Andreas Wenninger

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Bavarian Academy of Sciences and Humanities | BADW · Bayerisches Forschungsinstitut für Digitale Transformation (https://www.bidt.digital/)

Dr. phil.

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Impuls zum Panel "Citizen Science" auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Wissenschaft- und Technikforschung (GWTF) 2021. Viele Projekte im Bereich von Citizen Science und Volunteer Monitoring nutzen digitale Plattformen und diverse digitale Applikationen um die Teilhabe von Bürger*innen für die wissenschaftliche Forschung zu organisieren. Es...
Article
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In: SuN Soziologie und Nachhaltigkeit - Beiträge zur sozial-ökologischen Transformationsforschung Bd. 6, Nr. 1
Chapter
Evidence has become a key resource within our knowledge society. At the same time, during the course of the 20th century, negotiations on the validity of knowledge became a political and controversial phenomenon which has since shaped the multiple fields of science, technology, politics, medicine and society. As the diagnosis of a ‘post-factual age...
Article
Unter digitalen Bedingungen wird das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit neu verhandelt. Durch medientechnologisch ermöglichte Formen von Öffnung und Partizipation soll die seit Jahrzehnten diagnostizierte Kluft zwischen der Wissenschaft und ihrer gesellschaftlichen Umwelt, zwischen wissenschaftlich zertifizierten Experten und bislang ex...
Book
Social Media eröffnen Kommunikationsräume, in denen Wissenschaftsaktivisten und Wissenschaftsskeptiker aufeinanderprallen und in unterschiedlichen Konstellationen fortwährende Grenzkämpfe ausfechten. Andreas Wenninger analysiert anhand von drei Fallanalysen die Formen solcher Auseinandersetzungen. Er identifiziert Dynamiken, Muster und Funktionen d...
Chapter
Evidence has become a key resource within our knowledge society. At the same time, during the course of the 20th century, negotiations on the validity of knowledge became a political and controversial phenomenon which has since shaped the multiple fields of science, technology, politics, medicine and society. As the diagnosis of a ‘post-factual age...
Chapter
Öffentliche Kommunikation sieht sich derzeit durch »Fake News« und »Hate Speech« im Internet und zum Teil maschinell gesteuerte Kampagnen in den sozialen Netzen bedroht. Echokammern, Filterblasen und Social Bots sind nur einige Schlagworte in der Debatte. Diese Bedrohungen betreffen besonders die Wissenschaftskommunikation, weil sie das Vertrauen i...
Chapter
Öffentliche Kommunikation sieht sich derzeit durch »Fake News« und »Hate Speech« im Internet und zum Teil maschinell gesteuerte Kampagnen in den sozialen Netzen bedroht. Echokammern, Filterblasen und Social Bots sind nur einige Schlagworte in der Debatte. Diese Bedrohungen betreffen besonders die Wissenschaftskommunikation, weil sie das Vertrauen i...
Book
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Hochwertige und unabhängige Wissenschaftskommunikation ist eine entscheidende Voraussetzung für demokratische Gesellschaften und politische Entscheidungen. Aktuell muss sie sich in den Social Media neuen Herausforderungen stellen: Fake News, Hate Speech und automatisierte, auf Bot-Netzwerke gestützte Meinungskampagnen unterminieren das Vertrauen in...
Chapter
Öffentliche Kommunikation sieht sich derzeit durch »Fake News« und »Hate Speech« im Internet und zum Teil maschinell gesteuerte Kampagnen in den sozialen Netzen bedroht. Echokammern, Filterblasen und Social Bots sind nur einige Schlagworte in der Debatte. Diese Bedrohungen betreffen besonders die Wissenschaftskommunikation, weil sie das Vertrauen i...
Chapter
Der Beitrag geht davon aus, dass die Einbettung von Online-Medien in gesellschaftliche Kontexte ein praktisches Problem für soziale AkteurInnen darstellt. Die Nutzung von Online-Medien innerhalb gesellschaftlicher Bereiche birgt spezifische Unsicherheiten, die darauf abgestimmte Strategien der Unsicherheitsabsorption evozieren. Am Beispiel von Wiss...
Chapter
Der folgende Beitrag nimmt mediale Eigenheiten der Blogkommunikation aus der Perspektive des sequenzanalytischen Vorgehens der objektiven Hermeneutik in den Blick. Zunächst wird (1.) skizziert, welche Schwerpunkte und Zielsetzungen eine rekonstruktiv verfahrende Sozialforschung verfolgt, der auch die objektive Hermeneutik zugeordnet werden kann. Da...
Chapter
Im November 2012 hat das Institut für Qualitative Sozialforschung Freiburg (iqs) eine Tagung veranstaltet, die die Arbeit mit Internetdaten aus qualitativer Perspektive beleuchten sollte. Denn die OrganisatorInnen hatten eine deutliche Zurückhaltung qualitativ Forschender in Bezug auf die Verwendung von Internetmaterial festgestellt. Internetbasier...
Book
Dieser Band behandelt methodologische und methodische Fragen der qualitativen Arbeit mit internetbasierten Daten sowie den qualitativen Umgang mit der Vielfalt verschiedener Medienformen im Internet, der sogenannten Multimodalität. Etablierte qualitative Methoden beziehen sich auf herkömmliche Kommunikationsformen, die im Internet in veränderter We...
Article
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The book reviewed here contains a written form of Niklas LUHMANN’s last lecture, delivered in winter term 1992/1993 at Bielefeld University, where he was professor for sociology from 1968 to 1993. A more comprehensive and systematic publication titled "Die Gesellschaft der Gesellschaft" was not published until 1997. In comparison to this and to oth...

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Hintergrund und Ziele Wissenschaft und Journalismus gehören zu den Eckpfeilern einer demokratischen Gesellschaft. Sie informieren Politik und Gesellschaft, stärken Bildung und Wissen der Bevölkerung und regen demokratische Diskurse an. Wie aber funktioniert der Austausch zwischen Wissenschaft, Journalismus und Gesellschaft? In einem zweijährigen Projekt „Zum Verhältnis zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und Medien“ entwickelte ein Expertenkreis Empfehlungen ‚Zur Gestaltung der Kommunikation zwischen Wissenschaft, Öffentlichkeit und den Medien‘. In einer zweiten Projektphase wird der Fokus nun auf Social Media gerichtet. Das Potenzial der sozialen Medien und Netzwerke für die Wissenschaftskommunikation ist hoch. Der flexible Wechsel zwischen Kommunikator- und Rezipienten- bzw. Nutzerrolle wird grundsätzlich möglich. Gleichzeitig verschränken sich öffentliche und private Kommunikation. Massenmedial verbreitete Informationen können nun weitergeleitet, aber auch verändert und kommentiert werden. Zentrale Frage des Projekts ist, wie sich die speziellen Eigenschaften sozialer Medien auf die Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte und ihre Erstellung auswirken. Dabei sollen die Chancen der neuen Technologien (z.B. Vergrößerung der Reichweite, Ausweitung der Beteiligung, Interaktivität) genauer abgeschätzt werden, aber auch spezifische Risiken (z.B. mangelnde Qualitätskontrolle, Desinformation, Mainstreaming oder auch Fragmentierung) identifiziert und bewertet werden. Zum Arbeitsauftrag gehört auch ein Überblick über den internationalen Forschungsstand zu diesem Fragenkomplex, speziell mit Blick auf die Wissenschaftskommunikation. Arbeitsweise Die Sozialen Medien als Untersuchungsgegenstand des Projekts entwickeln sich rasant. Zugleich ist der Forschungsstand zu ihrem Einfluss auf die Wissenschaftskommunikation noch sehr lückenhaft. In den Sozialen Medien sind zahlreiche Wissenschafts-kommunikatoren sowie Wissenschaftsblogger aktiv, die in die Diskussion einzubeziehen sind. Die Akademiengruppe trägt dieser Dynamik ihres Themas mit einer dialogorientierten Arbeitsweise Rechnung: Im ersten Schritt entwickelt die Arbeitsgruppe einen Untersuchungsrahmen, den sie anhand von beauftragten Expertisen über den Forschungsstand anhand der vorliegenden empirischen Befunde überprüft und festigt. Mit zwei Expertenanhörungen im Juni und Dezember 2015 möchte die Arbeitsgruppe ihre Untersuchung vertiefen. Am 18. März 2016 stellte die Arbeitsgruppe ihre Zwischenergebnisse in einem öffentlichen Workshop zur Diskussion. Auf dieser Basis erarbeitet die Arbeitsgruppe schließlich ihre abschließenden Ergebnisse, die 2017 veröffentlicht werden.