Jörg Schweinitz

Jörg Schweinitz
University of Zurich | UZH · Seminar für Filmwissenschaft / Department of Film Studies

Prof. Dr.

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Introduction
Professor of film studies at the University of Zurich (Switzerland), Dept. of Film Studies. I specialize in film history and film theory (notably in the period of silent cinema and early sound film), in narratology, theory of stereotype and pictorial aesthetics of film.

Publications

Publications (67)
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In addition to the print version Columbia University Press also offers the volume as an e-book (accessible in many university libraries). ––– ABSTRACT: Since the early days of film, critics and theorists have contested the value of formula, cliché, conventional imagery, and recurring narrative patterns of reduced complexity in cinema. Whether it's...
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Der Aufsatz bietet eine Analyse der filmischen Repräsentation von Spuren der Geschichte im urbanen Raum Berlins und der generationell geprägten Blicke darauf in JAHRGANG 45 (Jürgen Böttcher, DDR 1966) und PLAYGIRL (Will Tremper, BRD 1965). Der Text setzt beide Filme, die in vieler Hinsicht von jeweils in Ost resp. West herrschenden Normen abweichen...
Chapter
Die Filmtheorie der 1920er- und frühen 30er-Jahre in Deutschland lehnt den Rückgriff auf filmisch exponierte Dinge, denen durch wiederholten Gebrauch eine konventionelle Symbolik zugewachsen ist, weithin ab. Während dies anderswo als problemlos oder gar als Chance für filmische Abstraktion und „Begriffsbildung“ gilt, dominiert im deutschen Diskurs...
Chapter
Erschienen in: Film-Konzepte, Bd. 64 (München: etk 2020) Themenband: Andreas Dresen, Hg. v. Jörg Schweinitz.
Chapter
Im Zuge eines Close Readings der Eröffnungssequenz von Federico Fellinis E la nave va (I 1983; dt.: Fellinis Schiff der Träume) arbeitet Jörg Schweinitz eine hybride Zeitlichkeit des Films heraus, die er als Ästhetische Eigenzeit bestimmt. Die untersuchte Sequenz lässt diese exemplarisch hervortreten. Die erzählte Zeit (im Sinne der Zeitebene der d...
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Erschienen in: Montage AV 29 (2020) 1, S. 183-192. ––– Anknüpfend an neue Diskurse der Literaturwissenschaft zur Ästhetischen Eigenzeit sucht Jörg Schweinitz den Begriff für die Filmwissenschaft zu adaptieren und fruchtbar zu machen. Aus theoretischer Perspektive skizziert er wie sich mit diesem Konzept bestehende Leerstellen und blinde Flecken der...
Chapter
Der Beitrag widmet sich dem Begriff und Phänomen "Echtzeit" aus einem historischen Blickwinkel. Er verweist darauf, dass der Terminus erst in den frühen achtziger Jahren – erstmals in Besprechungen des Films Echtzeit (D 1983) – im Feuilleton und in der Filmkritik auftauchte und dann später um die Jahrtausendwende seinen Modernität signalisierenden...
Article
Erschienen in: Film-Konzepte, Bd. 56 (München: etk 2020) Themenheft: Jacques Demy, Hg. v. Kristina Köhler, S. 43–52. –– Der Aufsatz sucht zu zeigen, dass Jacques Demys Filme in einer aufschlussreichen Zeitgenossenschaft mit Susan Sontags Essay Notes on Camp stehen, der 1964 – im selben Jahr wie LES PARAPLUIES DE CHERBOURG – herauskommt. Der Verwand...
Chapter
Die Filmtheorie formiert sich als ein Netzwerk an Argumenten und Denkfiguren über das Kino innerhalb der frühen Debatte der Intelligenz (ab 1907), die als medienkultureller Diskurs zum ersten Bewegtbildmedium (paradigmatisch für spätere Mediendebatten im 20. Jahrhundert) geführt wird. Steht dabei die ästhetische Differenz zu den Künsten noch im Vor...
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The editorial provides an introduction to the special issue of the journal Montage AV, 27 (2018) 1, on the film theory of Hugo Münsterberg and its aesthetic and psychotechnical contexts, edited by the two authors of the editorial. At the same time, it provides an overview of the international history of the editing and reception of Münsterberg's "T...
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Aufsatz in der Zeitschrift Montage AV, 27 (2018), 1, S. 17–29. In der jüngeren Rezeption von Hugo Münsterbergs The Photoplay wurde die darin enthaltene wahrnehmungspsychologische Perspektive, die den Film als ein Medium auffasst, das die Prinzipien mentaler Konstruktion objektiviert, stark in den Vordergrund gerückt. Dabei hat man Münsterbergs ästh...
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Dieses Dossier erschien in Montage AV, 27 (2018) 1, Themenheft Hugo Münsterberg. Mit drei kleinen historischen Fundstücken möchten wir daran erinnern, dass Münsterberg nicht nur über das Kino nachdachte, sondern auch mit dem Medium arbeitete und es im Sinne des Psychotechnikers anwendbar zu machen suchte.
Chapter
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Mit Blick auf die offenkundigen Referenzen von Ozus Film "Hogaraka ni ayume" (Walk Cheerfully, Japan 1930) zum zeitgenössischen amerikanischen Gangstergenre plädiert der Aufsatz dafür, nicht vorschnell von einer „Amerikanisierung“ des japanischen Films zu sprechen und damit einer einfachen Einflusskonstruktion zu folgen, sondern diesen und ähnliche...
Chapter
From turn-of-the-century art theories through the beginnings of film theory to the film stylistics of the 1910s we clearly note an overarching aesthetic sensibility. In this essay, I have highlighted the marked interest of the period’s theorists in the relationship between effects of surface and depth in the two-dimensional image. I have shown that...
Chapter
Die Filmtheorie formiert sich als ein Netzwerk an Argumenten und Denkfiguren über das Kino innerhalb der frühen Debatte der Intelligenz (ab 1907), die als medienkultureller Diskurs zum ersten Bewegtbildmedium (paradigmatisch für spätere Mediendebatten im 20. Jahrhundert) geführt wird. Steht dabei die ästhetische Differenz zu den Künsten noch im Vor...
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Die Zeit des Bildes ist angebrochen! präsentiert – erstmals in deutscher Übersetzung – das Spektrum der Debatten französischer Poeten, Künstler, Wissenschaftler und Kritiker über das junge Kino in 60 ausgewählten Texten aus den Jahren 1906–1929. Der Band ist mehr als eine Spezialität für Filmhistoriker, denn mit dem Siegeszug des Symbolmediums der...
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KLAPPENTEXT des Gesamtbuchs: Zum Wechselverhältnis von Kunst und Kunstwissenschaft. Wie stellte sich die noch junge Kunstwissenschaft den Provokationen der Kunst im frühen 20. Jahrhundert? Bestimmten diese auch die Perspektive auf die alte Kunst? Der Sammelband verfolgt diese Fragen nach dem Verhältnis von Kunst und Kunstwissenschaft in der Moderne...
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Aufsatz, erschienen in der Zeitschrift: : Montage AV, 20 (2011), 02, S. 55–73. Mit Blick auf die filmtheoretische Diskussion der 1910er bis 1920er Jahre geht der Aufsatz der Frage nach, wie die Spannung zwischen der Präsentation des Raums im Film und der Zweidimensionalität der Bildoberfläche reflektiert wurde. Ausgehend von Münsterberg untersucht...
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Der in den USA und in Westeuropa kaum wahrgenommene und inzwischen weithin vergessene amerikanische Spielfilm «The Strawberry Statement» über Ereignisse von 1968 an einer amerikanischen Universität entwickelte sich in der DDR, wo er im Frühjahr 1973 in einer Synchronfassung unter dem Titel «Blutige Erdbeeren» anlief, geradezu zu einem Kultfilm. Ein...
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Schon in den Entstehungsjahren der DDR dienten Dokumentarfilme der Identitätsstiftung und ideologischen Selbstversicherung, sie propagierten eine neue Gesellschaft und konstruierten die dazu passenden Geschichtsbilder. Später reflektierten Filme dieser Gattung in genauer Beobachtung das widersprüchliche Leben im real existierenden Sozialismus und h...
Chapter
Schon in den Entstehungsjahren der DDR dienten Dokumentarfilme der Identitätsstiftung und ideologischen Selbstversicherung, sie propagierten eine neue Gesellschaft und konstruierten die dazu passenden Geschichtsbilder. Später reflektierten Filme dieser Gattung in genauer Beobachtung das widersprüchliche Leben im real existierenden Sozialismus und h...
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Auf der Kino-Website einer Illustrierten liest man über Laetitia Colombanis Film À la folie ... pas du tout (Wahnsinnig verliebt, F 2002): «Spannender Psychothriller um eine liebeskranke Frau, erzählt aus zwei Perspektiven: Einmal aus der Sicht der Liebenden, im zweiten Teil aus der des Opfers der Liebe.» Als ein erster Anhaltspunkt erweist sich di...
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Einleitung in den Themenschwerpunkt «Figur und Perspektive (2.Teil)» der Zeitschrift Montage AV, 16 (2007) 1.
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Einleitung in den Themenschwerpunkt «Figur und Perspektive (1.Teil)» der Zeitschrift Montage AV, 15 (2006) 2.
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KLAPPENTEXT: Am Film des Mainstream-Kinos wurde seit den 20er Jahren von Schriftstellern, Kunst- und Kulturkritikern, aber auch von den Theoretikern und Publizisten des Films immer wieder die Neigung zum Formelhaften, zu Klischees, zu konventionellen Bildern, wiederkehrenden Erzählmustern und Vorstellungswelten hervorgehoben. An ihr entzündeten sic...
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Aufsatz in der Zeitschrift Montage AV, 12 (2003), S. 89–102.
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Einleitung in den Themenschwerpunkt «Rudolf Arnheim» der Zeitschrift Montage AV, 9 (2000), 2, S. 5-17.
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An Hand ausgewählter Filme, insbesondere mit Blick auf THE HUDSUCKER PROXY (J. & E. Coen, USA 1994), analysiert Schweinitz das Schauspiel von Jennifer Jason Leigh. Herausgearbeitet wird dessen Eigenart, mit - meist im Repertoire des Kinos, teils aber auch im Alltag – vorgefundenen (stereotypen) gestischen Mustern, die demonstrativ ausgestellt werde...
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Aufsatz, erschienen in der Zeitschrift: Montage AV, 03 (1994), 02, S. 99–118.
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Zur Jahreswende 1913/14 erschien im Verlag von Heinrich F.S. Bachmair in München unter dem Titel Der Selige Kintopp. Asta Nielsen zu eigen ein kleines, dem damals noch jungen Kino gewidmetes, Druckwerk. Es versammelt sechs Gedichte von Johannes R. Becher, Emmy Hennings, Karl Otten und Sebastian Scharnagl (ein Pseudonym, das der Verleger Bachmair wi...
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Das Auftreten des Kinos markiert den Bruch zwischen tradierten Kultur-Vorstellungen des 19. Jahrhunderts und der ästhetischen Realität der Moderne. Ein neuer Adressatenbezug und ein neuer Typ ästhetischer Wahrnehmung, wie sie für das Medienzeitalter kennzeichnend sind, wurden am Phänomen 'Kino' erstmals verhement diskutiert. Schon im Anfangsdiskurs...

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