Holger Spieckermann

Holger Spieckermann
IU International University of Applied Sciences | IU · Social Work and Social Sciences

Prof. Dr.

About

48
Publications
9,668
Reads
How we measure 'reads'
A 'read' is counted each time someone views a publication summary (such as the title, abstract, and list of authors), clicks on a figure, or views or downloads the full-text. Learn more
75
Citations
Additional affiliations
June 2007 - September 2021
Technische Hochschule Köln
Position
  • Lecturer

Publications

Publications (48)
Chapter
Kommunen und Landkreise sind verpflichtet, Einrichtungen der sozialen Infrastruktur zu schaffen, die für die wirtschaftliche, soziale sowie kulturelle Versorgung und Unterstützung der Bevölkerung erforderlich sind. Das Handbuch veranschaulicht ausführlich und praxisnah die Vorgehensweise der integrierten Sozialplanung in den Kommunen und erstmals a...
Book
Full-text available
Integrierte Sozialplanung ist ein kooperativer Prozess zur fachbereichsübergreifen- den Bestandserhebung und zur Ableitung von Bedarfen. Damit wird eine passgenaue Planung von Maßnahmen und Angeboten für die Bewohner_innen möglich. Eine integrierte Sozialplanung wurde bisher meist in Städten und Gemeinden und nur selten in Landkreisen implementiert...
Chapter
Full-text available
Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist die Analyse des Wissenstransfers von der Wissenschaft in die Praxis der Sozialen Arbeit am Beispiel des Netzwerkbegriffs. Durch die Analyse des Verständnisses von Netzwerken sowie der Nutzung von Netzwerkmetaphern soll der Wissenstransfer nachgezeichnet werden. Die erkenntnisleitende Fragestellung lautet, wie N...
Chapter
Im Blickpunkt stehen verschiedene Ansätze, wie eine integrierte Perspektive – unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten – erfolgreich realisiert werden kann. Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz wird die Perspektive einer gesetzlichen Institutionalisierung der Sozialplanung als kommunale Pflichtaufgabe als unrealistisch beurteilt. V...
Chapter
Full-text available
Moreno gilt als der Begründer der Soziometrie. Er hat die vorhandenen Wissensbestände zu einem systematischen Konzept weiterentwickelt und einen entscheidenden Beitrag zur Weiterverbreitung der Soziometrie als Methode geleistet (vgl. Wassermann und Faust 1994. S. 11, Dollase 2013, S. 18). Dazu hat vor allem die Veröffentlichung des zentralen Werkes...
Article
Full-text available
Die ehrenamtlich getragenen Organisationen der Gefahrenabwehr stehen zunehmend vor dem Problem der Mitgliedergewinnung und -haltung. Aufgrund des gesellschaftlichen und des demografischen Wandels stehen weniger junge und mittelalte Menschen für ein ehrenamtliches Engagement zur Verfügung. Aus einer Analyse der Werteorientierung ehrenamtlich engagie...
Book
Full-text available
Ausgangspunkt dieser Untersuchung ist die Analyse des Wissenstransfers von der Wissenschaft in die Praxis der Sozialen Arbeit am Beispiel des Netzwerkbe-griffs. Durch die Analyse des Verständnisses von Netzwerken sowie der Nut-zung von Netzwerkmetaphern soll der Wissenstransfer nachgezeichnet werden. Die Analyse schließt an den Diskurs der Verwendu...
Chapter
Im Jahr 2000 formierten sich in der damaligen Kölner Fachhochschule einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Fachbereiche Sozialpädagogik und Architektur zu einer Forschungsgruppe, um sich mit der Frage zu beschäftigen, wie durch Gestaltungs- und Steuerungsmaßnahmen (Management) in den Sozialräumen der Stadtteile und Wohnquartiere der so...
Book
Full-text available
Steigende Unsicherheitswahrnehmungen im höheren Alter korrespondieren kaum mit der objektiven Kriminalitätsrate oder dem Risiko, Opfer einer Straftat zu werden. Vielmehr beeinflussen das Gefühl der eigenen Verletzbarkeit, die Wahrnehmungen im Wohnquartier und die Beziehungen zur Nachbarschaft das subjektive Sicherheitsempfinden Älterer in besondere...
Chapter
Full-text available
Am Ende eines Modellvorhabens steht die Frage, wie es nach der Projektlaufzeit weitergeht. Ziel des Modellprojektes war es, kommunale Steuerungsprinzipien zu entwickeln und zu erproben, um eine Nachhaltigkeit zur Etablierung von Inklusion in Kommunen und Landkreis herzustellen. Hierzu ist ein Steuerungsverständnis erforderlich, das die Koordination...
Book
In Folge des demographisch bedingten Wandels der Bedarfsstrukturen werden nicht nur innovative Einzelprojekte gebraucht, sondern es sind die Konzepte, Modelle und Methoden der Sozialplanung weiterzuentwickeln, um das Entstehen innovativer Perspektiven anzuregen. Ein solcher Ansatz ist die hier skizzierte „Netzwerkplanung“: Statt neue Einzelinfrastr...
Book
Full-text available
Bei der Erfüllung zentraler kommunaler Aufgaben hat die Europäische Union zunehmend an politikfeldübergreifender Bedeutung gewonnen. Die Herausforderung der Kommunen besteht darin, das Prinzip der kommunalen Selbstverwaltung in der Europäischen Union durch dauerhafte Anstrengungen auf der nationalen und europäischen Ebene zu festigen und auszubauen...
Book
Full-text available
„Communities That Care“ (kurz: CTC) ist ein sozialraumorientiertes Programm, das in fünf Phasen soziale Prävention in Stadtteilen installiert. Zentrale Elemente von CTC sind die regelmäßige Durchführung von Schülerbefragungen, aus deren Ergebnissen sich Schutz- und Risikofaktoren ableiten lassen. Die im Sozialraum ausgewählten sozialen Maßnahmen or...
Book
Full-text available
Angetrieben durch technische Innovationen und den Prozess der Globalisierung tendieren Organisationen seit rund einem Jahrzehnt dazu, Kooperationsnetzwerke mit anderen Unternehmen höher zu gewichten als die Arbeit in monobetrieblichen Strukturen. Diese Tendenz zeigt sich sowohl in bedarfswirtschaftlichen als auch erwerbswirtschaftlichen Organisatio...
Chapter
Full-text available
Interorganisatorische Kooperationen werden sowohl im Feld der Profit- als auch im Feld der Nonprofit-Organisationen als Erfolgsfaktor betrachtet. Aber unterscheiden sich die Netzwerkkooperationen nach diesen beiden Wirtschaftsfeldern? Diese Frage wurde deduktiv bearbeitet. Die Sichtung institutionsökonomischer und prozesstheoretischer Ansätze dient...
Book
Full-text available
n den Kommunen wird ein vernetztes, integriertes Handeln durch eine institutionelle Zergliederung der Daseinsvorsorge in eine Vielzahl funktionaler Teilaufgaben behindert. In der Folge dieser Fragmentierung erfahren die Adressaten soziale Dienstleistungen in den Sozialräumen ihres Stadtteils oder Stadtteils funktions- und hierarchiebezogen – d.h. v...
Chapter
Full-text available
Die Aktvierende Befragung gilt als eines der Standardinstrumente in der Gemeinwesenarbeit, um Informationen über die Bewohner und Nutzer des Stadtteils zu sammeln und einen Prozess der Bürgerbeteiligung zu initiieren. Erstaunlich ist, dass es nur wenige – vor allem wenig instrumentenkritische – Veröffentlichungen zur Aktivierenden Befragung gibt. I...
Chapter
Die Aktvierende Befragung gilt als eines der Standardinstrumente in der Gemeinwesenarbeit, um Informationen über die Bewohner und Nutzer des Stadtteils zu sammeln und einen Prozess der Bürgerbeteiligung zu initiieren. Nach der Darstellung der methodischen Schritte und Phasen der Aktivierenden Befragung werden die Durchführung und Ergebnisse am Bei...
Article
The current contribution focuses on evaluation research as a process of learning and development for practice, by looking at conditions of collaboration between practice and research in two examples. We exemplify that learning from evaluation in complex programme settings is related to the nature of the collaboration between social work agencies an...
Book
Full-text available
Im Blickpunkt dieser Studie steht die Befragung von Absolvent/-innen Kölner Berufskollegs zu ihrer Situation im Übergang Schule-Beruf samt dem Prozess der beruflichen Orientierung im Rahmen eines quantitativen und qualitativen Untersuchungsdesigns. Dabei konnten aus den quantitativen Daten fünf Typen mit differenzierten Übergangsverläufen ermittelt...
Book
Full-text available
Im Wintersemester 2005/2006 startete der Bachelor-Studiengang „Soziale Arbeit“ an der Fachhochschule Köln und integrierte die bisherigen Diplomstudiengänge „Sozialpädagogik“ und „Soziale Arbeit“. Nach dem Sommersemester 2008 verließen die ersten Absolventen die Hochschule. Bundesweit gibt es bislang nur wenige Untersuchungen über die Studiensituati...
Book
Full-text available
Das Projekt "NeFF – Netzwerk Frühe Förderung" hat von 2006-2009 Handlungsstrategien zur Netzwerkbildung und Netzwerksteuerung früher Förderung auf der kommunalen Ebene realisiert. Das Landesjugendamt Rheinland führte das Projekt gemeinsam mit den Städten Dormagen, Pulheim, Mönchengladbach, Velbert, Wiehl und dem Rheinisch-Bergischen Kreis durch. Di...
Article
Das Programm „Lernende Regionen — Förderung von Netzwerken“ ist Teil des Aktionsprogramms „Lebensbegleitendes Lernen für alle“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Gefördert werden seit dem Jahr 2002 der Auf- und Ausbau bildungsbereichs- und trägerübergreifender regionaler Netzwerke. In diesen Netzwerken sollen durch die Zusammenarbeit...
Article
Full-text available
Der Beitrag betrachtet den Ansatz einer situativen Kriminalprävention durch Stadtgestaltung im Vergleich zwischen Deutschland und Großbritannien. In Deutschland wird der situative Ansatz stärker mit wohlfahrtsstaatlichen Interverntionen kombiniert.
Chapter
Der Übergang zwischen Schule und Beruf stellt nicht nur für die Jugendlichen, die die Schule verlassen und in die Berufswelt eintreten sollen, eine Herausforderung dar. Auch die professionellen Akteure, die diesen Übergang begleiten, sind vor Herausforderungen gestellt, die sich von den traditionellen Aufgabenstellungen in der sozialen Arbeit unter...
Chapter
Netzwerkdenken und Netzwerkhandeln finden zunehmend Verbreitung in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Einbettung in soziale Netzwerke ist weder für die Praxis der sozialen Arbeit noch die soziologische Forschung ein neues Phänomen, sondern eher ein Indiz dafür, dass die reflexive Gesellschaft sich ihrer Strukturen stärker bewusst wird. Aber di...
Chapter
In diesem Beitrag werden zentrale Konzepte und Begriffe der Evaluation dargestellt sowie Instrumente zur Durchführung von Evaluationen wie Projektzyklusmanagement und Logical Framework erläutert. Es wird ein Evaluationsverständnis vorgestellt, das sich an zwei Thesen orientiert: 1.) Auch wenn ein methodisches Standardrepertoire zur Verfügung steht...
Article
Full-text available
Das Quartiermanagement ist ein neues Instrument der raumbezogenen Entwicklungssteuerung (insbesondere: soziale Stadterneuerung). Damit es die intendierten Wirkungen erzielen kann, sind Steuerungsfunktionen zu institutionalisieren, die nach dem Gegenstromprinzip von der lokalen Handlungsebene über die Steuerungsebene der Stadtverwaltung bis zur norm...
Book
Full-text available
Ausgangspunkt des Quartiermanagements bilden Stadtgebiete, die ihre Handicaps nicht aus eigener Kraft beseitigen können und in der Stadtentwicklung zurückbleiben. Weil der Problemkontext nicht auf eine einfache Ursache zurückgeführt werden kann, sondern aus einem komplexen Gefüge von Faktoren resultiert, kann in diesen Fällen mit herkömmlicher sekt...
Chapter
Entscheidend für den Erfolg der nachhaltigen Stadtteilentwicklung ist ein integriertes Verständnis und Vorgehen, das nicht nur die verschiedenen thematischen Handlungsfelder, sondern auch die verschiedenen Handlungsebenen des Netzwerkmanagements umfasst. Beim Quartiermanagement handelt es sich nicht nur um einen oder zwei Akteure, die hauptberuflic...
Chapter
Der Sozialraum wird durch die Wahrnehmungen und die Aktionen der Nutzer der Stadträume in seinen Grenzen und Ausdehnungen bestimmt. Nach Friedrichs (1983: 302ff) nehmen die Stadtteilbewohner den sozialen Raum auf zwei Ebenen wahr. Der subjektive Stadtplan umfasst die Orte, Entfernungen, Verkehrsmittel etc., wie sie von den Bewohnern wahrgenommen we...
Book
Konzeption Anhand von vier Fallbeispielen aus der Region Hannover beschreibt das Buch relevante Netzwerke von Akteuren auf regionaler Ebene systematisch in ihrer Wirkungsweise. Neben den Ergebnissen aus der empirischen Untersuchung analysieren die Autoren den Stand der Theoriediskussion. Aus dem Inhalt Theoretische Perspektiven: Der Stand der Dis...
Chapter
Wenn die Region nicht mehr als geographischer Standort neutral wirtschaftender Einheiten verstanden wird, sondern als mehr oder weniger erfolgreicher Zusammenhang räumlicher Kooperations- und Interaktionsbeziehungen, dann kommt es auf das System an, unter dem die Akteure miteinander in Verbindung treten. Nach Elias ist es deren „Verflechtungsordnun...
Chapter
Netzwerke von regionalen Elitenakteuren sind richtungsoffene Netzwerke, die den Verflechtungsraum bilden, in dem regionale Belange diskutiert und Entscheidungen getroffen werden. Entscheidend für eine produktive regionale Steuerung ist die Aktivierung von themenbezogenen Teilnetzwerken. Nur an Hand konkreter Entscheidungs- und Meinungsbildungsproze...
Chapter
The principal problem addressed by this research project focuses on the significance of (political and economic) actor networks in a region for the development of that region. Particular attention was paid to differentiating between the characteristics that productive networks have and what distinguishes counter-productive networks, which have beco...
Chapter
Die leitende Fragestellung des Forschungsprojektes richtete sich auf die Bedeutung von (politischen und wirtschaftlichen) Akteursnetzwerken in einer Region für die Regionalentwicklung. Insbesondere war von Interesse zu differenzieren, welche Merkmale produktive Netzwerke aufweisen und was kontraproduktive Netzwerke kennzeichnet, die zu „Kartellen d...
Chapter
Da soziale Netzwerke eine durch soziale Beziehungen eines bestimmten Typs verbundene Menge von Akteuren sind (Pappi 1987), wird das Augenmerk in der Analyse sozialer Netzwerke auf die Beziehungen zwischen den Untersuchungseinheiten gerichtet. Das Interesse gilt sowohl den Individuen als auch ihrem sozialen Umfeld, das typische Muster und Regelmäßig...
Chapter
Das untersuchte regionale Akteursnetzwerk wird überwiegend von Männern geprägt (91%). Einflussreiche Frauen der Region stellen nur einen Anteil von einem Zehntel. Der Schwerpunkt der Altersstruktur liegt bei den Akteuren im Lebensabschnitt zwischen 50 und 60 Jahren (45%). Ein knappes Viertel ist jünger als 50 Lebensjahre (24%). Ein weiteres Viertel...
Article
Full-text available
The development of regions depends on the social capital of regional actors. Reliable relations between actors help to move in a personal network. Social capital is a connecting bridge supporting the exchange of resources between actors. According to Coleman there are two basic principles which have to be maintained in order to create sufficiently...
Chapter
Im vorliegenden Beitrag erfolgt eine Auseinandersetzung mit Zusammenhängen zwischen sozialer Ungleichheit und erhöhtem Verkehrsunfallrisiko von Kindern. Im Blickpunkt der Aufklärung erhöhter Unfallhäufigkeit von Kindern aus benachteiligten Familien steht der Zusammenhang von sozialer und räumlicher Ungleichheit. Nach einer Bestandsaufnahme der Situ...
Article
Full-text available
Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Network

Cited By

Projects

Projects (2)
Project
Die Kölner Innenstadt ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Nutzungen auf vergleichsweise engem Raum. Diese vielfältige Nutzungsmischung zieht Personen mit unterschiedlichen Erwartungen, Ansprüchen, Motiven und (Vor)Erfahrungen an. Aufgrund der besonderen Verdichtung verschiedener Interessen und Erwartungen ist das Gebiet ein Schauplatz diverser, z.T. auch konfliktbehafteter Aushandlungsprozesse zwischen den Nutzer*innen. Vor diesem Hintergrund besteht das Ziel dieses Forschungsprojekts darin, die Wahrnehmung und Bewertung des Gebiets durch die verschiedenen Nutzer*innengruppen zu erforschen.
Project
Interdisciplinary Key Research Area „BigWa“ Civil Protection under Societal Change Civil protection is undergoing far-reaching structural changes at the municipal, state, and federal levels. This societal change has not been recognized publicly nor investigated scientifically. In addition to the increase in longevity and the decrease in the birth rate, societal change also includes an increasingly heterogeneous society due to increased migration. This changing societal structure poses new tasks for operative civil protection, since civil protection is largely carried out through volunteers from relief organizations, such as voluntary fire-fighters and the THW (Agency for Technical Relief), presently. However, this dedication has a waning tendency due to these structural and societal changes and requires increased conceptual and technological solutions. Innovative IT-systems, such as networked alarm-systems, can contribute to securing communication and bundling emergency personnel in major incidents. To combat such declines in the number of volunteers in the different organizations, increasing them and training them has become an important responsibility. The extensive potential in our heterogeneous society can be used through promoting linguistic and (inter)cultural integration and inclusion. Through interdisciplinary cooperation between the four disciplines Applied Social Sciences, Rescue Engineering, Communication Sciences and Information Technology/Communication Technology it is possible to differentiate the connections between societal change and civil protection in their entire complexity. This interdisciplinary research approach enables an innovative change in perspective, which is characterized by these three approaches: The point of view is not limited to the professionals who work in civil protection, but is instead systematically expanded to include stakeholders in the various age groups in the population, upon the local stakeholders (e.g., city governments, business) and volunteers. The operating context is not limited to intervention in acute cases that require protection, but rather will assume a comprehensive and integrative process perspective, which refers to the continuum of prevention and intervention. A spatially differentiated point of view will be undertaken to suitably enable considering relevant differences between rural, peripheral, and urban regions as context variables. To complete this, the interdisciplinary key research area will develop products for the following topics: societal structure and governance, emergency personnel and protection goals in civil protection and Innovative IT-Development.