Helmut Thome

Helmut Thome
Martin Luther University Halle-Wittenberg | MLU · Institut für Soziologie

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Introduction
Helmut Thome is a retired professor of sociology at the Institut für Soziologie, Martin Luther Universität Halle-Wittenberg. His major research interests focus on time-series analysis, value change, and the long-term development of violent crime. He also taught at the ECPSR summer-school at the University of Essex (1993), was a fellow at the Center for Interdisciplinary Research at the University of Bielefeld (2007/08), and a guest professor at the Bergische Universität Wuppertal (winter 2014/15). In 2002 he received the Thyssen award yearly granted by the Deutsche Gesellschaft für Soziologie for outstanding journal publications He is still working on a project: How does 'conscience' function and express itself in every-day life

Publications

Publications (101)
Conference Paper
Full-text available
Ich werde hier vor allem vier Kategorien von Legitimation vorstellen, die ich versuchsweise wie folgt etikettiere: die bewahrende Legitimation, die offensiv-transformatorische, die defensiv-exculpatorische und die passive Legitimation. Sie schließen sich nicht alle wechselseitig aus, sondern lassen sich zumindest teilweise auch kombinieren. Zum Sch...
Book
Full-text available
What are values and how have they been evolving? Why do people turn to violence and why do they do so with declining or increasing frequency? Such issues are continuously and controversially discussed in both academic and public discourse. The articles collected in this edition offer a cumulative overview of various conceptual and methodological ap...
Book
Dieses Buch führt mit Hilfe geeignet ausgewählter Beispiele in die Methodik der statistischen Datenanalyse ein und dokumentiert so deren Brauchbarkeit zumindest für Teilbereiche der historischen Forschung. Dabei werden nicht nur die analytischen Konzepte und Modelle, sondern auch die praktischen Verfahrensschritte ausführlich erläutert. Zu fast jed...
Chapter
Unter bestimmten Bedingungen sind die üblichen Verfahren zur Schätzung der Parameter eines Regressionsmodells nicht anwendbar, z.B. wenn eine abhängige Variable dichotomisiert oder (bei regionalen Einheiten) in Form von Prozentwerten erfasst worden ist. Als Alternative hierzu werden in diesem Kapitel vor allem Modelle der logistischen Regressionsan...
Chapter
Zu Beginn dieses Kapitels wird erläutert, in welcher Weise die Daten in Form einer Matrix geordnet werden müssen, um einer statistischen Analyse zugänglich zu werden. Danach wird gezeigt, wie die beobachteten Häufigkeiten für die Ausprägungen einzelner metrischer oder nicht-metrischer Variablen tabellarisch oder graphisch dargestellt werden können.
Chapter
Das in Kap. 6 eingeführte Modell der Regressionsanalyse wird hier in seiner analytischen Aussagekraft erweitert und in einen inferenzstatistischen Bezugsrahmen eingeordnet. Dafür müssen bestimmte Modellvoraussetzungen erfüllt sein, bspw. hinsichtlich der Messfehler und der korrekten Spezifikation der funktionalen Form des Zusammenhangs der Variable...
Chapter
Kap. 7 führt in wahrscheinlichkeitstheoretische Konzepte ein, die für die „schließende“ Statistik („Inferenzstatistik“) benötigt werden. Einleitend werden Szenarien aus der historischen Sozialforschung skizziert, die veranschaulichen sollen, warum inferenzstatistische Modelle auch für die Geschichtswissenschaften relevant sein können. In den nachfo...
Chapter
Ausgangsmaterial für die Anwendung statistischer Analyseverfahren ist eine Sammlung von Daten, die quantifizierte oder quantifizierbare Informationen über Eigenschaften (Merkmale und Merkmalsausprägungen) einer größeren oder kleineren Menge von Untersuchungseinheiten (Merkmalsträgern, Fällen, Untersuchungsobjekten) liefern. Wie können die jeweils i...
Chapter
Inferenzstatistische Überlegungen beruhen u.a. auf den Konzepten der Stichprobenfunktion und der Stichprobenverteilung, die hier einführend erläutert werden. Sodann werden verschiedene Modelle für Wahrscheinlichkeitsverteilungen vorgestellt, deren Konstruktion je nach Umfang der Stichprobe und dem Messniveau der in Blick genommenen Merkmalsdimensio...
Chapter
In diesem Kapitel werden einige elementare statistische Maßzahlen eingeführt, mit denen sich die im vorangegangenen Kapitel vorgestellten univariaten Häufigkeitsverteilungen hinsichtlich ihrer charakteristischen Merkmale charakterisieren lassen. Dazu zählen vor allem Maßzahlen der „zentralen Tendenz“ (wie Median und arithmetisches Mittel) sowie Maß...
Chapter
Es interessieren nicht nur die (univariaten) Häufigkeitsverteilungen einzelner Variablen, sondern auch evtl. bestehende Zusammenhänge zwischen verschiedenen Variablen. In diesem Kapitel wird erläutert, wie sich die gemeinsame (bivariate) Verteilung zweier Variablen tabellarisch und graphisch darstellen und interpretieren lässt und wie die Stärke ei...
Chapter
Regressionsmodelle erweitern die Möglichkeiten, strukturelle (kausal interpretierbare) Zusammenhänge zwischen zwei und mehr Variablen zu spezifizieren. In diesem Kapitel führen wir zunächst das Basismodell für zwei metrische, eine „abhängige“ und eine „bedingende“, Variable ein, das wir in den folgenden Abschnitten auf mehrere bestimmende (erklärun...
Chapter
Häufig reicht es nicht aus, den statistischen Zusammenhang von lediglich zwei Variablen zu betrachten, denn dieser Zusammenhang kann unterschiedlich ausfallen, je nachdem welche Werte (Ausprägungen) gleichzeitig bei einer (oder mehreren) weiteren (Kontroll-)Variablen gegeben sind. In diesem Kapitel wird die dreidimensionale Tabellenanalyse eingefüh...
Chapter
In Kap. 9 wird anhand von Beispielen gezeigt, wie wahrscheinlichkeitstheoretische Konzepte in der einen oder anderen Weise angewandt werden können, um anhand von Stichprobendaten (a) bestimmte Parameter der in der Grundgesamtheit gegebenen, aber nicht beobachteten uni- oder multivariaten Verteilungen zu schätzen oder b) entsprechende Hypothesen (bs...
Article
Dieses Buch führt mit Hilfe geeignet ausgewählter Beispiele in die Methodik der statistischen Datenanalyse ein und dokumentiert so deren Brauchbarkeit zumindest für Teilbereiche der historischen Forschung. Dabei werden nicht nur die analytischen Konzepte und Modelle, sondern auch die praktischen Verfahrensschritte ausführlich erläutert. Zu fast jed...
Chapter
Der Beitrag skizziert allgemein-theoretische Betrachtungen und analytische Differenzierungen, die in der Soziologie mit dem Wertbegriff verbunden sind und zu empirischen Arbeiten anregen. Der erste Abschnitt präsentiert Kern-Elemente einer „Objekt“- versus „Konzept“-fokussierten Definition des Wertbegriffs. Der zweite Abschnitt führt eine Reihe wei...
Chapter
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Der Beitrag beginnt mit einer knappen Einführung in die anomie-theoretischen Konzepte von Durkheim und Merton, deren fundamentale Einsichten in der neueren Forschungsliteratur nicht immer hinreichend rezipiert und beachtet worden sind. Im folgenden Abschnitt werden die beiden Ansätze vorgestellt, die, explizit auf Durkheim und Merton aufbauend, die...
Article
Zusammenfassung Im Bereich der kriminalsoziologischen Forschung gehört „Anomie“ weiterhin zu den prominenten Erklärungskonzepten. Dessen gesellschaftstheoretische Verankerung wird jedoch nur noch selten diskutiert, bleibt häufig verdeckt. Der vorliegende Beitrag versucht diese Diskussion wieder aufzugreifen und in einigen Aspekten fortzuführen. Zu...
Chapter
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The first section of this article presents core elements in the object- or concept-focused definition of values, including some of the functions ascribed to them: guiding and coordination actions, marking personal and collective identities. The next section introduces some additional analytical dimensions: the substantive, temporal, and social gene...
Article
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In the »classical« approach, time series data are treated as a composite consisting of -in the simplest case -a trend, a seasonal, and an irregular component. These components may be combined additively or multiplicatively. »Moving averages« is a technique for extracting these parts out of the observed series. It can be explicated in terms of a reg...
Research
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This paper analyses crime date from Imperial Germany (1882-1898) and modern Germany (2005-2007). It applies Durkheim's double distinction between collectivist versus individualist societies and between cooperative versus egoistic individualism
Article
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Principal component analysis (PCA) denotes a popular algorithmic technique to dimension reduction and factor extraction. Spatial variants have been proposed to account for the particularities of spatial data, namely spatial heterogeneity and spatial autocorrelation, and we present a novel approach which transfers PCA into the spatio-temporal realm....
Chapter
Zeitreihenanalyse ist ein Sammelbegriff für statistische Verfahren zur Analyse von Zeitreihen. Unter einer Zeitreihe versteht man eine Serie von zeitlich geordneten Messergebnissen, die aus Erhebungen stammen, die relativ häufig (mindestens etwa 30 bis 40 Mal) in gleichbleibenden Abständen am gleichen Objekt zur gleichen Merkmalsdimension vorgenomm...
Book
Principal component analysis denotes a popular algorithmic technique to dimension reduction and factor extraction. Spatial variants have been proposed to account for the particularities of spatial data, namely spatial heterogeneity and spatial autocorrelation, and we present a novel approach which transfers principal component analysis into the spa...
Article
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Criminological research is often based on time-series data showing some type of trend movement. Trending time-series may correlate strongly even in cases where no causal relationship exists (spurious causality). To avoid this problem researchers often apply some technique of detrending their data, such as by differencing the series. This approach,...
Article
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This guest editorial introduces the Focus Section on Methodological Issues in Longitudinal Analyses of Criminal Violence. Longitudinal designs offer distinctive advantages for purposes of making causal inferences with observational data, but significant challenges must be confronted as well. This editorial highlights some of the more important meth...
Article
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The research reported here follows up on the long-standing discussion concerning the regional distribution of violent crime in Germany. It focuses on assault and robbery rates reported by the official German crime statistics for the years 2005–2007 in each of the 413 communal districts (“Kreise”). The discussions commonly contrast the eastern regio...
Article
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Zusammenfassung Die Soziologie beschäftigt sich zwar ausgiebig mit Moral und moralischen Orientierungen, nicht aber mit den situativ variablen Funktionsweisen und Ausdrucksformen des Gewissens im Alltag. Im Vergleich zu analytisch enger gefassten Begriffen wie „Selbstkontrolle“ oder „moralisches Bewusstsein“ erfasst der Gewissensbegriff eine größer...
Article
Morals and moral orientations are a prominent subject in sociological discourse and research; how our "conscience" functions and expresses itself in specific everyday situations, however, is a topic rarely addressed by sociologists. Compared to more narrowly defined concepts of self-control or moral consciousness the concept of conscience covers a...
Chapter
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Ausgangspunkt unseres Projekts ist die empirische Beobachtung, dass in fast allen ökonomisch und politisch hoch entwickelten Ländern die registrierte Gewaltkriminalität in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erheblich angestiegen ist, so auch in den von uns spezifisch untersuchten Ländern Schweden, England/Wales und der Bundesrepublik Deutschla...
Chapter
Fünf Forschungsfragen, die verschiedene Problemkonstellationen behandeln, haben die Arbeit in diesem Projekt bestimmt. Betrachtet wurden vor allem Zusammenhänge zwischen (1) der individuellen Wahrnehmung verschiedener Merkmale des jeweils gegebenen Wohnumfelds sowie verschiedener Aspekte der eigenen Lebenslage und der persönlichen Einbindung im Soz...
Chapter
Wie eingangs schon erwähnt, gibt es verschiedene Anhaltspunkte dafür, dass es nicht unbedingt die unmittelbare physische Gewalt ist, die im öffentlichen Raum verstärkt zum Ausbruch kommt, sondern dass bereits Gewaltbilligung bzw. -bereitschaft in der Struktur des sozialen Zusammenlebens enthalten sind. Schwierige Integrationsprozesse bzw. Desintegr...
Article
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This research applies the techniques of exploratory spatial data analysis (ESDA) and spatial regression modeling to explain variation in robbery and assault rates across 413 districts or “Kreise” in Germany. The findings from ESDA reveal a distinct clustering of low rates in southern Germany, especially for robbery. The results of the spatial regre...
Chapter
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Many criminologists have followed Gottfredson and Hirschi’s verdict on the uselessness of conscience as an explanatory concept within criminological theory. The present chapter challenges this assessment and explores the analytical potential of “conscience” not only for the explanation of (violent) crime but also for shedding light on other aspects...
Article
In an article recently published in MschrKrim Franziska Kunz discusses certain problems of theory construction, in particular the empirical validity of «general» theories of crime. Her interesting and ambitious contribution stimulates a number of questions, objections and thematic extensions related to her theoretical approach and to specific featu...
Chapter
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Der hier vorgelegte Artikel ist als Beitrag zu einer Festschrift für Rainer Erb entstanden, die 2011 im Berliner Metropol-Verlag erschienen ist. In ihm werden Schlüsselkonzepte aus Durkheims Soziologie, insbesondere seine Unterscheidung von „kollektivistisch“ und „individualistisch“ ausgerichteten Gesellschaften herangezogen. Auf dieser Basis wird...
Chapter
Fünf Forschungsfragen, die verschiedene Problemkonstellationen behandeln, haben die Arbeit in diesem Projekt bestimmt. Betrachtet wurden Zusammenhänge zwischen (1) der individuellen Wahrnehmung verschiedener Merkmale des umgebenden Wohnumfelds, verschiedenen Aspekten der eigenen Lage und der sozialen Einbindung im Sozialraum einerseits und (2) indi...
Article
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The article seeks to bridge the gap between the history and the sociology of violent crime and to contribute to the ongoing debate on the relationship between modernization and (criminal) violence. In particular, it demonstrates the usefulness of a theoretical perspective derived from Durkheim’s work. Durkheim’s thesis that the erosion of (traditio...
Conference Paper
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In this presentation I will not deal with normative questions or broader philosophical issues. Instead, I will discuss some methodological problems - as indicated by the title. In the preliminary title only "neuro"-biological factors were mentioned, but genetic factors are also relevant here. My considerations are based on the premise that we are i...
Article
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A limited but accumulating body of research and theoretical commentary offers support for core claims of the “institutional-anomie theory” of crime (IAT) and points to areas needing further development. In this paper, which focuses on violent crime, we clarify the concept of social institutions, elaborate the cultural component of IAT, derive impli...
Article
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"Mit abweichendem oder kriminellem Verhalten beschäftigen sich verschiedene Disziplinen, vor allem Teilzweige der Rechtswissenschaft, Psychologie und Soziologie. Kriminologie kann als eine Art Synthese-Disziplin aufgefasst werden, die sich primär aus diesen drei Herkunftsdisziplinen heraus entwickelt hat. Es muss also nicht verwundern, dass die Kri...
Article
It is surely no overstatement to claim that the concepts of “anomie” and “anomia” permeate much contemporary scholarly and public discourse about crime, violence, and other forms of problematic behavior. At the time of writing (late September 2008), a Google search of “anomie” yielded about 590,000 entries. The results for its individual-level coun...
Article
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There has been a discontinuous but fairly persistent long-term decline in homicide rates in core European countries since about 1500. Since the 1950s, however, we observe an upward trend in violent crime not only in Europe but in almost all of the economically advanced nations that combine democratic political structures with free-market economies....
Article
In diesem Beitrag versuche ich, über eine Auseinandersetzung mit Luhmanns Überlegungen zur Funktion des Gewissens Anregungen für ein empirisches Forschungsprojekt zu gewinnen, das ich unter dem Arbeitstitel Funktionsformen und Ausdrucksweisen des Gewissens im Alltag vorbereite. Anzumerken ist, dass dieses Projekt in seinen Grundrissen schon abgeste...
Book
In fast allen ökonomisch hoch entwickelten Ländern ist die Gewaltkriminalität in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts deutlich angestiegen - in Umkehrung eines langfristig rückläufigen Trends individueller (außerstaatlicher) Gewaltanwendung seit Beginn der Neuzeit. Die Autoren entwickeln hierfür einen Erklärungsansatz, der vor allem von Norb...
Article
Zusammenfassung Der Beitrag setzt sich kritisch mit der von Sigrid Roteutscher vertretenen These auseinander (vgl. den Aufsatz „Von Realisten und Konformisten — Wider die Theorie der Wertsynthese“ in KZfSS 3/2004, S. 407–432), nur durchgngig hierarchisierte Werte seien zur Orientierung von Handlungen tauglich, Klages’ Konzept der „Wertsynthese“ sei...
Article
In her acrticle (cf. "Von Realisten und Konformisten - Wider die Theorie der Wertsynthese", KZfSS 3/2004, p. 407-432) Sigrid Rossreutscher starts with the assumption that values fail to sufficiently orient human action unless they are hierarchically ordered prior to the situation in which the action takes place. She consequently rejects Klages' con...
Chapter
Seit Mitte des vorigen Jahrhunderts ist in fast allen ökonomisch hoch entwickelten, demokratisch verfassten Gesellschaften die Rate der registrierten Gewaltkriminalität ziemlich kontinuierlich angestiegen (Gartner 1990; Eisner 2001, 2002). Bei der Suche nach Erklärungen glauben Soziologen regelmäßig bei gesellschaftlichen Fundamentalprozessen wie I...
Article
More than thirty years sociological research on value change has produced an impressive amount of (survey-)data. However, little has been done to advance our theoretical understanding of the concept of values. Based on Luhmann's theory of the function of social values the present article proposes ways and means to narrow the gap between empirical r...
Article
Zusammenfassung Die soziologische Werteforschung hat - unter dem Postulat des Wertewandels - in den letzten dreißig Jahren eine Fülle von (Umfrage-)Daten gesammelt, aber kaum Fortschritte bei der theoretischen Klärung des Wertkonzepts erzielt. Im vorliegenden Artikel wird versucht, Möglichkeiten einer engeren Verbindung von theoretischer Reflexion...
Article
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More than thirty years sociological research on value change has produced an impressive amount of (survey-)data. However, little has been done to advance our theoretical understanding of the concept of values. Based on Luhmann's theory of the function of social values the present article proposes ways and means to narrow the gap between empirical r...
Article
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No abstract available
Article
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Gurr and others have demonstrated that the long-term development of homicide rates in Europe follows a U-shaped curve : There is a fairly steady (though non-linear) decline since the 17th century (or even earlier, in some regions) till the middle of the 20th century, and a fairly steady increase since the 1960s. It is tentatively assumed in this ar...
Chapter
What are values and how have they been evolving? Why do people turn to violence and why do they do so with declining or increasing frequency? Such issues are continuously and controversially discussed in both academic and public discourse. The articles collected in this edition offer a cumulative overview of various conceptual and methodological ap...
Article
In 1990 Ian Budge and Richard Hofferbert published an article in support of “the doctrine of the party mandate”, using evidence from regression analyses relating the content of postwar US party platforms and governmental outputs in terms of yearly expenditure rates. Their approach was severely criticized by Gary King and Michael Laver (1993) but ha...
Chapter
There is much disagreement among sociologists as to the usefulness of the concept of solidarity in sociological analysis. Reinhard Bendix, for example, sought to distinguish social structures “by the magnitude and the psychological implications of the solidarities they achieve” (Bendix, 1967, p. 320). Jeffrey Alexander (1980, p. 6) argues that “sol...
Article
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Zusammenfassung Zeitreihendaten eröffnen im Prinzip die Möglichkeit, sowohl kurzfristige Effekte als auch langfristige strukturelle Beziehungen zwischen Variablen simultan zu schätzen. Dabei wird die in der Querschnittanalyse meist nur implizit gemachte Voraussetzung aufgegeben, die Daten befänden sich zum Zeitpunkt der Messung im Gleichgewicht. Um...
Article
Time series data open up the possibility of simultaneously estimating short-term effects as well as long-term structural relationships between variables. In time series analyses, a crucial restriction that governs statistical analyses of cross-sectional data can be relaxed: the assumption that the data are in equilibrium at the time of measurement....
Article
In a series of studies based on content analyses of political documents, J. Zvi Nam-wirth and Robert Ph. Weber have advanced the thesis that in modern society culture changes in theoretically meaningful cyclical patterns. In our article we question the empirical evidence presented by these authors and look at some of the more general methodological...
Article
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In this article, the work of Namenwirth and Weber on the long term cyclical nature of culture change has been taken as a starting point in a discussion of more general issuses in identifying trends and cycles and structural relationships between variables in time series analysis. A brief introduction into the statistical concept of cointegrated pro...
Article
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The sociologist or historian who wants to analyze time series data is often confronted with the fact that the data do not meet the requirements of the statistical models that he or she would like to apply. One of the problems commonly encountered is ''outliers'' that, if not treated properly, may distort model identification and parameter estimatio...
Article
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This is the second in a series of articles which in-troduces basic concepts and models of time series analysis. Whereas the first paper (HSR 3/1992) presented elementary descriptive concepts and traditional techniques of decompo-sing a time series into trend, season, and irregular fluctua-tions, this second paper offers an introduction into the Box...
Article
'Die Modellierung von Zeitreihen - beispielsweise in Form der ARIMA-Modelle - stützt sich auf die Theorie stationärer stochastischer Prozesse. Die Stationaritätsvoraussetzung ist bei vielen sozialwissenschaftlich relevanten Zeitreihen aber nicht erfüllt. Unter anderem weisen sie häufig Varianzen auf, die entweder trend- oder zeitspezifisch schwanke...
Article
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Zusammenfassung In der sozialhistorischen Kriminalitätsforschung wird seit Jahren mit quantifizierenden Methoden der Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher Modernisierung und Kriminalität (ab 1500) untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Umfang der Gewaltkriminalität im Verhältnis zur Eigentumskriminalität. Der Artikel gibt einen Überblic...
Article
'Modelle und Verfahren der statistischen Zeitreihenanalyse sind bisher in der Soziologie nur selten angewandt worden. Das liegt u.a. daran, daß die Zeitreihendaten oft nicht die Voraussetzungen erfüllen, die in die Konstruktion der statistischen Modelle eingegangen sind. Ausreißer und fehlende Werte sind häufig Teil des Problems. Sie begünstigen Fe...
Article
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Regression analysis is one of the major re-search tools in the social sciences, but this technique is not often used to its full capacity. In most cases appli-cations are restricted to linear additive models even though theoretical considerations may point to non-linear and/or interactive models. In this article the sub-stantive interpretation of i...
Chapter
In der empirischen Sozialforschung ist zunehmend deutlich geworden, daß eine ganze Reihe von Problemstellungen nur mit Hilfe „dynamischer“ Analyseformen adäquat zu behandeln sind (s. z.B. Arminger et al. 1979). Eine Klasse solcher Verfahrensweisen ist von Box und Jenkins (1976) entwickelt worden. Wir haben diese Methode im Rahmen eines Projekts am...
Chapter
Ausgehend vor allem von Habermas’ und Offes Versuchen, “Strukturprobleme des Kapitalismus” unter dem Stichwort der “Legitimationskrise” mit bestimmten Erscheinungsformen des politischen Bewußtseins in Zusammenhang zu bringen, haben sich in der politischen Soziologie und Publizistik geradezu modische Diskussions trends mit polemischer Rede und Wider...
Chapter
Legitimitätsvorstellungen, generalisierte Geltungskriterien und andere Elemente kollektiver Einstellungen müssen, wie in den beiden vorangegangenen Kapiteln dargelegt, letztlich im Kontext umfassender systemgeschichtlicher Entwicklungsprozesse betrachtet werden. Dabei ist kollektiven Einstellungen einerseits eine aus ihrem Systemcharakter folgende...
Article
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Ausgangspunkt des Forschungsprojektes ist folgende empirische Beobachtung: der für verschiedene europäische Länder gut dokumentierte langfristige Rückgang der Homizidraten seit Beginn der Neuzeit bis etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts und ihr erneuter Anstieg in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Die Autoren entwickeln einen theoretische...
Article
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Die Vergleichsstudie präsentiert Daten zur ökonomischen Entwicklung in Deutschland, England, Schweden und den USA im Zeitraum 1950-2000. Dabei gliedern sich die Ausführungen in folgende ökonomische Kenngrößen: (1) Wachstum und Niveau des Volkseinkommens, (2) Produktivitätsentwicklung, (3) Arbeitslosigkeit, (4) Beschäftigungsstrukturen (Arbeitszeitv...
Article
"Wir lesen es in den Zeitungen fast jeden Tag: Kinder fallen Sexualstraftätern zum Opfer, Skinheads schlagen Ausländer zusammen, Schüler werden von ihren Mitschülern malträtiert, ein Bankräuber nimmt Geiseln, ein Vater erschlägt seine Kinder, ein Zuhälter stirbt bei einer Messerstecherei, bei einem Fußballspiel kommt es zu einer wüsten Schlägerei....
Article
Full-text available
"Die hier vorgelegte Studie entstand im Rahmen eines Lehrprojekts am Institut für Soziologie der Martin-Luther-Universität. Der Fragebogen wurde innerhalb einer Einführungsveranstaltung über Methoden der empirischen Sozialforschung im Sommersemester 1994 erarbeitet, die Interviews konnten in der vorlesungsfreien Zeit - im wesentlichen von Ende Sept...
Article
"Angesichts des emphatischen Anspruchs der Neurowissenschaften (oder ihrer medialen Lautsprecher), neue Erkenntnisse zu bieten, die die Annahme eines freien Willens hinfällig werden ließen, ist es vielleicht sinnvoll, sich daran zu erinnern, dass schon Kant (in seiner Kritik der theoretischen Vernunft) ein solches Wissen imaginierte, aber gänzlich...

Questions

Question (1)
Question
I added a new book ("Statistik für die Geschichtswissenschaften", Springer VS) to the list of my publications, but my co-authors' name (Volker Müller-Benedict, named secondly) does not appear on the listing, and I have not found a way to correct this. Could you change this or tell me how to do it? Thanks, Helmut Thome

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