Fachhochschule der Diakonie gem. GmbH
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Eine Interventionsstudie zeigte: Wenn Klinische Pflegeexpertinnen Patienten mit Komplexer Behinderung bereits prästationär besuchen und lebensweltliche Informationen erheben, dann kann der Klinikaufenthalt gezielt unter Berücksichtigung ihrer Ressourcen und Grenzen geplant werden. Im Krankenhaus angekommen, müssen sich die Patienten erst sicher fühlen und Vertrauen aufbauen, bevor Diagnostik und Therapie eingeleitet werden können. Wenn Pflegeexpertinnen während der Behandlung steuernd und schützend an ihrer Seite bleiben, können erforderliche Maßnahmen durchgeführt werden, weil die Patienten in der Balance bleiben. Entsprechend qualifizierte Pflegende und ein auf Patienten mit Behinderungen ausgerichtetes Versorgungskonzept müssen gegeben sein.
Gewalt und Aggression stellen ein großes Risiko für Patienten und Mitarbeitende im Gesundheitswesen dar. Dies gilt für vielfältige Settings und Fachgebiete. Immer dann, wenn Menschen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen, werden sie versuchen, die verlorengegangene Freiheit zurückzuerlangen. Dies kann zu Konflikten und unterschiedlich gerichteter Gewalt innerhalb von Institutionen führen. Besonders intensiv hat sich die Psychiatrie mit dem Phänomen beschäftigt. In den letzten 50 Jahren hat sich in Deutschland die Situation in psychiatrischen Institutionen im Sinne der Patienten deutlich verbessert. So stehen heute der Autonomiegedanke der Patienten und partizipative Entscheidungsfindung als zentrale Elemente der psychiatrischen Behandlung fest. Hiermit gibt es eine Orientierung hin zur Teilhabe und personenorientierten Behandlung. Das Thema Gewalt ist trotz aller Veränderungen aktuell geblieben und stellt die Mitarbeitenden in solchen Einrichtungen vor große Herausforderungen. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Ursachen für Gewalt in der Psychiatrie und gibt dann einen Überblick über Formen und Häufigkeiten. Anschließend setzt er sich damit auseinander, wie Gewalt in der Psychiatrie reduziert oder verhindert werden kann.
Mit der 2011 gestarteten ersten Wettbewerbsrunde der bundesweiten Förderinitiative „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ rückten neue Zielgruppen in den Fokus der Hochschulen: „Ziel ist es, Konzepte für berufsbegleitendes Studieren und lebenslanges, wissenschaftliches Lernen besonders für Berufstätige, Personen mit Familienpflichten und Berufsrückkehrer/-innen zu fördern“ (BMBF 2008).
Staffing regulations have determined the number of qualified staff required for sufficient, appropriate and economical inpatient mental health care in Germany since 1991. This minimum level of structural quality will probably be abolished in the context of the convergence of hospital budgets starting in 2019. The aim of this study was to analyze the current fulfilment of staffing regulations in terms of time per patient in a large nationwide sample. The required minutes of staff time as defined by staffing regulations were calculated for each patient using the treatment classifications provided by a large nationwide database. The actual use of staff time was calculated on the basis of average costs published by the German Institute for Hospital Reimbursement. Both figures were compared to calculate the fulfilment of staffing regulations. The study included approximately 95,000 inpatient episodes from 46 psychiatric hospitals and departments with a total length of stay of almost 2.5 million days. On average, the weekly use of staff resources per patient was 190 min (10 %) below the requirements of the staffing regulations. The largest gap in absolute terms was found in nursing staff where the weekly time per patient was 189 min (14 %) below the requirements of the staffing regulations. The convergence of psychiatric hospital budgets starts in 2019 below a level of funding required to fulfil staffing regulations. This would perpetuate inadequately funded structures and should initially be opposed with a demand for complete fulfilment of staffing regulations. Thereafter, a normative consent should be reached to define the resources required for current inpatient mental health care.
Illiteracy is a periodic issue in public debates. In these debates illiteracy is primarily framed as a problem of social exclusion, represented by stereotypes of the disadvantaged illiterate. In this connection research on social causes of illiteracy and on prospects to cope with illiteracy is claimed. Research located in educational settings of adult literacy schemes is confronted with an organizationally shaped interpretation of illiteracy - as a problem of individual deficiency and failure. By means of empirical materials from a research project on illiteracy we discuss some dan-gers of methodological failures by unnoticed adoption of these interpretations.
Entgegengebrachte Wertschätzung wird von einer Person nur für die Aspekte oder Prozesse erlebt, die ihr selber von Bedeutung sind. Erhält sie Anerkennung oder Lob für etwas, das ihr selbst unwichtig ist, verpufft die möglicherweise gezielt geäußerte Wertschätzung ohne die gewünschte Wirkung erzeugt zu haben (vgl. Ikaheimo 2004, S. 81) [8]. Die Notwendigkeit der Passung der Kriterien von Wertschätzungsgeber und Wertschätzungsempfänger zur Erzeugung von Wertschätzungserleben erscheint umso brisanter, führt man sich vor Augen, welche umfassende Bedeutung erlebte Wertschätzung für einen Menschen in unterschiedlichen Lebensdimensionen hat.
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Pascal Wabnitz
  • Angewandte Psychologie in psychosozialen Handlungsfeldern
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  • Betriebswirtschaftslehre im Sozial- und Gesundheitswesen
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  • Public Health
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