Hochschule für angewandtes Management
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Der Wandel hin zur Wissensgesellschaft und die Digitalisierung sind zwei zentrale Trends, die die heutige Gesellschaft maßgeblich beeinflussen. Das Zusammenspiel beider Strömungen hat dabei auch Auswirkungen auf das Lernen als Wissensaufbau der Menschen und die damit einhergehenden Lernformate. E-Learning als das digitale Lernen oder die Gestaltung von Lernformaten mit und mittels digitaler Medien wird Mittel zum Zweck und als Ergänzung oder ernst zu nehmende Alternative zum Präsenzunterricht wahrgenommen. Im folgenden Beitrag wird die Akzeptanz von E-Learning und E-Learning-Angeboten empirisch bei einer der relevanten Zielgruppe anhand des Mixed-Method-Ansatzes untersucht. Nach der Ermittlung der Inzidenz zur Aufgeschlossenheit und Verbreitung von E-Learning bei Business-Plattformnutzern werden diese Ergebnisse punktuell durch qualitative Experteninterviews vertieft. Im Ergebnis kann eine erwartungsgemäß hohe Aufgeschlossenheit bei internetaffinen Business Professionals ermittelt werden. E-Learning wird vor allem als alternatives Lernformat bei Workshops mit interaktivem Charakter im Vergleich zur Präsenzveranstaltung genutzt. Zukünftig scheinen laut Expertenaussagen vor allem Formate erfolgsversprechend zu sein, die Learning-On-Demand und Bite-Sized-Learning erlauben.
Auch im Bildungsbereich ist der digitale Wandel in vollem Gange. Eine innovative Lösung ist das E-Learning mit Virtual Reality. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Entwicklung einer E-Learning Anwendung mit Virtual Reality. Dabei wird die Perspektive von nicht technikaffinen Lehrenden mit keinem oder wenig Informatikwissen eingenommen. In strukturierter Form wird erläutert, welche Schritte bei der Entwicklung einer auf Virtual Reality basierenden E-Learning Anwendung benötigt werden. Um eine etwaige Scheu der Lehrenden vor dem Einsatz von E-Learning Anwendungen mit Virtual Reality zu mildern, wird ein einfacher Protoptyp einer virtuellen E-Learning Anwendung auf Basis einer gängigen Entwicklungsumgebung vorgestellt. Der Prototyp soll auf spielerische Art und Weise das räumliche Vorstellungsvermögen, den Orientierungssinn und das Gedächtnis der Anwendenden trainieren. Die Autoren sind dabei der Auffassung, dass zumindest Grundkenntnisse über die Entwicklung von E-Learning Anwendungen mit Virtual Reality den Lehrenden eine gewisse Medienkompetenz verleihen, die den Einsatz dieser innovativen E-Learning-Technologie in der Praxis erst ermöglicht. Abschließend beleuchtet dieser Beitrag verschiedene technologische und bildungsspezifische Herausforderungen, die mit dem Einsatz von virtuellen E-Learning Anwendungen verbunden sind.
Der Beitrag befasst sich mit der Fragestellung, wie in der Schnelllebigkeit der aktuellen Welt bisherige Führungsansätze verändert oder angepasst werden müssen, um in Unternehmen auch zukünftig einen langfristigen Erfolg sicherzustellen. Dabei stehen Organisationen nicht nur wirtschaftlichen Herausforderungen gegenüber, sondern auch sozialen Anforderungen, die einen enormen Einfluss auf die Wirksamkeit traditioneller Führungsstile haben. Besonders junge MitarbeiterInnen wünschen sich einen Sinn in ihrer Arbeit und die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Selbstverwirklichung sowie Chancen zum Ausleben der eigenen Kreativität in ihren täglichen Aufgaben. Durch Schaffung notwendiger Freiräume können die individuelle Mitarbeiterkreativität und die dahintersteckende Innovationskraft in der heutigen VUCA-Welt als wesentliche Wirtschaftsfaktoren genutzt werden. Das Empowerment wird als Führungs- und Organisationsansatz zur Befriedigung dieser MitarbeiterInnenwünsche vorgestellt. Im Zentrum des Empowerments steht die Verteilung der Verantwortung und Entscheidungskompetenz auf mehrere MitarbeiterInnen. Die positiven Folgen sind dabei ein neu generierter Freiraum zur Weiterentwicklung der Einzelpersonen sowie die Übernahme von mehr Eigenverantwortung im Arbeitsalltag. Es wird deutlich, dass das Kreativitätslevel in einer Organisation nicht nur auf individuellen Persönlichkeitseigenschaften fundiert, sondern ebenso von einer unterstützenden Führung gefördert werden kann. Basierend auf diesen Informationen und früheren Forschungsergebnissen wurde eine Studie zur Frage, wie individuelle Mitarbeiterkreativität im Empowerment wirksam werden kann, durchgeführt. Das Empowerment wurde als Instrument der Organisationsentwicklung und dessen Wirkungsweise in Abhängigkeit individueller Mitarbeiterkreativität beleuchtet. Dabei wurden Verbesserungen im Arbeitsalltag und der Zusammenarbeit durch das Empowerment und die Rolle der Mitarbeiterkreativität untersucht. Es wurde deutlich, dass eine grundlegende Kreativität unter den betroffenen MitarbeiterInnen bei einer Einführung des Empowerments helfen kann und als positiver Output dessen gesteigert werden kann. Darüber hinaus sind die Führungsperson und die herrschende Unternehmenskultur zentrale Rollen im Veränderungsprozess. Die Ergebnisse der durchgeführten Studie sowie frühere Forschungsergebnisse wurden zu konzeptionellen Führungsbausteinen verbunden, um eine Orientierung zu geben, wie Kreativität im Rahmen des Empowerments gesteigert werden kann. Das Empowerment bietet damit eine Möglichkeit, aktuelle Herausforderungen durch eine Steigerung der Effizienz und Innovationskraft im Team zu beherrschen sowie die positiven Folgen sowohl unternehmensseitig als auch für jeden Betroffenen spürbar zu machen.
Oftmals wird vermutet, dass Intelligenz und Kreativität unverbunden (oder sogar einander abträglich) seien; dies ist beim Menschen nicht der Fall. Vor diesen Hintergrund reflektiert dieser Beitrag aus einer psychologischen Perspektive, als wie kreativ eine Künstliche Intelligenz angesehen werden kann. Hierbei werden Aspekte adressiert wie die (domänenübergreifende) Generalisierung einer intelligenzbezogenen Leistung, Problemlösungen in Wahrscheinlichkeiten und der modulare Aufbau eines intelligenten Systems. Es werden Anregungen gegeben für die organisationale Implementation kreativitätsausgerichteter Künstlicher Intelligenzen.
Erfordert das neue digitale Zeitalter neue Führungskompetenzen? Oder was ist das Geheimnis einer erfolgreichen Führung in der VUCA-Welt? Im Beitrag wird erläutert, dass die Basis von Führungserfolg ist, Resonanz zu erzeugen – und dies unabhängig davon, ob analog oder digital geführt wird. Es wird dargelegt, wie genau Resonanz erzeugt werden kann und welche Rolle dabei die achtsam-reflektierte Haltung von Führungspersönlichkeiten spielt. Des Weiteren werden die Rahmenbedingungen einer wirksamen Resonanzentfaltung von Führungspersönlichkeiten aufgezeigt, indem einerseits die individuellen und andererseits die organisationalen Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt werden.
Künstliche Intelligenz (KI) ist heute in der Lebenswelt, beruflich wie privat, ein Element unserer Kommunikation. Steuerung des Smart Home, interaktive Learning Bots, die persönlichen Assistenten in unseren Smartphones, Avatare im Kundenkontakt und in der Online-Beratung. Die Liste ließe sich noch lange fortführen. Dennoch zeigen mehrere aktuelle Studien, dass die Menschen die KI bisher nur eingeschränkt als verlässlichen Kooperationspartner akzeptieren. KI migriert aber zunehmend in Bereiche, die unser psychisches wie physisches (Über-)Leben beeinflussen können; man denke an bildgebende Verfahren in der Medizin und an KI in der Psychotherapie. Es lohnt einen Blick darauf zu werfen, ob und wie verlässliche Interaktion zwischen Mensch und KI gestaltet werden kann.
Handelsbeziehungen und neue Megaprojekte, wie zum Beispiel die Neue Seidenstraße, erfordern in zunehmendem Maße die deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Die unterschiedlichen Kommunikationsweisen und kulturellen Unterschiede stellen eine Herausforderung für Projektmanagerinnen und Projektmanager dar. Technologische Innovationen wie Künstliche Intelligenz und Augmented sowie Virtual Reality können dabei helfen, Herausforderungen im interkulturellen Management zu begegnen, um die Zusammenarbeit zwischen beiden Nationen zu erleichtern.
Kreativität und Innovation spielen eine immer wichtigere Rolle für die Weltwirtschaft und für die erfolgreiche Entwicklung eines Staates. China und Deutschland haben eine lange Tradition in der innovativen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Wirtschaft, allerdings wurde die Bedeutung und die Herausforderungen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit für Innovation bis heute noch nicht ausreichend erforscht. Im Rahmen des vorliegenden Kapitels werden die Sinnhaftigkeit und potenziellen Barrieren bzw. Herausforderungen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit im Bereich Innovation in China als erste Voraussetzung für das Gelingen einer Zusammenarbeit untersucht. Um diesen Zweck zu begegnen, wurden fünf Interviews mit deutschen Experten durchgeführt. Die Antworten bestätigen die Sinnhaftigkeit und das Interesse einer deutsch-chinesischen Zusammenarbeit hinsichtlich Innovation, betonen jedoch auch Herausforderungen, die dabei entstehen. Als Herausforderungen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit werden vor allem kulturelle Unterschiede in der Kommunikation, im Verhandlungsverhalten, in der Entscheidungsfindung und in der grundsätzlichen Arbeitsweise identifiziert. Zu den Herausforderungen auf deutscher Seite in der Zusammenarbeit mit Chinesen im Hinblick auf Innnovation in China werden im Wesentlichen das chinesische Tempo, die fehlende Genauigkeit, der unbefriedigende Schutz des geistigen Eigentums und die ungeklärten Fragen zur chinesischen Datenregulierung genannt. Vorschläge für eine effektivere deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Bereich Innovation werden ebenfalls in diesem Kapitel dargestellt.
Der Ausbruch der Coronavirus-Pandemie hat starke Auswirkungen auf die globale Wirtschaft, Unternehmen, Familien und Einzelpersonen in unterschiedlichen Ländern. Wirkt sich die Corona-Pandemie auch auf die deutsch-chinesische Beziehung und Zusammenarbeit aus? Was können beide Seiten tun, um diesen Herausforderungen zu begegnen? Hat uns die Krise kreativer und innovativer gemacht? Um diese Fragen zu beantworten, wurden in der vorliegenden Studie insgesamt sieben deutsche und chinesische Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft durch halbstrukturierte Interviews befragt. Die Experten aus beiden Ländern sehen die Corona-Pandemie überwiegend als Treiber der Innovation und bilateralen Zusammenarbeit. Darüber hinaus geben sie Vorschläge, was Deutschland und China tun sollten, um mit den durch die Corona-Krise entstandenen Herausforderungen umzugehen. Implikationen für die deutsch-chinesische Kompetenzentwicklung hinsichtlich Innovation werden abgeleitet und diskutiert
Seitdem soziale Medien leichter zugänglich sind, nutzen immer mehr Personen diese als eine Informationsquelle zu Unternehmen, Marken, Produkten und Dienstleistungen. Social Commerce, die Nutzung von sozialen Medien in der Rolle als Konsumentin und Konsument, erhält in dieser Entwicklung immer mehr Aufmerksamkeit. Personen tauschen sich schnell und effizient über Produkte und Dienstleistungen aus, nehmen an Gruppenaktivitäten teil und sichern sich Angebote über integrierte Zahlungssysteme. Social Commerce manifestiert sich nirgendwo in der Welt besser als China, dem größten E-Commerce-Markt der Welt. Auch im Westen zeigen sich Trends zu Social Commerce, die jedoch kaum mit den Entwicklungen in China zu vergleichen sind. Das vorliegende Kapitel soll ein grundlegendes Verständnis für das Phänomen Social Commerce schaffen. Insbesondere wird auf die Motivation und den Nutzen hinter Social-Commerce-Aktivitäten und das damit verbundene Kaufverhalten eingegangen. Zudem werden aktuelle Entwicklungen und Trends in China und westlichen Ländern gegenübergestellt.
Creativity and innovation are important drivers of personal development, economic growth, and social progress. Managing people and organizations to promote creativity and innovation is essential if we want to realize the full creative potential of individuals and achieve the sustainable development of organizations. The current chapter draws upon sociocultural theories to compare China and Germany in terms of conceptions and approaches for creativity and innovation. The chapter starts with the definitions of creativity and innovation and introduces the sociocultural approach to creativity and innovation. Then it draws on the Componential Model of Creativity and Innovation proposed by Amabile and Pratt (2016) and summarizes major findings from the comparison of China and Germany in terms of motivation, thinking, and environment. Afterwards, it compares the conceptions of creativity and innovation as well as analyses the literature of comparative studies of creativity and innovation in both countries. In each section, major theories and study findings are summarized and management implications are made. China and Germany differ substantially in history, culture, politics, and society. The comparison of these two countries will help us understand the versatile nature of creativity and innovation, thus enriching the cooperation between the two cultures in terms of creativity and innovation.
Das Kapitel gibt einen Überblick zu den strategischen Entwicklungen der Digitalisierung der Hochschulbildung in China sowie den daraus resultierenden Auswirkungen für die Wirtschaft. Im Jahr 1978 erkannte China die Kraft der Bildung als Treiber des wirtschaftlichen Erfolgs des Landes. Seither wird in der „Education First“-Politik die Entwicklung der Hochschulbildung in staatlichen Strategien priorisiert und im Kontext zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung modernisiert. Die Digitalisierung der Hochschulbildung in China hat ihre strategischen Schwerpunkte in der Lehre, der Infrastruktur sowie der Lehrplanentwicklung. Ziel dabei ist es, die chinesische Gesellschaft, Wirtschaft und die technologische Weiterentwicklung voranzubringen. Die vorhandenen Initiativen zur Digitalisierung der Hochschulbildung bieten einen Anhaltspunkt zur Einordnung der Auswirkungen der strategischen Bildungsentwicklung und der daraus resultierenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zukunft Chinas.
Alibabas Jack Ma hat für die nahtlose, kanalübergreifende Organisation des Handels das Stichwort „New Retail“ geprägt. Darin werden Online- und Offline-Kanäle, Digitaltechnik, Datenanalyse und smarte Logistik integriert. Für innovative Handelskonzepte dürfen Online- und Offline-Kontaktpunkte zu den Verbrauchern in der physischen und in der virtuellen Welt nicht isoliert nebeneinanderstehen. In Omnichannel-Strategien werden sie abgestimmt und verknüpft, um eine positive Kundenerfahrung zu schaffen. Eine neue, digitalisierte Handelswelt entsteht, welche die Kundinnen und Kunden immer passgenauer anspricht und bedient – so wie auch in der Vergangenheit schon technische und unternehmerische Innovationen für die Weiterentwicklung des Handels gesorgt haben. Bereits im Handel angekommen ist die Künstliche Intelligenz. Für die Zukunft des Handels lassen sich neue digitale Ökosysteme prognostizieren, in denen ganz unterschiedliche große und kleine Unternehmen branchenübergreifend kooperieren werden und ihren Platz finden müssen.
This chapter explores the influence of pro-social attitudes, perceived consumer effectiveness and trust variables on sustainable investment behavior with the aim to explain the preference of German and Chinese Millennial investors (those who are born between 1980 and 1996) for sustainable investments. A total of 113 German (from Bavaria and Baden-Württemberg) and 111 Chinese (from Da-Wan-Qu, Guangdong Province) Millennials participated in the study by completing an online survey. The results show that sustainable investment behavior of the German participants is significantly influenced by the factors of perceived consumer effectiveness, pro-social attitudes and trust. For the Chinese respondents, trust is the central influencing factor for sustainable investment. Further analysis of the cultural variable collectivism indicates expected attitudinal differences between the Chinese and German subsamples, although these differences are almost all statistically non-significant. Other differences were observed regarding expectations of the level of risk and profitability of sustainable investments. The chapter concludes with recommendations to effectively address relevant investor concerns in both countries.
In kaum einem anderen Land sind Soziale Medien so präsent wie in China. WeChat, TikTok (Douyin), QQ, QZone und Weibo beeinflussen dort das Leben in weiten Teilen. Ob zum Bezahlen von Rechnungen, Bestellen von Lebensmitteln, Buchen von Hotels, Zügen und Taxis – wer den Alltag in China meistern will, kommt um Soziale Medien nicht mehr herum. Dieses Kapitel befasst sich mit der Fragestellung, welche Funktionalitäten chinesische Social-Media-Anwendungen so innovativ machen und welche Auswirkungen auf das Leben in China damit verbunden sind. So weisen verschiedene Studien durch die Nutzung von Sozialen Medien nicht nur Veränderungen in der Kultur Chinas nach, sondern auch Einflüsse auf die Kommunikation, soziale Beziehungen, das psychische Wohlbefinden und die politische Meinungsbildung in China.
Seit der tief greifenden Änderung hin zu Selbstbedienungsläden ab den 1960er-Jahren in Deutschland hat sich an der grundsätzlichen Einkaufsumgebung im Lebensmitteleinzelhandel wenig verändert. Doch in Anbetracht der nicht bestreitbaren Stärken des Online-Lebensmittelhandels muss sich der stationäre Handel seiner Stärken und Schwächen bewusst sein. Großes Potenzial liegt dabei in der Kassenzone, in welcher neben der Warenerfassung auch der Bezahlvorgang stattfindet – oftmals unter Einsatz von Wartezeiten für die Kunden und Personal seitens der Geschäfte. In China gibt es in der Transformation der stationären Lebensmittelgeschäfte bereits innovative Ansätze; die Händler treffen dabei allerdings auch auf Konsumentinnen und Konsumenten mit einer technologisch anderen Ausgangssituation. Der Beitrag betrachtet die stationäre Einkaufsumgebung für Lebensmittel in Deutschland und China. Dabei wird die Kassenzone analysiert und anhand von Beispielen beurteilt, welches Konzept dem der 1960er-Jahre folgen kann.
China gilt inzwischen als Keimzelle für bekannte und erfolgreiche Start-ups. Wie hat es China geschafft, von der Werkbank für preisgünstige Produkte zur Wirtschaftsmacht mit starker Innovationskraft und florierenden Start-Ups aufzusteigen? Welche Entwicklungen hat China durchlaufen, welche Voraussetzungen bestanden und welche Rahmenbedingungen wurden von der Politik gesetzt, um optimale Bedingungen für Innovation zu schaffen? In diesem Beitrag werden die besondere Förderung von Start-ups und Einhörnern, die Hintergründe und Motive von Gründerinnen und Gründern, der Gründungsprozess und die Optionen ausländischer Investitionen beleuchtet. Den Blick richten wir auch auf die Arbeitsbedingungen und das in China aufgekommene Thema der Work-Life-Balance. Ableiten lassen sich Impulse zur Förderung von Innovation.
Im Zuge des verstärkten Klimaschutzes ist das nachhaltige Bauen ein starker Treiber der Umweltstrategien vieler Länder. Gebäude tragen zu einem erheblichen Teil zum Gesamtenergiebedarf sowie zum Ausstoß von CO2-Emissionen bei und bieten daher ein großes Einsparungspotenzial. Dementsprechend stark werden die Entwicklung und der Bau von nachhaltigen Gebäuden, den sogenannten „Green Buildings“, vorangetrieben. Besonders in China wird der nachhaltige Bau durch strikte Vorgaben aus den Fünfjahresplänen der Zentralregierung rasant weiterentwickelt. Dieses Kapitel beleuchtet den Status Quo sowie die aktuellen Entwicklungen des nachhaltigen Bauens in China und vergleicht sie mit den Entwicklungen in Deutschland. Zugleich werden Einblicke in aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft gegeben, die das allgemeine Konzept „Green Building“ und dessen Vorzüge, wie die Auswirkungen auf psychologische und physiologische Faktoren des Wohlbefindens von Individuen, nahbarer machen sollen.
China will 2049 als führende Wirtschaftsnation an der Weltspitze stehen. Zwei strategische Großprojekte sollen dieses Ziel fördern: „Made in China 2025“ und die neue Seidenstraße oder „Belt and Road Initiative“ (BRI). Die neue Seidenstraße gilt als größtes Infrastrukturprojekt der Welt. China investiert in fast 80 eingebundenen asiatischen, afrikanischen und europäischen Ländern in neue Straßen, Zugtrassen, Flug- und Seehäfen. Geschaffen werden soll ein riesiges Netz interkontinentaler Verkehrs- und Handelswege. China präsentiert sich dabei als Partner, der in den beteiligten Nationen für Wachstum und Wohlstand sorgen will. Freilich verfolgt China vor allem eigene nationale Interessen. Viele Beobachter sind skeptisch in Bezug auf die Chancen des Mega-Projektes für andere Länder: Beklagt werden vor allem mangelnde Transparenz der Ausschreibungsverfahren, unklare Spielregeln und die einseitige Bevorzugung chinesischer Unternehmen. Der vorliegende Artikel versucht eine Einschätzung und fragt nach Optionen deutscher Unternehmen, von der neuen Seidenstraße zu profitieren.
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