Lab

Fachzentrum Verkehr, LuFG Güterverkehrsplanung und Transportlogistik

Featured projects (4)

Project
Die vorliegende Studie soll als regionale Klammer zwischen Verkehrsinfrastrukturentwicklung und Flächenentwicklung dienen und einen Beitrag zu einer regional koordinierten Planung im Bereich des Güterverkehrs im Verflechtungs- und Wachstumsraum Metropolregion Rheinland leisten. Das Gesamtziel des Projekts liegt zum einen darin, infrastrukturelle Handlungsbedarfe in der Metropolregion Rheinland insbesondere im Bereich der Schieneninfrastruktur zu ermitteln, die über den aktuellen Planungsstand hinausgehen. Parallel dazu sollen Flächen aus dem bestehenden GIB-Flächenangebot für die Ansiedlung verkehrsintensiver Nutzungen qualifiziert werden, mit dem Ziel schienenaffine Branchen schienennah anzusiedeln und gleichzeitig die durch Ansiedlungen entstehenden Verkehre raumverträglich abwickeln zu können, d. h. zum einen empfindliche Nutzungen wie Wohngebiete zu schützen und gleichzeitig die entstehende Verkehrsnachfrage auf nicht überlastete Netzabschnitte umzuleiten. Dabei kommen u.a. am LuF GUT vorliegende Methoden zur Netzgestaltung von Verkehrsnetzen sowie zur räumlichen Klassifizierung von Güterverkehrsstandorten zur Anwendung.
Project
Regionalplanung zielt darauf ab, durch koordinierte Standortentscheidungen Synergieeffekte zu erzielen und Fehlentwicklungen zu vermeiden (ARL 2005). Generell haben regionalplanerische Standortfestlegungen eine „erhebliche, langfristige Verkehrswirkung". (Einig 2006) Die Standortentscheidungen für die verkehrsintensiven Wirtschaftszweige Produktion, Handel und Logistik sind aber nach wie vor durch den interkommunalen Wettbewerb um Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen geprägt, während die Regionalplanung ihre Steuerungsmöglichkeiten oft nicht aktiv gestaltend nutzt (Langhagen-Rohrbach 2012; Leerkamp 2020). Mit einer verstärkten Integration von Wirtschaftsstandorten und Verkehrsnetzen des Güterverkehrs bietet sich die Chance, Verkehrsleistung einzusparen und bessere Voraussetzungen für den Güterverkehr auf Schiene und Wasserstraße zu schaffen (Leerkamp 2020). Das vorliegende Forschungsprojekt sucht nach konkreten, in der regionalen Planungspraxis gangbaren Wegen, um die vorhandenen Potenziale einer nachhaltigen Raumentwicklung zu heben. Neu entwickelte Methoden zur Gewinnung von Daten, zur Analyse und Bewertung der logistischen Raumfunktionen und zur Gestaltung verkehrsträgerübergreifender Netze des Güterverkehrs sollen am Beispiel des Planungsraumes des Regionalverbandes Großraum Braunschweig praxisgerecht angewendet, rückgekoppelt und ggf. modifiziert werden. Im Ergebnis sollen raumverträgliche Logistikstandorte auf regional abgestimmten Flächen qualifiziert und gleichzeitig raumordnerisch verträgliche Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen entwickelt werden. Das Vorhaben stellt somit ein Reallabor für eine verbesserte Verzahnung von Raum- und Verkehrsplanung dar und ordnet sich in die transformative Forschung zur Nachhaltigkeit ein. Das Projekt wird durch den Regionalverband Großraum Braunschweig gefördert und in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Braunschweig erstellt.
Project
Die Standorte des Güterverkehrs in Deutschland sind bisher nicht auf kleinräumiger Ebene ausgewiesen worden. Ziel des Projektes ist es deshalb, eine Methode zur periodischen Identifizierung von Zentralen Orten des Güterverkehrs auf Basis kleinräumiger Verwaltungsgrenzen zu entwickeln. Dieser Vorschlag einer Klassifizierung der Standorte trägt zu einer verbesserten integrierten Netzplanung bei und leistet damit einen Beitrag zur Raumordnung. Auftraggeber: BBSR
Project
The CEP industry is exposed to different framework conditions in each country to which it has to adapt, which makes it difficult to simply transfer concepts for organising CEP transport from country to country and makes innovation more difficult. Unlike in China, innovations are often slower to catch on in Germany due to the stricter regulations. For this reason, the LufG GUT, in cooperation with the Chinese Transport Planning and Research Institute (TPRI), is preparing a comparative study that analyses the current and foreseeable framework conditions in CEP logistics in Germany at national and local level for comparison with a Chinese city. In this way, advantages and disadvantages of the framework conditions in the respective countries can be made visible. Client: Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.

Featured research (16)

In recent years, the e-commerce and online retail sector in Germany and China experienced an unparalleled rise in parcel volumes. The COVID-19 pandemic and thus the increased shift to online activities encouraged this development. Simultaneously, climate protection and the reduction of greenhouse gas emissions have become a high priority. Negative effects of last mile deliveries and the resulting greenhouse gas emissions have to be mitigated with various measures. For this, urban agglomerations and their parcel service networks are essential to promote the development of technological innovation as well as low carbon delivering methods and thus are benefitting a closer investigation. This study by the Bergische Universität Wuppertal (BUW) focusses on the comparison of the last mile delivery organisation and urban logistics in Berlin, Germany and Suzhou, China. It builds on two previous studies about the courier, express and parcels (CEP) markets in Germany and China. Furthermore, the study takes a look at Berlin’s and Suzhou’s city profiles in terms of economy, transport, and parcel delivery network. By comparing the cities’ structures and their approach to last mile deliveries, greenhouse gas emissions saving potentials for Berlin will be analysed and discussed. The comparison illustrates the significant differences between Germany and China on a national level concerning the handling and organisation of the parcel market. Furthermore, the model calculations reveal that alternative last mile delivery concepts and the bundling of parcels at pick-up points can lead to significant greenhouse gas saving potentials. In addition, the study shows that the data basis on parcel deliveries in Germany is lacking. Thorough monitoring of parcel delivery enterprises is an essential step to assure data availability and thus data-based low-carbon deliveries. Nevertheless, the measures always have to be considered in the local framework and structures for each case.
The growth of e-commerce has changed distribution in cities worldwide. E-commerce is heavily dependent on a reliable and short delivery time to fulfil the main interest of the end consumer: Immediate availability and rapid delivery of goods. To meet such consumer demands, while reducing the environmental impacts and increase cost efficiency of courier, express and parcel (CEP) services on the last mile, CEP service providers and cities are developing new concepts and measures, such as the expansion of pick-up points or micro depots in urban environments. Relevant success criteria include a high volume of shipments in collection and delivery, the use of information technology to automate and increase the efficiency of the handling speed and the cost-efficient handling of the last mile. This study by the Bergische Universität Wuppertal (BUW) focusses on the last mile organisation, framework conditions and the structure of the CEP sector in Germany. As part of a comparative study that compares the processes, the political and conceptual framework conditions as well as the innovative strength of both the Chinese and the German CEP system, the study was prepared in close cooperation with the Transport Planning and Research Institute (TPRI), which, analogous to the German study, examined the Chinese CEP market and its design and framework conditions. Based on existing CEP regulatory frameworks and delivery data, the authors model three CEP logistics scenarios in the city of Berlin, including a base scenario with business as usual, a bundling of existing pick-up point networks and a scenario for pick-up points on major roads. The study shows that a complete abandonment of doorstep delivery with conventional vehicles can reduce the mileage in the complete road network by approx. 65 %, with significant impacts on traffic volume and environmental protection. Further results and subsequent policy recommendations can be found in the full document below. Project Page and report: https://transition-china.org/mobilityposts/case-study-research-on-urban-logistics-and-last-mile-delivery-processes-in-germany/
Vorliegender Artikel zeigt Umsetzungsperspektiven für die Verkehrswende im Güterverkehr auf. Dafür wird zunächst eine Begriffsabgrenzung vorgenommen und einige empirische Ergebnisse und zusätzlich die Herausforderungen bei der Empirie dargestellt. Danach werden die Handlungsbedarfe und Trends im städtischen Güterverkehr dargestellt, die ein verstärktes Aufgreifen der Thematik in der kommunalen Verkehrsplanung erforderlich machen. Weiterhin werden die Ansatzpunkte in der kommunalen Güterverkehrsplanung aufgezeigt. Ausgangspunkt ist dabei das städtische Güterverkehrskonzept, das als gesondertes Planungskonzept den spezifischen Herausforderungen des Güterverkehrs Rechnung trägt. Hierfür werden zusätzlich Methoden zur notwendigen Erhebung von Daten vorgestellt. Des Weiteren wird die (dauerhafte) Steuerung des städtischen Güterverkehrs als Aufgabe der kommunalen Verkehrsplanung definiert. Zur Konkretisierung werden dann beispielhaft Maßnahmen vorgestellt, die im Rahmen eines städtischen Güterverkehrskonzeptes umgesetzt werden können.
Trendanalysen und -extrapolationen können eine starke Wirkung auf strategische Entschei-dungen in der Politik und der Wirtschaft entfalten. Sie erzielen häufig eine beachtliche Aufmerksamkeit der Medien und eine dementsprechend schnelle und weite Verbreitung. Umso bedeutsamer ist es, dass die angewandten Methoden und genutzten Daten für den wissenschaftlichen Diskurs transparent dargelegt und überprüfbar gemacht werden. Der nachfolgende Beitrag möchte hierüber zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Er bezieht sich auf Trendanalysen und -extrapolationen in Verkehr und Logistik, die - so scheint es - immer schneller und zahlreicher publiziert werden.
Information on employees, workplaces or companies is usually available to the competent authorities and agencies in address-specific form. When third parties are involved in planning, this information can often only be used on a coarser spatial unit due to protection of data privacy in Germany. Therefore most of the required data is only provided at the municipality level to third parties-regardless to the size of the municipality. This Technical Paper explaines a method to generate dynamic spatial units based on the 100 m INSPIRE conform GeoGrid using the example of national transport planning, where a spatially fine mapping of origins and destinations is desirable for the evaluation of infrastructure projects. The aim is to support fitting data allocations for different purposes of transport and spatial planning and to avoid needless losses in data quality.

Lab head

Bert Leerkamp

Members (5)

Tim Holthaus
  • Bergische Universität Wuppertal
Marian Schlott
  • Bergische Universität Wuppertal
Jan Kuchhaeuser
  • Bergische Universität Wuppertal
Patrick Mayregger
  • Bergische Universität Wuppertal
Florian Groß
  • Bergische Universität Wuppertal