Lab

"Employment, Inclusion and Mobility" (AIM)

About the lab

The research unit "Employment, Inclusion and Mobility" (AIM) is situated at the Institute for Work, Skills and Training (IAQ) at the University of Duisburg-Essen in Germany. The focus of AIM's research is labour market mobility. Various forms of labour market transition and their consequences for employability, employment and social protection are the principal areas of investigation. Individuals move into and out of the labour market or from one job to another, but all transitions are shaped by institutions. Moreover, opportunities and risks in the labour market are shaped by labour market policy. One of AIM's research priorities is analysis of those institutional frameworks, including in an international comparative perspective.

Find out more: https://www.iaq.uni-due.de/en/aim.php

Featured projects (12)

Project
Evaluation des Bundesprogramms Soziale Teilhabe des BMAS, welches in 197 Jobcentern umgesetzt wird und eine geförderte Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen mit besonderen Vermittlungshemmnissen (gesundheitliche Einschränkungen, Bedarfsgemeinschaft mit Minderjährigen) vorsieht.
Project
Im Projekt werden Kategorien für eine Systematisierung von Schnittstellenproblemen und Bearbeitungsstrategien erarbeitet die auch für andere sozialpolitische Fragestellungen nutzbar sind. Von besonderer Bedeutung ist dabei der Austausch zwischen auf unterschiedliche Sektoren (bspw. Arbeitsmarkt-, Renten-, Jugendhilfepolitik) spezialisierten Wissenschaftler/inne/n.

Featured research (7)

Die Arbeitsvermittlung gehört zu den Kernaufgaben der öffentlichen Arbeitsverwaltung, und ihre Gestaltung ist eine der zentralen Herausforderungen der Arbeitsmarktpolitik. Beide Seiten des Arbeitsmarktes, also Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage, müssen von der Arbeitsvermittlung zusammengeführt werden, wobei dies auf unterschiedliche Art und Weise geschehen kann. Die bisherige Forschung zu Arbeitsvermittlung ist meist von aktuellen sozialpolitischen Veränderungen geprägt und fokussiert deshalb oft eher Einzelaspekte von Arbeitsvermittlung (z. B. Fallmanagement, Arbeitgeberservice o. ä.). Im Gegensatz hierzu schlägt der vorliegende Beitrag vor, Grundprobleme einer öffentlichen Arbeitsvermittlung auf einem freien Arbeitsmarkt zu ermitteln und davon ausgehend heuristische Modelle von Arbeitsvermittlung zu unterscheiden. Es werden sechs Modelle öffentlicher Arbeitsvermittlung entwickelt, die auf unterschiedlichen Annahmen über das Zustandekommen neuer Beschäftigungsverhältnisse beruhen und unterschiedliche Konsequenzen für die Organisation des Vermittlungsprozesses in der öffentlichen Arbeitsverwaltung nahelegen.
Das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ zielte auf die Verbesserung der sozialen Teilhabe von arbeitsmarktfernen Langzeitleistungsbeziehenden im SGB II, die entweder mit Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft leben und/oder auf Grund von gesundheitlichen Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen. Es wurde durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) durchgeführt und lief von Ende 2015 gestartet bis zum 31.12.2018. Über den gesamten Zeitraum nahmen an dem Bundesprogramm rund 21.000 Personen in 195 Jobcentern teil. Das Bundesprogramm wurde somit in knapp der Hälfte der Jobcenter bundesweit umgesetzt. Der vorliegende Endbericht beschreibt, wie sich das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ im Zeitverlauf entwickelt hat, wie es vor Ort umgesetzt wurde und auf welche Probleme die Akteure bei der Umsetzung gestoßen sind. Es werden weiterhin die durchschnittlichen Wirkungen des Bundesprogramms auf die soziale Teilhabe der Geförderten, Wirkungsheterogenitäten sowie Wirkungskanäle vorgestellt. Betrachtet wird außerdem, wie sich die soziale Teilhabe der Geförderten nach einem Programmabbruch entwickelt und welche Auswirkungen die Programmteilnahme auf die soziale Teilhabe von im Haushalt lebenden Kindern hatte. Darüber hinaus wird eine Kosten-Nutzen-Analyse zur Wirtschaftlichkeit des Bundesprogramms angestellt und es werden Empfehlungen zur Weiterentwicklung der Arbeitsförderung sowie der diesbezüglichen Forschung gegeben.
Der vorliegende Zwischenbericht stellt den aktuellen Stand aus der programmbegleitenden Evaluation des Bundesprogramms „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ vor. Das Bundesprogramm zielt auf die Verbesserung der sozialen Teilhabe von arbeitsmarktfernen Langzeitleistungsbeziehenden im SGB II, die entweder mit Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft leben und/oder auf Grund von gesundheitlichen Einschränkungen besonderer Förderung bedürfen. Es ist im Jahr 2015 gestartet und läuft bis zum 31.12.2018. An dem Programm nahmen zur Jahresmitte 2018 ca. 16.000 Personen in 195 Jobcentern teil. Das Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ wird somit in knapp der Hälfte aller Jobcenter bundesweit umgesetzt. In dem Zwischenbericht wird auf die Vielfalt in der Programmumsetzung, die Auswahl der Arbeitgeber und die damit verbundenen Schwierigkeiten eingegangen. Es werden Ergebnisse aus der CATI-Befragung von Teilnehmenden und Kontrollpersonen zur kurzfristigen Wirkung der Teilnahme an dem Programm auf die soziale Teilhabe, der zentralen Ergebnisvariable des Programms, präsentiert. Zudem werden zwei Gestaltungsparameter, die sich als wichtige Wirkungskanäle für die Entwicklung der sozialen Teilhabe erwiesen haben, genauer betrachtet, nämlich die beschäftigungsbegleitenden Aktivitäten und die Gestaltung der Arbeitsverhältnisse.
Die Sicherung gegen Erwerbsminderung gehört zu den zentralen Leistungen des modernen Sozialstaats. Sie wird angesichts steigender Altersgrenzen in der Rentenversicherung an Bedeutung gewinnen, denn ein großer Teil der Beschäftigten ist nicht in der Lage, bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten. In der vorliegenden Studie wird untersucht, wie sozialstaatliche Organisationen, insbesondere die Rentenversicherung und die Bundesagentur für Arbeit, vorgehen, um eine Erwerbsminderung festzustellen. Dabei zeigt sich, dass die Zugangssteuerung in Erwerbsminderungsrente nicht nur sozialrechtlich institutionalisiert, sondern auch durch bürokratische Organisation und professionsbezogene Kommunikation geprägt ist.
The article describes the system of social security in the case of incapacity in Germany and analyses how the pathway into incapacity benefits is structured. A special focus of the article is on conditionality as it is applied in different systems of social security in Germany today. A main result of the analysis is that incapacity benefits are embedded within a chain of different benefits and social services for persons with limited work ability. For the German case, this leads to a defensive reaction from both the Public Employment Service and pension insurers.

Lab head

Martin Brussig
Department
  • Institut Arbeit und Qualifikation

Members (7)

Andreas Jansen
  • University of Duisburg-Essen
Patrizia Aurich-Beerheide
  • University of Duisburg-Essen
Susanne Eva Drescher
  • University of Duisburg-Essen
Daniela Böhringer
  • University of Duisburg-Essen
Johannes Kirsch
  • University of Duisburg-Essen
Philipp Langer
  • University of Duisburg-Essen
Tom Heilmann
  • University of Duisburg-Essen