Joachim Fischer

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Technische Universität Dresden | TUD · Institut für Soziologie

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Publications (280)
Chapter
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»Fast alles, was sozial geschieht, geschieht unter der Beobachtung Dritter. Bald ist es das Publikum, bald das Wahlvolk, bald sind es die Konsumenten, die Eltern, die Kinder oder die Gerichte, deren Existenz beim sozialen Handeln in Rechnung gestellt wird. […] Solange es zwei gibt, gibt es nur Sozialität, sobald es einen Dritten gibt, gibt es Gesel...
Article
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Zusammenfassung Der Beitrag skizziert eine mögliche Aufklärung des Phänomens der Menschenrechte aus der Perspektive der Philosophischen Anthropologie. Dieses Paradigma (Scheler, Plessner, Gehlen, Cassirer) exponiert die „exzentrische Positionalität“ als die Conditio humana zwischen Hominitas und Humanitas. Dabei können folgende Aspekte der Menschen...
Chapter
Kohabitation als körper-leibliche Interpassion lässt sich in drei Fragen umkreisen: 1. In welchen soziologischen Grundbegriffen welcher soziologischer Klassiker wird die Kohabitation immer schon mitbehandelt? Braucht man zur sozialtheoretisch relevanten Beschreibung der Kohabitation eventuell das lebensphilosophische Paradigma im Gegenzug zu den hy...
Chapter
Leib. Grenze. Kritik. Wer mit der Soziologie vertraut ist und diese drei Begriffe zusammen sieht, weiß sofort: Jetzt kann es nur um Gesa Lindemann gehen. Die hier vorgelegte Festschrift zum 66. Geburtstag von Gesa Lindemann trägt daher diesen Titel. Zu ihr beigetragen haben Kolleginnen und Kollegen im umfassenden Sinne des Wortes, Wissenschaftlerin...
Chapter
The article presents four aspects concerning the relationship of Plessner and Schmitz: (1) it compares Plessner‘s Philosophical Anthropology with Schmitz‘ Phenomenology of the Felt- Body as different paradigms of the 'Philosophy of Life', focussing on their difference and their affinity: Plessner’s starting point is the 'lived body', Schmitz begins...
Book
Philosophische Anthropologie meint in dieser Studie nicht eine philosophische Subdisziplin, sondern eine besondere Theorierichtung in der deutschsprachigen Philosophie des 20. Jahrhunderts, die mit den Namen Max Scheler, Helmuth Plessner, Erich Rothacker, Arnold Gehlen, Adolf Portmann u. v. a. mehr verbunden ist. Fischers 2008 erstmalig erschienene...
Chapter
Obwohl er nie seinen Anspruch als Philosoph aufgibt, ist Georg Simmel ein Klassiker der Soziologie geworden. Er stiftet mit anderen durch Schlüsselschriften diese neue Disziplin um 1900 in Deutschland und er ist 1910 eine Gründungsfigur der Deutschen Gesellschaft für Soziologie – zusammen mit Ferdinand Tönnies, Werner Sombart und Max Weber. Es über...
Chapter
This volume examines Arnold Gehlen’s theory of the state from his philosophy of the state in the 1920s via his political and cultural anthropology to his impressive critique of the post-war welfare state. The systematic analyses the book contains by leading scholars in the social sciences and the humanities examine the interplay between the theory...
Chapter
Es geht um eine Theorieoperation, um Architektursoziologie ins Zentrum der soziologischen Beobachtung von (vormodernen wie modernen) Gesellschaften zu rücken. Dazu sind zwei Schritte notwendig: (1) Architektur als kulturelles Medium der Welt- und Selbsterschließung unterscheidet sich von anderen „symbolischen Formen“: Sie funktioniert nicht wie die...
Chapter
This handbook provides an overview of approaches to, and methods and topics on a historical anthropology of technology. This includes basic concepts, the variety of human technical concepts, technicised practices and the technicisation of senses and skills. Furthermore, it presents important representatives of an anthropology of technology since th...
Chapter
Religion in der Kunst - Kunst in der Religion? Mit Blick auf das Kerngeschäft der emanzipierten sozialen Felder »Kunst« und »Religion« lassen sich derartige Verhältnisbestimmungen heute theoretisch treffen. Wo aber Religionspraxis sich jenseits der Kirchen etabliert, wo die Grenzen von Kunstraum und Alltagswelt unscharf werden, wo sich in offenen N...
Chapter
Der Beitrag rekonstruiert Helmuth Plessners Wirken in Göttingen, das als ein Aufbruch der bundesrepublikanischen Soziologie bezeichnet werden kann, entlang von vier Fragen: Welche Voraussetzungen brachte der immerhin schon 59jährige Plessner nach Göttingen mit ? Welche Bedingungen in Göttingen rahmten Plessner Wirken für den Aufbau einer Göttinger...
Chapter
Die bundesrepublikanische Soziologie zwischen 1945/1949 und 1990 ist ein Faszinosum – mit ihrer erstaunlichen disziplinären Aufstiegsgeschichte inmitten der etablierten Fächer der Geisteswissenschaften, ihren öffentlich ausgefochtenen Theoriendebatten, ihrer Begeisterung für die empirische Sozialforschung, ihren Bestsellern, ihren Erwartungen an di...
Chapter
Die Philosophische Anthropologie ist vermutlich eines der wirkungsvollsten Theorie- und Forschungsprogramme in der deutschen Soziologie nach 1945 – wissenschaftsgeschichtlich und mentalitätsgeschichtlich. Fachgeschichtlich sind Schlüsselautoren dieses philosophischen Denkansatzes, die zur Soziologie übergingen, an der raschen Institutionalisierung...
Chapter
This anthology discusses digitalisation as a versatile complex of topics from a specific theoretical perspective: the philosophical anthropology of Helmuth Plessner. Thus, it pursues the question of whether and how far the relationship between humans and the world is being changed and characterised by digitalisation.
Chapter
Das Thema »Verzeihen« wird in den Human- und Sozialwissenschaften viel diskutiert. Es kann als eine universale, anthropologische Konstante des menschlichen Zusammenlebens aufgefasst werden, die ihre Allgemeingültigkeit an die Fehlbarkeit von Menschen knüpft. Doch trotz seiner großen Reichweite ist das Verzeihen in der Soziologie eher wenig beachtet...
Chapter
Die naturwissenschaftlich erzeugte, soziologisch reflektierte und gesellschaftspolitisch wirksame Vorstellung vom »Anthropozän« ist mit einem Weltbild verbunden, das auf einem dreifachen Paradigmenwechsel beruht: Erstens gilt die Erde nicht länger als selbstverständliche Gegebenheit, sondern als gefährdet. Zweitens rückt der Mensch (erneut) ins Zen...
Chapter
Die verschiedenen Soziologien des Lebens fassen das Leben nicht nur als Objekt, das gesellschaftlich erkannt, normiert und gesteigert wird. Sie verstehen es immer auch als Subjekt seines Wissens, seiner Normen und seines Wandels. Das Leben wird nicht vereinseitigt, sondern seine Verschränkungen werden analysiert: die Immanenz von Natur und Kultur,...
Chapter
Das Interview mit Hansfried Kellner kam in einer ungewöhnlichen Konstellation zustande, insofern auch seine alten Kooperationspartner und Freunde, Peter L. Berger und Thomas Luckmann, am 35. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Frankfurt am Main teilnahmen. Es war dies ein Jubiläumskongress, der an den Ersten Deutschen Soziologenta...
Chapter
Kunst als ästhetische Praxis ist die Basis moderner Vergesellschaftung seit deren Beginn, die kapitalistische Ökonomie ihr Überbau. Eine recht verstandene Kunstsoziologie, eine Ästhetiksoziologie, ist folgerichtig die Schlüsseldisziplin der Gegenwartsgesellschaft – nicht die Wirtschaftssoziologie oder Rechtssoziologie oder Politische Soziologie.
Chapter
Die erste architektursoziologische Intuition ist, dass die religiöse Architektur der Gesellschaft, die Sakralarchitektur der Gesellschaft, der Extremfall der ‚Architektur der Gesellschaft‘ überhaupt ist: Wenn der Mensch als „exzentrische Positionalität“ (Plessner) eher als ein ‚Phantasielebewesen‘ denn als ein Vernunftlebewesen zu kennzeichnen ist,...
Article
"Behaviour is a key term in Plessner’s philosophical biology and anthropology. »Eccentric positionality« means the embeddedness of all human modes of be- haviour in the spectrum of animal behaviour (centric positionality) and at the same time the evoulutionary emergence of original patterns of human behaviour (via eccentricity). This paper aims at...
Chapter
Ausgangspunkt jeder Soziologie der Sinne muss Simmels ‚Exkurs über die Soziologie der Sinne‘ sein – und zwar nicht aus Pietät vor einem klassischen Text, auch nicht wegen der Anregungsfülle, sondern in Anerkennung der verborgenen Systematik dieses Textes, die Leitfaden jeder „Soziologie der Sinne“ sein sollte. Diese Tiefenstruktur aufzudecken, ist...
Chapter
Die ersten Dresdner »Spaziergänge« von PEGIDA haben seit Oktober 2014 einen regen politischen und medialen Diskurs zur Bedeutung und zum Umgang mit dieser Bewegung provoziert. Seither wurden vielfältige sozialwissenschaftliche Anstrengungen unternommen, dieses in seiner Dimension unerwartete und dynamische soziale Phänomen zu beschreiben und zu ver...

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