Privatuniversität Schloss Seeburg
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Risikomanagement erscheint zunächst als originär betriebswirtschaftliches Sujet. Globale Krisen wie die internationale Finanzkrise, die COVID-19-Pandemie oder der russische Angriffskrieg sowie die daraus folgenden energiepolitischen Fragen zeigen jedoch, dass der staatliche Umgang mit Risiken eine systematische Integration in den politischen Entscheidungsprozess benötigt. Es ist essenziell, Entscheidungstragende für staatliches Risikomanagement zu sensibilisieren und Instrumente sowie Institutionen aufzuzeigen, die in der Lage sein könnten, die gegenwärtige Risikoblindheit zu mindern, um Deutschland aus der Perspektive des Risikomanagements zu einem „robusten Staat“ weiterzuentwickeln.
In a transdisciplinary project with the Municipality of Trelew (Argentina), we assessed barriers to households disposing of separated waste, developed supportive behavioral interventions, tested the interventions in a randomized controlled trial, and supported the Municipality in upscaling the most successful and cost-effective intervention to a total of 20,000 households. The interventions were designed to address the three main barriers to waste separation detected through a baseline study: a lack of knowledge on how separation works; the additional hassle it represents; and the self-regulation challenge it poses. The interventions consisted of envelopes containing simplifying information, empathetic messages, a magnetic calendar acting as a reminder, or a combination thereof. The interventions roughly halved the prevalence of bags containing unusable mixed waste two weeks after the intervention. This impact was still present after six months. We did not find evidence for an additional effect of empathetic messages or the reminder. Based on these results, the simplified information intervention was rolled out. The results provide evidence of the high potential of using the full range of behavioral methods to increase sustainable behaviors, particularly in the context of limited options to adapt the waste management system as such.
Oftmals wird vermutet, dass Intelligenz und Kreativität unverbunden (oder sogar einander abträglich) seien; dies ist beim Menschen nicht der Fall. Vor diesen Hintergrund reflektiert dieser Beitrag aus einer psychologischen Perspektive, als wie kreativ eine Künstliche Intelligenz angesehen werden kann. Hierbei werden Aspekte adressiert wie die (domänenübergreifende) Generalisierung einer intelligenzbezogenen Leistung, Problemlösungen in Wahrscheinlichkeiten und der modulare Aufbau eines intelligenten Systems. Es werden Anregungen gegeben für die organisationale Implementation kreativitätsausgerichteter Künstlicher Intelligenzen.
Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Einflüsse Kultur auf Kreativität hat. Nach Überlegungen zum Begriff der Kultur und zu Kreativitätstheorien wird der komplexe Begriff der Kultur anhand einiger Beispiele beleuchtet und Auswirkungen auf die Kreativität werden diskutiert. Dabei kann keine umfassende Analyse stattfinden, die es erlauben würde, allgemeine Regeln und Gesetzmäßigkeiten abzuleiten, wie Kultur auf Kreativität wirkt. Dazu sind die Wirkungsweisen zu komplex und vielfältig. Herausgearbeitet wird aber, dass der Kreativitätsbegriff in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich definiert wird. Betrachtet wird, inwieweit Kultur als Filter für kreative Ideen wirksam wird. Anhand der Fragen, ob bei der Kreativität das Ergebnis oder der Prozess dominiert, welche sprachlichen Einflüsse wirksam werden und wie der Umgang mit Feedback ausgeprägt ist, werden Beispiele für kulturelle Einflüsse diskutiert.
Die Einkommen professioneller Athleten – seien es Individual- oder Mannschaftssportler – sind immer wieder Gegenstand teils heftiger Kontroversen. Während die Gehälter von Fußballern vielen als „zu hoch“ erscheinen, verdienen andere Sportler mutmaßlich „zu wenig“. Der vorliegende Beitrag zeigt, dass man die beobachtbare Streuung der Gehälter sowohl zwischen als auch innerhalb einzelner Sportarten mit Hilfe einfacher ökonomischer Konzepte und unter Verwendung geeigneter ökonometrischer Verfahren weitestgehend erklären kann und trägt damit (hoffentlich) zu einer Versachlichung der Diskussion bei. Dieser Beitrag ist Teil der Sektion Sportökonomie, herausgegeben von den Teilherausgebern Eike Emrich und Christian Pierdzioch, innerhalb des Handbuchs Sport und Sportwissenschaft, herausgegeben von Arne Güllich und Michael Krüger.
Hintergrund. Multiple Sklerose (MS) führt bei etwa einem Drittel der Patienten zu einer frühzeitigen Pensionierung, wobei geringfügige Unterstützungsmaßnahmen seitens des Arbeitgebers bzw. des Staats MS-Patienten bei der Bewältigung ihrer Herausforderung im Arbeitsalltag helfen können. Das Ziel dieser Arbeit ist daher, Verbesserungsmöglichkeitender staatlichen und betrieblichen Unterstützungsangebote fürMS-Patienten amArbeitsplatz inÖsterreich zu erarbeiten. Methode. Basierend auf den Auswertungen problemzentrierter Interviews mit zehn Experten aus dem Gesundheits- und Sozialwesen, die mit MS-Patienten zusammenarbeiten, werden Handlungsempfehlungen für Prävention und Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz für MS-Patienten erstellt. Ergebnisse. Die Experten sprechen sich für Optimierungsmaßnahmen der staatlichen und betrieblichen Angebote aus, um eine höhere Wirksamkeit zu erreichen. Diese umfassen bei den staatlichen Hilfestellungen eine Erleichterung der Zugangsvoraussetzungen, den Ausbau finanziell geförderter Therapiemöglichkeiten sowie das Schaffen einer zentralen Anlaufstelle zur Beratung. Bei den betrieblichen Hilfestellungen sehen Experten einen Veränderungsbedarf bei der Informationsgabe und Aufklärung überMS in Betrieben, strukturierte Überlegungen zum Aufgabenbereich von MS-Patienten sowie Maßnahmen gegen Fatigue amArbeitsplatz. Schlussfolgerung. Eine Kombination aus den bisher zur Verfügung stehenden Hilfsmaßnahmen mit den vorgeschlagenen Optimierungen bzw. Ergänzungen der Experten kann zu einer deutlichen Verminderung krankheitsspezifischer Ausfälle und Einschränkungen führen, woraus wiederum der Erhalt der Arbeitsfähigkeit resultiert. Schlüsselwörter Arbeitsanpassung · Staatliche Hilfsmaßnahmen · Betriebliche Hilfsmaßnahmen · Berufliche Rehabilitation · Multiple Sklerose
Connected and autonomous vehicles (CAVs) are within reach of widespread deployment on public roads, but public perceptions are ambivalent. The objective of the present research was to assess expectations about the consequences of CAV introduction. These expectations should explain CAV acceptance, but their relative importance is poorly understood. We conducted a survey with a representatively drawn panel sample (N = 529) from France, Germany, Italy, and the UK. The survey consisted of a large item pool of expected consequences from CAV introduction , as well as general and affective evaluation of CAVs, ease of use, and behavioral intention to use CAVs. Exploratory factor analysis revealed four facets of expected consequences: road safety, privacy, efficiency and ecological sustainability. On average, expectations were mostly positive for ecological sustainability and safety, but negative for privacy. At the same time, substantial variance existed between respondents and between countries. For safety and efficiency , improvement was expected by a third of respondents, while another third expected worsening. Respondents from Italy expected more positive consequences for safety, while respondents from both France and Germany expected more negative consequences for privacy. To different degrees, all four facets predicted the intention to use CAVs in a structural equation model, primarily via affective evaluations. For policy makers, manufacturers, and service providers , understanding the trade-offs inherent to different CAV solutions will be central to ensure citizens' needs are respected.
Individual, car-based mobility contributes significantly to worldwide greenhouse gas emissions. Driving style accounts for up to 30% of fuel consumption and manufacturers have implemented technologies such as energy-efficient “eco” driving modes to reduce emissions. Here we report evidence from a field experiment with battery-electric vehicles. Two behavioral interventions, changing the mode’s default to on and informing drivers about the frequency of other people’s usage of the mode, i.e. providing a descriptive social norm, successfully increased eco mode usage. However, the cars’ acceleration and energy consumption remained unaffected due to a behavioral rebound, and were instead predicted by a situational factor, trip distance. While behavioral interventions proved effective, the results suggest that technological interventions aiming to reduce the environmental impacts might focus more strongly on alterations of situational rather than dispositional factors of people or cars.
In addition to significant global consequences, the COVID-19-Pandemia has also had massive impact on sports in general and professional soccer in particular. This paper highlights the significant consequences the pandemic has had for professional soccer in Germany. This is done by first briefly sketching the general effects of the pandemic before the consequences on German professional soccer are presented in more detail. Based on the basic conditions and specifics of the team sports industry, possible solutions to the problems are discussed. It is shown that specific support schemes from within the industry, such as solidarity funds and self-regulating measures, may have clear advantages over proposed state subsidies.
Zusammenfassung Zielsetzung Public Reporting (PR) von Qualitätsdaten gehört zu modernen Gesundheitssystemen. Jedoch zeigen aktuelle Reviews, dass der Nutzen begrenzt ist. Mit dem Nationalen Verein für Qualitätsentwicklung in Spitälern und Kliniken (ANQ) hat man auch in der Schweiz ein Messprogramm etabliert. Er misst in den stationären Sektoren unter anderem die Patientenzufriedenheit. Insbesondere bei den Leistungserbringern interessieren die Verhaltensstrategien auf solche Initiativen, da man idealerweise von einer Übernahme ins interne Qualitätsmanagement ausgeht. Methodik Semistrukturierte Interviewstudie von Seniormanagern in Deutschschweizer Rehabilitationskliniken unter Berücksichtigung des Neo-Institutionalismus. Ergebnisse Seniormanager wenden eine Fülle von Verhaltensstrategien an, wobei zustimmende und ablehnende Strategien gleichzeitig vorkommen. Schlussfolgerungen Externe Qualitätssicherungssysteme, wie der ANQ, führen nicht zwangsläufig zur Berücksichtigung für die interne Qualitätsarbeit. Vor allem lokale Faktoren scheinen erfolgskritisch für PR.
Gut funktionierendes Wissensmanagement ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für alle Organisationen in der heutigen Zeit. Es ist dafür zuständig, dass neues Wissen geschaffen, gespeichert und zwischen den Mitarbeitern ausgetauscht wird. Kommt es in Organisationen zu Unterbrechungen des kontinuierlichen Wissensaustauschs, hat dies nicht nur negative Auswirkungen auf die einzelnen Mitarbeiter, sondern es ergeben sich auch ernsthafte Konsequenzen für die Organisationen. Obwohl bekannt ist, welche Bedeutung Wissensweitergabe für Organisationen und ihre Mitarbeiter hat, tritt das Phänomen, dass angefragtes Wissen zwischen Kollegen absichtlich zurückgehalten wird in Organisationen rund um den Globus auf. Offergelt, Spörrle und Moser beleuchten in Ihrem Beitrag „Warum Wissen in Organisationen zurückgehalten wird“ das wissenschaftlich erst seit Kurzem untersuchte Phänomen des absichtlichen Zurückhaltens von angefragtem Wissen. Basierend auf aktuellen wissenschaftlichen Befunden zeigen die Autoren zunächst auf, welche negativen Konsequenzen das zurückhalten von Wissen sowohl für die Organisationen als Ganzes als auch für die individuellen Mitarbeiter hat. Danach erörtern sie die Frage, weshalb dieses Verhalten zwischen Mitarbeitern entstehen kann und was die treibenden Kräfte dahinter sind. So identifizieren Sie neben verschiedenen personenseitigen Gründen, wie beispielsweise dem gesteigerten Aufwand, der mit der Weitergabe von Wissen verbunden sein kann, auch äußere Einflussfaktoren wie Führungskräfte, die aufgrund Ihrer Funktion als Rollenvorbild ebenfalls Auslöser für das zurückhalten von Wissen seien können. Abschließend sprechen die Autoren Empfehlungen für die Praxis aus und zeigen, wie Organisationen und Führungskräfte dazu beitragen können, das absichtliche Zurückhalten von Wissen im organisationalen Alltag zu reduzieren.
The green potential of the sharing economy to exploit underutilised or redundant resources has generated a considerable interest and expectations on the part of government institutions, investors and consumers. Alongside the emerging green logic, more established economic and social logics appear to be critical for growth of sharing platforms. Applying an institutional logics approach, this paper investigates how entrepreneurial teams in the sharing economy deal with this complexity of expectations of various constituents and institutions. Based on 30 semi-structured interviews with founders and executives of UK sharing platforms, we examine the strategies used by entrepreneurial teams to utilise and combine the green logic with other institutional logics present. The results demonstrate that sharing platforms are able to grow via utilising the green logic together with the economic and social logics in a flexible manner, applying complexity reducing and complexity absorbing strategies as well as temporal adjustments in the use of logics.
Auf Basis eines konzeptionellen Rahmens – dem „Social Chronology Framework (SCF)“ (Gunz und Mayrhofer 2015) – bietet der vorliegende Beitrag einen Überblick zur Karriereforschung. Nach ausführlicher Herleitung des Begriffs werden Hauptstränge der Karriereforschung vorgestellt und anhand eines Beispiels illustriert, typische blinde Flecken herausgearbeitet und neue Ansätze und Methoden vorgestellt, die diese adressieren.
Zunehmend gelten kleine und mittelständische Unternehmen der Medizintechnik als modernes Phänomen für Wettbewerbsfähigkeit im deutschsprachigen Raum: Neben Unternehmen der ausgeprägt medial getriebenen Internetwirtschaft (Facebook etc.) besetzen Medizintechnik-Start-ups innerhalb kurzer Zeit Nischen im Weltmarkt, da ihr Heimatmarkt zu klein geworden ist. Daher zielt der Beitrag zunächst darauf ab, die Charakteristika und Erfolgsfaktoren von global agierenden Medizintechnik-Spin-offs zu analysieren sowie anschließend zwei deutschsprachige Firmenporträts darzustellen. Besondere Voraussetzungen, um eine globale Marktführerposition innerhalb weniger Jahre zu entwickeln, sind nicht nur eine hohe Entrepreneurship-Orientierung und eine ausgezeichnete Marketingkompetenz des Kernteams, sondern auch ein universitäres Setting.
Background In 2013 psychological risk assessment at the workplace became compulsory for organizations in Austria and Germany. Specifically, this regulation presents the hospital sector, which has traditionally been characterized by few developed activities for employee health promotion, with new incentives for taking specific measures that reduce psychosocial work-related risk factors for employees. Method All 45 hospitals in 2 Austrian states were contacted in written form and then via telephone. In total, 29 agreed to a subsequent telephone interview regarding the state of the risk assessment and the method employed. Results The implementation of psychological risk assessment in Austrian hospitals is in full swing: either the assessment has already been completed, is in progress or in preparation. Nevertheless, the methods and instruments used vary largely. Often, very simple but less informative instruments are used. In 54 % of the cases, respondents relied on an in-house assessment, typically performed by residential industrial psychologists or company physicians. This may be problematic as it involves potential for internal conflicts. Conclusion Even if the implementation of psychological risk assessment is very advanced in Austrian hospitals, the frequent application of partly unfitting, partly superficial instruments does not meet the requirements of the complex reality in healthcare professions. Therefore, the benefits of psychological risk assessments are not expected to yield their full potential.
Zusammenfassung Zielsetzung Welche Faktoren beeinflussen Kunden im Bindungsverhalten bei Apotheken? Der steigende Wettbewerbsdruck aufgrund zunehmender Marktöffnung erfordert eine spezifischere Positionierung von Apotheken. Dies bedingt zeitgerechte Maßnahmen, um sich die Loyalität der Kunden zu sichern. Ziel dieser Studie ist es, jene Faktoren zu explorieren und zu analysieren, welche aus Kundenperspektive hierfür von signifikanter Bedeutung sind. Methodik Die Erhebung der potentiell relevanten Faktoren für das Merkmal Stammkunde erfolgte in 5 heterogenen Apotheken in Österreich mittels einer geschichteten Stichprobenerhebung (n = 698). Unmittelbar nach dem Apothekenbesuch wurden Ergebnisgrößen aus Leistungsbündeln (Items) und die Einzelleistungen aus Kundenperspektive aufgenommen. Ergebnis Stamm- und Laufkunden weisen in den Bereichen optimale Erreichbarkeit der Apotheke – mit und ohne Personenkraftwagen (PKW), Spezifika der angebotenen Stammkundenprogramme und hinsichtlich der Bezahlungsmöglichkeiten signifikante Unterscheidungsmerkmale auf. In den Schlüsselbereichen der Apothekendienstleistungen (Beratung, Produktverfügbarkeit, …) bestehen keine signifikanten Unterscheidungsmerkmale. Schlussfolgerung Stammkunden können hinzugewonnen werden, wenn die Leistungen im Bereich der Apothekenkernkompetenz erfüllt sind, die Apotheken für potentielle Stammkunden bestmöglich (mit oder ohne PKW) erreichbar sind sowie ein attraktives Stammkundenprogramm und „state of the art“ Bezahlmöglichkeiten angeboten werden und somit kundenspezifisch die geringsten Opportunitätskosten aufweisen. Welche Faktoren nach einer Liberalisierung des Marktes aus Kundenperspektive zu veränderten Opportunitätskosten und damit zu einem geänderten Konsumverhalten führen, ist in weiterführenden Untersuchungen zu erforschen. Die durchgeführte Studie zeigt auf Basis der explorierten Faktoren, dass erfolgreiches Stammkundenmanagement in besonderem Maße vom Bündel der Einzelfaktoren abhängig ist. Apothekenkunden können künftig nur dann als Stammkunden hinzugewonnen werden, wenn deren Bedürfnisse und deren Kaufverhalten frühzeitig erkannt und berücksichtigt werden.
In der frauenspezifischen Fürsorge sind es überwiegend Männer, die sich Diskriminierungen gegenübersehen. Insbesondere im Feld der bezahlten Pflege und bei Hebammen gelten Weiblichkeit und Femininität als unausgesprochene Voraussetzungen guter Pflege und Obsorge. Im medizinischen Feld der Gynäkologie und Frauenheilkunde gilt jedoch noch immer eine männliche Herrschaft, was die Benachteiligung von Männern in der frauenspezifischen Fürsorge nicht als rein fachbezogen erklären lässt. Dieser Aufsatz legt den Prozess der Exklusion und Marginalisierung von Männern im Feld der frauenspezifischen Fürsorge mit Rekurs auf die Praktikentheorie Pierre Bourdieus frei. Empirisch stützt er sich auf teilnehmende Beobachtungen und Interviews von Akteur_innen in drei sich überschneidenden Feldern. Dabei werden die Regeln des Spiels herausgearbeitet. Hier zeigt sich, dass die Schließung des Feldes frauenspezifischer Fürsorge Machtdynamiken gehorcht, die geschichtlich bedingt und in den Körpern der Akteur_innen sedimentiert wurden, als natürlich gelten und als solche vergessen worden sind und dass sich Männer einer unsichtbaren Barriere gegenübersehen, vor der sie sowohl gestellt werden, als sich auch selbst stellen.
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