Karsten Fischer

Karsten Fischer
Ludwig-Maximilians-University of Munich | LMU · Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft

Prof. Dr.

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April 2010 - present
Ludwig-Maximilians-University of Munich
Position
  • Professor, Political Theory

Publications

Publications (38)
Chapter
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Ausgehend von dem in der Literatur verbreiteten Verständnis Politischen Konsums wird ein Mehrebenenmodell der Politik entwickelt, das es erlaubt, die diversen Erscheinungsformen Politischen Konsums einzuordnen und insbesondere zwischen von ‚von oben‘ inzentivierten beziehungsweise ‚von unten‘ initiierten Boycott- beziehungsweise ‚Buycott‘- Aktionen...
Chapter
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Since the beginnings of civilization, the religious has posed a central problem to the normative order of the political. The present volume illuminates this crucial relation in 21 chapters from different disciplinary perspectives including philosophy, theology, constitutional theory and law. Leading scholars are addressing conceptual questions as w...
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In the face of rising attacks on the liberal concept of autonomy, the article reassesses this notion from a historical, philosophical, and political perspective. Autonomy (αὐτονομία) involves the legal dimension of claims to self-determination and thus entails an absolute guarantee and organization of these claims in the form of institutional, and,...
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Die Wahrheit sei das erste Opfer eines Krieges, heißt eine berühmte Redewendung, die, von Aischylos bis zu Rudyard Kipling, etlichen verschiedenen Autoren zugeschrieben wird, aber wohl aus Samuel Johnsons The Idler, No. 30 aus dem Jahr 1758 stammt. Um so eindeutiger von Michel Foucault (1999, S. 26) stammt die Umkehrung des berühmten Bonmots von Cl...
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Wie Christian Meier gezeigt hat, ist die Entstehung des Politischen bei den Griechen in historischer Gleichursprünglichkeit mit der Entwicklung der Demokratie erfolgt, als nämlich die durchaus unbeabsichtigte, dem Kriegsglück und anderen historischen Zufällen geschuldete Emanzipation von althergebrachten Überzeugungen eine Neubestimmung der Geltung...
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Research into the connection between Hobbes and Schmitt is still both needed and worthwhile, because Schmitt’s criticism and appropriation of Hobbes not only show Schmitt’s categorical anti‐liberalism, but also highlight what is currently a hot topic of political theory: the compatibility of politics and religion, especially the preconditions for r...
Article
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In modern postwar orders (and disorders) the concept of democratic peace prescribes that losing parties remember defeat and accept blame in order to redeem themselves and receive amnesty. In addition, the winning side’s position is to be accepted as rightful, morally just, and inherently peaceable. However, the historian Reinhart Koselleck remarks...
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Von der Antike bis in die Gegenwart werden sozial-moralische Qualitäten als politisches Problem verhandelt, auf das entweder mit dem Erfordernis guter Intentionen geantwortet wird, oder aber mit dem Vertrauen auf stabile Institutionen. Dieser Unterschied bestimmt die wohlfahrtsstaatlichen Entwicklungen in Deutschland, Frankreich und den USA und läs...
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In den westlichen Industrienationen wird Aufregung als Massenversuch betrieben, wie sich in Anspielung auf ein berühmtes Kapitel der Dialektik der Aufklärung sagen läßt. Jedenfalls gehört es seit einiger Zeit beinahe zum guten Ton, der Gesellschaft soziale Desintegration zu attestieren und vor der Gefahr ihres Zerbrechens zu warnen. Bei kulturkriti...
Chapter
Die Ausnahmestellung des Gemeinwohls als überzeitlicher und transkultureller „Leitbegriff politischen Handelns“70 ist untrennbar verbunden mit dem für alle unterschiedlichen Regimeformen gleichermaßen bedeutsamen politischen Grundproblem der Herrschaftsbegründung. In einer Alleinherrschaft — um hier nur den idealtypischen Kontrast zwischen Allein-...
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Die in der Folge untersuchten Fallbeispiele einer Moralkommunikation der Macht entstammen zum einen der kontinental-europäischen Tradition wohlfahrtsstaatlich institutionalisierter Solidarität (Kapitel 3.1. bis 3.4.) und zum anderen der liberalen, anglo-amerikanischen Tradition (Kapitel 3.5.). Der Gegensätzlichkeit dieser beiden Denkrichtungen ents...
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Der Satz, nach den Terroranschlägen auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington, D.C. am 11. September 2001 sei nichts mehr, wie es einmal war, hat sich als Übertreibung erwiesen. Doch die einschneidenden Folgen dieses Ereignisses sind spürbar, weil sie nicht nur weltpolitische Zusammenhänge betreffen, sondern auch den Leb...
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Die Anfänge der politischen Soziologie Niklas Luhmanns reichen bis in die frühen sechziger Jahre zurück. Der Schwerpunkt lag zunächst bei organisationssoziologischen Fragestellungen (vgl. Luhmann 1964; 1966). Zum Ende der sechziger Jahre —möglicherweise durch die Studentenproteste beeinflußt — erweiterte Luhmann sein Erkenntnisinteresse dann auf di...
Book
In der Politikwissenschaft steht eine breitere Rezeption Luhmanns noch aus. Die Publikation seines Nachlasswerkes "Die Politik der Gesellschaft" bietet den geeigneten Anlass für die dringend nötige Bilanzierung, was die Politikwissenschaft von Luhmanns Systemtheorie lernen kann. Dies betrifft insbesondere ihren Anspruch, der Analyse des politischen...