Mediadesign Hochschule für Design und Informatik
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Zusammenfassung Durch die pandemische Lage sind viele Lehrangebote nicht in ihrer ursprünglichen Form durchführbar. Im hier vorgestellten Fall soll das Programmieren einer Hardware-Entwicklungsplattform für das Internet der Dinge (IoT) erlernt werden. Die Studierenden arbeiten in Arbeitsgruppen mit bis zu fünf Teilnehmern. In der dezentralen Lehre ist dies nur schwer umsetzbar. Im vorliegenden Fall hätten dann drei Geräte pro Teilnehmer ausgegeben werden müssen. Ein Austausch innerhalb der Projektgruppen war zunächst nur eingeschränkt per Videokonferenz möglich. Das fragliche IoT-Labor wurde deshalb in eine virtuelle Umgebung integriert, so dass dort in Gruppen programmiert werden kann, während die IoT-Hardware mittels Video in Echtzeit beobachtet wird. Die geschaffene Lehrumgebung vereint die Durchführung von Vorlesungen, Übungen, Tutorien und Arbeitsgruppentreffen. Die Möglichkeiten zur Interaktion erleichtern es den Studierenden unter anderem, während der Vorlesung in Kontakt miteinander zu treten.
Journalismuskrise? Es wird intensiv diskutiert, wie der Journalismus den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft begegnen kann. Die These lautet: Die Gesellschaft und die Interessengruppen müssen den Umgang mit den Medien neu lernen. Denn nicht der Journalismus muss eine Wirklichkeit beschreiben, die es nicht gibt, sondern man muss verstehen lernen, wie die Medien als Kulturtechnik eine Wirklichkeit konstruieren.
Zuvor wurden bereits die Wirkungsdimensionen von PR beschrieben. Aber lässt sich der Erfolg von PR messen? Vor allem die PR-Verbände versuchen, eine „Messkultur“ von PR-Arbeit zu etablieren. Ein Grund hierfür mag sein, die Akzeptanz von PR als Managementdisziplin zu steigern, da die Unternehmensführung letztlich auf Kennzahlen basiert. Hier aber ist die PR-Realität bisher eher schwach.
Was bewirkt PR? – Die Frage nach dem Erfolgsbeitrag aus unternehmerischer Sicht wird genauso gestellt wie die Frage nach der Wirkung von Public Relations in der Gesellschaft. So finden sich Image und Reputation als Zielgrößen der PR genauso wie Vertrauen oder Macht. Diese beispielhaften Zieldimensionen werden im folgenden Kapitel „Ziele und Bewertung von PR“ mit den Ebenen des PR-Controllings systematisiert und strukturiert.
PR erfordert in seiner strategisch-methodisch-instrumentellen Bandbreite nicht nur klassische Managementkompetenzen, wie die konzeptionelle Strategieentwicklung oder ihre Anwendung mit den strategischen PR-Ansätzen. Hinzu kommen besondere psychologische Kompetenzen wie die emotionale Intelligenz, um sich auf relevante Zielgruppen einstellen zu können. Darüber hinaus ist die Gestaltung zunehmend von Bedeutung, wenn man nur an die Rolle des Bildes im PR-Management, aber auch die Rolle von Markenstil oder Verpackungen denkt. Auch die kreative Kompetenz, um Aufmerksamkeit zu erzielen, gehört zu den besonderen PR-Kompetenzen.
Die Risikokommunikation ist zu einem wichtigen Handlungsfeld des PR-Managements geworden. Es wird aus gesellschaftlicher Sicht befördert, indem heute vielfach die Risikogesellschaft beschrieben wird, die aus einer Technologieentwicklung erwächst, die einerseits leistungsfähiger wird, andererseits aber zum Teil unvorhergesehene Wagnisse produziert, die sie nicht kontrollieren kann. Es wird zudem aus unternehmerischer Sicht geprägt, da zunehmender und steter Wettbewerb einen zum Teil globalen, zum Teil regionalen Innovationsdruck erzeugt, der zu verstärkten unternehmerischen Engagment führen muss. Da jede Innovation auch Risiken birgt, verlangt das Bestehen an Märkten, Risiken einzugehen. Zugleich führen vor allem durch das Internet besser koordinierte und damit mächtigere Stakeholder-Ansprüche dazu, dass der kritische Blick auf unternehmerisches Handeln geschärft und oft (vorschnell) auch artikuliert wird.
In diesem Buch wird betont, dass PR und Unternehmenskommunikation nicht auf Kommunikation als „geplante Mitteilungshandlung“ zu reduzieren ist. Viele Unternehmen und andere Organisationen leben in der Tat auch einen weiter gefassten Kommunikationsbegriff, indem die Prägung der Unternehmenskultur ein wesentlicher Teil der internen Kommunikation und damit auch der PR ist. Leitbildprozesse sind hier ein zentrales Instrument, um Einfluss auf die Unternehmenskultur zu nehmen, die sich nicht exakt steuern, aber eben doch prägen lässt. Damit wird PR-Management zu einem Teil von Behavioral Economics , den verhaltenswissenschaftlichen Wirtschaftswissenschaften, indem es das Verhalten von Organisationen prägt. Dabei stehen oft Fragen wie der Umgang mit ethischen Fragen im aktuellen Vordergrund. Aber auch die Frage, wie sich Unternehmen „innovationsoffen“ aufstellen, gehört hierzu.
Der Beitrag beschäftigt sich mit normativen Ansprüchen an die verantwortungsbewusste Unternehmenskommunikation. Es werden Merkmale einer PR-Ethik reflektiert, die durch diskursive Verfahren und PR-Kodizes zum Ausdruck kommen. Weiterhin werden Abgrenzungen bei den Aufgabenfeldern zwischen der Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations) als unternehmensorientierte Auftragskommunikation, dem Journalismus, der die gesamte Öffentlichkeit unabhängig informieren soll und der absatzorientierten Werbung vorgenommen. Daran anknüpfend werden ethisch relevante Werbeformen aufgezeigt, die in den Richtlinien des Deutschen Werberates angesprochen werden. Der Blick richtet sich zudem auf zulässige Sonderwerbeformen wie Sponsoring und Product Placement sowie auf die verbotene Schleichwerbung. Abschließend werden Entwicklungen im Bereich von Onlinekommunikation und Social Media aufgezeigt, die sowohl für die Werbung als auch für Public Relations und damit für die Unternehmenskommunikatioin insgesamt aus einer ethischen Perspektive relevant sind.
Der Virttable (Versatile Illumination Research Touch Table) ist ein Ein- und Ausgabe- gerät in Tischform, das neuartige Mensch-Maschine-Interaktion durch die Kombination von (Multi-)Touch und Tangible Interface Konzepten erlaubt. Durch sein modulares Design und seine kompakte Bauweise ist er technisch einfach erweiterbar, einfach zu transportieren und leicht zu verstauen. Dadurch kann der Virttable direkt zu dem eigent- lichen Anwendungsort beispielsweise direkt an eine Produktionsstätte gerollt oder ge- tragen werden, um dort als Infoterminal oder zur Kommunikationsunterstützung zu die- nen. Durch die natürlichen Interaktionsweisen mittels Touch bzw. durch mit Markern versehene Objekte eröffnet der Virttable auch Nutzern ohne große Erfahrung im Um- gang mit IT die Möglichkeit, einfach mit Softwaresystemen zu interagieren. Dazu wer- den auch spezielle Interaktionsmetaphern vorgestellt, welche die gleichzeitige Verfüg- barkeit von Multitouch und Tangible Userinterface Technologien ausnutzen. Die Kos- ten des Tisches wurden durch die Verwendung günstiger Komponenten niedrig gehalten und liegen für den Aufbau selbst unter 1000 Euro. Statt über herkömmliche Treiber kommunizieren die Multitouch- und Objektsensoren des Virttable über ein Netzwerkprotokoll namens TUIO mit den Anwendungen des Virttable. Dadurch können Anwendungen für den Tisch in allen Programmiersprachen und Betriebssystemen erstellt werden, die eine Netzwerkkommunikation per UDP er- lauben. Die bestehenden Anwendungen für den Virttable wurden in Adobe Flash Ac- tionscript 3 programmiert. Adobe Flash erlaubt ein schnelles und günstiges Prototyping von Anwendungen Durch die Verwendung von TUIO können die Flash-Anwendungen mit allen Eingabegeräten genutzt werden, die TUIO Meldungen erzeugen. Durch die Multitouch-Funktionalität unterstützen Anwendungen für den Virttable die gleichzeitige Eingabe durch mehrere Benutzer und fördern dadurch besonders die Kommunikation in Besprechungssituationen, im virtuellen Prototyping oder bei War- tungsszenarien. Usertests mit einer Beispielapplikation zeigen die Vorteile des Einsat- zes des Gerätes.
In diesem Beitrag werden Active Appearance Models (AAMs) zur Segmentierung der äußeren Kontur von Aortenaneurysmen eingesetzt. Diese Aufgabe ist wegen des geringen Kontrastes zum umliegenden Gewebe und des Aufbaus der teils thrombotisierten oder kalzifizierten Gefäßwände im Bereich eines Aneurysmas so komplex, dass sie aufgrund der Vielgestalt der Kontur in CT-Angiographie-Bildern die Verwendung eines statistischen Modells für Form und eingeschlossene Textur rechtfertigt. Für die Evaluation des Verfahrens wurden verschiedene statistische Modelle aus Schichten von neun CTA-Datensätzen trainiert und die Segmentierung anhand von Leave-One-Out-Tests überprüft.
Der vom Bielefelder Pädagogen Dieter Baacke im Jahr 1974 herausgegebene Sammelband „Kritische Medientheorien“ mit Konzepten und Kommentaren zum Thema vermittelt einen breiten Überblick über die damalige methodische Herangehensweise. Inhalte öffentlicher Medien wie Zeitung, Rundfunk und Fernsehen werden hier nicht isoliert betrachtet, sondern in den Kontext einer materialistischen Gesellschaftstheorie gestellt, in der Macht- und Herrschaftsverhältnisse kritisch reflektiert wurden. Die kritische Medientheorie sieht sich dabei zunächst als Gegenbewegung zur empirischen Ausrichtung: „Empirie und Erfahrungswissenschaft reproduzieren nur beschreibend und zählend, was war und ist. Diese Naivität als Verdinglichung wurde im Hinweis darauf, dass Erkenntnis und Interesse einander bestimmen, gesellschaftliche Zustände nicht unwandelbarer Natur sind, von der kritischen Medientheorie aufgedeckt“ (Baake 1974: 16).
Die im folgenden Beitrag exemplarisch behandelten TV-Wahlwerbespots der FDP zu den Bundestagswahlen 2002 und 2005 zeichnen sich u.a. durch Be- standteile der Inszenierung, Personalisierung, Visualisierung und Symbolisie- rung aus. Bevor die beiden Spots anhand ihrer visuellen und verbalen Aussagen analysiert werden, sollen zunächst allgemeine Merkmale des politischen Thea- tralitätskonzeptes skizziert werden, dessen Bestandteile im Rahmen der Spot- interpretation berücksichtigt werden. Eine zentrale Aufgabe dieses Aufsatzes liegt darin, die „Rekonstruktion der Inszenierung von Vertrauenswürdigkeit“ (Wachtel 1988: 3) am Beispiel der FDP-Spots auf der Ton- und Bildebene her- auszuarbeiten. Es ist zu prüfen, ob neben der Appellfunktion auch eine Informa- tionsfunktion in den Werbefilmen vorhanden ist und ob politische Alternativen zu den konkurrierenden Parteien in angemessener Form deutlich werden.
Wahlkämpfe als „Olympiade der Demokratie“ (Grafe 1994) stellen im Rahmen der politischen Berichterstattung ein Kommunikationsforum dar, das sich weniger an den argumentativen Strukturen orientiert, sondern mehr dem Prinzip der Assoziation folgt, das nicht als rational, sondern primär als emotional beschrieben werden kann. Durch den Paradigmawechsel von der Schriftkultur zur visuellen Kultur, für die Inszenierung und Personalisierung eine zentrale Rolle spielen, avanciert die Aufmerksamkeit zur zentralen Grö ße politischer und publizistischer Machtausübung, die primär ikonisch und weniger diskursiv gesteuert wird. Dabei lenken Images und Bilder den öffentlichen Themendiskurs, um die eigene Agenda zu propagieren oder von den Themen der politischen Konkurrenten abzulenken. Die politische Werbung scheint sich zunehmend den Mechanismen der Produktwerbung zu nä hern, die in der Regel nicht informiert, sondern emotionale Anreize vermitteln soll, das beworbene Produkt zu konsumieren. Auch die Wahlkampfwerbung soll die Personen und Parteien ins rechte Licht rücken, um die Wahlentscheidung strategisch zu forcieren. Dennoch existieren eine Reihe von Unterschieden zwischen Produkt- und Parteienwerbung.
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