel. Auf der Stage L1 in der ST...
Chapter
Full-text available
Deezer ist mit über 12 Millionen aktiven Nutzern in mehr als 180 Ländern einer der ersten globalen Musikstreamingdienste. Fans haben direkten Zugriff auf einen der größten Musikkataloge der Welt mit über 43 Millionen Songs, tausenden Hörbüchern und Hörspielen, 40.000 Podcasts sowie Live-Inhalten im Bereich Sport. Deezer wurde 2007 in Paris gegründe...
Chapter
Full-text available
Mit der Gründung der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e. V. (GMM) wurde die Publikation eines Jahrbuches angeregt. Dieses neue Jahrbuch für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung [JMMF] sollte explizit überdisziplinär angelegt sein und als thematisches und zugleich offenes Forum aktuelle Forschung, Diskussionen, Publi...
Chapter
Full-text available
Der Beitrag erarbeitet und begründet neue digital-mediale Chancen und Herausforderungen für Pop-Festival-Strategien in einem gesättigten Veranstaltungsmarkt. Er zeigt, warum es immer wichtiger wird, Voraussetzungen dafür zu schaffen, das Festivalbesucher individuelle Festival-Erfahrungen mit ihren digitalen Netzwerkmedien dokumentieren, teilen, ver...
Chapter
Full-text available
Am 15. April 2016 fand in den Räumen des Exzellenzclusters Bild, Wissen, Gestaltung der Humboldt Universität Berlin der Workshop Räume, Märkte, Szenen. Neue Arbeiten zur Popgeschichte statt. Anlass für den vom Exzellenzcluster und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) organisierten Workshop war laut Bodo Mrozek, Initiator des Work...
Chapter
Full-text available
Wer sich in Deutschland mit Musikwirtschaft und Musikkultur beschäftigt, egal ob aus der Perspektive der Forschung oder Praxis, kommt seit einigen Jahren an einem Ereignis sicherlich nicht vorbei: Am Reeperbahnfestival, DEM Hamburger Musikindustrietreffen und Musikfestival, bei dem Networking, Konzertgenuss und die Diskussion und Weiterführung von...
Chapter
Full-text available
Seit einigen Jahren Jahren treffen sich die Akteur_innen der Berliner Musikwirtschaft mit Akteur_innen aus angrenzenden Branchen und aus dem Ausbildungs-, Hochschul- und Forschungsbereich bei der MOST WANTED: MUSIC #convention (MW:M). Das 2014 erstmals von der Berlin Music Commission (BMC) veranstaltete Event steigerte dabei seine Besucherzahlen vo...
Chapter
Full-text available
Im Lichte konstanter, durch Medien getriebener Transformationen von Musikwirtschaft- und Musikkultur verändern sich die Kontexte, in denen und die Praktiken, durch die Musik produziert, verteilt und genutzt wird. Um solche Prozesse zu erkennen und zu analysieren sowie um zu verstehen, was diese für die Leute bedeuten, die an und in ihnen arbeiten,...
Article
Full-text available
"In diesem Kurzbeitrag werden einige Überlegungen zu einer textuellen Fassung des Memebegriffs vorgestellt. Dafür wird eine Problematisierung des Memebegriffs und seiner soziobiologischen Anteile vorgenommen. Anschließend wird gezeigt, warum es trotz theoretischer Schwächen wichtig ist, am Begriff des Memes festzuhalten und ihn als textuelles Konze...
Article
Full-text available
Etwa ab 2014 tauchten in deutschen Städten Sticker auf, die alle sehr ähnlich gestaltet waren: Kleine schwarze Quadrate, auf die mit weißer, serifenloser Schrift in der Regel sechs Buchstaben in zwei Zeilen gedruckt waren, eingefasst in einem roten Balken oben und einem roten Balken unten: „FCK SPD“, „FCK NZS“, „FCK CPS“ usw. Wieso diese Sticker si...
Chapter
Full-text available
Der Beitrag nimmt den Begriff der Produktivität im Lichte theoretischer und empirischer Arbeiten zu Wertschöpfung mit digitalen Netzwerkmedien und insbesondere mit YouTube in den Blick. Ausgehend von Untersuchungen zur Musikkultur einiger YouTuberinnen, die YouTube als Produktionsmittel zur Schöpfung sozialer, kultureller und ökonomischer Werte nut...
Article
Full-text available
Wenn sich YouTube als Anbieter von audiovisuellem Material am Selbstverständnis von traditionellen Fernsehsendern orientiert, fokussiert das Netzwerkmedium nicht mehr das, was es antreibt: Den Nutzer. eine Kooperation mit Multi-Channel-Networks (MCNs) bedeutet auch, dass Ungleichheiten in dem sozialen Netzwerk gefördert werden. Lorenz Grünewald erk...
Conference Paper
Full-text available
Building on the relevance of alternative forms of capital, like social, cultural or aesthetic capital, in the networks of the music economy and Castells notion of value as anything that can be circulated in networks, this paper conceptualizes value-creating relationships that, other than industry, firm or market views, allow for a case focused qual...
Thesis
Full-text available
Die Arbeit analysiert den Umgang Musikschaffender mit sozialem und kulturellem Kapital in Wertschöpfungsbeziehungen. Es wird ein Modell entwickelt, mit dem Wertschöpfungsprozesse vernetzter Akteure erhoben und abgebildet werden. Hiermit werden aus qualitativen Interviews mit Musikschaffenden Bedingungen herausgearbeitet, die Grundlage für non-monet...

Network

Cited By

Projects