Benjamin Zaiser

Benjamin Zaiser

About

40
Publications
17,794
Reads
How we measure 'reads'
A 'read' is counted each time someone views a publication summary (such as the title, abstract, and list of authors), clicks on a figure, or views or downloads the full-text. Learn more
307
Citations
Introduction
Intrigued by and passionate about crisis communication, I am currently conducting research on the relationship between mental exhaustion and the cognitive and affective portions of empathy in crisis negotiations. Beyond the psychology of interpersonal communication, my research includes social cognition during critical and major incidents, tactical decision making in law enforcement contexts, and the pedagogy of corresponding training and education.

Publications

Publications (40)
Preprint
Full-text available
Der Umgang mit größeren Menschengruppen gehört zu den Standardaufgaben der Polizei. Ausgerichtet an Wissensbeständen aktueller sozialpsychologischer (und soziologischer) Forschung argumentiert der Beitrag für einen evidenzbasierten und reflexiven Forschungszugang. Ausgehend von Konzepten zum Verhalten von Menschengruppen, die auf einer klassischen...
Preprint
Full-text available
Kognitive Verzerrungen (KV) sind im polizeilichen Interaktionsverhalten ein Problem und stellen die Polizei vor große Herausforderungen. Diese Herausforderungen ergeben sich aus der Art der KV, ihren Quellen und Fehlannahmen, die Polizistys 1 in ihrem Denken über sie fehlleiten. Auf der Grundlage eines Rahmenmodells, das KV und Fehlannahmen über ih...
Preprint
Full-text available
Innerhalb der Polizei existieren reflexionswürdige organisationskulturelle Wissensbestände, die über zwei miteinander verbundene Narrative transportiert werden. Das polizeiliche Gefahrennarrativ beschreibt eine immerwährende und ansteigende Gefahr für Polizistys, wohingegen das Kampfnarrativ polizeiliche Arbeit primär als Kampf gegen das Böse konze...
Preprint
Full-text available
Die Polizeipsychologie produziert Wissen. Als forschungsorientiertes Handlungsfeld folgt die Polizeipsychologie weitgehend originären Ansprüchen der Wissenschaft: Die polizeipsychologische Wissensproduktion orientiert sich dabei am Ideal methodischer Kontrolle. Der vorliegende Artikel knüpft am Wissenschaftsvertsändnis internationaler und nationale...
Preprint
Full-text available
Eigensicherung bezieht sich im Kern auf den Selbstschutz von Polizistys 1. Das zentrale Bezugsproblem von Eigensicherung ist Gewalt. Hierzulande wird polizeiliche Eigensicherung seit über 20 Jahren vor allem als Psychologie der Eigensicherung konzipiert und trainiert. Eigensicherung tritt darin auf als Antwort auf eine von außen auftretende Gefährd...
Preprint
Full-text available
Mit der Social Dominance Theory (SDT) und der Social Distance Theory of Power (SDTP) stellen wir in diesem Beitrag zwei theoretisch fundierte und empirisch validierte Forschungsansätze vor, die eine hohe Erklärungskraft sowohl für die grundsätzliche Arbeit der Polizei als auch für besondere Problemdiagnosen der Gegenwart bereithalten. In einem erst...
Article
In diesem Beitrag veranschaulichen wir den Wirkbereich der polizeilichen Kommunikationsfähigkeit und konfliktreduzierenden Handlungskompetenz. Von diesem Bestimmungspotenzial schließen wir die Position, die die deeskalierende Kommunikation als Schlüsselkompetenz von Polizeivollzugsbeamt*innen besetzt: Sie ist dem Einsatz anderer Mittel, insbesonder...
Article
Cognitive biases have been identified as drivers of excessive use of force, which has determined current affairs across the globe. In this article, we argue that police is facing serious challenges in combating these biases. These challenges stem from the nature of cognitive biases, their sources, and the fallacies that mislead police professionals...
Preprint
Full-text available
Das Konzept stochastischer Gewalt erklärt die Entstehung von Gewalt in einem sozialen System als einen wahrscheinlichen, aber im konkreten Einzelfall nicht vorhersagbaren Prozess. Im vorliegenden Beitrag beschreiben wir das Konzept in seinem prozesshaften Verlauf und legen dabei den Analysenutzen für eine Reduktion von Gewalt in der Gesellschaft da...
Article
Full-text available
Zusammenfassung Auch wenn, einem Bonmot Watzlawicks folgend, nicht nicht kommuniziert werden kann, kann Kommunikation gleichwohl mehr oder weniger viel Aufmerksamkeit zuteilwerden. In den modernen Sozialwissenschaften ist Kommunikation längst theoretisch und empirisch zum Schlüsselelement komplexitätsangemessener Beschreibungen und Erklärungen mode...
Article
Full-text available
Zaiser, B., Staller, M. S., & Koerner, S. (2021). Die Tools der Straße I: Verbale Kommunikation im Einsatz. Deutsches Polizeiblatt, 39(4), 9–12.
Article
Full-text available
Staller, M. S., Koerner, S., & Zaiser, B. (2021). Die Ablösung des Deeskalierenden Einsatzmodells: Das Gewaltreduzierende Einsatzmodell. Deutsches Polizeiblatt, 39(4), 6–8.
Article
Reflexion und Reflexivität sind wichtige Bestandteile einer professionellen Praxis im polizeilichen Tätigkeitsfeld. Der vorliegende Beitrag legt dar, dass Reflexivität über ein bloßes Nachdenken hinaus- geht und beschreibt eine Struktur der Reflexion auf drei Ebenen, welche mit jeweils anderen Kernfragen verbunden sind. Während auf niederschwellige...
Preprint
Full-text available
Auch wenn, einem Bonmot Watzlawicks folgend, nicht nicht kommuniziert werden kann, kann Kommunikation gleichwohl mehr oder weniger viel Aufmerksamkeit zuteil werden. In den modernen Sozialwissenschaften ist Kommunikation längst theoretisch und empirisch zum Schlüsselelement komplexitätsangemessener Beschreibungen und Erklärungen moderner Gesellscha...
Article
Die Komplexität und Dynamik von Einsatzsituationen nährt den Bedarf an systematischen Strukturen zur Planung und Reflexion des Einsatzverhaltens von Einsatzkräften. Basierend auf dem Gewaltreduzierenden Einsatzmodell legen wir im vorliegenden Beitrag einen Planungs- und Reflexionsstruktur vor, die Beamten im Streifendienst eine systematische Vor- u...
Preprint
Full-text available
Cognitive biases have been identified as drivers of excessive use of force, which has determined current affairs across the globe. In this article, we argue that police is facing serious challenges in combating these biases. These challenges stem from the nature of cognitive biases, their sources, and the fallacies that mislead police professionals...
Research Proposal
Full-text available
On behalf of Palgrave Macmillan, a Springer Nature publishing company, we are seeking proposals for chapters in the forthcoming 'The Palgrave Handbook of Police Conflict Management and Use of Force Training'. Palgrave Handbooks are known for the combination of cutting-edge research and review articles. Their specially commissioned chapters produce...
Research Proposal
Full-text available
Das Springer-Handbuch "Polizeipsychologie" verfolgt das Ziel, als Standardwerk der deutschsprachigen Polizeipsychologie die bestehende Praxis zu beschreiben, Wissensbestände des Themenfeldes zusammenzufassen und evidenz-basierte Gestaltungsmöglichkeiten der (a) polizeipsychologischen Arbeit sowie der (b) polizeilichen Arbeit generell aus Sicht der...
Article
Staller, M. S., Körner, S., & Zaiser, B. (2021). Mehr GeredE - Ein Plädoyer für die Ablösung des Deeskalierenden Einsatzmodells. Die Polizei, 112(2), 72–81. Abstract: Polizeiliche Einsatzmodelle sind in der nationalen und internationalen Polizeiliteratur fest verankert (z.B. Amen- dola, 1995; Moos, 2014). Sie strukturieren polizeiliches Einsatzverh...
Preprint
Full-text available
Abstrakt: In diesem Beitrag erarbeiten wir das Bestimmungspotenzial der polizeilichen Kommunikationsfähigkeit und konfliktreduzierenden Handlungskompetenz. De-eskalierende Kommunikation qualifizieren wir dabei als Schlüsselkompetenz von Polizeivollzugsbeamt*innen. Sie ist dem Einsatz anderer Mittel, insbesondere der Anwendung von Zwang, übergeordne...
Preprint
Full-text available
Reflexion und Reflexivität sind wichtige Bestandteile einer professionellen Praxis im polizeilichen Tätigkeitsfeld. Der vorliegende Beitrag legt dar, dass Reflexivität über ein bloßes Nachdenken hinausgeht und beschreibt eine Struktur der Reflexion auf drei Ebenen, welche mit jeweils anderen Kernfragen verbunden sind. Während auf niederschwelliger...
Preprint
Full-text available
Polizeiliche Einsatzmodelle sind in der nationalen und internationalen Polizeiliteratur fest verankert (z.B. Amendola, 1995; Moos, 2014). Sie strukturieren polizeiliches Einsatzverhalten und bieten Handlungsorientierung für ein effektives Einsatzverhalten. In den Regularien der Polizei in Deutschland nimmt das Deeskalierende Einsatzmodell (Bernt &...
Article
en Nation‐states’ desire to control the Internet is reflected in an increasing number of countries that employ ongoing, policy‐backed technical Internet filtering practices. This qualitative study investigated the mechanisms that operate at the international level of analysis, driving the growth, and spread of such Internet filtering activities acr...
Article
The current study aims to investigate corresponding self‐control and self‐control failures that are the result of ego depletion and its impact on police officers’ decision to use force. For that purpose, a total of 200 German police recruits were randomly assigned to either an experimental or control group. Ego depletion was manipulated using the “...
Article
Full-text available
Endowed with the state monopoly on the legitimate use of even potentially lethal force, it is intolerable for police officers to act outside the governing legal and ethical framework. At the same time, officers are expected to exert self-control and refrain from excessive use of force when they deal with provocative and perilous situations. This st...
Article
Full-text available
The aim of the current study was to examine psychophysiological arousal during the use of non-lethal training ammunition (NLTA) compared to conventional ammunition (CA). For that purpose, we assessed heart rate (HR) and parasympathetic activity while police officers engaged in a demanding fighting and shooting exercise. Based on previous research s...
Article
Full-text available
Das polizeiliche Einsatztraining hat die Entwicklung von Einsatzkompetenzen zum Ziel, die im Ernstfall dazu beitragen sollen Einsatzsituationen jeglicher Art zielführend zu bewältigen. Der vorliegende Beitrag präzisiert das als problematisch wahrgenommene Verhältnis zwischen Training- und Anwendungskontext im polizeilichen Einsatzhandeln. Im Mittel...
Article
Full-text available
Physical assaults are an inherent problem of modern society. One strategy available to try to prevent violence is to strengthen one’s personal capacities to defend oneself. This is the scope of various self-defence programs and systems within the civil domain. While training in self-defence facilitates the use of self-protective strategies in real...
Article
Full-text available
This study investigated the effects of regular threat exposure on risk-taking by comparing risk-taking propensity between police officers, martial artists, and a control group not regularly exposed to real or simulated threats. The behavioral measure of risk-taking propensity known as the Balloon Analogue Risk Task (BART) was administered to a samp...
Article
Full-text available
In this study, we investigated the possible development of threat-related attentional bias due to the work as a police officer. For this purpose, we compared four groups, differing with regard to their experience in policing and martial arts: (a) police officers with no experience in martial arts (n = 74), (b) martial artists (n = 50), (c) police o...
Presentation
Full-text available
The sustainable development of problem solving skills that transfer into real world encounters is the underlying goal of police use of force (PUOF) training. The paper presents a model for designing optimal learning environments in PUOF settings. In contrast to inherent restrictions within traditional approaches of skill acquisition the theory of e...
Article
Full-text available
Die Gestaltung eines effektiven polizeilichen Einsatztrainings erfordert umfangreiche Kompetenz seitens des handelnden Einsatztrainers sowohl auf inhaltlicher als auch auf pädagogischer Ebene.Diesen Anforderungen steht oft nur ein begrenztes Ausmaß and Aus- und Fortbildung gegenüber. Mit diesem Beitrag stellen wir „deliberate performance-Aktivitäte...
Article
Full-text available
Communication skills are an important component of the officer’s toolbox when responding to frontline calls. Yet, research-based recommendations for officers’ communicative behavior to facilitate personal safety are rare. Drawing from research on domestic violence, community policing, police encounters with the mentally ill, and crisis negotiations...
Article
Full-text available
Police use of force training is a crucial guarantor of officer safety when preparing law enforcement professionals to prevent and deal with physical confrontations. Current research on the efficiency of use of force application in the line of duty revealed that acquired skills do not necessarily transfer to real world incidents (Jager, Klatt, & Bli...

Projects

Projects (6)
Project
Analyse und (Re)Konstruktion des Konzeptes der "polizeilichen Eigensicherung"
Project
Das Springer - Handbuch „Polizeipsychologie“ verfolgt das Ziel, als Standardwerk der deutschsprachigen Polizeipsychologie die bestehende Praxis zu beschreiben, Wissensbestände des Themenfeldes zusammenzufassen und evidenz-basierte Gestaltungsmöglichkeiten der (a) polizeipsychologischen Arbeit sowie der (b) polizeilichen Arbeit generell aus Sicht der Psychologie anzubieten. Das Handbuch bietet damit einen umfassenden Überblick über die Themen der Polizeipsychologie. Zwei Perspektiven bilden dabei den Kern des Werkes. Die wissenschaftliche Perspektive stellt die aktuellen Wissensbeständen zu den Themenbereichen der Polizeipsychologie umfassend dar. Die praktische Perspektive gibt einen reflektierten Überblick über die polizeipsychologische Tätigkeit in der Praxis im deutschsprachigen Raum. Damit beansprucht das Handbuch das Standardwerk über und für die Polizeipsychologie zu sein. Mit dieser prakademischen Perspektive richtet es sich an praktizierende Psycholog*innen, Wissenschaftler*innen und Polizist*innen gleichermaßen, um einen praktischen und wissenschaftlichen Zugang zur Polizeipsychologie zu schaffen. Durch das Vereinen der wissenschaftlichen und praktischen Perspektive in der Polizeipsychologie bringt das Handbuch aktuelle Forschungsergebnisse mit- und gegeneinander ins Gespräch. Die prakademische Perspektive gibt Psycholog*innen und Polizeipraktiker*innen Anhaltspunkte zur Ausgestaltung der polizeipsychologischen Arbeit und zum evidenz-basierten Nutzen polizeipsychologischer Wissensbestände im Berufsalltag. Das Handbuch wird im Springer Verlag erscheinen hat den Anspruch, ein das Nachschlagewerk der deutschsprachigen Polizeipsychologie zu sein.
Project
Invited by Palgrave MacMillan, we are seeking proposals for chapters in the forthcoming 'The Palgrave Handbook of Police Conflict Management and Use of Force Training'. The Handbook will include contributions on conflict management and use of force in the domain of law enforcement at all levels. It will attempt to provide a comprehensive overview of optimal behavior during police-citizen encounters and in conflictual settings, as well as of corresponding training and education. It will also tie in impacts on the public perception of police work. The handbook will focus on the micro level (e.g. police-citizen interaction, conflict and training), the meso level (the role of the organization, institution), and the macro level (impact on and reciprocity with society), as it discusses two major questions related to police conflict management and use of force: 1. How should police interact with citizen during routine encounters and in different conflict settings? 2. How should training and education be delivered for officers to be prepared for duty in the best possible ways? The handbook has an international focus and invites both national and international perspectives.