Gundula Barsch

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Hochschule Merseburg · Social media culture

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Publications

Publications (22)
Chapter
Suchtprävention ist nicht nur ein methodischer Ansatz, mit dem physischen, psychischen und sozialen Problemen von Sucht entgegengewirkt werden soll. Suchtprävention hat sich über mehr als zwanzig Jahre zugleich immer weiter professionalisiert und institutionalisiert und wird heute auch von vielen berufsständischen Interessen getragen. Diese Konstel...
Chapter
Suchtprävention ist nicht nur ein methodischer Ansatz, mit dem physischen, psychischen und sozialen Problemen von Sucht entgegengewirkt werden soll. Suchtprävention hat sich über mehr als zwanzig Jahre zugleich immer weiter professionalisiert und institutionalisiert und wird heute auch von vielen berufsständischen Interessen getragen. Diese Konstel...
Book
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Pressemitteilung vom 02.07.2014 Nicht-Regierungsorganisationen und Wissenschaftler haben heute in Berlin den ersten Alternativen Drogen- und Suchtbericht vorgestellt – eine knappe Woche vor Erscheinen des Drogen- und Suchtberichtes der Bundesregierung am kommenden Montag. Cover des Alternativen Drogen- und Suchtberichts Der Alternative Drogen- und...
Article
Suchtprävention gerät zunehmend in Bezug auf ihre Paradigmen als auch in Bezug auf ihre inhaltliche Anbindung unter Modernisierungsdruck. Gefordert ist eine Wendung weg von paternalistischen Ansätzen einer Bewahrungsethik hin zu emanzipatorischen Ansätzen, die sich mit dem Stichwort „Drogenmündigkeit“ auf den Punkt bringen lassen.
Chapter
Suchtprävention kann als Teilantwort westlicher Gesellschaften auf sich etablierende Drogenprobleme verstanden werden. Ihre Anfänge datieren aus den 1970er Jahren. Seit dem haben sich die Ansätze und Methoden, die unter dem Begriff Suchtprävention firmieren, kontinuierlich weiterentwickelt und sich dabei ständig institutionalisiert und professional...
Article
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Gemeinhin wird unter dem Thema „Drogenkonsum und soziale Ungleichheit“ die immer wiederkehrende Darstellung erwartet, nach welcher der Konsum psychoaktiver Substanzen Armut, Verelendung und Chancenlosigkeit auslöse bzw. andersherum, dass den von Armut und Chancenlosigkeit Betroffenen kaum eine andere Perspektive bliebe, als ihre Sorgen und Nöte in...
Article
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Ziel dieser Studie war die Erarbeitung von mehr Einblick in die Praxis des Mischkonsums in sozialen Bezügen, von denen bekannt ist, dass hier mit legalen und illegalen Drogen umgegangen wird. Im Zentrum der Aufmerksam-keit stand die Ermittlung der Verbreitung von Drogen-kombinationen und der mit ihrem Konsum gesammelten Erfahrungen. Daten dazu wurd...
Chapter
Die Grundidee des Forschungsvorhabens wurde im wesentlichen 1989/1990 erarbeitet. Danach sollten zum forschungsleitenden Thema die besonderen Einstellungs- und Handlungsmuster der ostdeutschen Bevölkerung zu „Drogen“ und „Sucht“ werden. Unter dem Eindruck irrationaler Reaktionen der DDR-Bevölkerung in der Auseinandersetzung mit dem Thema „illegalis...
Chapter
Frühjahr 1990. Vor der Humboldt-Universität sind die Denkmale der Gründer und Namensgeber Wilhelm und Alexander von ihrer Winter-Verschalung befreit. M.K. ist hier mit Kai verabredet, Sozialpädagoge in der Westberliner Drogenarbeit, der auf einem Treffen zwischen „DrogenarbeiterInnen“ aus beiden zu diesem Zeitpunkt noch nicht vereinigten Stadthälft...
Chapter
In diesem Kapitel wird die Entwicklung von Einstellungen zu Drogen und Drogenkonsum im Zeitraum von 1990 bis 1995 beschrieben. Die Einstellungen von Jugendlichen zu illegalisierten Drogen sind ein wichtiger Aspekt bei der „Etablierung“ illegalisierter Drogen im Ostteil Berlins nach Öffnung der Mauer.
Chapter
Im sozialpädagogischen Alltag machen wir immer wieder die Erfahrung, daß die allermeisten Erwachsenen, die als Eltern, als LehrerInnen, als AusbilderInnen, als Erzieherinnen für Jugendliche Verantwortung tragen und sich um die Entwicklung von Jugendlichen sorgen, bezogen auf einen möglichen Konsum verbotener Drogen durch die ihrer Liebe und Fürsorg...
Chapter
Berichte über die Ergebnisse quantitativer empirischer Sozialforschung haben selbst auf solche Leserinnen eine abschreckende Wirkung, die von der Sache her hochmotiviert sind und mit Neugier und gespannter Erwartung auf „wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse“ hoffen, mit denen sie in ihrer beruflichen Praxis etwas anfangen können.
Chapter
Die Zielsetzung unserer mehrjährigen Forschungsarbeit bestand nicht lediglich im Aufzeichnen gesellschaftlicher Entwicklungen bzw. in der detaillierten Analyse des Erwerbs von Wissen, Einstellungen und Handlungsweisen von Jugendlichen bezüglich illegalisierter Drogen, sondern stets auch darin, mit den gewonnenen Ergebnissen zu einer fundierten Refl...
Chapter
Die Darstellung der Lebenssituation Jugendlicher in Ostdeutschland in Zeiten des politischen und wirtschaftlichen Umbruchs ab 1989 sowie der Vergleich mit westdeutschen Jugendlichen sind derzeit vielfach Inhalt sozialwissenschaftlicher Publikationen. Auch die Aufarbeitung der bis dato kaum öffentlich zugänglichen Forschungen zu Jugend in der DDR, f...
Chapter
Die nachfolgenden theoretischen Überlegungen zum Begriff „Drogenkonsum“ als soziales Handeln betreffen nicht nur den unmittelbaren Konsum von Drogen, sondern den Umgang mit Drogen insgesamt, die kommunikative Auseinandersetzung mit dem Thema „Drogen“ sowie die Entwicklung von Einstellungen und Handlungsweisen.
Chapter
Unter Kommunikation wird hier der Austausch von Mitteilungen zwischen Personen mitsamt den zugehörigen Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozessen der Beteiligten verstanden. Ein solcher Austausch mag direkt (durch unmittelbares In-Beziehung-Treten) oder indirekt erfolgen, er mag auf verbaler oder nonverbaler Ebene stattfinden und er mag den Beteiligt...
Chapter
Vor dem Hintergrund der drogenpolitischen Rahmenbedingungen in Ost- und Westdeutschland stellte sich als Anspruch und Ziel des Forschungsteams, im Rahmen einer Zeitreihenuntersuchung die Prozesse der Konfrontation mit, der Hinwendung zu und der Aufnahme von bisher nicht gekannten Drogen durch eine drogennaive Bevölkerung wissenschaftlich zu begleit...
Chapter
Zu den Zielen dieses Forschungsprojektes gehörte es vorrangig, mit seinen Ergebnissen die weithin irrational geführte Diskussion über „Prävention des Drogenmißbrauchs“ bei Kindern und Jugendlichen zu versachlichen. Das Thema „Drogenkonsum“ ist bei erziehenden Erwachsenen und solchen, die sich überhaupt im weiten Feld der Sozialisation und der Jugen...
Chapter
Im Alltagsbewußtsein wird der Konsum legalisierter Drogen wie Alkohol und Nikotin selten mit dem Phänomen Armut in Verbindung gebracht. Im Gegensatz dazu stellen sich Assoziationen von sozialem Abstieg und Verelendung in Zusammenhang mit illegalisiertem Drogenkonsum sofort ein. Das Klischee von Fixerinnen auf Bahnhofstoiletten prägt die öffentliche...

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Project
The (non-)use of cannabis as medicine in Germany can be widely explained by the lack of medical guidelines. Without such science-based recommendations cannabis will not be used in the standard care. It requires an above-average effort by patient or physician to get or perform a treatment with cannabis. An evidence- and consensus-based guideline for general use of cannabis as a medicine would be the first step for the anchoring of cannabis as a medicine in the standard care. The central problem is the lack of studies to be used as the foundation of the recommendations. This knowledge gap is the result of the prohibition policy, which also prevents research and use as medicine for decades. These and other special features of cannabis currently make the development of an S3 guideline according to the rules of the "pure doctrine" impossible. However, given the great potential of cannabis as a medicine, it would be irresponsible not to at least try to collect all the existing knowledge and draft at least weak recommendations.