Christoph Weller

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Universität Augsburg | UNA · Institut for social sciences

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Publications (111)
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Wird Politikberatung zum Gegenstand politikwissenschaftlicher Forschung, leistet die Wissenschaft einen dreifachen Beitrag zu dessen Konstitution: sie deutet bestimmte Formen von wissenschaftlicher Kommunikation als Beratung, unterscheidet hierfür die Sphäre der Politik vom Bereich der Wissenschaft, in dem die Forschenden zugleich selbst tätig sind...
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Der Beitrag formuliert die These, dass die Beliebtheit des Resilienzbegriffs trotz seiner definitorischen Unschärfe mit einer veränderten Wahrnehmung von Unsicherheit, Krisen und Risiken zu erklären ist. Seine Popularität steht in Verbindung zu dem dominanten Selbstbeschreibungsmodus der Reflexiven Moderne – der Krise –, die sich in einer auf Dauer...
Chapter
Die Verhinderung weiterer Kriege mit wissenschaftlichen Mitteln bildet den Ausgangspunkt sowohl der politikwissenschaftlichen Teildisziplin „Internationale Beziehungen“ als auch der Friedens- und Konfliktforschung. Doch ihre Entwicklungen sind unterschiedlich verlaufen und die Unterscheidung der zwei Forschungsfelder spielt auch heute immer wieder...
Chapter
Die Verhinderung weiterer Kriege mit wissenschaftlichen Mitteln bildet den Ausgangspunkt sowohl der politikwissenschaftlichen Teildisziplin „Internationale Beziehungen“ als auch der Friedens- und Konfliktforschung. Doch ihre Entwicklungen sind unterschiedlich verlaufen und die Unterscheidung der zwei Forschungsfelder spielt auch heute immer wieder...
Chapter
In diesem Beitrag wird der Artikel von Barbara Krahé aus der Perspektive einer sozialwissenschaftlichen Konfliktforschung kommentiert.
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Conflict prevention, more than other fields of international politics and foreign policy, is characterized by a multiplicity of state and non-state actors, giving rise to particularly complex coordination challenges. This article evaluates the extent to which the German response to these challenges, the action plan for civilian conflict prevention,...
Article
Zivile Konfliktbearbeitung. - In: Internationale Politik als Überlebensstrategie / Mir A. Ferdowsi. - München : Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit, 2009. - S. 275-296. - (Bayerische Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit : A ; 111)
Article
Die administrative Zuständigkeit für die deutsche Außenpolitik liegt nicht nur im Auswärtigen Amt (AA) (→ Auswärtiger Dienst) und seinen Auslandsvertretungen, sondern auch bei den internationalen Abteilungen und Referaten der anderen Fachministerien. Diese institutionelle Zersplitterung ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Vorstellung, in den aus...
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ARTIKEL / ARTICLES ewaltanwendung auszuschließen, obwohl sich soziale Konflikte nicht verhindern lassen und notwendig für gesellschaftlichen Wandel sind, ist das übergeordnete Ziel ziviler Konfliktbearbeitung. Dafür haben sich in modernen Gesellschaften die unterschiedlichsten Methoden, Instru-mente und Verfahren herausgebildet. Hierzu gehören die...
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After a short period of optimism concerning a peace dividend after the end of the Cold War, an increasing number of violent intrastate conflicts and new threats, such as transnational terrorism, were recognized. This led to an urgent search for options in order to respond adequately to the so-called »new wars« and the new threats to security. Non-m...
Chapter
Kosovo, Afghanistan, Irak — die Stationen jüngster westlicher Militäroperationen haben in der deutschen Öffentlichkeit sehr unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Wurde der NATO-Einsatz in Jugoslawien höchst kontrovers debattiert (vgl. Köcher 1999: 5), folgte die öffentliche Meinung beim Afghanistan-Krieg einem ähnlich einheitlichen Muster wie...
Chapter
Konstruktivistische Analysen der internationalen Politik sind theorieorientierte Untersuchungen solcher Zusammenhänge grenzüberschreitender Interaktionen, die nicht nur materiellen, sondern auch ideellen Einflüssen auf die internationale Politik eine entscheidende Rolle beimessen. Solche Analysen stehen vor der besonderen Herausforderung, Faktoren...
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Bei der Gründung der Zeitschrift ßr Internationale Beziehungen haben sich deren Herausgeber für ein doppelt anonymes Peer Review-Verfahren entschieden und sich fortan in ihren Publikationsentscheidungen von den Voten der Gutachtenden leiten lassen. Welche Validität kann das bei der ZIB praktizierte Verfahren für sich in Anspruch nehmen? Die Analyse...
Chapter
Gerhard Schröder hat niemandem den Krieg erklärt, aber in der Wahl der Formulierung des Kernsatzes seiner Erklärung am Abend des 11. September 2001 hat er eine gewissermaßen autoritative politische Bestätigung des Interpretationsmusters der Terroranschläge in den USA vorgenommen, welches die großen deutschen Fernsehsender im Laufe des Nachmittags v...
Chapter
Gerade Zeiten emotionalisierter Friedensdiskussionen verlangen in besonderer Weise nach friedenstheoretischer Reflexion, um sowohl die Positionen und Argumente der Debatten-Gegnerinnen als auch das eigene Denken daraufhin zu befragen, auf welche Annahmen sich die Argumente stützen. Wenn beispielsweise auf allen Seiten von „Frieden“ die Rede ist — w...
Article
Mit seiner These von Global Governance als möglichem hegemonialen Diskurs verbindet Ulrich Brand eine Aussage über die Dominanz eines bestimmten Deutungsmusters der internationalen Politik mit dessen politischer Kritik. Damit handelt er sich zahlreiche methodische wie theoretische Probleme ein, denen er in seinem Beitrag zu wenig Aufmerksamkeit sch...
Chapter
Wenn in dieser Arbeit emige Schritte in Richtung auf ein allgemeines Erklärungsmodell außenpolitischen Einstellungswandels anhand der eingehenden Analyse eines bzw. zweier empirischer Fälle und der zu ihrer Erklärung vorliegenden Erklärungsansätze gegangen werden sollen, sind zunächst bestimmte Grundlagen für ein solches Vorgehen darzustellen. Das...
Chapter
Die intensive Auseinandersetzung mit zwei Forschungssträngen, die Erklärungen für einen rapiden außenpolitischen Einstellungswandel anzubieten haben, hat die erheblichen erkenntnistheoretischen Probleme verdeutlicht, in welche die Ansätze sowohl aufgrund ihrer normativen Orientierungen als auch durch ihre interdisziplinären Anknüpfungen an inzwisch...
Chapter
Die negativen außenpolitischen Einstellungen gegenüber der Sowjetunion, deren Wandel am Ende der 1980er Jahre zu erklären die Argumentation dieser Arbeit bestimmt, waren das klassische Feindbild, aus dessen Analyse sich in den 1970er Jahren em Forschungsfeld entwickelt hat, welches sich als „Feindbild-Forschung“ bezeichnen läßt. Dabei handelt es si...
Chapter
Betrachtet man die internationale Politik in einem wörtlichen Sinne als eine Welt, in der (National-)Staaten miteinander interagieren, ist es nur von geringem Interesse, die Konstitution und die Bedeutung kollektiver Identitäten für die internationale Politik zu betrachten.2 Wenn die Existenz von Staaten als gegeben angenommen wird, die dominanten...

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