Journal of Applied Entomology

Published by Wiley
Online ISSN: 1439-0418
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ZusammenfassungMit 7 Metamorphosestadien von Männchen, Weibchen und Arbeiterinnen von F. polyctena wurden atmungs- und transpirationsphysiologische Un-tersuchungen durchgeführt und folgende Ergebnisse erhalten:Das von der Temperatur abhängige Respirationsmaximum der einspinn-reifen Larve liegt in alien Fällen tiefer als das der schlüpfreifen Imago. Larven sind im Hinblick auf ihren Atmungsstoffwechsel für hohe Tempera-turen empfindlicher als Puppen und Imagines. Hiermit übereinstimmend werden erstere im Nest in kühleren Regionen gelagert als Puppen.Die Temperaturempfindlichkeit der Atmungsprozesse steigt bei Geschlechtstieren während der Metamorphose mit zunehmendem Sauerstoff-verbrauch an. Während der Vorpuppenphase sinkt er, wie üblich, ab und damit verlagert sich das in Abhängigkeit von der Temperatur erreichbare Maximum zur warmen Seite (bei ♀♀ bis 37° C, bei ♂♂ bis 34° C). Nach der Puppenhautung steigt der Sauerstoffverbrauch wieder an, und das Maximum wird bereits bei tieferen Temperaturen erreicht (bei ♀♀ bei 32° C, bei ♂♂ bei 30° C). Vor der Imaginalhäutung zeigen Weibchen nochmals eine Verschiebung des Maximums bis auf 40° C, die bei Männ-chen fehlt. Bei Arbeiterinnen ist ein derartiger Temperatureinfluß nicht zu beobachten.Ein Vergleich des Sauerstoffverbrauchs verschiedener an Größe difrerie-render Kasten mit ihrem Gewicht im doppellogarithmischen Koordinaten-system ergab eine Veränderung der Beziehungen mit der Temperatur sowie mit dem Entwicklungsstadium. Die Anstiegswinkel (α) schwanken bei Versuchstemperaturen zwischen 16 und 32° C von 42-55°. Dieses spricht in jedem Fall für eine Gewichtsproportionalität der Respiration.Der Sauerstoffverbrauch für die Metamorphoseprozesse ist von der Ent-wicklungstemperatur stark abhängig. Er ist in jedem Fall bei 27-28° C am geringsten. Damit verläuft die Entwicklung bei dieser Temperatur am ra-tionellsten.Eine Abhängigkeit der respiratorischen Quotienten findet sich nicht nur von der Temperatur, sondern auch vom Entwicklungsstadium. Die RQ-Werte steigen bis zur Puppenhäutung an, fallen dann kontinuierlich ab, erreichen zu Beginn der Körperfärbung wiederum ein Maximum, um vor der Imaginalhäutung wieder abzufallen.Der durch die Respirationsvorgänge während der Metamorphose bei 28° C verursachte Körpergewichtsverlust beträgt bei Männchen 2,75 %, bei Weibchen 1,64 % und bei Arbeiterinnen 4,33 %.Die Höhe des anaeroben Stoffwechsels ist von der des aeroben weit-gehend unabhängig. Ersterer ist zur Zeit der Histogenese besonders hoch; letzterer erniedrigt.Die Atmungs- und Transpirationsprozesse verlaufen voneinander unabhängig. Beide Vorgänge werden von verschiedenen Faktoren gesteuert: Die Atmung von dem Bedarf an Energie, die Transpiration von der transpira-torisch wirksamen Oberfläche.Die Transpiration wird von den Metamorphosestadien in Abhängigkeit von der Temperatur und relativen Luftfeuchtigkeit reguliert; sie folgt nicht dem Daltonschen Gesetz. Die Fähigkeit zur Transpirationsregulation ist nicht auf alien Entwicklungsstadien gleich; sie tritt in der späteren Puppen-phase, insbesondere bei Weibchen, verstärkt auf. Das Regulationsintervall liegt bei Weibchen und Arbeiterinnen auf alien Entwicklungsstadien zwischen 80 und 55 % rel. Luftfeuchte.Während der Metamorphose zeigt der Transpirationsverlauf bei 26-27° C bei alien relativen Luftfeuchtigkeiten eine mehr oder weniger ausgeprägte W-Kurve. Die hohe Larventranspiration wird zunächst verringert; vor der Puppenhäutung steigt sie wieder an, um danach sogleich wieder auf ein Minimum abzufallen. Dann erfolgt zunächst ein flacher Anstieg, der kurz vor der Imaginalhäutung, insbesondere bei Weibchen ziemlich steil wird. Das Transpirationsmaximum während der Puppenhäutung ist bei Arbeiterinnen stärker ausgeprägt als bei Weibchen.Ein Vergleich der Transpirationsrate mit der Körpergröße der beiden weiblichen Kasten ergab, daß während der Metamorphose eine Änderung der Proportionalität mit der Ausbildung der imaginalen Transpirations-funktion erfolgt. Im doppellogarithmischen Koordinatensystem dargestellt zeigen die Vorpuppen eine gewichtsbezogene Transpiration, die schlüpfrei-fen Imagines eine Oberflächenproportionalität.Ein Vergleich der produzierten Menge an Oxydationswasser mit der Transpirationsrate zeigt, daß die Wasserproduktion nur bei nahezu gesät-tigten Luftfeuchtigkeiten für die Transpirationsvorgange ausreicht. Das gün-stigste Verhältnis zwischen Wasserproduktion und Transpirationsrate ist bei 28° C bei hohen relativen Luftfeuchtigkeiten bis 70% gegeben.Der Quotient für den Wasserwechsel (Transpiration: Oxydationswasser) wird als “Hydrodynamischer Quotient” (HQ) bezeichnet und seine Größe während der Puppenphase verfolgt. Bei Weibchen nehmen die Werte bei 27° C mit zunehmender Imaginalisierung ab, bei Arbeiterinnen dagegen stei-gen sie an. Fast immer liegt er über 1.Während der Metamorphose ist der relative Wassergehalt bei höchstem Fettgehalt am geringsten, der absolute dagegen am größten.Der relative Wassergehalt steigt bei Geschlechtstieren im Verlauf der Metamorphose bis kurz vor der Imaginalhäutung von 76 auf 80 % bei Weibchen bzw. 82 °/o bei Männchen an. Bei Arbeiterinnen fällt er zur Zeit der Puppenhäutung von 74 auf 71 °/o ab, steigt dann auf 77 °/o wieder an, um kurz vor der Imaginalhäutung wieder auf 75 % zu fallen. Arbeiterinnen haben stets einen geringeren Wassergehalt als Geschlechtstiere, von denen der der Männchen etwas hölier liegt als der der Weibchen.Der absolute Wassergehalt ist bei Geschlechtstieren zu Be'ginn der Metamorphose, bei Arbeiterinnen zu Beginn der Körperfarbung am höchsten. Während der Puppenhäutung nimmt er in jedem Fall stark ab, um dann während der Histogenese wieder anzusteigen. Mit dem Einsetzen der Körperfärbung fällt er wieder in alien Fällen ab und erreicht nun bei Geschlechtstieren sein Minimum. Der absolute Wassergehalt wird während der Metamorphose bei Weibchen um 24,5 °/o, bei Männchen um 21,1 °/o und bei Arbeiterinnen nur um 2,6 % des in der Vorpuppe vorhandenen verringert. Wasser stellt vor allem bei Geschlechtstieren einen echten Reservestoff dar, der zur Aufrechterhaltung der Transpirationsprozesse benötigt wird.Der Abfall der Wassergehaltskurven geht einher mit einem starken Transpirationsanstieg. Es besteht jedoch keine direkte Beziehung zwischen Transpirationsrate und Wassergehalt.Durch die Oxydationsprozesse wird wesentlich mehr Energie erzeugt als für die Transpirationsvorgänge benötigt wird. Bei Weibchen reichen bei 28° C und 88°/oiger relativer Luftfeuchtigkeit auf dem Vorpuppenstadium 20 % zur Aufrechterhaltung der Transpiration aus. Es kann ein hoher Pro-zentsatz der produzierten Wärmeenergie für die Aufrechterhaltung des Nest-wärmehaushalts verwendet werden.Der “Energetische Quotient” (EQ) (Stoffwechselenergie: Transpirations-energie x/100 ist während der ersten Hälfte der Puppenphase am größten; er liegt bei Geschlechtstieren allgemein höher als bei Arbeiterinnen.
 
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Investigations on arrival of preimaginal stages of blackflies on artificial substrates Dependence of density of preimaginal stages on position, shape and duration of exposure of artificial substrates is investigated. Density on narrow stripes is higher than on wide ones. The strength of influence of the position of the substrates depends on the nature of parts of the running waters. The density of preimaginal stages within a limited period increases with the duration of exposure. Die auf künstlichen Substraten erreichten Individuendichten der präimaginalen Stadien von Boophthora erythrocephala zeigten eine Abhängigkeit vom Profil des Fließgewässers an der betreffenden Stelle bzw. von den daraus resultierenden Strömungsverhältnissen. Eine Standardisierung der Form der künstlichen Substrate ist notwendig, um vergleichbare Werte zu erhalten. Insbesondere ist die Wahl einer einheitlichen Breite von Bedeutung, da diese den größten Einfluß auf die Dichte ausübt. Die Expositionsdauer hat einen entscheidenden Einfluß auf die Anzahl der Larven und Puppen, die sich auf den künstlichen Substraten ansiedeln. Nur innerhalb einer begrenzten Zeitspanne nimmt mit länger werdender Expositionszeit die Dichte zu.
 
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Investigation to optimize trapping systems for improving mass-trapping of the spruce bark beetle (Ips typographus L.) Investigations were carried out upon the orientation of the spruce bark beetle Ips typographus towards a point-source of synthetic pheromone using horizontal and vertical extended commercial flight barriers (slot traps). The majority of beetles was captured in close vicinity to the pheromone source, however, the trapping surface of the commercial pheromone trap proved to be too small to catch all beetles attracted. It was shown, that the efficiency of pheromone traps could be improved by putting single traps together. Adding 2-Methyl-3-buten-2-ol to Pheroprax the catch of the spruce bark beetle could be increased. In der Zeit vom 17. 4. bis 14. 8. 1984 wurden in den hessischen Forstämtern Gahrenberg und Reinhardshagen an verschieden großen, horizontal und vertikal aufgebauten Fangflächen aus Borkenkäferschlitzfallen die Wirkung einer Lockstoffquelle auf das Orientierungsverhalten des Buchdruckers untersucht. Die Mehrzahl der Käfer wurden im unmittelbaren Umfeld zur Lockstoffquelle gefangen, jedoch zeigte sich, daß die Prallflächen der kommerziellen Fallen zu klein sind, um die angelockten Käfer auch tatsächlich abzufangen. Durch neuentwickelte Fallensysteme mit größeren, zusammensteckbaren Fangflächen wurden Möglichkeiten aufgezeigt, das bisherige Fallenverfahren zu verbessern. Daneben konnten durch die Zugabe von Methylbutenol zum Pheroprax höhere Fangergebnisse erzielt werden.
 
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Physiological changes in sugar beet leaves caused by the beet fly, Pegomya betae (Muscidae: Anthomyidae) There was 29 % increase in mortality of larvae of P. betae, when they developed on plants previously exposed to the same insect 24 days earlier as compared to plants inoculated for the first time (fig. 1). When the second infestation occurs 42 days after the first infestation, the larval mortality decreases to a level of 8.3 % (table, column 8). Pupating and hatching were not significantly influenced. The differences in larval mortality were positively correlated with physiological changes in the host plants as measured through peroxidases activity (fig. 2; 0, 10, 21 days after egg infestation) and polyphenoloxidases activity (fig 3; 0, 10, 21, 42 days after egg infestation). The polyphenoloxidases activity reached its peak three weeks after egg infestation or nearly 1 week after the larvae left the plants for Larven der Rübenfliege zeigten eine höhere Mortalität, wenn sie sich in Pflanzen entwickelten, die bereits zuvor von P. betae befallen waren. Die Mortalitätsunterschiede zwischen zweitbefallenen und vorher unbefallenen Kontrollpflanzen betrug bei Larven 29%, wenn der Zeitraum zwischen 1. und 2. Belegung mit Eiern 24 Tage betrug (Abb. 1). Erfolgte die 2. Belegung im Abstand von 42 Tagen nach der 1., so gingen die Mortalitätsunterschiede auf 8,3% zurück (Tab., Spalte 8). Verpuppung und Schlupf der adulten Fliegen wurden nicht signifikant beeinflußt. Die Änderung der Larval-Mortalität war weitgehend positiv korreliert mit einer physiologischen Veränderung der Pflanzen nach (Erst-)Befall, gemessen an Hand der Peroxidase-Aktivität (Abb. 2; 0, 10, 21 Tage nach Eiablage) und der Poly-phenoloxidase-Aktivität (Abb. 3; 0, 10, 21, 42 Tage n. E.). Die Polyphenoloxidase-Aktivität erreichte etwa 3 Wochen nach Eiablage (etwa 10 Tage nach Auswandern der Larven) ihren Höhepunkt und war am 42. Tag wieder auf den Wert unbefallener Kontrollpflanzen zurückgegangen. Damit wurde bei P. betae-Befall an Rübenpflanzen eine ähnliche Interaktion nachgewiesen, wie sie bei einer Reihe von Pathogen-Wirtspflanzen-Beziehungen beschrieben wurde.
 
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A contribution to methods of sampling invertebrate drift in running water with special reference to Simuliidae (Diptera) Definitions of several terms (e.g. drift rate, drift density, and drift intensity) are given because of their different use in the literature. The influence of changing water velocity, water depth, and drift distance on the results of measuring drift is shown by models. A formula obtained from these models gives the relation between drift density and the abundance of benthos. A method for quantitative sampling of drifting simuliid larvae by the exposure of artifical substrates is given. Definitionen verschiedener Begriffe (z. B. Driftrate, Driftdichte, Driftintensität) werden gegeben, da diese in der Literatur uneinheitlich verwendet werden. An Hand von Modellen wird gezeigt, in welcher Weise Änderungen von Strömungsgeschwindigkeit, Wasserstand und Driftdistanz die Ergebnisse von Driftmessungen beeinflussen. Eine aus diesen Modellen entwickelte Formel gibt den Zusammenhang zwischen der Driftdichte und der Abundanz des Benthos. Für die Simuliidenforschung wird eine Methode vorgestellt, die es ermöglicht, driftende Larven durch die Exposition künstlicher Substrate quantitativ zu erfassen.
 
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Influence of traces left behind by its prey on searching behaviour and searching success of Phytoseiulus persimilis A. & H. (Acarina: Phytoseiidae) Investigations were made to find out how far Phytoseiulus persimilis when searching for food follows special traces left behind by its prey, Tetranychus urticae. Tested were the effects of a. spider-threads, b. residues probably affecting the olfactory sense of Ph. persimilis, c. spidermite-eggs and d. spidermite-exuviae. According to the results obtained, spider-threads show a distinctly stronger arrestant affect than spidermite-eggs, whereas exuviae show nearly none. There is no evidence for an orientation of Ph. persimilis by olfactory sense. Spider-threads due to their arrestant effect increase the consumption of food. Die Versuche zeigen, daß Spinnfäden eine wichtige Rolle bei der Nahrungssuche der Raubmilben spielen. Ihre arretierende Wirkung ist stärker als die der zur Nahrung angebotenen Spinnmilbeneier. Dies zeigt sich sowohl in den Versuchen, in denen Spinnfäden bzw. Eier gegenüber unbehandelt getestet wurden (= 250.88 bzw. bloß 57.76) als auch beim unmittelbaren Vergleich “Spinnfäden: Eier''. Als schwach arretierend erwiesen sich Exuvien und diese imitierende Zellstoffpartikel, es scheint hier eine rein taktile Wirkung vorzuliegen. Keine Reaktion ist zu verzeichnen auf Blätter, von denen Spinnfäden und Milbenstadien abgebürstet wurden, eventuell von den Beutetieren zurückgelassene Duftstoffe sind ohne Bedeutung für die Nahrungssuche. Das Alter der Spinnfäden scheint wenigstens in den ersten Tagen keinen Einfluß auf die arretierende Wirkung zu haben. Wie weiterführende Versuche zeigten, liegt die Nahrungsaufnahme auf Blättern mit Spinnfäden - in Korrelation zur längeren Verweildauer - deutlich höher als auf unbehandelten Blättern.
 
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Effect of two juvenile hormone analogues on differentiation of soldiers in Reticulitermes lucifugus santonensis Feyt. (Isopt.: Rhinotermitidae). The effect of juvenile hormone analogues (JHA) on groups of pseudergates (grown-up larvae respectively) of the termite R. lucifugus santonensis was tested in the laboratory. The substances were applied from impregnated filter paper (contact and frass effectiveness). Distributed over Ø 40 mm in 0.2 ml doses, 0.05 % acetone solution of ethyl 10-epoxy-3,7,11-trimethyl-2,6-dodecadienoate (I) induced the development of pre-soldiers, or pseudergate-soldier intercastes. Concentrations of 0.5 % entailed high mortality in termites. For methyl 10-chloro-3,7,11-trimethyl-2-dodecenoate (II) a concentrations of 0.5 % was necessary to produce an effect which induced the emergence of large numbers of superfluous pre-soldiers, and caused many termites to die. Longer exposition times were necessary to induce a “juvenilisation” effect. After three days of exposition to JHA (I) a sporadic effect was observed; a marked one — the development of superfluous pre-soldiers along with high mortality — only after nine days of exposition to both JHA (I) and (II). A basically equal response was observed in both the termites taken up from the mother colony close before the experiment, and those isolated some time before and kept in groups free of sexual individuals.
 
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ZusammenfassungBevor das Siebgewebe angestochen werden kann, wird die Wirtseignung einer Pflanze durch Acyrthosiphon pisum (Harris) einer ersten Prüfung unterzogen. Für Untersuchungen uber den Mechanismus der ersten Phase der Wirtswahl wurden die Dauer der ersten Wanderung und der ersten Probe und die Häufigkeit des Seitenwechsels auf Wirt, Nichtwirten und künstlichen Testflächen erfaßt. Das Verhalten -wird neben Licht und Schwerkraft und nicht wirtsspezifischen Faktoren, wie Feuchtigkeit und allgemeine Oberflächenbeschaffenheit, auch durch wirtsspezifische Eigenschaften beeinflußt. Darüber hinaus sind auch blattseiten-spezifische Reize von Bedeutung. Die Wirtsspezifität ist offenbar sowohl physikalischer als auch chemischer Natur.
 
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Studies on aggregation substances from Xyloterus domesticus L. (Col., Scolytidae). The adults of X. domesticus of highest vitality emerged at about 10.5° C from their place of hibernation while weaker ones needed some higher temperature to start. The latter evidently do not realize olfactory stimulants in the laboratory. The extracts of freshly emerged males and females were highly attractive to both sexes in laboratory experiments while the extracts of beetles which had bored in the wood for some time were much less active. A mechanism by which freshly emerged beetles store and release their aggregating substances is discussed. The mechanism is able to explain the difference between the hitherto prevailing knowledge about X. lineatus and our differing results with X. domesticus.Zusammenfassung1Untersuchungen über die Flugaktivität von Xyloterus domesticus L. ergaben, daß die Käfer oberhalb von 10,5° C ihr Winterquartier verlassen. Dabei fliegen die kräftigsten Exemplare zuerst aus, während schwächere Individuen eine höhere Temperaturreizschwelle haben. Letztere reagieren in Laborversuchen auf olfaktorische Stimuli unbefriedigend.2Ein neues Labor-Olfaktometer wird beschrieben, das dem Arenatyp angehört und mit Xyloterus-Arten gute Ergebnisse liefert.3Die Lockwirkung der Extrakte von X. domesticus-Männchen und -Weibchen wird nachgewiesen. Die Attraktionskraft der Extrakte ausgeflogener Käfer sinkt mit zunehmendem Alter der aufgearbeiteten Individuen. Während frisch ausfliegende Exemplare stark attraktive Extrakte ergaben, zeigten solche aus Käfern nach längerer Bohrtätigkeit kaum noch Lockwirkung.4Es wird eine Hypothese aufgestellt über den Aufbewahrungsort und den Zeitpunkt der Abscheidung von Lockstoffen bei Xyloterus-Arten, die in der Lage ist, bisher bekannte Ergebnisse, die mit X. lineatus erhalten wurden, mit den eigenen z. T. abweichenden Beobachtungen bei X. domesticus in übereinstimmung zu bringen.
 
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Diapause studies on codling moth, Laspeyresia pomonella L., (Lepid., Tortricidae) populations of Hungarian and American origin The diapause of codling moth occurring in the mature larval stage is determined primarily by the photoperiod conditions. The critical light period is at 18 and 23° C temperatures between 16 and 17 hours, and the photoperiod prevailing at the begin of larval development is of outmost importance. Besides the photoperiod also the grade of ripeness of fruits may have some influence on the diapause of the Hungarian population. The same was not stated in experiments with the Yakima population. Under field conditions the majority of larvae enters diapause after 20 July; larvae developing from the beginning of August enter diapause in 100 %>. The duration of diapause is independent of its beginning. The larval population developing in the spring (May) develops at a photoperiod shorter than the critical daylength established; in spite of this no diapause appears. The explanation for this fact may be given with the increasing daylength of this period of the year. Über die Diapauseverhältnisse ungarischer und Yakimaer (USA) Apfelwickler-Populationen können an Hand der Arbeiten ungarischer Verfasser (Bognár 1962 und Jermy 1967) sowie eigener Untersuchungen folgende Schlußfolgerungen gezogen werden.
 
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Phenology and host spectrum of some Arrenurus species (Hydrachnellae, Acari), ectoparasites on Zygoptera (Odonata) and Nematocera (Diptera) The occurrence of parasitic larvae of 9 Arrenurus species in the insect emergence of a lake in eastern Schleswig-Holstein is demonstrated for the year 1973. The species behaved differently with respect to seasonal linkage; it could be differed between spring and summer species. Either it had been only parasitized Odonata (Coenagrionidae) or only Diptera (Dixidae, Culicidae, Chaoboridae, Tanypodinae). Das Auftreten parasitierender Larven von 9 Arrenurus-Arten in der Insektenemergenz am Unteren Ausgrabensee wurde im Jahre 1973 untersucht. Die Arten zeigten unterschiedliche Laichperioden, die entweder bereits im Frühjahr (März) oder erst wesentlich später (Mai-Juni) begannen. Die Entwicklung von Ei und Prälarve zeigte starke Temperaturabhängigkeit, bei 8–10° C wurden 66–120 Tage, bei 18–22° C dagegen nur 10–14 Tage benötigt. Demzufolge erschienen auch die Larven der 9 Arrenurus-Arten zu unterschiedlichen Jahreszeiten. An zwei Beispielen wurde die Abundanz der Parasiten und ihrer Wirte im Jahresverlauf dargestellt. Parasitiert wurden entweder nur Odonaten (Coenagrionidae) oder nur Nematoceren (Dixidae, Culicidae, Chaoboridae, Tanypodinae).
 
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E-7-methyl-1,6-dioxaspiro[4.5]decane (mdos), a spiroacetal known from male ash bark beetles, Leperisinus varius (Col., Scolytidae), was found in the frass of the fir bark beetle, Cryphalus piceae. In the field, mdos reduces L. varius response to baited traps regardless of chirality but only the naturally produced (5S, 7S)-(-)-enantiomer effects response reduction in C. piceae while racemic mdos attracts an associate, Epuraea thoracica (Col., Nitidulidae) in significant numbers. Untersuchungen über die Bedeutung des Duftstoffes E-7-Methyl-1,6-dioxaspiro[4.5]decan in den chemischen Kommunikationssystemen europäischer Borkenkäfer (Scolytidae) und Glanzkäfer (Nitidulidae) Das Spiroacetal E-7-Methyl-1,6-dioxaspiro[4.5]decan (mdos) wird von den Männchen des Eschenbastkäfers (Leperisinus varius) produziert und konnte auch als käferspezifischer Duftstoff im Bohrmehl des Kleinen Tannenborkenkäfers (Cryphalus piceae) nachgewiesen werden. Im Freilandversuch reduzierten Zugaben beider Enantiomere von mdos die Fangzahlen von L. varius mit Lockstoff-Ködern; auch für die Lockwirkung der Pheromonkomponente exo-Brevicomin der L. varius Weibchen schien die enantiomere Zusammensetzung der synthetischen Testmaterialien von untergeordneter Bedeutung. Im Gegensatz zu L. varius hemmte ausschließlich das von Käfern produzierte (-)-mdos die Aggregation von C. piceae; das nicht-natürliche Enantiomer erschien dagegen biologisch inaktiv. Während mdos bei den beiden untersuchten Borkenkäferarten als Ablenkstoff wirkte, lockte rac. mdos den Glanzkäfer Epuraea thoracica, der häufig in den Brutbildern von Borkenkäfern zu finden ist, in hoher Zahl in die Fallen.
 
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The potential use of polyurea microcapsules, as ‘release carriers’ for insect pheromones, has been demonstrated. (Z)-11-hexadecenyl acetate (Z11-16:Ac), the major sex pheromone component of several Noctuidae species, was used as the model molecule. The coating material's ability to release the pheromone was initially studied by the solid-phase micro-extraction technique. Polyurea microcapsules released Z11-16:Ac relatively slowly, with a duration of approximately 1 month, as it was determined under both laboratory and semi-field conditions. Preliminary laboratory bioassays revealed a satisfactory attraction of Sesamia males, at doses of 50 and 500 mg of dried microcapsules containing the aforementioned pheromone. Almost all male insects tested initiated flight and among them 40.2–49.4% successfully contacted the pheromone source. The preparation of polyurea microcapsules needs further refinement as to increase release duration; nevertheless, these results demonstrate strong potential for the future use of polyurea microcapsules as part of integrated insect control programmes.
 
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  GC-EAD and GC-MS analysis of pheromone gland extracts of sugarcane borer, Diatraea saccharalis, revealed two antennally active compounds, (9Z,11E)-hexadeca-9,1-dienal and (11Z)-hexadec-11-enal, in approximately 10 : 1 ratio. Various doses of identified compounds were investigated in wind tunnel experiments individually and in a 10 : 1 ratio. At all tested doses (9Z,11E)-hexadeca-9,1-dienal alone elicited upwind orientation and source location only in a minority of tested males. An admixture of (11Z)-hex-11-enal enhanced the attractiveness of (9Z,11E)-hexadeca-9,11-dienal significantly. This two-component blend (100 pg) was as attractive as natural pheromone extracted from three female pheromone glands. The data suggest that (11Z)-hexadec-11-enal is a part of the D. saccharalis sex pheromone.
 
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In screening of monounsaturated acetates, alcohols and aldehydes on the antennae of male Oria musculosa, best responses were evoked by (Z)-11-hexadecenyl acetate. Other compounds with strong responses included (Z)-7-dodecenyl acetate, (Z)-9-tetradecenyl acetate and (Z)-9-tetradecenal. In field tests (Z)-11-hexadecenyl acetate on its own regularly attracted males of O. musculosa into traps. No synergistic activity was observed by the addition of any of the other compounds with strong EAG activity, or of (Z)-11-hexadecen-1-ol and (Z)-11-hexadecenal, both compounds frequently found as sex attractant components in the subfamily Hadeninae. Baits containing (Z)-11-hexadecenyl acetate should serve as a useful basis for developing a practically usable sex attractant formulation for the pest. Untersuchungen zur Anlockwirkung von (Z)-11-Hexadecenyl Acetat auf männliche Falter von Oria musculosa Hbn. (Lep., Noctuidae) In Screening-Tests konnte herausgefunden werden, daß von den getesteten Komponenten (einfach ungesättigte Acetate, Alkohole und Aldehyde) durch (Z)-11-Hexadecenyl Acetat die höchste Reaktion der Antennen männlicher Oria musculosa-Falter hervorgerufen wurde. Auch (Z)-7-Dodecenyl Acetat, (Z)-9-Tetradecenyl Acetat und (Z)-9-Tetradecenal riefen eine deutliche Reaktion hervor. In Freilandversuchen lockte (Z)-11-Hexadecenyl Acetat O. musculosa-Männchen in Fallen. Es konnte kein synergistischer Effekt durch die Hinzugabe irgendeiner anderen Komponente, die im EAG eine deutliche Reaktion bewirkt hatte, erzielt werden. Auch (Z)-11-Hexadecen-1-ol und (Z)-11-Hexadecenal, beides Komponenten, die häufig als Anlockstoffe für Spezies der Subfamilie Hadeninae gefunden wurden, hatten keine synergistische Wirkung. Köder, die (Z)-11-Hexadecenyl Acetat enthalten, sollten als Basis für die Entwicklung von in der Praxis einsetzbaren Lockstofformulierungen für diese Schädlingsart dienen.
 
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Effects of feeding history on feeding responses of western cherry fruit fly, Rhagoletis indifferens Curran, to the commercial protein baits GF-120 and Nulure were determined in the laboratory. Flies were kept on 5% sucrose alone or yeast extract and sucrose (Y + S) for 3–7 or 14–16 days and exposed to 24-h-old GF-120 or Nulure drops on artificial leaves. Numbers and durations of feeding events on leaves and durations of non-feeding events were recorded over 1-h periods. Experiments were also conducted to determine effects of Y + S feeding sequences on responses to Nulure, of starvation after sucrose or Y + S feeding on responses to Nulure, and of feeding history on mortality after exposure to GF-120 and Nulure. Protein-deprived flies consistently fed more times on GF-120 and Nulure than protein-fed flies and fed longer. One day of exposure to Y + S or 16 h of starvation after exposure to sucrose caused greater feeding on Nulure than 7 days of exposure to Y + S or 16 h of starvation after exposure to Y + S. Durations of non-feeding events on leaves with sucrose or bait were similar in protein-deprived and -fed flies. Responses of 4- to 6-day-old flies kept on sucrose to 0- and 24-h-old GF-120 or Nulure were similar. More flies kept on sucrose were paralysed or dead at 6–32 h after exposure to GF-120 or Nulure with spinosad than flies kept on Y + S. Results show that complete or long periods of protein deprivation and starvation after sucrose feeding increased feeding responses to GF-120 and Nulure. The general lack of differences in durations of non-feeding events on leaves with sucrose or GF-120 or Nulure in protein-deprived and -fed flies suggests that most protein-deprived flies found baits through chance encounters following normal movement.
 
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Bactrocera latifrons (Hendel) is a tephritid fruit fly of primarily Asian distribution that has invaded Hawaii and, more recently, the continent of Africa (Tanzania and Kenya). It primarily infests solanaceous fruits, so has the potential to impact production of crops such as peppers (Capsicum annuum L. and Capsicum frutescens L.), eggplant (Solanum melongena L.), African eggplant (Solanum aethiopicum L.) and tomatoes (Solanum lycopersicum L.). Because little work has been done to develop suppression techniques for this fruit fly species, field cage tests of the effectiveness of a commercially available bait spray, GF-120NF Fruit Fly Bait, against wild B. latifrons were conducted. Sexually mature B. latifrons adults (75 male and 75 female) were introduced to both a control cage and a treatment cage, each of which held six fruiting Anaheim chili pepper (C. annuum L.) plants. Fruits were harvested, and assessed for infestation, both before and after the application of the bait spray in the treatment cage. There was no difference in infestation rate between control and treatment cages before the application of the bait spray, whereas there was a significantly lower infestation rate in treatment cages following the application of the bait spray. Post-spray infestation rate in the treatment cages (in two separate, replicated bioassays) was always zero and no live flies were detected in the treatment cages at the end of the trials. The results of this study provide evidence that GF-120NF Fruit Fly Bait should be effective in suppressing B. latifrons populations in the field.
 
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The development and survival of immature stages of Bactrocera invadens Drew, Tsuruta and White (Dipt.: Tephritidae), a new invasive fruit fly pest in Africa, was studied in the laboratory at five constant temperatures of 15°C, 20°C, 25°C, 30°C and 35°C and photoperiod of L12:D12. The developmental time of eggs was 5.71 days at 15°C, decreasing to 1.24 days at 35°C. Larval development periods decreased from 35.95 days at 15°C to 6.64 days at 35°C. Pupal development at 15°C took 34.08 days while no adults emerged at 35°C, this being the most lethal temperature. The longest total development period occurred at 15°C (75.74 days) and was shortest at 30°C (17.76 days). The linear model provided a reliable fit of development rates vs. temperature for the immature stages. Lower developmental thresholds that were estimated from linear regression equations for the egg, larva and pupal stages were 8.8, 9.4 and 8.7, respectively. Total degree-day (DD) accumulation was estimated at 376 DD for development from egg to adult emergence. The highest adult survival given as the mean of emergence from a cohort of 50 eggs occurred at 20–30°C. At the egg stage, survivorship was highest at 20–30°C and at the larva and pupa stages, it was at 25°C. The practical implication of the findings is discussed in relation to mass rearing of B. invadens and understanding its biology and ecology.
 
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The Mediterranean fruit fly, Ceratitis capitata (Wiedemann) (Diptera: Tephritidae), (medfly) is a polyphagous and cosmopolitan agricultural pest, targeted in many areas for control by the Sterile Insect Technique (SIT). Our objective in the present study was to test the hypothesis that a bacterially enriched diet provided to sterile males will improve their sexual performance in competitive settings that emulate natural conditions. Specifically we determined how feeding on diets enriched with Klebsiella oxytoca affected the ability of sterile males to compete for wild females against wild males, their ability to inhibit female receptivity, and their survival. We found that enriching the sterile male diet with K.oxytoca significantly improved mating competitiveness in the laboratory and in field cages. In addition, bacterially enriched sterile males inhibited female receptivity more efficiently than sugar fed males and survived longer duration of starvation. We conclude that inoculating mass reared sterile flies with bacteria prior to their release is a valid approach to improve the efficacy of SIT.
 
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Persistance and efficiency of Bacillus thuringiensis H 14 on the larvae of Anopheles stephensi The efficiency and the persistance of a primary powder of Bacillus thuringiensis israelensis produced experimentally at the industrial level, has been evaluated in the laboratory, in simulated field conditions as a larvicide against Malaria vectors. The incidence of the following factors have been considered: development stage of Anopheles stephensi larvae, pH, organic matter. The CL 50 after 24 h is 12.8 ppb for the first larval stage but for the last, a higher concentration is required. The persistance of the lethal effect diminishes over a few days according to the medium because of the reduction of the spore viability or of the denaturation of the spore-cristal complex and especially because of the sedimentation of the product which reduces the probable contact between the Mosquito's larvae and the biological insecticide. Zur Wirkungshöhe und -dauer von Bacillus thuringiensis H 14 gegen Larven von Anopheles stephensi Die Effizienz und die Wirkungsdauer eines Primärpuders von Bacillus thuringiensis israelensis, versuchshalber industriell hergestellt, wurde im Labor unter simulierten Feldbedingungen im Einsatz gegen den Überträger der Malaria getestet. Der Einfluß der folgenden Faktoren wurde untersucht: Alter der Larven von Anopheles stephensi, pH, organische Masse. Nach 24 h betrug die CL 50 12.8 ppb für das erste Larvenstadium. Für die Larven der letzten Stadien war jedoch eine höhere Dosis nötig. Die Wirksamkeit nahm im Verlauf einiger Tage ab, und zwar in Abhängigkeit bestimmter Umweltfaktoren. Dies ging einher mit einer Verringerung der Lebensfähigkeit der Sporen oder einer Denaturierung des Sporen-Kristallkomplexes und vor allem mit einer Sedimentierung des biologischen Insektizids, welche das Infektionsrisiko für die Mückenlarven verringert.
 
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In the present work, experimental samples of two products based on Bacillus thuringiensis var. israelensis (H-14) were evaluated against three aquatic dipterous insects, Culex declarator, Simulium goeldii and S. rorotaense. C. declarator (Culicidae) larvae were more susceptible than those of the simuliid species. Within Simuliidae, S. goeldii larvae were 4 times more susceptible than those of S. rorotaense. The last (4th) instar larvae of C. declarator were apparently more susceptible than those of the first instars. Moreover, within the same instar, these larvae showed different levels of susceptibility. In the beginning of the last instar, they were more susceptible than in the end of the same. Some recommendations, concerning standardization criteria for future commercial products based on B. thuringiensis var. israelensis are given. Utilization of LT50 criterion is suggested. Symptomatology, histopathology and mode of action of this promissing serotype are discussed. Asphixiation could be considered responsible for the death of infected larvae. Potential von Bacillus thuringiensis var. israelensis (H-14) gegen einige Dipteren In der vorliegenden Arbeit wurden Bekämpfungsversuche mit 2 Produkten, die auf Bacillus thuringiensis var. israelensis basieren, gegen drei Dipteren-Arten ausgewertet. Die Culex declarator (Culicidae-)Larven waren empfindlicher als jene der Simuliiden-Species. Innerhalb der Simuliidae waren Simulium goeldii-Larven viermal empfindlicher als jene von S. rorotaense. Das letzte Larvenstadium (L4) von C. declarator war eindeutig empfindlicher als das erste. Darüber hinaus zeigten diese Larven innerhalb desselben Stadiums verschiedene Grade von Empfindlichkeit. In der Anfangsphase des letzten Stadiums waren sie empfindlicher als in der letzten Phase des gleichen Stadiums. Es werden einige Empfehlungen bezüglich der Standardisierungskriterien für zukünftige Handelsprodukte, die auf B. thuringiensis var. israelensis basieren, gegeben. So wird die Verwendung des LT50-Kriteriums empfohlen. Symptomatologie, Histopathologic und Abtötungsmechanismus dieses vielversprechenden Agens werden diskutiert. Erstickung könnte als Todesursache der infizierten Larven angesehen werden.
 
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The results indicated that the reproductive potential (egg production and hatchability of eggs) of mosquito adults Culex pipiens L. survived from larval treatments with LC25, LC50 and LC75 of the bacterial agent Bacillus thuringiensis H-14 (B.t. H-14) was significantly reduced in the first generation but was remained unchanged in the second generation. The results showed also a reduction in the percentage pupation of larvae and adult emergence. Sex ratio and longevity of adult survivors were also affected. Larval treatments with B.t. H-14, however, affect neither the time lapse from oviposition to adult emergence nor the time of blood meal digestion ingested by mosquito female survivors. Zur Auswirkung einer Behandlung mit Bacillus thuringiensis H-14 auf das Reproduktionspotential und die nachfolgende Larvenentwicklung überlebender Culex pipiens L. Das Reproduktionspotential (Eiproduktion und Eischlupf) von Culex pipiens, die als Larven mit LC25, LC50 und LC75 des Bacillus-Präparats, Bacillus thuringiensis H-14 behandelt wurden, war in der ersten Generation signifikant niedriger als in der Kontrollzucht, in der zweiten Generation jedoch unverändert. In der ersten Generation konnte auch eine Reduktion des Verpuppungsprozents und des Adultenschlupfs festgestellt werden. Ebenso wurden das Geschlechterverhältnis und die Lebensdauer der Adulten beeinflußt. Die Behandlung der C. pipiens-Larven mit B. thuringiensis H-14 beeinträchtigte jedoch weder die Entwicklungszeit von der Eiablage bis zum Adultenschlupf noch die Dauer der Blutverdauung bei den überlebenden Moskitoweibchen.
 
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Some factors which inactivate Bacillus thuringiensis var. israelensis (B.t.i.) in the water were investigated. Efficacy of B.t.i. against 2nd stage larvae of Culex pipiens and of Aedes aegypti decreased when organic matter was present in the water, or when sterilised silt was added as compared to nonsterilised one. Sludge from Loess soil decreased the efficacy of B.t.i. more than did decomposing organic matter, or inorganic mud, or silica gel, respectively. The smaller the silt particle, the greater was the decrease in B.t.i. efficacy. LC100 concentration of B.t.i. lost 50% of its larvicidal activity after 6 days, whereas 100 × LC100 remained effective for about 11 days. Zur Wirkung organischer Materialien und Lösungen in Wasser auf die Wirkung von Bacillus thuringiensis var. israelensis, Serotype H-14 Einige Faktoren, die B.t.i. im Wasser inaktivieren, wurden untersucht. Die Wirksamkeit von B.t.i. gegen die L2 von Culex pipiens und Aedes aegypti sank, wenn organisches Material im Wasser vorhanden war oder wenn sterilisierter Schlamm im Vergleich zu unsterilisiertem hinzugefügt wurde. Schlamm aus Lößboden verringerte die Wirkung von B.t.i. stärker als dies in Zersetzung befindliches organisches Material - oder anorganischer Schlamm - oder Kieselgel taten. Je kleiner die Schlammpartikel waren, desto größer war die Abnahme der Bacillus-Wirkung. Bei der LC100-Konzentration verlor B.t.i. 50% seiner larvaziden Wirkung nach 6 Tagen, bei einer Konzentration von 100 × LC100 nach 11 Tagen.
 
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Free and bound amino acids in phylloxera (Dactylosphaera vitifolii Shimer) and biosynthesis of certain amino acids from sucrose-¹⁴C(U). The main free and bound amino acids of adult root and leaf gall forms of phylloxera (Dactylosphaera vitifolii Shimer) reared on a number of species, hybrids and cultivars of the genus Vitis were determined by means of an automatic amino acid analyser. Amino compounds most prominent and occurring free were glutamic acid, aspartic acid, tyrosine, alanine, glutamine, and asparagine. The percentages of the particular free amino acids could be different in the root and leaf forms. Phylloxera accumulated, on a fresh weight basis, up to the tenfold amount of the total free amino acids which were present in the gall tissues. Free amino acid content of the parasites did not reflect the amino acid pattern of their food sources. The percentages of bound amino acids showed little difference between phylloxera samples. Glutamic acid, aspartic acid, lysine, leucine, and valine contributed most to the fraction of bound amino acids.
 
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Investigations on the physiology of phylloxera, D. vitifolii: Metabolism of sucrose-¹⁴C(U) in relation to form and environmental factors. The ingestion by the adult phylloxera (Dactylosphaera vitifolii Shimer) of sucrose-¹⁴C(U) reared on an artificial diet, and also the incorporation and excretion of ¹⁴C compositions were studied using a liquid scintillation spectrometer and a flow counter, and by means of autoradiography. The volume of food and the rate of respiration in root forms of phylloxera increased about 1,5 times compared to similar leaf gall forms. It was not observed that light or darkness had an influence on these processes. The temperature during the phylloxera development had also no effect on the physiological processes later investigated. In the tested temperature range a temperature co-efficient for ingestion and respiration of 2,0–5,8 was established. In each case, 40–50% of the ingested sucrose, which was taken very quickly into the respiration metabolism, was respired. ¹⁴C compositions were primarily incorporated in the salivary glands and the ovaries. However, within the first 4 hours unlabelled or, at most, low radioactive eggs were laid. The results were compared with those from other aphids and discussed with reference to the biological features of the phylloxera and their significance for the host plant.
 
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Feeding damage by Japanese beetle (Popillia japonica Newman) was evaluated on 16 field-grown birch genotypes (Betula L.) under two irrigation regimes at Fayetteville, AR in 2003, 2004 and 2005. Percentage of total leaf area skeletonized by Japanese beetle was visually estimated, and leaf damage was rated as no damage, low damage, moderate or severe damage based on the percentage of leaf skeletonization. The average percentage of leaf skeletonization on all birch trees by Japanese beetles was 32% in 2003, 27% in 2004 and 25% in 2005. In 2005, well-watered trees had a higher percentage of leaf skeletonization than water-stressed trees. Betula utilis var. jacquemontii and Betula papyrifera‘Uenci’, rated as severe damage in all 3 years, were estimated to have the highest percentage of leaf skeletonization followed by B. papyrifera, which was rated as moderate-to-severe damage. Betula maximowicziana, Betula nigra‘Cully’, B. papyrifera‘Renci’, and Betula platyphylla‘Fargo’ were rated as low-to-moderate damage. Betula pendula‘Laciniata’ had nearly no damage from Japanese beetle in all 3 years. The other birch genotypes were rated as low damage during the 3-year period.
 
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Field screening tests of 21 saturated and monounsaturated straight chain C12 and C14 alcohols and their acetates as well as some binary mixtures in dosages of 1 and 0.2 mg/dispenser were carried out in Lithuanian in 1993 and 1994. New sex attractants were determined for males of five moth species of the family Gracillariidae (E10–12:OH for Phyllonorycter sorbi, E10–12Ac for Ph. cydoniella and Ph. oxyacanthae, Z10–12:OAc for Ph. junoniella, and a mixture of Z10–14:OAc with E9–14:OAc in a 1:10 for Ph. sylvella), for four species of the family Tortricidae (E10–14:OAc for Endothenia ericetana, Z10–14:OAc in a 10:1 mixture with E11–14:OAc for Eudemis pozphyrana, E11–14:OAc in a 10:1 mixture with E11–14:OH for Dichrorampha petiverella and Cochylis dubitana), for two species of Gelechiidae (Z9–14:OAc in a mixture with either Z10–14:OAc in a ratio 1:1, E9–14:OAc in a ratio 1:10 or E10–14:OAc in a ratio 10:1 for Bryotropha galhanella, Z10–14:OAc and E9–14:OAc in a ratio 10:1 for B. mundella), as well as for one species of each of the families Yponomeutidae (Z7–14:OAc for Paraswammerdamia lutarea) and Oecophoridae (Z10–14:OAc and E9–14:OAc in a ratio 10:1 for Pseudatemelia josephinae). Preliminary composition of sex attractants was established for three moth species of the family Gracillariidae (Z10–14:OAc in a 1:10 mixture with E9–14:OAc for Phyllonorycter heegerella, Ph. coryli and Ph. dubitella) and for one species of the family Gelechiidae (Z9–14:OAc for Bryotropha terella). Inhibitors of the sex attractants were found for four leafminer species of the family Gracillariidae (Z7-, Z9- and Z10–12:OAc for Phyllonorycter sorbi, Z10-, E10–12:OH and E10–14:OH for Ph. mespilella, E10–12:OH for Ph. cydoniella, Z10–12:OH and E10–14:OH for Ph. oxyacanthae), for three species of Tortricidae (E9-, Z11- and E11–14:OAc for Endothenia ericetana, E11–14:OAc for Gypsonoma minutana, E10- and E11–14:OAc for Epagoge grotiana), and for one species from the family Pyralidae (Z10-, E10- and E11–14:OAc for Pyrausta aurata). Data from male behaviour tests in tube olfactometers are presented for Phyllonorycter blancardella, Ph. sorbi, Ph. dubitella and Ph. strigulatella and active compounds revealed.
 
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Ecological studies were conducted on Hippobosca equina in Egypt. Field trips were made to different governates of both Upper and Lower Egypt where this species was collected. El-Aziziya village (Faiyum) about 125 km southwest of Cairo was selected as a site for ecological studies. This locality is described and the climatic conditions that affect the fly population were investigated during the year 1973. The preferred hosts of H. equina were horses followed by cows, buffaloes, donkeys and camels. The seasonal abundance was studied on the different hosts in the year 1973 and it was found that the peak of abundance was in July on horses and cows, in August on buffaloes, and in May on donkeys and camels. The adult habits and the effect of host sex and colour on the fly population were also studied. The mating behaviour and the act of mating are described. The distribution of the adult fly upon the various bod regions were studied on horses, cows and buffaloes. The sex ratio of the flies collected from field was 41.9 % males and 58.1 % females during June and July and 58.5 % and 41.5 % during December.
 
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  This paper presents the results of a study on the diet of Zonocerus variegatus in cassava agro-ecosystems at Allada, south Benin. The diet was determined by the analysis of plant fragments in the faeces of insects sampled in the fields. The grasshoppers studied consumed 21 plant species among the 81 found in the fields. Cassava, maize, Mallotus oppositifolius and Chromolaena odorata were the major food plants for Z. variegatus in this system. The presence of Z. variegatus in different fields was observed depending on the season and the presence of certain plant species. There was no relationship between plant frequency in the diet and in the field. Cassava was the preferred food resource for mature nymphs and adults. During the dry season, young nymphs stayed near the hatching sites and where good food resources were available. At this time, the grasshoppers were present in a field where cassava was not abundant but where maize and weeds were available. During the dry season, Z. variegatus had a broader diet than during the wet season. This contradicts the current hypothesis that the water content of plants and the floral diversity determines food preference. The dry season is also the time when C. odorata leaves were found in the faeces of both adults and nymphs. These observations made in West Africa are similar to those made in Central Africa, particularly for the number of plant species found in the faeces, 21 (26% of all plant species found in the fields) in Bénin and 17 (23%) in the Congo. The increase of the sample size and the great differences between the ecoregional situation of the study sites do not substantially change the number of plant species included in the diets. In the area covered by this study, C. odorata is not the major substitute for cassava during the dry season, although it remains a major food source and an especially visible food resource.
 
Spatial interpolation with IDW method.
Results of cross-validation obtained by interpolation analyses
Mean monthly (±SE) number of adults recorded and mean monthly temperature during the sampling period.
Mean (±SE) number of adults recorded in the different areas of exposition during the monitoring period.
Mean (AESE) height of Capnodis tenebrionis on the plant.
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A study was conducted into the spatio–temporal distribution of adult Capnodis tenebrionis (Linnaeus, 1767) in an apricot orchard in Sicily (Italy) using inverse distance squared weighting (IDW), a spatial interpolation technique to create a distribution map of adults in the orchard. The study was conducted throughout the period of presence of the adult in the field and it investigated distribution on individual plants with regard to the observed height on the crown and exposure to the sun’s rays. The variation is gradual in the distribution of the buprestid in the field and the areas with the greatest exposition to the sun (south-east) were marked by the highest densities. The presence of the pest was also found to be higher in those parts of the crown most exposed to the sun; moreover, the position in relation to the ground varied constantly and was increasingly linked to time and temperature. The data obtained confirmed the distinct thermal demands of the species and provided useful information on both sampling and control.
 
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The innate capacity for increase of the stored product mite Glycyphagus destructor (Schrank, 1781) at different temperatures and humidities The innate capacity for increase of Glycyphagus destructor, a mite common in stored grain, was investigated within a broad range of humidity and temperature (70 % relative humidity to close to saturation and 10 ° to 30 °C) under favourable and standardized nutritional conditions. The innate capacity for increase increased with temperature and attained its highest value at 25 °C; a decrease occurred at 30 °C (fig. 3). Concerning the dependence on humidity, the highest values were attained at relative humidities from 85 to about 92 % r.h. at all temperatures. At humidities higher and lower than this optimal range there is a parallel decrease of the rate of population increase at all temperatures. At 30 ° however, an increase of the population can occur only at humidities close to 84.5 % r.h. (fig. 3). Die spezifische Vermehrungsrate von Populationen (innate capacity for increase) der im Lagergetreide häufigen Milbe Glycyphagus destructor wurde bei guten, standardisierten Ernährungsbedingungen in einem breiten Luftfeuchte- und Temperaturbereich (70 % rel. LF bis Sättigungsnähe, 10° bis 30°C) untersucht. Die spezifische Vermehrungsrate beschleunigte sich mit der Temperatur und erreichte ihren größten Wert bei 25°C. Bei 30°C war sie bereits rückläufig (Abb. 3). In allen Temperaturen erreichte sie ihre höchsten Werte bei relativen Luftfeuchten von 85% bis ca. 92%, höhere bzw. tiefere Luftfeuchten, aufwarts bis in Sättigungsnähe und abwärts bis etwa 70% rel. LF, verminderten die Zuwachsrate gleichartig in allen Temperaturen; bei 30°C fand ein Zuwachs nur noch bei 84,5% rel. LF statt (Abb. 3).
 
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The efficiency of the fungi Beauveria bassiana and B. brongniartii and granulose virus (GVDs), in combination or not, in third-instar larvae of Diatraea saccharalis, at 4 temperatures: 22, 26, 30 and 34 °C is presented. B. brongniartii was more efficient than B. bassiana at lower temperatures. Beauveria species are more virulent and the GVDs (individual or combined) are more efficient. Zur Wirksamkeit von Beauveria bassiana (Bals.) Vuill., B. brongniartii (Sacc.) Petch. und einem Granulosevirus auf Diatraea saccharalis (F., 1794) bei verschiedenen Temperaturen Die Wirksamkeit der beiden insektenpathogenen Pilze, Beauveria bassiana und B. brongniartii sowie des Granulosevirus wurden einzeln und in Kombination auf Drittlarven von Diatraea saccharalis bei 4 verschiedenen Temperaturen untersucht. Bei niedrigen Temperaturen war B. brongniartii wirksamer als B. bassiana. Beide Beauveria-Arten waren virulenter, aber das Granulosevirus (einzeln oder in Kombination) war wirksamer.
 
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A contribution to the biology of Amblyomma variegatum (Fabricius, 1794) The influence of temperature and relative humidity (30, 20 and 15° C by 98, 80 and 70% r. h.) as well as of different hosts (mouse, rabbit, sheep and cattle) on the life-cycle and reproduction of the ixodid tick Amblyomma variegatum was investigated. The minimal duration of the life-cycle proved to be temperature dependent requiring 125 days at 30° C and 204 days at 20° C by 98% r. h. for its completion. Under these conditions the highest rates of reproduction (with multiplication factors of 380 and 195 respectively) were achieved. The maximum duration of the life-cycle depended on the heigth of the relative humidity, thus exceeding 1130 days at 20° C, amounting to 955 days at 30° C, under conditions of 98% relative humidity in each case, while a relative humidity of 80% at these temperatures, results in a reduction to 750 and 502 days respectively. At 15° C and/or 70% relative humidity, the life-cycle is not completed. NMRI-mice and rabbits are to the same extent suitable as hosts, for the feeding of the larvae. And the nymphs feed just as well on the rabbits as they do on sheep. The greater proportion of the pre-imaginal stages dropped off from the host during the day-time. Cattle proved be better than sheep as hosts for female ticks. The drop off weights and rates from rabbits exhibited considerably poorer results than those from the other hosts, thus showing the rabbit to be little suitable as host for the females. Der Einfluß von Temperatur und relativer Luftfeuchte (30, 20 und 15° C sowie 98, 80 und 70% r. L.) sowie unterschiedlicher Wirte (Maus, Kaninchen, Schaf und Rind) auf Lebenszyklus und Reproduktion der Schildzecke Amblyomma variegatum (Fabricius, 1794) wurde untersucht. Die minimale Zyklusdauer erwies sich als temperaturabhängig; sie betrug bei jeweils 98% r. L. 125 Tage bei 30 ° C, 204 Tage bei 20° C. Unter diesen Bedingungen wurden auch die höchsten Reproduktionsraten (380 bzw. 195fach) erzielt. Die maximale Zyklusdauer war abhängig von der Höhe der relativen Luftfeuchte; sie betrug bei einer r. L. von 98% mehr als 1130 Tage (20° C) bzw. 955 Tage (30° C) bei 80% r. L. 750 bzw. 502 Tage. Bei 15° C und/oder bei 70% r. L. wird der Lebenszyklus nicht vollendet. Für die Fütterung von Larven sind NMRI-Mäuse und Kaninchen, für die von Nymphen Kaninchen und Schafe in gleicher Weise geeignet. Die überwiegende Anzahl der präimaginalen Stadien fiel tagsüber vom Wirtstier ab. Weibchen entwickelten sich auf Rindern am besten, auf Schafen gut. Das Kaninchen erwies sich als wenig geeignet, da Abfallraten und -gewicht erheblich hinter denen der anderen Wirte zurückblieben.
 
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Biological data revealed that the egg stage of Campoletis flavicincta lasted from 2 to 4 days and the larval stage comprised 4 instars. The larval and pupal stages lasted 7.14 ±0.05 and 8.24 ±0.44 days, respectively. The longevity among laboratory culture females was shorter than those originated from field collected pupae. The sex ratio was largely affected by host size. The life cycle averaged approximately 23 days. During the oviposition period, the female was able to deposit an average of 146 eggs. This ichneumonid, normally solitary endoparasite, was able to deposit 2 to 4 eggs/larva when host population densities were low, but without any successful development. Beiträge zur Biologie von Campoletis flavicincta (Ashmead, 1890) (Hym., Ichneumonidae), ein Endoparasit von Spodoptera frugiperda (Abbot & Smith, 1797) (Lepid., Noctuidae) Die biologischen Daten zeigen, daß die Eientwicklung von Campoletis flavicincta 2–4 Tage dauerte und die larvale Entwicklung vier Stadien umfaßte. Larven- und Puppenstadien dauerten 7.14 ± 0.05 bzw. 8.24 ± 0.44 Tage. Im Labor herangezogene Weibchen hatten eine kürzere Lebensdauer als solche, die von Freilandpuppen stammten. Das Männchen: Weibchen-Verhältnis wurde hauptsächlich durch die Größe der Wirtsraupen bestimmt. Der Entwicklungszyklus beanspruchte 23 Tage. Das Weibchen legte i. M. 146 Eier. Dieser normalerweise solitäre Ichneumonide Endoparasit legt bei niedriger Wirtspopulation 2–4 Eier pro Spodoptera-Larve ab, aber die Entwicklung wird dann nicht vollendet.
 
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On the biology and morphology of Aphis armata Hausmann, 1802 (Horn., Aphididae) Aphis armata Hausmann, 1802 living on Digitalis purpurea resembles the aphids of the complex Aphis fabae Scopoli 1763. A culture of armata was founded in 1987 and the alternation of generations was analyzed. So there was made a morphological comparison with the results by Stroyan (1984). The differences are variations of geographical races. A morphological differentiation was only made between armata and A. fabae solanella. The other subspecies of fabae-complex are to be separated from armata by means of a biological test. It seems that Aphis armata is chronologically isolated from Aphis fabae effectively. Die auf Digitalis purpurea lebende Aphis armata Hausmann, 1802 entspricht dem Aussehen der Aphiden des Komplexes Aphis fabae, Scopoli, 1763. Eine 1987 begründete Zucht gestattete die Beobachtung der Generationenfolge und einen morphologischen Vergleich mit britischen Befunden (Stroyan 1984). Die gefundenen Unterschiede sind als Variationen geographischer Rassen zu werten. Eine morphologische Differenzierung konnte nur zwischen armata und Aphis fabae solanella gefunden werden. Die anderen Unterarten des fabate-Komplexes sind mit einem biologischen Test von armata zu trennen. Aphis armata scheint wirksam chronologisch von Aphis fabae isoliert zu sein.
 
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ZusammenfassungVon den bisher in der paläarktischen Region nachgewiesenen 25 Arten der Gattung werden 22 behandelt. Die Arten A. aspersa Jak., A. demissa Kir. und A. contorta Kir. konnten nicht untersucht werden. Die aus Japan und China gemeldete A. fieberi Scott. dagegen wird behandelt, da ein Vorkommen innerhalb der paläarktischen Region erwartet werden kann. Die für die Trennung der Arten angewandten Merkmale werden einer eingehenden Kritik unterzogen. Bei der Beschreibung der Arten werden die für die Trennung geeigneten Merkmale besonders berücksichtigt und in den meisten Fällen auch abgebildet.Die Gattung wird in 4 Gruppen unterteilt: 1. A. rostrata-Gruppe, 2. A. acuminata-Gruppe, 3. A. frigida-Gruppe und 4. A. virgata-Gruppe. Es wird aber darauf verzichtet, diese Gruppen zu Untergattungen zu machen, da die sie trennenden Merkmale zu schwach erscheinen. Die bisher als konspezifisch angesehenen Arten A. melanota Fieb. und A. obtusa Fieb. werden getrennt und ihre Artberechtigung nachgewiesen. Ebenso werden A. sibirica Reut. und A. henschi wieder als getrennte Arten geführt. Dagegen mußten A. germari Küst. und A. triticiperda Pom. als konspezifisch zusammengelegt werden. Die kürzlich beschriebene A. elimealkanata Lodos ist identisch mit A. syriaca Horv. Diese Art wurde vom Verfasser (1959) als A. obtusa Fieb. angesprochen. Dieser Irrtum wird berichtigt. Eine neue Art, A. nasuta nov. spec., konnte aus der Mandschurei beschrieben werden. Bei einigen Formen der A. acuminata-Gruppe mußte die Frage offenbleiben, ob es sich um Arten oder Rassen handelt.Am Schluß der Arbeit wird eine Bestimmungstabelle aller Arten, die dem Verfasser bekannt geworden sind, gegeben. Desgleichen findet sich dort ein Verzeichnis der wichtigsten Arbeiten systematischen Inhalts über die Gattung Aelia F.
 
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The succession of infestations by phytophageous pine caterpillars in the Palatinate since 1810 and the causes of their recent decrease. The succession of infestations by phytophageous pine caterpillars (Bupalus piniarius L., Panolis flammea Schiff., Lymantria monacha L., Dendrolimus pini L. and Diprion pini L.) in the Palatinate since 1810 was studied by means of an analysis of historical data in the forestry districts of the state. The outbreaks of these species were evaluated by the extent of economical damage.
 
Number of E. terebrans adults recovered from overwintering P. tabaniformis larvae in laboratory during the study period
Parasitism of P. tabaniformis and adult emergence of E. terebrans in the ®eld in Svishtov region
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The biology and ecology of Eriborus terebrans (Grav.), a parasitoid of the poplar clearwing moth, Paranthrene tabaniformis (Rott.), were studied during the period 1987–98. One-year-old poplar (Populus spp.) shoots infested with P. tabaniformis larvae were collected from poplar seedlings at 11 localities in Bulgaria and examined in both field and laboratory conditions. Eriborus terebrans was recorded in seven localities as a solitary internal larval parasitoid of P. tabaniformis which developed two generations in early and mid-stage host larvae. Eriborus terebrans overwintered as a larva in P. tabaniformis overwintering larvae. In the field adult parasitoids of the overwintering generation appeared between late April/early May, and June or July. The peak activity of E. terebrans adults only coincided with the beginning of host emergence, which resulted in low levels of parasitism, being no more than 6.2%. Parasitoid adults of the summer generation appeared in late June–mid August. In this period enough larvae of the host were suitable for attacking and parasitism reached 24.4–39% in some cases. The average mortality of P. tabaniformis overwintering larvae caused by this parasitoid in Bulgaria during the period of the study was 4.7%. A significant part of the parasitized P. tabaniformis larvae constructed tunnel structures of frass and silk threads over the external openings of the galleries. It is possible that these structures protect the parasitoid cocoons from natural enemies – hyperparasitoids and predators.
 
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ZusammenfassungDie Auswirkungen des Bacillus thuringiensis-Prparates Biotrol BTB Pro-zeß 183, auf die wichtigsten Körpergewebe des 5. Raupenstadiums der Mehlmotte A. kühniella werden dargestellt.
 
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ZusammenfassungDie Wirkungen des Bacillus thuringiensis-Präparats Biotrol BTB, Prozeß 183, auf das erste, dritte und fünfte Raupenstadium der Mehlmotte A. küh-niella wurden untersucht und die LD50- und LD90-Werte mitgeteilt. Symp-tomathologisch wird die Mehlmotte einer Sondergruppe zugeordnet, bei der weder der Darm noch andere Körperteile paralysiert werden. Auf Grund der Ergebnisse wird das verwendete Präparat zur biologischen Bekämpfung der Mehlmotte empfohlen.
 
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ZusammenfassungHistologische und histopathologische Untersuchungen des 3. Raupenstadiums der Mehlmotte A. kühniella gaben Aufschluß über die Veränderung der Körpergewebe unter dem Einfluß des Bacillus tkuringiensis-Präparats Bio-trol BTB, Prozeß 183.
 
Emergence dynamics of A. evonymellae in the field in 1988 (n=44)
Emergence dynamics of A. evonymellae in the ®eld in 1989 (n ˆ 32)
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Aspects of the biology and ecology of Apanteles evonymellae (Bouché), a parasitoid of the poplar clearwing moth, Paranthrene tabaniformis (Rott.), were studied during the period 1987–96. One-year-old poplar (Populus spp.) shoots infested with P. tabaniformis larvae were collected during the winter months at 11 localities in Bulgaria and examined in the field and laboratory. Apanteles evonymellae was recorded in all areas studied in Bulgaria. The mortality of P. tabaniformis caused by this parasitoid in various regions of Bulgaria varied from 2.4 to 35.4%; the average for the country was 17.3%. Laboratory observations showed that A. evonymellae is a solitary endoparasitoid of the poplar clearwing moth. It develops in early-stage (first- to fourth-instar) host larvae and overwinters as a larva in the host. Apanteles evonymellae is bivoltine, but only the second generation is associated with P. tabaniformis. In the field, adult parasitoids of first generation appear in April about 1 month before the emergence of P. tabaniformis. The longevity of A. evonymellae adults is a maximum of 6 days. Therefore, in the spring, A. evonymellae cannot attack neonate P. tabaniformis larvae and must develop in alternative hosts. Prior to their death the parasitized P. tabaniformis larvae construct conical structures, ‘refuges’ of frass and silk threads over the external openings of the larval galleries. Apanteles evonymellae pupates in these refuges after the host’s death. This modified behaviour of the parasitized host larvae probably protects the pupae of A. evonymellae from hyperparasites and predators.
 
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The external growth of several young nests was studied during almost three years. Combined with aerial photograph comparisons, applied to 57 adult nests, an estimate of the complete average growth curve of these nests could be made. This growth curve displays a “normal” S-shape, and has a yearly rhythm. The growth is slowed down in winter and shows an increased rate during summer. Moreover, during winter the majority of the nest entrances is closed. An attempt is made to correlate the following characteristics of the nests and their changes with the age of the nests: surface, height, number of entrances, percentage of closed nest entrances, the presence of a more active and a less active zone and vegetation on the nests. For the study of the internal structure of the nests and its development a series of excavations was performed of nests ranging from low to relatively advanced ages. A hypothetical model of the internal adult nest structure is presented entailing a low disc-like mound and an internal dome-like structure. At the base of this dome a number of refuse chambers is found, whose height depends on the depth of the water table. The upper part of the dome consists mainly of living chambers. The externally distinguishable more and less active zone is also found internally. Under the less active zone, the living chambers are empty, while the refuse chambers contain old refuse. Estimates of the volume of living chambers, refuse chambers and respective relative contents are made. In addition, descriptions are given of the number of new males and queens and of the inquilines. Finally the development of the nests is discussed, as well as the possible explanation and function of the distinction between a more and a less active zone in older nests. The structural adaptations, especially the protections against water penetration, are discussed. Comparisons are made with the general structures of nests of other Atta species.ZusammenfassungÜber die Struktur und Gröβe der Nester der Blattschneiderameise Atta vollenweideri (Teil 1 und Teil 2)Der äußere Umfang verschiedener junger Nester von Atta vollenweideri wurde 3 Jahre lang untersucht. Im Vergleich zu Luftbildaufnahmen von 57 adulten Nestern wurde eine Schätzkurve erhalten. Diese zeigt eine “normale” S-Form und einen jährlichen Rhythmus. Die Nestgröße wird während des Winters verringert und nimmt im Sommer wieder zu. Bei den meisten Nestern werden die Eingänge während des Winters geschlossen.Es wird der Versuch unternommen, folgende Merkmale der Nester zum Nestalter in Beziehung zu setzen: Oberfläche, Höhe, Zahl der Eingänge, Anteil der geschlossenen Eingänge, Verteilung der mehr aktiven und passiven Zonen, Pflanzenbewuchs auf den Nestern. Zum Studium der inneren Neststruktur und innerer Entwicklung wurde eine Serie von Nestern verschiedenen Alters ausgegraben. Ein hypothetisches Modell des Inneren eines adulten Atta vollenweideri-Nestes wird vorgestellt. Es zeigt einen diskusähnlichen Erdwall und einen kuppelförmigen Innenbau. Am Grunde des letzteren befindet sich eine Anzahl größerer Abfallkammern, deren Höhe vom Grundwasserspiegel abhängt. Der obere nestteil besteht hauptsächlich aus Wohnkammern. Die äußerlich unterscheidbaren Zonen stärkerer oder schwächerer Aktivität spiegeln sich auch im Inheren wider. Unter der Zone Schwächerer Aktivität sind die Wohnkammer leer und die abfallkammern enthalten alten Abfall. bezüglich des Volumens und Inhalts der Wohn-und Abfallkammern werden Schätzungen angestellt. Weiterhin werden Angaben über die Aahl neuer ♂♂ und Königinnen sowie jemer der Inquilinen gemacht. Schließlich werden die Nestentwicklung sowie die Unterscheidbarkeitt und Funktionen der Zonen stärkerer und schwächerer Aktivität bei den alten Nestern erörtert. Auch werden die strukturellen Anpassungen, speziell die Vorrichtungen gegen Wasserverlust, diskutiert. Vergleiche mit den Strukturen der Nester anderer Atta-Arten werden angestellt.
 
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The distribution of Atta vollenweideri in Paraguay is described. It appears that the nests in the two subregions differ in shape. The structure of the nest and its growth is described. The use of aerial photographs for studying distribution on a large scale and over a long time revealed the importance of old nests as “starting points” (wood-nuclei) in the succession of woodland in certain pastures. Biologie und Ökologie von Atta vollenweideri Forel, 1893 Die Verbreitung von Atta vollenweideri in Paraguay wird beschrieben. Es wurde festgestellt, daß die Nester in den zwei unterschiedenen Subregionen sich in ihrer Form unterscheiden. Struktur und Wachstum der Nester werden beschrieben. Die Anwendung von Luftbildern für Verbreitungsforschung über große Gebiete und über längere Zeiträume zeigte, daß die alten Nester eine wichtige Rolle als Kerne für eine Waldentstehung innerhalb des Graslandes spielen.
 
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The stages of development, biology and economic significance of Megastigmus suspectus Borr., a pest insect of seeds of fir-trees (Abies alba Mill.) are presented in this paper. The insects in question were bred in the years 1976–1977 from seeds and disintegrated cones of Abies alba, originating from forest inspectorates: Krynica and Piwniczna in Poland. Megastigmus suspectus Borries, 1895 (Hymenoptera, Torymidae), seine Entwicklungsstadien, Biologie und wirtschaftliche Bedeutung Vorliegende Arbeit enthält die Ergebnisse der Untersuchungen über Megastigmus suspectus Borr. (Hymenoptera, Torymidae), einem schädlichen Insekt der Samen der Tanne (Abies alba Mill.). Die Entwicklungsstadien von M. suspectus werden beschrieben und die Lücken in seiner Morphologie und Biologie ergänzt. M. suspectus hat eine Generation im Jahr. Der Verlust an Samen betrug 2 bis 20% (durchschnittlich 5,8%). Die Zucht aus Samen ergab 3 ♂ ♂ und ♀ ♀ Dies bestätigt die bisherige Erfahrung, daß Männchen von M. suspectus selten sind. Die Imagines wurden zwischen 1976 und 1977 aus den Samen und den zerfallenden Zapfen von Tannen (Abies alba Mill.) aus den Oberförstereien Krynica und Piwniczna (9 Bestände) in Polen gezogen.
 
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BHC/dieldrin-resistant and susceptible East African strains of the brown ear tick, Rhipicephalus appendiculatus have been compared with respect to their susceptibility to pyrethrum and several synthetic pyrethroids. There was no cross-resistance to these compounds in the organochlorine-resistant strains of this tick. Kreuzresistenz gegenüber Pyrethrum und synthetischen Pyrethroiden bei Organochlorin-resistenten Stämmen von Rhipicephalus appendiculatus Neumann, 1901 BHC/Dieldrin-resistente und empfindliche ostafrikanische Stämme der Zecke R. appendiculatus wurden bezüglich ihrer Empfindlichkeit gegenüber Pyrethrum und einigen synthetischen Pyrethroiden getestet. Es zeigte sich bei den organochlorinresistenten Stämmen der Zecke keine Kreuzresistenz gegenüber diesen Insektiziden.
 
Top-cited authors
Joop van Lenteren
  • Wageningen University & Research
José Roberto Postali Parra
  • University of São Paulo
Hosni Salama
  • Zagazig University
Petr Stary
  • The Czech Academy of Sciences
Raul Narciso Carvalho Guedes
  • Universidade Federal de Viçosa (UFV)